Die RäuberHessisches Staatstheater Wiesbaden |
Schauspiel von Friedrich Schiller
Karl von Moor hat vor Jahren seine Heimat verlassen, doch nun ist er das ‚Rumhängen’ leid und will zurück zu seinem Vater und seiner Geliebten Amalia. Er bittet den Vater um Verzeihung. Doch sein jüngerer Bruder Franz will nicht, dass der Erstgeborene und Lieblingssohn Karl wieder nach Hause kommt. Er, der sich von Geburt an benachteiligt und vom Vater nicht geliebt fühlt, spinnt eine kluge Briefintrige aus, die es Karl unmöglich macht, zurück zu kehren. Karl gründet daraufhin eine Räuberbande und gibt sich verzweifelt einem Leben hin, das von Gewalt und Gesetzlosigkeit geprägt ist. Jetzt ist der Weg für Franz frei. Doch die Gunst des Vaters und die Liebe Amalias zu erreichen, ist kein leichtes Unterfangen. Franz muss zu immer härteren Mitteln greifen, um an sein Ziel zu gelangen. Derweil übermannt Karl die Sehnsucht nach seiner Heimat. Er kehrt zurück...
Jeweils eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn werden Carola Hannusch, Anika Bardos oder Dagmar Borrmann interessierten Zuschauern im Foyer des Kleinen Hauses (Vestibühne) eine kurze Einführung in das Stück und die Inszenierung geben.
Regie und Bühne Ricarda Beilharz
Kostüme Franziska Rast
Dramaturgie Carola Hannusch
Musik Dirk Mündelein
Musikalische Einstudierung Ernst August Klötzke
Mit:
Michael Günther, Uwe Kraus Maximilian von Moor, Florian Thunemann Karl, Michael von Burg Franz, Franziska Werner Amalia von Edelreich, Michael Birnbaum Spiegelberg, Lars Wellings Schweizer, Sebastian Muskalla Razmann, Wolfgang Böhm Roller, Wolfgang Böhm Kosinsky, Michael Günther, Uwe Kraus Pater, Anca Munteanu-Rimnic, Katalyn Bohn, Doreen Nixdorf Räuberin der Räuber
Pressestimmen:
Zugegeben, ein klassischer Schiller ist das nicht. (...)Schillers ‚Räuber’ – überhöht und doch bodenständig. Neu, anders, provozierend.
Hessenschau, Hessischer Rundfunk
Beilharz geht es nicht um das gefällige Erzählen einer Geschichte, sondern um das Verhandeln einer Tragik, die Jugend jetzt ebenso trifft wie ehedem. Deren Ausdruck ist rabiat und schnoddrig, auch comichaft und comedymäßig - jugendlich eben. Das mag ältere Klassikfreunde irritieren, aber das gleiche Prinzip hat die Älteren schon zu Schillers Zeit in Rage gebracht. Sehenswert.
Mainzer Rhein-Zeitung
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