Elke Härtel: Ohne Titel (Hirsch), 2005. Polyurethan-Gießharz, seidenmatt weiß lackiert; 96 x 83 x 34 cm. Foto: Walter Bayer.
Quelle: Elke Härtel: Ohne Titel (Hirsch), 2005. Polyurethan-Gießharz, seidenmatt weiß lackiert; 96 x 83 x 34 cm. Foto: Walter Bayer.Rechtehinweis: Bild darf für reaktionelle Berichterstattung genutzt werden.
Künstlerverein Walkmühle e.V.
250807 PM Ausstellung »Urbs animalis«
Der Künstlerverein Walkmühle in Wiesbaden zeigt vom 20. August bis 15. November 2026 die Ausstellung »Urbs animalis – Die Stadt als Lebensraum für Tier und Mensch« . Die thematische Gruppenausstellung zeigt 24 internationale künstlerische Positionen aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Skulptur, Video und Performance, die sich mit dem ambivalenten Verhältnis zwischen Mensch und Tier auseinandersetzen.
+ + + + + + + + + P R E S S E M I T T E I L U N G + + + + + + + + 07.08.2026
Einladung zur Presse-Preview der Ausstellung
»Urbs animnalis – Die Stadt als Lebensraum von Tier und Mensch«
Am Montag, 17. August um 11.30 Uhr in der Walkmühle Wiesbaden.
Thematische Gruppenausstellung mit 24 internationalen Positionen über das ambivalente Verhältnis zwischen Tier und Mensch im urbanen Raum
Vernissage: Donnerstag, 20. August um 19 Uhr
Dauer der Ausstellung: vom 20. August bis 15. November 2026
Öffnungszeiten: Di + Do 10-15 Uhr, Mi + Fr 17-20 Uhr, Sa 14-19 Uhr, So + feiertags 11-19 Uhr
Anschrift: Künstlerverein Walkmühle • Walkmühle 3 (Navi ehemals: Bornhofenweg 9) • 65195 Wiesbaden
Quelle:
Über die Ausstellung:
Die Stadt war schon immer ein geteilter Lebensraum, in dem Menschen und Tiere miteinander koexistierten. Städte bieten nicht nur für Menschen attraktive Bedingungen; auch Tiere beanspruchen immer wieder neue innerstädtische Lebensräume für sich. Mit der von Christiane Erdmann und Verena Schmidt kuratierten Themenausstellung Urbs animalis – Die Stadt als Lebensraum für Tier und Mensch möchte der Künstlerverein Walkmühle den Blick jedoch nicht nur auf die ambivalente Stellung von Tieren im urbanen Raum richten, sondern insgesamt die vielseitigen Interaktionen und interspezifischen Beziehungen thematisieren, die aus der Begegnung zwischen Tieren und Menschen folgen.
"Unser Bild vom Tier als etwas von uns völlig Verschiedenem ist nicht mehr haltbar. Tiere sind nicht nur viel intelligenter, als wir immer dachten, erfinderischer, empathischer und selbst in ästhetischen Fragen bewanderter als angenommen. Sie sind uns so ähnlich, dass die herkömmlichen Abgrenzungen und Hierarchien fragwürdig geworden sind. Der Umstand, dass wir als Menschen eben auch dazugehören, nämlich zu den Säugetieren, veranlasst viele Tieraktivisten, lieber zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Tieren zu unterscheiden, als weiterhin dem Mensch-Tier-Dualismus zu frönen. Dabei hat es den Anschein, dass dieses Umdenken nicht nur als logische Konsequenz der wissenschaftlichen Erkenntnisse auf dem Gebiet der jüngeren Tierforschung zu verstehen ist, sondern sich aus vielen Quellen speist.Künstlerinnen und Künstler besaßen immer schon das feinste Sensorium für die Wahrnehmung solcher grundsätzlichen Veränderungen. Sie erspüren Risse im Fundament gesellschaftlicher Übereinkünfte, lange bevor sie sichtbar werden, und gehen ihnen mit ihren eigenen Mitteln nach."
(Aus dem Katalogtext von Sabine Elsa Müller)
Quelle: Elke Härtel: Ohne Titel (Hirsch), 2005. Polyurethan-Gießharz, seidenmatt weiß lackiert; 96 x 83 x 34 cm. Foto: Walter Bayer.
Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler: (Klicken Sie auf einen der Namen um mehr Informationen zu erhalten)
DIANA BAGNOLI • FRITZ BORNSTÜCK • FRANK BRECHTER • MAGRIET VAN BREEVOORT • CATHERINE CHALMERS • MARCUS COATES • TANJA FENDER • ZOHAR FRAIMAN • MYRIAM GROSS MALL • FRAUKE HÄNKE + CLAUS KIENLE • ELKE HÄRTEL • INK • SAJANA JOSHI • KRÕÕT JUURAK + ALEX BAILEY • FELIX KIESSLING • HARTMUT KIEWERT • MICHELLE LLOYD • CHARLOTTE LYBEER • KERSTIN MATIJASEVIC • ROBERT ROEST • CORINNA SCHNITT • VIOLETTA VOLLRATH • MARCEL WALLDORF • EIJI WATANABE
Die thematische Gruppenausstellung versammelt vierundzwanzig internationale zeitgenössische Positionen von Künstlerinnen und Künstlern mit Werken aus verschiedenen Kunstgattungen, von Malerei, Fotografie und Skulptur bis hin zu Performance, Installation und digitalen Medien. Sie wurden durch die Kuratorinnen Christiane Erdmann und Verena Schmidt sowohl durch gezielte Kuration als auch über eine internationale Ausschreibung ausgewählt, so dass gleichermaßen bereits etablierte Positionen als auch solche von aufstrebenden Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern präsentiert werden.
Die Ausstellung zeigt gängige Rollenzuschreibungen und Erwartungshaltungen, die an Tiere gestellt werden. Der Status unseres tierlichen Gegenübers variiert dabei zwischen Freund und Feind, Nützling und Schädling, ist aber auch Anekdote, dient der Unterhaltung, ist Konsum- oder Identifikationsobjekt.
Pressematerial:
Pressematerial in Form von Text und Bildern stellen wir Ihnen auf unserer Presseseite zum Download zur Verfügung. Einen Link finden Sie am Ende dieser Pressemitteilung.
Ausstellungskatalog:
Zur Ausstellung ist ein gebundener Katalog (112 Seiten) im Verlag Walkmühle erschienen (ISBN 978-3-946634-28-7).
Pressematerial (Bilder und Text) mit Möglichkeit zum Download Webseite zur Ausstellung und Anfahrtsplan
Eine Veranstaltung mit Förderung durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain, das Kulturamt der Landeshauptstadt Wiesbaden und die Naspa-Stiftung.
Quelle: Links: Eiji Wtanabe:»The Name Collecting«, 2009; Ausstellungsansicht Städtisches Kunstzentrum Gotenyama, Hirakata, Osaka, 2009. Mitte: Charlotte Lybeer: »Fluffy«, aus der Serie »The Furtastic Adventures of the Cabbit and the Folf«, 2012. Rechts: Robert Ro
Quelle: Links: Hartmut Kiewert: »Picknick IV«, 2024. Rechts: Margriet van Breevoort: »Milk«, 2025.
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