Instituto Cervantes Hamburg

Chilehaus, Eingang B, 1. Etage, Fischertwiete 1, 20095 Hamburg
Tel. 040 530 205 29-0

Spanien und Deutschland – die Sichtweise zweier Korrespondenten.

Kolloqium

Dieses Treffen bringt zwei herausragende Persönlichkeiten des Journalismus zusammen, um über den Blick des Korrespondenten auf die großen Ereignisse der sogenannten internationalen Politik nachzudenken. Ausgehend von unterschiedlichen beruflichen Laufbahnen und Kontexten werden sie über die Erfahrungen der Berichterstattung vor Ort und über die Herausforderungen des internationalen Journalismus in einer Zeit sprechen, die durch die Beschleunigung der Informationsverbreitung und die Ausbreitung von Desinformation gekennzeichnet ist. Ein Gespräch über die Bedeutung des kritischen Blicks, des Kontexts und der Verantwortung, über die Welt zu berichten.


Rosa María Calaf (Barcelona, 1945) ist eine der renommiertesten Journalistinnen Spaniens. Sie war Korrespondentin für RTVE in New York, Moskau, Buenos Aires und im asiatisch-pazifischen Raum und hat über Ereignisse in mehr als 180 Ländern berichtet. Die Mitbegründerin von TV3 hat einen Abschluss in Rechtswissenschaften und Journalismus. Im Laufe ihrer Karriere erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Premio Ondas, den Premio Cirilo Rodríguez und das Kreuz von Sant Jordi (2025), und wurde von mehreren Universitäten mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet.


Paul Ingendaay (Köln, 1961) ist deutscher Schriftsteller, Journalist und Literaturkritiker. Er war jahrelang Redakteur und Kulturkorrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Spanien und verschiedenen anderen europäischen Ländern. Er ist Autor mehrerer Romane, darunter ,,Warum du mich verlassen hast“, und Mitherausgeber des Gesamtwerks von Patricia Highsmith. Seine Laufbahn verbindet journalistische Erfahrung mit einer kontinuierlichen Auseinandersetzung mit Literatur und zeitgenössischer Kultur.

 

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  • 20.04.2026, 19:00 Uhr
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    Chilehaus, Eingang B, 1. Etage, Fischertwiete 1
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