Christoph Peters. Foto: Peter von Felbert
Christoph Peters: „Entzug“
21.04.2026, 19.30 Uhr
Lesung & Gespräch
In seinem neuen Roman widmet sich Christoph Peters einem Thema, das sein eigenes Leben von Grund auf verändert hat: dem Entzug, der Überwindung seiner Alkoholsucht. Dabei gelingt ihm eine zutiefst eindrückliche Innenschau. Zugleich zeichnet er den Weg einer Befreiung durch einen neuen ungewöhnlichen Zugang zur Kunst. Der Roman beginnt mit einer Wodkaflasche auf dem Küchentisch einer dreiköpfigen Familie an einem Montagmittag – und der Frage, wie sie da hingekommen ist. Hat der Erzähler sie allen Ernstes dort vergessen, während Frau und Kind auf dem Spielplatz waren? Am Anfang der Geschichte steht ein Schriftsteller, der trinkt, um schreiben, denken und fühlen zu können. Der irgendwann nur noch trinkt, um zu trinken, bis zu dem Punkt, an dem die Frage lautet: Trinken und sterben oder aufhören und leben? Er beschließt, sich in eine Klinik einweisen zu lassen. Entzug ist ein schonungslos ehrlicher Roman. Er handelt von der komplizierten Logistik der Abhängigkeit, vom Betrug an den Menschen, die einem am wichtigsten sind, vom Betrug an sich selbst. Und er erzählt voller Hoffnung vom Weg heraus aus der Hölle der Sucht, zurück in ein Leben, das es auch nüchtern wert ist gelebt zu werden. Der Autor spricht mit Jörg Zimmermann, Professor für Psychotherapie mit besonderer Expertise für Suchterkrankungen an der Karl-Jaspers-Klinik, über Abhängigkeit im speziellen und grundsätzlichen Sinn. Michael Sommer moderiert ihren Austausch.
Die Reihe Konstellationen wird von der Stiftung Niedersachsen gefördert.
Eintritt:
12 (ermäßigt 8) Euro
Kartenreservierung unter www.literaturhaus-oldenburg.de in der Rubrik Veranstaltungsprogramm
Alle Termine
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21.04.2026, 19:30 Uhr
Musik- und Literaturhaus Wilhelm13
Leo-Trepp-Straße 13
26121 Oldenburg
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