Schönberger Musiksommer

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„WO IST EIN PLATZ ZU BLEIBEN?“

Lieder zu zwölf Arbeiten von Ernst Barlach von und mit Ingo Barz

(Gesang, Rezitation) und Karl Scharnweber (Klavier) sowie Johannes Pistor (Gitarren und Bass)

Der berühmte Bildhauer, Zeichner und Schriftsteller Ernst Barlach (1870-1938) hat prägende Jahre seiner Kindheit und Jugend in Schönberg verbracht. Hier ging er zur Schule, hier machte er seine ersten künstlerischen Gehversuche, hier verliebte er sich zum ersten Male... Als er 1888 Schönberg endgültig verließ, folgte er „fast mehr dem Willen der andern als dem eigenen“, wie er später schrieb, „die kindliche Welt wurde hinter mir abgeriegelt“.

Gedenktafeln an den Häusern August-Bebel-Straße 3 und Ratzeburger Straße 6, wo heute der Grafiker Heinz Tenbreul wohnt und arbeitet, erinnern an Barlachs Lebenszeit in Schönberg. Das Schönberger Gymnasium am Goetheplatz trägt seit 2001 Barlachs Namen.

Der dem Wind trotzende Wanderer („Wanderer im Wind“, 1934), Symbolfigur für die Lebenshaltung des Künstlers Ernst Barlach, liefert den Schlüsseltext für den Liederzyklus „Wo ist ein Platz zu bleiben“ von Ingo Barz (Texte) und Karl Scharnweber (Musik). Darin werden Momente aus der Biografie und Lebensgeschichte des Künstlers ebenso nachgezeichnet wie ein Stück

norddeutscher Bilder- und Gefühlswelt in Sprache und Musik umgesetzt. Vor dem Hintergrund von zwölf Gestalten Ernst Barlachs wird in Wort und Musik ein Plädoyer für das Leise, das Verletzliche ... für die Menschlichkeit gehalten.

(Wer mehr zu „Ernst Barlach, Kindheit und Jugend in Schönberg“ erfahren möchte, dem sei die gleichnamige Schrift von Barbara Möller, herausgegeben vom Heimatbund für das Fürstentum Ratzeburg, empfohlen.)