© Foto: Inge Werth

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Zentrum für Kunst und Medien

Lorenzstraße 19, 76135 Karlsruhe
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Ed und Urs Kiënder. Rollobjekte

Vom Raumbild zum Rollraum

Ed Kiënder (1925–1996) war in den 1960er-Jahren Teil der europäischen Kunst-Avantgarde. Seine Werke waren u. a. in wichtigen Ausstellungen der ZERO-Bewegung und der Neuen Tendenzen vertreten. Ab 1969 arbeitete er offiziell mit seiner Frau Urs (Ursula) (*1936) zusammen.

Obwohl die Kunstproduktion des im Rheinland ansässigen Paares um 1973 endete, hinterließen sie ein höchst vielseitig gestaltetes Gesamtwerk, das heute weitestgehend in Vergessenheit geraten ist. Es beinhaltet informelle und monochrome Gemälde, Op- und Pop-Art sowie Medien- und Prozesskunst. Gemeinsam sind diesen Arbeiten der für die 1960er-Jahre signifikante »Ausstieg aus dem Bild« (Laszlo Glozer) d. h. die Expansion in den Raum, die Bewegung und die Partizipation des Publikums wie im dreidimensionalen Raumbild (1961), das als eines der ersten deutschen Environments vom Publikum betreten werden konnte.

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  • 26.09.2020 - 14.02.2021
    Mi, Do, Fr, Sa, So
    Mi bis Fr 10:00-18:00, Sa+So 11:00-18:00
    Zentrum für Kunst und Medien
    Lorenzstraße 19
    76135 Karlsruhe