Bernd Lafrenz

Bernd Lafrenz

Bürgerhaus Stollwerck

Dreikönigenstraße 23, 50678 Köln
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Bernd Lafrenz - "Romeo und Julia"

Frei-komisch nach Shakespeare

Wegen der Corona-Pandemie sind zunächst alle Veranstaltungen bis auf Weiteres abgesagt. Nach aktuellem Stand der Dinge hoffen wir den Betrieb eventuell ab 01.06.2020 unter besonderen Hygiene- und Abstandsregelungen wieder aufnehmen zu dürfen. Über alle Neuigkeiten halten wir Sie auf dem Laufenden.

Wenn Sie Eintrittskarten für die Veranstaltung mit Bernd Lafrenz haben, bieten wir Ihnen an, diese für eine zukünftige Veranstaltung mit Bernd Lafrenz zu nutzen. (Termin: 01.05.2021) Oder wir erstellen Ihnen eine Gutschrift. Nehmen Sie in beiden Fällen unter rolf.schramm@stadt-koeln.de Kontakt mit uns auf.

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Wenn Ihnen das nicht möglich ist, erhalten Sie Ihr Eintrittsgeld beim jeweiligen Vorverkäufer erstattet. Das kann aktuell auf Grund der Vielzahl betroffener Veranstaltungen eine Zeit dauern!
Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis - Bleiben Sie gesund!

 

Endlich: Ein neuer Shakespeare nach Lafrenz-Art!

Wer kennt sie nicht, die schönste und zugleich traurigste aller Liebesgeschichten? Und wer Bernd Lafrenz kennt, weiß auch, dass sowohl Taschentücher als auch Reclamheftchen getrost zuhause gelassen werden können. In seiner liebevollen Parodie verleiht Bernd Lafrenz "Romeo und Julia" als einer seiner frei-komischen Shakespeare-Inszenierungen diesen ganz speziellen, luftig-leichten Reiz, mit dem er sein Publikum schon in anderen Stücken (Hamlet, Macbeth, Othello, König Lear) begeistert und im Sturm erobert hat. Und wie in diesen anderen Bearbeitungen auch, spielt der mit mehreren Preisen ausgezeichnete Theatermann Lafrenz die komplette Geschichte von Romeo und Julia als schauspielerisch höchst virtuoses EinMann-Stück, in dem er mit spielerischer Leichtigkeit oft innerhalb von Sekunden von einer Figur in eine andere wechselt. Aber Lafrenz wäre nicht Lafrenz, wenn er die berühmte Geschichte einfach nur brav nacherzählen würde! Und so lernt der Zuschauer erst einmal den liebenswert lispelnden Balthasar, stolzer Inhaber der Velo-Kurier-Firma "Internationale Kurierdienste Balthasar (seit 1423)" und Nachfahre des gleichnamigen Dieners Romeos kennen. Seit elf Generationen - eben seit 1423 - erfüllen die Balthasars Romeos Vermächtnis: die Geschichte der beiden Liebenden in aller Lande zu verbreiten. Aber alles kommt ganz anders als von Balthasar vorgesehen, denn auf magische Weise wird das Shakespearesche Werk mit seinen Personen plötzlich quicklebendig. Zusammen mit Balthasar findet sich das Publikum unversehens mittendrin in der "Sache von damals", erlebt die ganze Geschichte von "Herrn Romeo" und dem "Fräulein Julia" erstens live und zweitens vor Ort. Und wenn der zwischen Faszination und Lachen hin- und hergerissene Zuschauer am Schluss des Dramas Zeuge zweier wunderbarer, stilecht unter Windungen und Zuckungen vorgeführter TheaterTode wird, ist auch das - dafür sorgt dann schon Balthasar - anrührend und komisch zugleich. Auf jeden Fall aber ein krönender Abschluss für einen jener selten gewordenen, königlichen Theaterabende, an dem man am liebsten gar nicht mehr nach Hause gehen will.