Kultur Büro Elisabeth

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Thomas Sparr: „Grunewald im Orient. Das deutsch-jüdische Jerusalem“

Im Rahmen der Reihe "Grenzfälle 1989_2019"

Buchvorstellung und Gespräch.

Rechavia, ein Vorort von Jerusalem, wird ab 1933 zum Zentrum der deutschen Juden, denen die Emigration aus Deutschland gelingt. Else Lasker-Schüler lebte hier, Gershom Scholem, Martin Buber, und ein lebhafter deutsch-jüdischer Mikrokosmos. ¬Idyllisch gelegen, doch mit schwierigem Alltag, lag Rechavia im Fadenkreuz der lange geteilten Stadt; Gegenwart und Vergangenheit der Shoah lasteten auf seinen Bewohnern. Zugleich aber war dies der Ort deutsch-israelischer Annäherung.

Thomas Sparr liest aus seinem Buch, in dem er das bewegende Bild eines Viertels und der Menschen, die hier lebten, zeichnet.

Thomas Sparr war nach dem Studium der Literaturwissenschaft und Philosophie in Hamburg, Marburg und Paris von 1986 bis 1989 an der Hebräischen Universität in Jerusalem und am dortigen Leo Baeck Institut tätig. Von 1990 bis 1998 leitete er den Jüdischen Verlag, war von 1999 bis 2004 Cheflektor des Siedler-Verlags. Er lebt heute in Berlin.

Mit den Veranstaltungen im Literatursalon Ekke Maaß erinnern wir an die „Galerie“ der Umweltbibliothek, die ein Café-Salon für ausgegrenzte Schriftsteller, Filme- und Liedermacher in den Räumen der Zionskirchengemeinde war.

Eintritt frei.
Wegen der begrenzten Platzzahl im Salon ist aber eine Anmeldung erforderlich:
Bitte per E-Mail an: post@grenzfaelle2019.de

Veranstalter: Ev. Kirchengemeinde am Weinberg
Grenzfälle1989-2019 wird gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.