Bremen, 16.12.2022


Januar 2023 - Alle Filme und Gäste



Quelle:

Guten Tag,

Türkei, Polen, Schweden, USA, Schweiz, Frankreich, Brasilien, Australien, Georgien, Indien… aus all diesen und noch mehr Ländern stammen die Filme und/oder die Geschichten, von denen sie erzählen.

Dokumentarfilme

The Most Beautiful Boy in the World - Luchino Visconti: 1971 macht die Rolle des Tadzio in der „Tod in Venedig“ den 15-jährigen Schweden Björn Andrésen über Nacht zum internationalen Star. Dem frühen Ruhm folgte ein Leben mit vielen Tiefschlägen (S 2020, OmU; ab 29.12.).

Oleg und die unerwartete Schönheit der Künste / Lunes de cine: Das Porträt des 89-jährigen russischen Komponisten Oleg Karawaitschuk enthüllt eine faszinierende Persönlichkeit (E 2016, OmU; 23.1.).

Invisible Demons / Globales Handeln: Die schockierende schlechte Lebensrealität in seiner Geburtsstadt Delhi infolge des Klimawandels fängt Regisseur Rahul Jain in atemberaubenden Bildern ein. Premiere in Cannes. Am 12.1. ist Dr. Shazia Wülbers, HS Bremen, zu Gast (D/ FIN/ IND, OmU).

Seaside Special / Neu: Im verschlafenen Seebad Cromer beobachtete Jens Meurer ein Jahr lang kurz vor dem Brexit-Entscheid den Lebensstil und Humor urbritischer Typen. Am 19.1. ist Jens Meurer zu Gast (D 2021, OmU).

Kalle Kosmonaut / Neu: Der aufgeweckte zehnjährige Kalle aus den Plattenbauten von Berlin-Hellersdorf will kein „Ghetto-Kid“ sein. Über zehn Jahre haben die Filmemacher*innen ihn begleitet. Ihr Film erzählt eindrücklich, dass Chancengleichheit für alle Kinder oft nur auf dem Papier steht (D 2022, ab Do. 26.1.).

Ethnografische Filmtage / Uni Bremen - Das von Student*innen kuratierte Programm stellt spannende Filme aus dem Bereich der visuellen Anthropologie vor (26.1. * m. Einführung & Diskussion).




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Specials

Vom Lokführer, der die Liebe suchte… / Stummfilm: Veit Helmer inszeniert die Suche des Lokführers Nurlan quer durch Aserbaidschan nach der Besitzerin eines BHs, der sich an seiner Lok verfangen hatte, ohne Worte. Am 13.1. * mit Livemusik von Ezzat Nashashibi (D 2018, 90 Min.).

Hundefreund – in Kooperation mit „Zukunft ist bunt. Der preisgekrönte Kurzfilm erzählt, warum Dating für Nicht-Weiße in Berlin anders ist. Am Sa. 14.1. Lamin Leroy Gibba, Drehbuchautor und Hauptdarsteller, zu Gast (D 2022).

Dune / Film & Seminar: Sandwürmer, ein Wüstenplanet, interstellare Adelshäuser und der Kampf um „Spice“, dem Grundstoff für intergalaktische Reisen – Das Sci-Fi Szenario des amerikanischen Autors Frank Herbert ist seit den 1960er Jahren Kult und gilt als kaum verfilmbar. Denis Villeneuve inszeniert den Machtkampf ganz neu. Ein Seminar behandelt vorab die popkulturelle Sonderstellung des Epos. 14.1. / 16 – 20:00 * Seminar m. Alfred Tews // 20:30 Film * Einführung: Alfred Tews (USA 2021, 155 Min., OmU).

Chinatown / Kirche&Kino: Der Klassiker des Film noir um Privatdetektiv Jake J. Gittes, der in Los Angeles 1937 einem riesigen Korruptionsskandal um Trinkwasser auf der Spur ist, wurde ausgewählt von Axel Stiehler, Logbuchladen (USA 1974, Regie: Roman Polanski, DF, 17.1.).

Flags / film:art 95: Fünf kurze Experimentalfilme und -videos zeigen die Wirkmacht von Flaggen. Zur Ausstellung »What is the Proper Way to display a Flag?« (27.1. * m. Christine Rüffert, Uni Bremen).




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Spielfilme

Der anatolische Leopard – Debütfilm: Als Direktor Fikret den seltenen Anatolischen Leoparden, die Attraktion im Zoo von Ankara, tot auffindet, behauptet er in der Not, das Tier sei verschwunden (TRK 2021, OmU; ab 29.12.).

EO / Jury-Preis in Cannes: Die Lebensreise des ehemaligen Zirkusesels Eo nach seiner Befreiung erzählt einer der ungewöhnlichsten Filme des Jahres (PL/GB/I 2022, R: J. Skolimowski, OmU; 22.12.-4.1.).

Mona Lisa and the Blood Moon / Neu: New Orleans - Mona Lisa kann mit ihren Gedanken Menschen kontrollieren. Stripperin Bonnie erkennt das Potential von Mona Lisas Talent (USA 2021, OmU; 22.12.-4.1.).

Unruh / Neu in Bremen: Im Zuge der Industrialisierung werden 1877 in der Schweiz alle Uhrenzeiten synchronisiert, eine Entwicklung mit großen gesellschaftlichen Folgen (CH 2022, 93 Min., OmU; ab 5.1.).

Passagiere der Nacht / Neu: Paris 1981: Elisabeth muss nun allein für ihre Kinder sorgen, ihre Ehe ist in die Brüche gegangen. Sie nimmt eine Stelle bei einer nächtlichen Radiosendung an und lernt dort die Außenseiterin Talulah kennen (F 2022, OmU; ab 5.1.).

Blueback: Australien - Tief berührt von der Begegnung mit dem Riesenlippenfisch entscheidet sich die achtjährige Abby, wie ihre Mutter für den Erhalt des Riffs zu kämpfen (AUS 2022; OmU; 12.-16.1.; auch im Kinderprogramm in DF am 1.1. & 7./8.1.).

Nico / Queerfeministische Filmreihe: Ein rassistisch motivierter Überfall reißt die selbstbewusste Altenpflegerin Nico schlagartig aus ihrem Alltag. In Koo. mit dem Autonomen Feministischen Referat (D 2021; 18.1* m. Einführung).

My Private Desert / Neu in Bremen: Der wegen eines Gewaltausbruches suspendierte Polizist Daniel erlebt eine Überraschung, als er seine Internet-Freundin Sara treffen will. Queere Liebesgeschichte aus Brasilien (BRA 2021, OmU; ab 12.1. bis Mi 25.1.).

Wet Sand / Georgien: Der alte Eliko hat sich erhängt. Sein Enkelin Moe reist aus Tiflis an und stößt im erzkonservativen Dorf auf ein Netz von Lügen und Geheimnissen (CH/GEO 2021, OmU; ab 19.1.).

Bis an die Grenze - Literarische Woche Bremen: Blinder Gehorsam oder Fluchthilfe für den Asylbewerber aus Tadschikistan? Die Polizist*innen Virginie, Erik und Aristide müssen sich entscheiden (F 2019, OmU; 21.1.)

Concerned Citizen / Queerfilmnacht: Tel Aviv – Ben, liberal und schwul, löst ungewollt eine Kette von Ereignissen aus, an deren Ende ein Geflüchteter zusammengeschlagen wird (ISR 2022, OmU; 20.1.).




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Bilder Januar 2023 - abrufbar bis Mi. 21.12. Übersicht Januar 2023 - abrufbar bis 21.12.

Ab Do. 29.12.



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Neu in Bremen
EO 
Ein Esel allein in der Welt – Eos Reise beginnt, als Tierschutzaktivist*innen ihn aus einem Zirkus holen.  Wo Eo auch aufschlägt, sei es in der wilden Natur oder inmitten eines Dorfes, nirgendwo gibt es einen Platz für ihn, an dem er sich zuhause fühlen kann. Von Mensch zu Mensch weitergereicht, erlebt er Momente der Verzweiflung und ebenso der Glückseligkeit, und verliert dabei nie seinen aufmerksamen und unglaublich ausdrucksstarken, melancholischen Blick.
PL/GB/I 2022, Regie: Jerzy Skolimowski, mit Sandra Drzymalska, Isabelle Huppert, 88 Min., OmU 
Do. 29.12., Mo. 2.1. + Mi. 4.1. / 18:00 
Fr. 30.12., So. 1.1. + Di. 3.1. / 20:30 
Mi. 4.1. / 15:00

Neu in Bremen
Mona Lisa and the Blood Moon 
Mona Lisa hat Superkräfte – sie kann mithilfe ihrer Gedanken Menschen kontrollieren. Nach ihrer Flucht aus einer Psychiatrie führt sie ein Zufall mit der Stripperin Bonnie in New Orleans zusammen, die Mona Lisas Talent als astreine Geschäftsidee versteht. Warum für Geld tanzen, wenn man den Leuten auch einfacher die Moneten aus den Taschen ziehen kann? Während die beiden Frauen sich anfreunden, ist ihnen die Polizei bereits dichter auf den Fersen, als sie ahnen. 
USA 2021, Regie: Ana Lily Amirpour, mit Jun Jong Seo, Kate Hudson, Craig Robinson, 107 Min., OmU 
Do. 29.12., Mo. 2.1. + Mi. 4.1. / 20:30 
Fr. 30.12., So. 1.1. + Di. 3.1. / 18:00
Mi. 4.1. / 15:30



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Luchino Visconti
The Most Beautiful Boy in the World  
1970 suchte der Filmemacher Luchino Visconti den perfekten Jungen für seine Verfilmung von Thomas Manns „Tod in Venedig“. In Stockholm fand er Björn Andrésen, einen schüchternen 15-jährigen und Waise. Er verkörperte die absolute Schönheit, wie es die Rolle des Tadzio erforderte. Viscontis Film machte Andrésen über Nacht zum internationalen Star, doch dem frühen Ruhm folgte ein Leben mit vielen Tiefschlägen. Fünf Jahre lang gingen Petri und Lindström mit Björn auf eine Reise durch sein Leben. 
S 2020, Regie: Kristina Lindström & Kristian Petri, 94 Min., OmU 
Do. 29.12., Mo. 2.1. + Mi. 4.1. / 17:30 
Fr. 30.12., So. 1.1. + Di. 3.1. / 20:00 
Do. 5.1., Sa. 7.1., Mo. 9.1. + Mi. 11.1. / 20:30 
Fr. 6.1., So. 8.1. + Di. 10.1. / 18:00 
Mi. 11.1. / 15:30 

Debütfilm
Der anatolische Leopard  
Der älteste Zoo der Türkei in Ankara verfällt langsam, aber sicher. Direktor Fikret, der den Tiergarten in jungen Jahren mühsam errichtet hat, fehlt als Mittfünfziger die Energie, für sein Lebenswerk zu kämpfen. Den Erhalt des Zoos sichert nur ein seltener anatolischer Leopard, der unter Artenschutz steht. Als Fikret diesen Leoparden tot auffindet, behauptet er stattdessen, der sei verschwunden. Eine ausgewachsene Suchaktion beginnt – schließlich sind anatolische Leoparden auch ein nationales Symbol der Türkei.  
TRK/D/DK/PL 2021, Regie & Buch: Emre Kayis, mit Ugur Polat, Tansu Biçer, 108 Min., OmU 
Do. 29.12., Mo. 2.1. + Mi. 4.1. / 20:00 
Fr. 30.12., So. 1.1. + Di. 3.1. / 17:30 
Do. 5.1., Sa. 7.1., Mo. 9.1. + Mi. 11.1. / 18:00
Fr. 6.1., So. 8.1. + Di. 10.1. / 20:30
Mi. 11.1. / 15:00



Ab Do. 5.1.



Quelle:

Neu in Bremen 
Passagiere der Nacht  
Paris 1981: Während sich in der Politik des sozialistischen Kandidaten François Mitterrands eine Wende ankündigt, hat auch Elisabeth mit Veränderungen zu kämpfen: Ihre Ehe ist in die Brüche gegangen, sie muss nun allein den Lebensunterhalt für ihre zwei Kinder verdienen. Statt den Mut zu verlieren, nimmt sie eine Stelle bei einer nächtlichen Radiosendung an und lernt dort die junge Außenseiterin Talulah kennen, die in prekären Verhältnissen aufwächst. 
F 2022, Regie: Mikhaël Hers, mit Charlotte Gainsbourg, Quito Rayon-Richter, 111 Min., OmU 
Do. 5.1., Sa. 7.1., Mo. 9.1. + Mi. 11.1. / 20:00 
Fr. 6.1., So. 8.1. + Di. 10.1. / 17:30 
Do. 12.1., Mo. 16.1. + Mi. 18.1. / 18:00 
Fr. 13.1., So. 15.1. + Di. 17.1. / 20:30 
Mi. 18.1. / 15:00 

Neu in Bremen
Unruh 
Saint-Imier 1877: Die Industrialisierung soll die Uhrzeit revolutionieren. Künftig soll es nur noch eine Zeit für alle geben statt wie bisher mehrere, je nach Unternehmen oder Behörden. Das hat tiefgreifende Folgen. Das politische Potenzial der neuen mechanischen Uhr erkennt auch die internationale Arbeiter*innenbewegung. Bei einem Treffen der anarchistischen Gewerkschaft von Uhrenmacher*innen trifft die Arbeiterin Josephine auf den russischen Kartografen Pyotr Kropotkin.
Unrueh - CH 2022, Regie: Cyril Schäublin, mit Clara Gostynski, 93 Min., OmU 
Do. 5.1., Sa. 7.1., Mo. 9.1. + Mi. 11.1. / 17:30 
Fr. 6.1., So. 8.1. + Di. 10.11. / 20:00



Ab Do. 12.1.



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Neu in Bremen
My Private Desert 
Curitiba in Brasilien: Seine Internet-Freundin Sara meldet sich nicht mehr. Besorgt macht sich der wegen eines Gewaltausbruches vom Dienst suspendierte Polizist Daniel auf die lange Reise in den brasilianischen Norden, wo sie lebt. Dort angekommen scheint seine Suche vergeblich - bis eine fremde Person ein Treffen der zwei unter arrangieren will. Der Film von Aly Muritibas erzählt eine queere Liebesgeschichte im gespaltenen Brasilien. Oscar-Beitrag Brasilien 2022
BRA 2021, Regie: Aly Muritiba, mit Antonio Saboia, Pedro Fasanaro, 121 Min., OmU 
Do. 12.1., Sa. 14.1., Mo 16.1 + Mi 18.1. / 17:30 
So. 15.1. + Di. 17.1. / 20:00  
Fr. 20.1., So. 22.1. + Di. 24.1. / 18:00 
Do. 19.1., Sa. 21.1., Mo. 23.1. + Mi 25.1. / 20:30 
Mi. 25.1. / 15:30

Neu in Bremen
Blueback – Eine tiefe Freundschaft
Als die achtjährige Abby das erste Mal allein im Riff an der Küste Australiens taucht, ahnt sie nicht, dass dies der Beginn einer lebenslangen Freundschaft ist. Blueback nennt sie den gigantischen blauen Riesenlippenfisch, der ihr in der Tiefe begegnet und bald zu ihrem liebsten Gefährten im Ozean wird. Doch je älter Abby wird, desto mehr erkennt sie, dass die Korallenriffe ihrer Heimat in Gefahr sind. nach dem Roman von Tim Winton.
AUS 2022, Regie: Robert Connolly, mit Mia Wasikowska, Eric Bana, Radha Mitchell, 103 Min., OmU und DF
Als OmU: Do. 12.1. + Mo. 16.1. / 20:30  
Fr. 13.1. + So. 15.1. / 18:00  
Mi. 18.1. / 15:30 
Als deutsche Fassung: So. 1.1. / 15:00  
Sa. 7.1. + So. 8.1. / 15:30  

Globales Handeln
Invisible Demons  
In Delhi, der Hauptstadt Indiens mit fast 20 Millionen Einwohnern, kämpfen sehr viele Menschen einen aussichtslosen Kampf – um die Luft zum Atmen und halbwegs sauberes Wasser, um einen Platz zum Leben. Temperaturen von über 50°C sind keine Seltenheit. Die dystopische Lebensrealität in seiner Geburtsstadt infolge des Klimawandels und fehlender Infrastruktur fängt Regisseur Rahul Jain in atemberaubenden Bildern ein. Die schockierende Doku sorgte bei der Premiere in Cannes für Furore.  
D/ FIN/ IND, Buch & Regie: Rahul Jain, 66 Min., engl. hindi. OmU  
Do. 12.1. / 20:00 * mit Referentin Dr. Shazia Wülbers, Lektorin für Internationale Beziehungen und Europapolitik, Internationaler Studiengang Politikmanagement, Hochschule Bremen 
Fr. 13.1. + So. 15.1. / 17:30 
Sa. 14.1., Mo. 16.1. + Mi. 18.1. / 20:00 
Do. 19.1., Sa. 21.1., Mo. 23.1. + Mi. 25.1. / 18:00 
Fr. 20.1., So. 22.1. + Di. 22.1. / 20:30 
Mi. 25.1. / 15:00 



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Stummfilm
Vom Lokführer, der die Liebe suchte  
Der Lokführer Nurlan fährt zum letzten Mal vor seinem Ruhestand durch den dicht besiedelten Vorort Bakus, in dem die Schienen so eng an die Häuser grenzen, dass der Zug quasi durch die Vorgärten fährt. Auf dieser Fahrt verfängt sich ein BH an seiner Lokomotive. Und so stürzt sich der einsame Nurlan in das wohl größte Abenteuer seines Lebens: Er möchte die Besitzerin dieses Büstenhalters ausfindig machen. Und vielleicht die Liebe finden. 
D 2018, Regie: Veit Helmer, mit Miki Manojlovic, Denis Lavant, Paz Vega, 90 Min., ohne Sprache  
Fr. 13.1. / 20:30 * mit Livemusik-Begleitung von Ezzat Nashashibi, Bremen 

Zukunft ist bunt  
Hundefreund
Bei einem Date entfacht ein Streit zwischen Malik und Phillip, bei dem ihre ungleichen Positionen innerhalb der deutschen Gesellschaft in den Vordergrund rücken. Im preisgekrönten Kurzfilm „Hundefreund“ dreht sich alles um die Frage, warum Dating in Berlin für Nicht-Weiße anders ist. Er basiert auf einer Idee der Lyriker*in und Filmemacher*in Sailesh Naidu und entstand in einem Filmteam, das sich aus queeren BIPoC zusammensetzt. Ein Filmabend der Initiative „Zukunft ist bunt Bremen“. 
D 2022, Regie: Maissa Lihedheb, Buch: Lamin Leroy Gibba, mit Lamin Leroy Gibba und Til Schindler, 18 Min. 
Sa. 14.1. / 18:00 * Filmgespräch mit Lamin Leroy Gibba und der Initiative Zukunft ist bunt –
Eintritt gegen Spende ab 3€

Film & Seminar  
Dune  
Sandwürmer, interstellare Adelshäuser und der Kampf um den Rohstoff Spice, der die Basis für intergalaktische Reisen ist – Das Sci-Fi Szenario auf dem Wüstenplaneten Arrakis, das der amerikanische Autor Frank Herbert erschaffen hat, ist seit den 1960er Jahren Kult und gilt wegen der komplexen Geschichte als kaum verfilmbar. Denis Villeneuve inszeniert den Machtkampf ganz neu mit mehr Poesie als Action. Ein Seminar behandelt die popkulturelle Sonderstellung des Epos.
USA 2021, Regie: Denis Villeneuve, mit Timothée Chalamet, Zendaya, 155 Min, OmU 
Sa 14.1. / 16 – 20:00 * Seminar m. Alfred Tews
20:30 Film * Einführung: Alfred Tews



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Kirche&Kino 
Chinatown  
Los Angeles 1937: Privatdetektiv Jake J. Gittes soll Evelyn Mulwrays Mann beschatten. Mulwray, Chefingenieur der Wasserwerke, scheint fremd zu gehen. Als die echte Evelyn Mulwray ihn wütend aufsucht, wird Gittes klar, dass der Auftrag von einer Betrügerin bekam. Kurz darauf wird Mulwrays Leiche aus einem Trinkwasserkanal geborgen. Gittes glaubt nicht an einen Unfall, stellt Nachforschungen an und gerät in einen riesigen Korruptionsskandal. Ein Klassiker des Film noir.
USA 1974, Regie: Roman Polanski, mit Jack Nicholson, Faye Dunaway, 131 Min., DF 
Di. 17.1. /18:00 * Einführung: Axel Stiehler, Logbuchladen; Moderation: Ingeborg Mehser, Referentin, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt (KDA)

Queerfeministische Filmreihe 
Nico 
Sommer in Berlin: Ein rassistisch motivierter Überfall reißt die selbstbewusste und in ihrem Job beliebte Altenpflegerin Nico schlagartig aus ihrem Alltag. Nachdem die junge Deutsch-Perserin schwer verletzt im Krankenhaus aufwacht, ist sie nicht wiederzuerkennen. Erst das Karate-Training hilft ihr, das Trauma zu überwinden. Sara Fazilat bekam für „Nico“ den Preis als Beste Nachwuchsschauspielerin beim Max-Ophüls-Festival. In Koop. mit autonomem feministischem Referat.
D 2021, Regie: Eline Gehring, mit Sara Fazilat, Javeh Asefdjah, Sara Kilmoska, 74 Min
Mi. 18.1. / 20:30 * mit Einführung



Ab Do. 19.1.



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Neu in Bremen
Seaside Special  
Im kleinen ostenglischen Seebad Cromer im Jahr 2019 läuft die Sommersaison auf Hochtouren. Am Ende der Seebrücke entzückt die weltweit letzte „End-of-Pier- Varieté Show“ das begeisterte Publikum mit exzentrischen Kleinkünstlern und in bester Samstagabendshow-Manier. Ein Jahr lang beobachtete Jens Meurer das Leben rund um die Show und das wie aus der Zeit gefallene Städtchen voller urbritischer Typen. Es ist auch die Zeit kurz vor dem Brexit-Entscheid. 
D 2021, Drehbuch & Regie: Jens Meurer, mit Olly Day, 91 Min., OmU, gedreht auf 16mm 
Do. 19.1. / 20:00 * mit Regisseur Jens Meurer   
Fr. 20.1., So. 22.1. + Di. 24.1. /17:30
Mi. 25.1. / 20:00
Fr. 27.1., So. 29.1. + Di. 31.1. / 20:30
Sa. 28.1., Mo. 30.1. + Mi. 1.2. / 18:00
Mi. 1.2. / 15:00

 

Georgien
Wet Sand  
In einem Dorf am Schwarzen Meer in Georgien wird der alte Eliko in seinem Haus erhängt aufgefunden. Vor allem Amnon, der am Strand eine kleine Bar betreibt, wirkt erschüttert. Bei anderen ist die Reaktion: „Schmeißen wir ihn doch auf den Müll oder verfüttern ihn an die Hunde“. Um seine Beerdigung zu organisieren, reist Elikos Enkelin Moe aus Tiflis an. Im Dorf stößt sie auf ein Netz von Lügen und Geheimnissen. Premiere auf dem Locarno Film Festival
CH/GEO 2021, Regie: Elene Naveriani, mit Bebe Sesitashvili, Gia Agumava, 115 Min., georg. OmU 
Do. 19.1., Sa. 21.1., Mo. 23.1. + Mi. 25.1. / 17:30
So. 22.1. + Di. 24.1. / 20:00
Do. 26.1., Sa. 28.1., Mo. 30.1. + Mi. 1.2. / 20:30
Fr. 27.1., So. 29.1. + Di. 31.1. / 18:00
Mi. 1.2. / 15:30



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Queerfilmnacht
Concerned Citizen  
Ben hält sich für einen liberalen schwulen Mann. Er wohnt mit seinem Partner Raz in einem schicken Apartment in einem migrantisch geprägten Stadtteil Tel Avivs. Um ihre Wohngegend zu verschönern, pflanzt Ben einen Baum auf der anderen Straßenseite. Doch seine gut gemeinte Tat löst eine Kette von Ereignissen aus, an deren Ende ein Geflüchteter aus Eritrea brutal von Polizisten zusammengeschlagen wird. Premiere auf der Berlinale 2022. 
ISR 2022, Regie: Idan Haguel, mit Shlomi Bertonov, Ariel Wolf, 82 Min., hebräische OmU 
Fr. 20.1. / 20:00

Literarische Woche Bremen
Bis an die Grenze  
Die Polizist*innen Virginie, Erik und Aristide erhalten einen ungewöhnlichen Befehl: Sie sollen einen Asylbewerber zum Flughafen fahren, wo ihm die Abschiebung nach Tadschikistan bevorsteht. Als Virginie herausfindet, dass Tohirov dort wahrscheinlich der Tod droht, versucht sie, ihre Kollegen davon zu überzeugen, ihm zur Flucht zu verhelfen.
Police – F 2019, Regie: Anne Fontaine, mit Omar Sy, Virginie Efira, Payman Maadi, 99 Min., OmU 
Sa. 21.1. / 20:00 

Lunes de cine
Oleg und die unerwartete Schönheit der Künste  
Der 89-jährige Komponist Oleg Nikolajewitsch Karawaitschuk ist eine kontroverse und faszinierende Persönlichkeit der russischen Kulturszene. Wer ist dieser Mann, der eine Märchenfigur aus der Feder von Gogol sein könnte? 1927 geboren, war er ein Wunderkind, das für Stalin Klavier spielte, das Leningrader Konservatorium besuchte und vor allem Theater- und Filmmusik schrieb. Der exzentrische Künstler erzählt von der Schönheit der Kunst und vom heutigen Russland. In Koop. mit dem Instituto Cervantes
Oleg y las raras artes - E 2016, Drehbuch & Regie: Andrés Duque, 70 Min., span. OmU 
Mo. 23.1. / 20:00



Ab Do. 26.1.



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Uni Bremen 
Ethnografischen Filmtage  
Das von Student*innen des Studiengangs Kulturwissenschaft kuratierte Programm stellt spannende Filme aus dem Bereich der visuellen Anthropologie vor. Der Filmabend ist Höhepunkt und Abschluss der ethnografischen Filmtage, die seit 2012 jährlich vom „Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft“ (IfEK) der Uni Bremen veranstaltet werden. Die spannenden Geschichten von Menschen aus verschiedenen Ländern der Welt werden von den Filmemacher*innen präsentiert. 
Do. 26.1. / 20:00 * mit Einführung und Diskussion; Leitung: Dr. Martin Gruber 

Neu in Bremen
Petrov’s Flu 
Während im postsowjetischen Russland die klirrende Winterkälte in jede Ritze dringt, kämpft die dreiköpfige Familie des Klempners Petrov mit einer hartnäckigen Grippe. Ihr Alltag vermischt sich mit wirren Fieberträumen, Wirklichkeit verschmilzt mit Traum und Kindheitserinnerungen. Trotz allem geht ihr Alltag weiter. Petrov verarbeitet sein Leben in japanischen Comics, und seine Ehefrau entdeckt ihre Leidenschaft am Ermorden auffällig gewordener Männer.
R/F/D/CH 2020, Regie: Kirill Serebrennikov, mit Semyon Serzin,
145 Min., OmU 
Do. 26.1., Sa. 28.1., Mo. 30.1. + Mi. 1.2. / 17:30 
So. 29.1. + Di. 31.1. / 20:00 
weitere Termine im Februar folgen



Quelle:

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Neu in Bremen
Kalle Kosmonaut  
Kalle wächst in der „Allee der Kosmonauten“ in den Plattenbauten von Berlin-Hellersdorf auf. Seine Mutter arbeitet viel, er ist ein Schlüsselkind, doch sie sind eine liebevolle Familie. Der zu Beginn des Filmprojekts aufgeweckte Zehnjährige will kein „Ghetto-Kid“ sein. Zehn Jahre lang haben Tine Kugler und Günther Kurth Kalle beim Erwachsenwerden begleitet. Ihr bewegender Film erzählt vom Aufwachsen in einer Gesellschaft, in der eben nicht alle die gleichen Chancen haben.
D 2022, Regie: Tine Kugler & Günther Kurth, 99 Min. 
Do. 26.1. / 18:00 
Fr. 27.1., So. 29.1. + Di. 31.1. / 17:30 
Sa. 28.1., Mo. 30.1. + Mi. 1.2. / 20:00 
weitere Termine im Februar folgen

film:art 95
Flags   
Flaggen betonen nationale Souveränität und markieren territoriale Ansprüche. Flaggen stiften Identität und verkünden Loyalitäten. Ein Programm mit kurzen Experimentalfilmen und -videos zeigt die Wirkmacht von Flaggen als Ausdruck territorialer Machtpolitik, (post-)kolonialer Verhältnisse, aber auch individueller Formen des Widerstands und der Revolte. Begleitveranstaltung zur Ausstellung im Museum Weserburg, Bremen:»What is the Proper Way to display a Flag?«
Fr. 27.1. / 20:00 * kuratiert und eingeführt von Christine Rüffert, Uni Bremen 



Alle Filme des Kinderprogramms



Quelle:

Es ist ein Elch entsprungen 
Als eines Tages plötzlich ein Elch namens Mr. Moose durch die Wohnzimmerdecke der Wagners kracht, kann der kleine Bertil es kaum glauben. Endlich hat er einen Freund, der ihn versteht und vor den gemeinen Kindern in der Schule beschützt. Alles ist in bester Ordnung. Wäre da nicht der blöde Vermieter Pannecke, der unbedingt einen Elch jagen will. Und auch der Weihnachtsmann braucht seinen Elch zurück. Was kann Bertil bloß tun, um seinen Freund nicht zu verlieren? 
D 2005, Regie: Ben Verbong, mit Mario Adorf, FBW-Prädikat: besonders wertvoll, 90 Min., ab 6 Jahre 

So. 1.1. / 15:30

Blueback – Eine tiefe Freundschaft  
Als die achtjährige Abby beim Schnorcheln vor der australischen Küste dem Riesenlippenfisch begegnet ist sie tief berührt. Wegen Blueback, wie sie ihn nennt, will Abby, wie ihre Mutter es bereits tut, für den Erhalt des Korallenriffs zu kämpfen. Ihre alleinerziehende Mutter Dora schreckt auch nicht davor zurück, sich an Bagger zu ketten, um das fragile Ökosystem zu verteidigen. Als Abby älter wird, macht sie den Meeresschutz zu ihrem Beruf. 
AUS 2022, Regie: Robert Connolly, mit Mia Wasikowska, Radha Mitchell, 103 Min. 
So. 1.1. / 15:00
Sa. 7.1. + So. 8.1. / 15:30  
(Termine mit OmU-Fassung: siehe Abendprogramm)

Die Schule der magischen Tiere 2 
Auf der Wintersteinschule haben alle Kinder ein sprechendes Tier als ganz besonderen Freund. Ida und ihr Fuchs Rabbat gehen miteinander durch dick und dünn! Gerade steht das 250. Schuljubiläum vor der Tür, und das soll mit einem Musical gefeiert werden. Dafür muss Idas Klasse unbedingt lernen gut zusammen zu arbeiten. Doch plötzlich tauchen auf dem Schulgelände rätselhafte Löcher auf. Ein Mysterium, das Ida und Rabbat mit Jo und seinem Pinguin Juri lösen will. 
D 2022, Regie: Sven Unterwaldt, mit Lilith Julie Johna, 93 Min., ab 8 Jahre 
Sa. 7.1. + So. 8.1. / 15:00 
Sa. 14.1. + So. 15.1. / 15:30 

Mission Ulja Funk 
Die 13-jährige Ulja ist fasziniert vom Weltall und verfolgt fieberhaft die Bewegungen der Himmelskörper. Mit der Liebe für Astronomie ist sie in ihrer Familie allerdings eine Außenseiterin. Als Ulja herausfindet, dass bald ein Asteroid in Weißrussland einschlagen soll, muss sie dabei sein! Oma Olga sieht das jedoch anders. Also startet die Mission Ulja Funk! Klassenkamerad Henk lässt sich bestechen und „leiht“ sich einen Leichenwagen. Die Reise kann losgehen! 
D/LUX/PL 2021, Regie: Barbara Kronenberg, mit Romy Lou Janinhoff, FBW-Präd.: bes. wertvoll, 91 Min., ab 8 Jahren 
Sa. 14.1 + So. 15.1. / 15:00
Sa. 21.1. + So. 22.1. / 15:30 

mit action&fun!
Mama Muh und die große weite Welt 

Auf ihrem Bauernhof bekommen Mama Muh und ihre beste Freundin, die Krähe Krah, Besuch von einer Störchin. Als Zugvogel hat diese schon viele Abenteuer erlebt, und Mama Muh ist begeistert von den Geschichten der Besucherin. Krah hingegen ist skeptisch. Vor allem, als sich die Störchin zwischen ihr und Mama Muh drängt, versucht sie ihre Freundin zu überzeugen, dass ihr eigener Hof auch wunderschön ist. Nach denBücher von Jujja Wieslander und Illustrator Sven Nordqvist.
S 2021, Regie: Christian Ryltenius, Animation, 65 Min., ab 5 Jahren   
Sa 21.1. / 15:00
So 22.1. / 15:00 * mit action&fun!
Sa 28.1. + So 29.1. / 15:30 

Im Himmel ist auch Platz für Mäuse 
Nach einem Unfall treffen sich die kleine Maus Dalli und der Fuchs Weißbauch im Tierhimmel wieder. Eine Verfolgungsjagd zwischen den beiden endete abrupt mit dem hellen Licht von heranrauschenden Scheinwerfern. Auf der Erde waren sie Außenseiter*innen, im Himmel lernen sich die Maus und der Fuchs als ihr natürlicher Feind und Jäger neu kennen. Das Stop-Motion Abenteuer erhielt beim SCHLiNGEL-Festival 2021 den Preis für den besten Animationsfilm. 
CS/ F/ PL 2021, Regie: Denisa Grimmová & Jan Bubeníček, Stop-Motion, 87 Min, ab 10 Jahren 
Sa. 28.1. + So. 29.1. / 15:00
Sa. 4.2. + So. 5.2 / 15:30 



Quelle:

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Kinderkino

3 € Kinder / 6 € Erwachsene

Normalvorstellungen

9 € Normal / 4 € Koki Mitglied / 5,50 € ermäßigt

Kindergarten- oder Schulvorstellungen

Überlängen und Dauerkarten

Kartenreservierung

 

Ermäßigungsanspruch

für Studierende, Arbeitslose,
Rentner*innen und Menschen mit Behinderung.

1 € Ermäßigung mit Arbeitnehmer-Kammercard
oder Weser-Kurier AboCard.

Verschiedene Rabatte sind nicht kombinierbar.



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