Das Wintermärchen

Das Wintermärchen

Quelle: © Marianne Menke
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Das Wintermärchen von William Shakespeare

Shakespeares Romanze ist ein märchenhaftes Theaterspiel, das losgelöst von realen topografischen und historischen Verortungen umgeht und dessen Fortgang ausschließlich von den emotionalen Impulsen seiner Protagonisten angetrieben wird.

Bremen, 14.02.2020

Das Wintermärchen
Quelle: © Marianne Menke

Das Wintermärchen von William Shakespeare


Übersetzung: Chris Alexander.
Regie: Patricia Benecke
Bühne/Kostüme: Heike Neugebauer, Rike Schimitschek
Musik: Simon Slater
Mit: Simon Elias, Tim D. Lee, Petra-Janina Schultz, Markus Seuß

Shakespeares Romanze ist ein märchenhaftes Theaterspiel, das losgelöst von realen topografischen und historischen Verortungen umgeht und dessen Fortgang ausschließlich von den emotionalen Impulsen seiner Protagonisten angetrieben wird. 
Aus heiterem Himmel bezichtigt König Leontes von Sizilien seine hochschwangere Frau Hermione der Untreue mit seinem besten Freund Polixenes, dem König von Böhmen. Trotz aller Beschwörungen von Hermiones Unschuld und aller Bitten, wieder zur Vernunft zu kommen, lässt Leontes seine Frau ins Gefängnis werfen. Er glaubt, das neugeborene Mädchen „Perdita“ sei Polixenes’ Tochter und lässt es auf dem Meer aussetzen. Als urplötzlich auch noch der gemeinsame Sohn Mamillius stirbt, bricht Hermione unter soviel Unglück zusammen und erstarrt, so dass man von ihrem Tod berichtet. Von bitterer Reue geplagt, sieht Leontes sein Unrecht ein, doch zu spät -in einem Zug hat er sein ganzes Glück vernichtet.
20 Jahre später lebt Perdita als adoptierte Tochter von einfachen Schäfern in Böhmen. Mit dem Sohn des Königs Polixenes verbindet sie eine heimliche Liebe. Auf einem ausgelassenen Schafschurfest wird ihre Verbindung unerwartet entdeckt, und die zwei fliehen vor Polixenes’ Zorn nach Sizilien…
„Das Wintermärchen“ erzählt von der zerstörerischen Macht von Eifersucht und Tyrannei und der heilenden Wirkung von Liebe und Vergebung. So tragisch und düster wie das Stück beginnt, so fröhlich, hoffnungsvoll und komödiantisch entwickelt es sich nach dem Zeitsprung im zweiten Teil.

Die Inszenierung erzählt Shakespeares Spätwerk als Perditas Reise in eine Vergangenheit, die sie nicht kennt, und in der ihre Familiengeschichte verborgen liegt. Stück für Stück, wie eine langsam aus dem Vergessen aufsteigende Erinnerung, entrollt sich die Geschichte ihrer Herkunft wie ein dunkles Märchen. Dort haben Wahn und Unglück ihre Mutter erstarren lassen und hält tiefe Reue ihren Vater gefangen. Auf der Suche nach ihrer Identität und ihrer Zukunft beleuchtet Perdita ihr „Familien-Märchen“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Die Inszenierung entwirft mit Musik, atmosphärischen Geräuschen und Tiermasken einen märchenhaften Erzählraum, in dem sich die ganze Bandbreite der menschlichen Gefühlswelt entfalten kann.


Das Wintermärchen
Quelle: © Marianne Menke

ALLR TERMINE, PREISE UND INFOS UNTER:
www.shakespeare-company.com


TERMINE:
29.2. 19.30 Uhr Premiere
01.03 18.00 Uhr
06.03. 19.30 Uhr
21.03 19.30 Uhr
23.04 19.30 Uhr
03.05. 18.00 Uhr


PREISE:
Premiere: 25 €/erm. 15 €
Regulär: 21 €/erm. 13 €; ab 5 Personen 19 €/erm. 11 €. 

Kartenkontakt: 0421 - 500 333  und www.shakespeare-company.com


SPIELORT
bremer shakespeare company
Theater am Leibnizplatz
Schulstr. 26
28199 Bremen