Zackary Drucker, Relationship, #12, 2008, c-print, 60.9 x 60.9 cm (24 x 24 in). Courtesy of the artist and Luis De Jesus Los Angeles.

Zackary Drucker, Relationship, #12, 2008, c-print, 60.9 x 60.9 cm (24 x 24 in). Courtesy of the artist and Luis De Jesus Los Angeles.

Quelle: Zackary Drucker und Luis De Jesus Los Angeles
Rechtehinweis: Bild darf für reaktionelle Berichterstattung genutzt werden.

Syker Vorwerk - Zentrum für zeitgenössische Kunst

Ankündigung Fluidity

FLUIDITY LOREN BRITTON, CASSILS, SHU LEA CHEANG, ZACKARY DRUCKER, ALICIA FRANKOVICH, PHILIPP GUFLER, MARYNA MAKARENKO, TEJAL SHAH, MING WONG Syker Vorwerk - Zentrum für zeitgenössische Kunst 23.02.2020-17.05.2020

Syke, 05.12.2019

Zackary Drucker, Relationship, #12, 2008, c-print, 60.9 x 60.9 cm (24 x 24 in). Courtesy of the artist and Luis De Jesus Los Angeles.
Quelle: Zackary Drucker und Luis De Jesus Los Angeles

FLUIDITY

LOREN BRITTON, CASSILS, SHU LEA CHEANG, ZACKARY DRUCKER, ALICIA FRANKOVICH, PHILIPP GUFLER, MARYNA MAKARENKO, TEJAL SHAH, MING WONG

23. Februar – 17. Mai 2020

Eröffnung: 22. Februar 2020, 19 Uhr

Kuratiert von Dr. Alejandro Perdomo Daniels*

Die Ausstellung Fluidity präsentiert Positionen zeitgenössischer Kunst, die sich mit dem Themenspektrum der Geschlechterfluidität beschäftigen. Die Ausstellung steht für den Versuch, Gewissheiten zu destabilisieren, die auf dem allhergebrachten Verständnis von Sexualität und Geschlecht basieren, denn die darauf konstruierten Kategorien Mann und Frau, Heterosexuell und Homosexuell erweisen sich als unvollständige Ansätze für reale Lebenserfahrungen.
Ihre Auslassungen reproduzieren die Normativität eines Erwartungssystems, das zu einer bestimmten Gesellschaftgehört, deren Annahmen zu einem allgemeinen Instrument der Geschlechterregulierung geworden sind. Die Ausstellung zielt darauf ab, der Reflexion und Haltung neun ausgewählter Künstler*innen, die dieses System von Erwartungen und Annahmen mit ihrer Arbeit überdenken, einen konzentrierten Rahmen zu gewähren. Damit erhebt die Ausstellung sowohl einen gesellschaftlichen als auch einen künstlerischen Anspruch.
 
Es werden international agierende Positionen zeitgenössischer Kunst gezeigt, die sich auf unterschiedliche Art und Weise mit der Frage nach der Konstitution des geschlechtlichen Selbst in der Erfahrungswelt der Gegenwart beschäftigen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Tendenzen, die sich der Heteronormativität entziehen und deren Prärogative und Machtstrukturen in Frage stellen. Was als gemeinsamer Nenner für die Gruppenausstellung fungiert, stellt ein zentrales Anliegen für die beteiligten neun Künstler*innen dar. Somit geht es bei der Ausstellung darum, mit den Mitteln der Kunstproduktion und des Kuratierens interessengemeinschaftliche Sichtbarkeit und Legitimität zu schaffen, um der Pluralität der Gesellschaft durch Repräsentation im institutionellen Kulturapparat gerecht zu werden.
 
In Bezug auf kunstspezifische Ziele soll die Ausstellung Formen, Diskurse und Ansätze einer global agierenden kritischen Kunst der Gegenwart Rechnung tragen, die sich nicht nur auf der Inhaltsebene, sondern auch auf der Ebene der Konstitutionsweise mit im gesellschaftlichen Gefüge verankerten Sachverhalten auseinandersetzt. Neben Begleitveranstaltungen unterschiedlicher Art soll auch ein Ausstellungskatalog produziert werden. Dieser erfüllt die Aufgabe der Wissensvermittlung. Dazu gehört sowohl die Förderung der theoretischen Reflexion in Fachkreisen als auch die Vermittlung eines Rezeptionszugangs, durch den die Sensibilisierung der Allgemeinheit gegenüber der Thematik und der darauf beruhenden Kunstpraxis gefördert werden soll.


Begleitprogramm in Kooperation mit:

thealit - Frauen.Kultur.Labor., Bremen; Hochschule für Künste Bremen; FAQ, Bremen; Edith-Russ- Haus für Medienkunst, Oldenburg; Carl von Ossietzky Universität Oldenburg; Mädchenkulturhaus Zebra Orange, Syke.


* Dr. Alejandro Perdomo Daniels, Autor und Kurator, lebt in Bremen. Nach dem Studium der Kunstgeschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn promovierte er im selben Fach an der Ruhr-Universität Bochum. Er absolvierte ein wissenschaftliches Volontariat an den Kunstmuseen Krefeld, war Assistenzkurator an der Städtischen Galerie Bremen, arbeitete als Kurator der Galerie Mitte im Kunsthaus Kubo in Bremen und kuratierte das LUX-Projektionsfestival 2018. Neben publizistischen Aktivitäten, in deren Rahmen er den Nationalpreis für Kunstkritik Kolumbiens erhielt, führt er die Ausstellungsreihen works on gender and identity und Made in Bremen durch.

 

Gefördert von:



Quelle:

Quelle: Stiftung Niedersachsen

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Quelle: Waldemar Koch Stiftung

Quelle: Stadt Syke

Quelle: ifa Institut

Quelle: Video Data Bank


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Die Gemeinnützige Stiftung Kreissparkasse Syke ist eine rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts.


Der Eintritt in die Ausstellung ist frei!

Besucheradresse: Waldstraße 76, 28857 Syke

Postadresse: Am Amtmannsteich 3, 28857 Syke

Tel.: +49 (0)4242 5774 10
Fax: +49 (0)4242 5774 11
info@syker-vorwerk.de
www.syker-vorwerk.de

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Öffnungszeiten: Mittwoch 15-19 Uhr, Samstag 14-18 Uhr, Sonntag 11-18 Uhr, Neujahr 14-18 Uhr, weitere Feiertage 11-18 Uhr. Heiligabend und Silvester geschlossen.