Johann Werner Kobold, Merkurtempel und Hütte des Platon

Johann Werner Kobold, Merkurtempel und Hütte des Platon

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Quelle: Foto Ute Brunzel, MHK
Rechtehinweis: Bild darf für reaktionelle Berichterstattung genutzt werden.

Museumslandschaft Hessen Kassel

Veranstaltungen vom 19. bis 25. August 2019

Ausgewählte Veranstaltungen

Kassel, 14.08.2019


Quelle:

Sehr geehrte Damen und Herren,

unten stehend finden Sie als Pressevertreter eine Auswahl der MHK-Veranstaltungen in der kommenden Woche. Dem PDF unter folgendem Link können Sie die vollständige Wochenübersicht der Veranstaltungen vom 19. bis zum 25. August 2019 entnehmen.

Sollten Sie darüber hinaus für andere Veranstaltungen noch nähere Informationen benötigen, stellen wir Ihnen diese gerne zusammen. Bitte teilen Sie uns dies mit einer kurzen Nachricht per E-Mail an presse@museum-kassel.de mit.


Highlight der Woche



»Verräterkinder«. Die Geschichte des Widerstands endet nicht 1945
Kostenloser Vortrag mit Dr. Frauke Geyken


Dr. Frauke Geyken, Historikerin und Publizistin aus Göttingen
Quelle: MHK

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Donnerstag, 22. August von 18.30–19.30 Uhr
Vortrag kostenlos
Hörsaal im Hessischen Landesmuseum, Brüder-Grimm-Platz 5, 34117 Kassel

Am 26. August 1944 wurde der hessische Widerstandskämpfer Adam von Trott zu Solz wegen seiner Beteiligung am Staatsstreich hingerichtet. Nach dem Attentat vom 20. Juli 1944 waren an die 700 Personen verhaftet und ca. 200 zum Tode verurteilt worden. Außerdem traf die Rache der Nationalsozialisten auch Frauen und Kinder, die mit der sog. »Sippenhaft« bestraft wurden: Frauen kamen ins Gefängnis, ihre Kinder wurden ihnen geraubt und in ein NS-Kinderheim nach Bad Sachsa gebracht. 

Dr. Frauke Geyken, Historikerin und Publizistin aus Göttingen, beleuchtet in ihrem Vortrag zunächst den Widerstand aus Sicht der Frauen und Kinder sowie die Ereignisse von Bad Sachsa, bevor sie sich dem Umgang der Deutschen mit dem Thema »Widerstand im Nationalsozialismus« widmet. An dieser Thematik lässt sich eine Mentalitätsgeschichte der Bundesrepublik schreiben. 


Weitere Veranstaltungen



Zur Maltechnik des Impressionismus: Paul Baum und Curt Herrmann
Kunstpause mit Dr. Thomas Krämer


Curt Herrmann, Ein Sonnenstrahl, Stilleben
Quelle: MHK

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Mittwoch, 21. August von 12.30–13 Uhr
Kosten: 2 Euro
Neue Galerie, Schöne Aussicht 1, 34117 Kassel

An zwei Werken von Paul Baum und Curt Hermann werden in der Kunstpause typische Malweisen des Impressionismus betrachtet. Im Fokus stehen Pinselführung und Farbauftrag als wesentliche Aspekte der künstlerischen Konzeption. Gemeinsamkeiten werden ebenso beleuchtet wie auch individuelle Besonderheiten in der Arbeitsweise der beiden Künstler.

 



Verlorene Bauten auf dem Weißenstein
Bergpark-Perlen mit Julia Friedrich


Johann Werner Kobold, Merkurtempel und Hütte des Platon
Quelle: Foto Ute Brunzel, MHK

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Samstag, 24. August von 15–16.30 Uhr
Kosten: 4,50 Euro
Bergpark Wilhelmshöhe, Schlosspark 1, 34131 Kassel
Treffpunkt: Kasse Schloss

Viele kennen sie, die kleinen Gebäude und Denkmale wie den Merkurtempel, die Eremitage des Sokrates oder das Grabmal des Vergil im Bergpark Wilhelmshöhe. Landgraf Friedrich II. hat im 18. Jh. wesentlich mehr als die heute noch vorhandenen Parkstaffagen bauen lassen. Erfahren Sie bei der Führung zu den »Verlorenen Bauten auf dem Weißenstein« welche Orte weiteren Philosophen und Gelehrten gewidmet wurden.



Antwerpen und Haarlem
Glanzstücke mit Dr. Sylvia Schmelzer


Frans Hals, Peeckelhaering, Der lustige Zecher
Quelle: MHK

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Sonntag, 25. August von 11–12 Uhr
Kosten: 6/4 Euro zzgl. Führung 3 Euro
Schloss Wilhelmshöhe, Schlosspark 1, 34131 Kassel

Nach dem Tod von Peter Paul Rubens und Anthonis van Dyck wurde Frans Hals zum wichtigsten Porträtisten in den Niederlanden und dem heutigen Belgien. Der Künstler, der 1581 in Antwerpen geboren wurde, siedelte schon früh mit seiner Familie nach Haarlem um. Dort lernte er das Malerhandwerk wahrscheinlich von Karel van Mander. Die Besonderheit der Porträts von Frans Hals besteht darin, dass sie eine Momentaufnahme aus dem Leben des Dargestellten vermitteln. Es gibt keine vorbereitenden Skizzen, stattdessen tritt seine expressive Malweise in den Vordergrund. Hals entwickelte seine Bilder direkt auf der Leinwand. Im Lauf seiner Karriere reduzierte Hals seine Farbpalette auf dunkle Schwarz-, Braun- und Grautöne; seine Malweise wurde immer skizzenhafter.