Trickfilmworkshop

Trickfilmworkshop

Quelle: Foto Lea Riese, MHK
Rechtehinweis: Bild darf für reaktionelle Berichterstattung genutzt werden.

Museumslandschaft Hessen Kassel

Veranstaltungen vom 1. bis 7. Juli 2019

Ausgewählte Veranstaltungen

Kassel, 26.06.2019


Quelle:

Sehr geehrte Damen und Herren,

unten stehend finden Sie als Pressevertreter eine Auswahl der MHK-Veranstaltungen in der kommenden Woche. Dem PDF unter folgendem Link können Sie die vollständige Wochenübersicht der Veranstaltungen vom 1. bis zum 7. Juli 2019 entnehmen.

Sollten Sie darüber hinaus für andere Veranstaltungen noch nähere Informationen benötigen, stellen wir Ihnen diese gerne zusammen. Bitte teilen Sie uns dies mit einer kurzen Nachricht per E-Mail an presse@museum-kassel.de mit.


Highlight der Woche



»Was Sie schon immer über die Löwenburg wissen wollten«
Figurentheater für Erwachsene mit Anne Fingerling


Figurentheater für Erwachsene
Quelle: Foto Anne Fingerling, MHK

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Sonntag, 7. Juli von 14.10–15.10 Uhr
Kosten: 5 Euro
Löwenburg, Schlosspark 9, 34131 Kassel

Wer hat die Löwenburg gebaut? Wer hat dort eigentlich gewohnt? Beim Figurentheater für Erwachsene lauschen Zuschauer zwei schrägen Vögeln, die in die Rollen der Burgherren schlüpfen und auf amüsante Weise aus dem Nähkästchen plaudern. Bei einem anschließenden gemeinsamen Besuch der Rüstkammer gibt es besondere Schätze aus der Ritterzeit zu entdecken.


Weitere Veranstaltungen



»Saskia in Motion«
Trickfilmworkshop mit Max Holicki und Florian Winkler


Trickfilmworkshop
Quelle: Foto Lea Riese, MHK

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Mittwoch, 3. Juli 2019 von 11–14 Uhr
Workshopgebühr: 13 Euro, ab 10 Jahren, Anmeldung: 0561 316 80-123
Schloss Wilhelmshöhe, Schlosspark 1, 34131 Kassel

In dem Workshop zur aktuellen Sonderausstellung »Kassel... verliebt in Saskia« können Kinder und Jugendliche Saskia, Rembrandt und Figuren ihrer Zeit zum Leben erwecken. Ob Dating, Drama oder Drumherum – die Geschichten der jungen Teilnehmer werden in diesem spannenden Ferienprojekt zu einem kleinen Trickfilm verarbeitet.



»Auf den Zahn gefühlt. Die Tücken des Elefantenstoßzahns«
Donnerstags mit... Dr. Antje Scherner


Ein Bildhauer fertigt die Statue Zar Peters I. als Kaiser von Russland
Quelle: Foto Ute Brunzel, MHK

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Donnerstag, 4. Juli 2019 von 18–18.30 Uhr
Kosten: 6/4 Euro
Hessisches Landesmuseum, Brüder Grimm Platz 5, 34117 Kassel

Elfenbein ist in die Diskussion geraten. Strenger werdende Artenschutzgesetze verändern die Wahrnehmung dieses kostbaren Materials. In der Frühen Neuzeit zählten Elfenbeinkunstwerke noch zu den begehrtesten Kunstkammerobjekten. Fürstliche Sammler in ganz Europa wetteiferten mit gewagten Schnitz- und Drechselkunststücken und zogen berühmte Meister an ihre Höfe. Die Führung »Auf den Zahn gefühlt« beschäftigt sich mit den Herausforderungen des Materials und den Eigenschaften des Stoßzahns.

Bildunterschrift: Falsch verarbeitet! Der schon im 18. Jahrhundert nachweisbare Riss im Medaillon geht auf einen Fehler im Materialzuschnitt zurück. Ein Bildhauer fertigt die Statue Zar Peters I. als Kaiser von Russland, 1719, Elfenbein, MHK



»Berühmter als manches Original: Die mechanische Rekonstruktion des Antikythera-Mechanismus von Derek de Solla Price«
Sternstunden der Wissenschaft mit Dr. Karsten Gaulke


Modell des Antikythera-Mechanismus
Quelle: MHK

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Freitag, 5. Juli 2019 von 16–16.30 Uhr
Kosten: 3/2 Euro
Astronomisch-Physikalisches Kabinett in der Orangerie, An der Karlsaue 20 a, 34121 Kassel

1901 bargen Schwammtaucher vor der griechischen Insel Antikythera aus einem antiken Wrack eine Unmenge Kunstgegenstände und nebenbei mehrere stark korrodierte Metallbrocken. Nachdem diese Jahrzehnte mehr oder weniger beachtet im Depot des griechischen Nationalmuseums in Athen gelegen hatten, kam der amerikanische Wissenschaftshistoriker Derek de SollaPrice Mitte der 1970er Jahre der Bedeutung des Artefakts auf die Spur, nachdem er es mit Röntgenstrahlen durchleuchten lassen hatte: Die Aufnahmen zeigten Zahnräder und Reste von Anzeigen. De SollaPrice vermutete zum Teil zurecht, dass es sich um ein analoges Kalenderrechengerät handeln muss - und damit um das wichtigste noch existierende technische Artefakt aus der Antike. Nach Abschluss seiner Forschungen stellte er vier mechanische Modelle des Instruments her - eines davon ging ins Astronomisch-Physikalische Kabinett nach Kassel und wird in der Führung außerhalb der Vitrine vorgestellt. Besucher erfahren zudem von den neuesten faszinierenden Forschungen zu diesem berühmten Objekt.