»Schwarze Schwäne« am Landestheater Schwaben. Vorprobenfoto.
Quelle: Foto: Harald KräuterRechtehinweis: Bild darf für reaktionelle Berichterstattung genutzt werden.
Landestheater Schwaben
Mit KI gegen den Pflegenotstand? Landestheater Schwaben zeigt das Drama „Schwarze Schwäne“ ab dem 17. Oktober
Etwa 7 Millionen Menschen in Deutschland pflegen Angehörige zu Hause, der Anteil der Pflegebedürftigen steigt, in der Politik ist von einem Pflegenotstand die Rede. Die beiden Schwestern im Drama „Schwarze Schwäne“, das am 17. Oktober auf der Studiobühne des Landestheaters Schwaben Premiere feiert, sind zwei dieser Angehörigen. Ihre Lösung für ihre Überforderung könnte aktueller nicht sein: während weltweit KI-Konzerne vor den eigenen Produkten warnen, soll ein Roboter mit Künstlicher Intelligenz sich künftig um die Mutter kümmern. Das preisgekrönte Stück verhandelt Fragen über Alter, Technologie, Würde und Menschlichkeit. Eintrittskarten und alle Informationen gibt es unter www.landestheater-schwaben.de.
Memmingen, 6. Oktober 2026
Mit KI gegen den Pflegenotstand? Landestheater Schwaben zeigt das Drama „Schwarze Schwäne“ ab dem 17. Oktober
Etwa 7 Millionen Menschen in Deutschland pflegen Angehörige zu Hause, der Anteil der Pflegebedürftigen steigt, in der Politik ist von einem Pflegenotstand die Rede. Die beiden Schwestern im Drama „Schwarze Schwäne“, das am 17. Oktober auf der Studiobühne des Landestheaters Schwaben Premiere feiert, sind zwei dieser Angehörigen. Ihre Lösung für ihre Überforderung könnte aktueller nicht sein: während weltweit KI-Konzerne vor den eigenen Produkten warnen, soll ein Roboter mit Künstlicher Intelligenz sich künftig um die Mutter kümmern. Das preisgekrönte Stück verhandelt Fragen über Alter, Technologie, Würde und Menschlichkeit. Eintrittskarten und alle Informationen gibt es unter www.landestheater-schwaben.de.
Pflegeroboter werden schon längst in Pflegeheimen getestet, da scheint den beiden Schwestern in „Schwarze Schwäne“ der Einsatz zu Hause nur naheliegend. Die innerfamiliären Konflikte scheinen damit auch erst einmal gelöst: die jüngere Schwester (Gabriele Fischer) ist erleichtert, die ältere (Julia Schmalbrock) mit ihrer Idee zufrieden. Doch dann macht die Künstliche Intelligenz namens „Rosie“ ihre Arbeit plötzlich zu gut. Vielleicht haben die Schwestern die eine Krise nur durch eine andere ersetzt.
„Schwarze Schwäne“ bezeichnen Ereignisse, die unvorhersehbar unsere ganze Welt in Frage stellen. Das Stück von Christina Kettering gewann 2019 den 1. Preis beim Heilbronner Dramenwettbewerb im Rahmen des Festivals „Science & Theatre“. Das Landestheater Schwaben ergänzt seine Zukunfts-Spielzeit unter dem Motto „Zu den Sternen“ damit um das Thema Technologie. Regisseurin und Ausstatterin Carolin Wirth hat gemeinsam mit den beiden Darstellerinnen in der vergangenen Spielzeit mit „Lehman Brothers.“ einen ansehnlichen Erfolg bei Publikum und Kritik gefeiert.
Die Premiere ist am 17. Oktober um 19.30 Uhr auf der Studiobühne des Landestheaters. Eine halbe Stunde vor Beginn jeder Vorstellung bietet das Landestheater auf der Foyerbühne eine Einführung zum Stück an. Zusätzlich zu den Vorstellungen in Memmingen wird „Schwarze Schwäne“ am 10. November in Sonthofen und am 17. November in Landsberg am Lech gespielt. Karten und alle Informationen gibt es unter www.landestheater-schwaben.de.
Arno Stallmann (er/ihm)
ÖFFENTLICHKEITSARBEIT & DRAMATURGIE
arno.stallmann@landestheater-schwaben.de
08331/9459-44
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Landestheater Schwaben
Theaterplatz 2
87700 Memmingen
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