Quelle:
Syker Vorwerk - Zentrum für zeitgenössische Kunst
Die KIds
DIE KIDS SIND NICHT ALRIGHT! | 04.10.2026-17.01.2027 | Die Gruppenausstellung „Die Kids sind nicht alright!“ versammelt Künstler, die ihre Kindheit in der DDR beziehungsweise in den Jahren des gesellschaftlichen Umbruchs nach 1989 verbrachten. In ihren Arbeiten setzen sie sich mit persönlichen Sozialisationserfahrungen, Familiengeschichten sowie Fragen nach Identität und Herkunft auseinander. Aus einer bewusst persönlichen Perspektive hinterfragen die Werke etablierte Narrative der deutschen Wende- und Nachwendezeit und machen Erfahrungen und Lebensrealitäten sichtbar, die in der allgemeinen Geschichtsschreibung bislang wenig Beachtung fanden. Zugleich eröffnet die Ausstellung einen Dialog zwischen Ost und West und stellt Bezüge zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen her.
Quelle:
DIE KIDS SIND NICHT ALRIGHT!
4. Oktober 2026 - 17. Januar 2027
Als im Jahr 1989 die Mauer fiel, waren die Künstler:innen der Gruppenausstellung „Die Kids sind nicht alright!“ alle noch Kinder. Aufgewachsen in den Vor- beziehungsweise Nachwendejahren, die für die Eltern- oder Großelterngeneration vor allem Neuorientierung, Risiko und Krise bedeuteten, setzen sie sich in den ausgestellten Arbeiten mit ihren Sozialisationserfahrungen in der DDR und ihrer eigenen Familiengeschichte auseinander.
In der Ausstellung werden Fragen nach Identität, Herkunft und damit verknüpften möglichen und unmöglichen Chancen verhandelt. Zugleich richtet sich der Blick kritisch auf die beiden politischen Systeme in Ost und West sowie auf gesellschaftliche Werte und ökonomische Herausforderungen.
Im Zentrum der Ausstellung stehen sowohl die Identitätssuche der Künstler:innen als auch die Auswirkungen der strukturellen Bedingungen der Nachwendejahre auf ihre eigenen Biografien.
Das im Titel formulierte „Nicht-einverstanden-Sein“ der damaligen Kinder der Wendejahre ist als persönliche Ergänzung zu verstehen, durch die das vorherrschende Narrativ der deutschen Wende und der anschließenden Umbruchsjahre hinterfragt wird. Die ausgestellten Werke erweitern eine oft verallgemeinernde Geschichtsschreibung um eigene, stark persönlich geprägte Erfahrungen und machen Lebensrealitäten sichtbar, die bislang wenig Beachtung fanden.
Vor diesem Hintergrund ermöglicht die Ausstellung einen Dialog zwischen Ost und West, wobei Bezüge zu aktuellen politischen Entwicklungen ebenfalls eine wichtige Rolle spielen.
Die Ausstellung ist konzipiert und kuratiert von Dr. Meta Marina Beeck.
Präsentiert werden Werke von Nadja Buttendorf (*1984, Dresden), Susan Donath (*1979, Apolda), Sophia Hirsch (*1987, Ost-Berlin), Florian Kunert (*1989, Neustadt bei Dresden), Eric Meier (*1989, Ost-Berlin), Norman Neumann (*1982, Wismar), Minh Duc Pham (*1991, Schlema im Erzgebirge), David Polzin (*1982, Hennigsdorf bei Berlin), Oskar Schmidt (*1977, Erlabrunn im Erzgebirge), Manuel Sékou (*1991, Dresden) und Anna Zett (*1983, Leipzig).
Zur Ausstellung findet ein umfangreiches Begleitprogramm statt.
Eröffnung: 4. Oktober, 14 Uhr
Begrüßung:
Elisabeth Kaiser, Staatsministerin und Beauftragte der Bunddesregierung für Ostdeutschland und Schirmherrin der Ausstellung
Volker Meyer, Landrat Landkreis Diepholz
Nicole Giese-Kroner, Künstlerische Leiterin
Einführung:
Dr. Meta Marina Beeck, Kuratorin der Ausstellung
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Elisabeth Kaiser, Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland.
Quelle:
Die Ausstellung wird gefördert von:
Pressefotos zur freien Verwendung
Der Eintritt in die Ausstellung ist frei!
Besucheradresse: Waldstraße 76, 28857 Syke
Postadresse: Am Amtmannsteich 3, 28857 Syke
Tel.: +49 (0)4242 5774 10
Fax: +49 (0)4242 5774 11
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