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Querverlag

Neuerscheinungen im Herbst 2026

Das Herbstprogramm des Querverlags ist im Druck.

Berlin, 30.08.2026



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Liebe Medienvertreter:innen und Redaktionsteams!

Unser Herbstprogramm ist im Druck. Daher möchte ich Sie gern auf die Neuerscheinungen aufmerksam machen.

Uwe Benner erzählt in seinem neuen Roman Was ich aus all dem mache, wie zei junge Männer sich die Kontrolle über ihr eigenes Leben zurückholen. in Macho Sluts versammeln wir unsere Lieblingsgeschichten von Patrick Califia – eine Wiederentdeckung lesbischer Kult-Geschichten. Inge Lütt und Mark Leonhard bereichern unsere Krimireihe quer criminal und Kevin Junk hat die fünfte Ausgabe unserer queeren Lyrikreihe Parabolis Virtualis zusammengestellt.

Detaillierte Infos zu den Büchern finden Sie weiter unten in dieser Mitteilung.

Über Rezensionsanfragen freuen wir uns. Schreiben Sie bitte eine E-Mail an: presse@querverlag.de. Dies ist auch ganz problemlos als Antwort auf diese E-Mail möglich. 
Gerne schicke ich Ihnen von den gewünschten Titeln alternativ auch ein PDF oder das E-Book.

Pressemitteilungen sowie die Cover in Druckqualität finden Sie in Kürze hier.

Gerne vermittele ich Ihnen, soweit möglich, Interviews mit den Autor:innen.
Für Nachfragen stehe ich selbstverständlich zur Verfügung.

Vielen Dank für Ihr Interesse!
Herzliche Grüße
Marc Lippuner
vom Querverlag



UNSERE NEUEN BÜCHER



Uwe Benner
Was ich aus all dem mache
Roman

Wie kann man eigene Wunden heilen? Die berührende Geschichte einer Annäherung


broschiert, 344 Seiten
12,5 cm x 20,5 cm
18 €, 26 sFr., 18,50 € [A]

ISBN 978-3-89656-376-7

auch als E-Book erhältlich



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David hat sich vieles nicht ausgesucht: weder seine psychische Erkrankung noch das Trauma, das ihn seit Jahren begleitet. In einem Wohnheim für junge Erwachsene soll er lernen, seine Krankheit zu akzeptieren, Stabilität und eine neue Lebensperspektive finden. Hier lernt er den aus Afghanistan geflüchteten Amir kennen, der mit Verlust­erfahrungen und Schuldgefühlen zu kämpfen hat. Zwischen ersten Gesprächen und gemeinsamen Momenten wächst etwas Unerwartetes: Nähe. Vertrauen. Liebe. Was sie verbindet, macht ihre Beziehung zugleich zerbrechlich. Beide tragen Erinnerungen, die sich nicht einfach abschütteln lassen, doch sie eint auch der Wille, trotz ihrer seelischen Verletzungen ihren Weg in ein glückliches Leben zu finden, der sie neben neuen Erfahrungen und Fortschritten auch immer wieder mit schmerzhaften Rückschlägen konfrontiert. Was ich aus all dem mache erzählt die Geschichte zweier junger Männer, die sich Stück für Stück die Kontrolle über ihr Leben zurückholen und selbst darüber entscheiden wollen, wer sie sind – und wen sie lieben.

Uwe Benner, Politikwissenschaftler, Buchhändler und nebenberuflich pädagogischer Mitarbeiter in einem Wohnheim für psychisch kranke Menschen, lebt im mittelhessischen Wetzlar. 2023 erschien sein Roman Jannis’ Playlist im Querverlag.

Der Autor steht für Lesungen und Veranstaltungen zur Verfügung. 



Patrick Califia
Macho Sluts
Erotische Storys

aus dem Englischen von Antje Wagner und Manuela Lachmann
mit einem Vorwort von Hugo Tepest

„Califia hat es in sich! Diese Geschichten fesseln, beflügeln und beunruhigen zugleich.“ (Bay Area Reporter)


broschiert, 192 Seiten
12,5 cm x 20,5 cm
18 €, 26 sFr., 18,50 € [A]

ISBN 978-3-89656-375-0

auch als E-Book erhältlich



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Als Pionier der Radical-Sex-Bewegung in San Francisco war Patrick Califia bahnbrechend. Seine SM-Erzählungen auf Pornos zu reduzieren, wäre fatal. Sie bestechen nicht nur durch Fantasie, Humor und eine Vielfalt der literarischen Gattungen, sondern überraschen auch mit Zärtlichkeit und Sehnsucht, wo man keine vermutet. Califias Texte sind stets auch politisch lesbar; immer werden die Grenzen von Sexualität, Geschlecht und gängigen Rollenmustern gesprengt. Frauen spielen die Hauptrolle – und fallen aus ihrer Rolle heraus. Mit seinen grenzüberschreitenden erotischen Storys schrieb Califia lesbische Literaturgeschichte.
Der vorliegende Band lädt ein zur (Wieder-) Entdeckung dieses absoluten Kult-Autors und versammelt unsere liebsten Geschichten aus Macho Sluts (1988), Melting Point (1993) und No Mercy (2000).

Patrick Califia, geboren 1954 nahe Corpus Christi, Texas, gilt mit seinen Texten zum Thema Sexualität als Pionier der lesbischen SM- und Erotikliteratur. 



Inge Lütt
Das letzte Lied der alten Mamsell
Kriminalroman

Hat Karin Rogener wirklich einen Bürger krankenhausreif geschlagen? Dann brennt ein Verlag, in der Ruine liegt eine Leiche und auch sonst sind es unruhige Zeiten für die Hauptkommissarin.


broschiert, 200 Seiten
11 cm x 18 cm
16 €, 18 sFr., 16,40 € [A]

ISBN 978-3-89656-373-6

auch als E-Book erhältlich



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Das war’s dann wohl mit der Urlaubserholung: Kaum ist Karin Rogener zurück in Arnstadt, wird sie zum Chef zitiert. Angeblich hat sie jemanden überfallen, zusammengeschlagen und ihm auch noch Geld entwendet. Sagt Ronny Schorb, der wirklich übel zugerichtet aussieht. Bis auf Weiteres wird die Hauptkommissarin suspendiert. Und als hätte sie nicht schon genug Sorgen, muss sie sich um ihre Frau kümmern. Die international gefeierte Mezzosopranistin Swantje Mittersand leidet unter einer Augenkrankheit und ist kurz davor zu erblinden. Immerhin, Karin Rogener hat ja nun Zeit für Chauffeurdienste. Eine Uraufführung soll auf die Bühne, im Mittelpunkt „die Marlitt“, Arnstadts berühmte Bestsellerautorin. Aber dann steht mitten in der Probe zu einer Uraufführung der halbe Chor auf und verlässt den Saal. Die Männer gehören zur Freiwilligen Feuerwehr und vor den Toren der Stadt steht ein Verlagshaus in Flammen. Als in der Brandruine eine Leiche gefunden wird, ist es endgültig vorbei mit der Urlaubserholung.

Inge Lütt wurde 1959 in Köln geboren mit entsprechenden Konsequenzen hinsichtlich Sprache und Gemütszustand. Seit rund zwei Jahrzehnten lebt sie in der Schweiz. Ihren ersten literarisch gemeinten Text, Die Morgendiebin, veröffentlichte der Querverlag 2004 in der Anthologie Sappho küsst die Sterne. 2013 folgte hier der Kriminalroman Eine Bratsche geht flöten. Nach Singen ist ein bisschen wie Sterben (2024) ist Das letzte Lied der alten Mamsell der dritte Kriminalroman um Hauptkommissarin Karin Rogener und ihre Frau.

Die Autorin steht für Lesungen und Veranstaltungen zur Verfügung.



Mark Leonhard
Leise Vergeltung
Kriminalroman

Ein scheinbar harmloser Todesfall. Ein lange zurückliegendes Verbrechen. Ein Ermittler in den Fängen der Lüge.


broschiert, ca. 360 Seiten
11 cm x 18 cm
18 €, 26 sFr., 18,50 € [A]

ISBN 978-3-89656-374-3

auch als E-Book erhältlich



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Ende Dreißig, zerbrochene Beziehung und Ärger im Job: Kriminaloberkommissar Veit Simon zieht einen Schlussstrich unter sein altes Leben und wagt in der beschaulichen Pfalz den Neuanfang. Der erste Fall in der Fremde scheint schnell geklärt. Keine Einbruchsspuren und ein augenscheinlich unversehrter Leichnam. Was soll schon faul sein am Tod der alten Witwe? Der medizinische Befund, schweigende Zeugen und jede Menge Vetternwirtschaft wecken Zweifel in Simon. Seine Nachforschungen führen ihn geradewegs in die dunkle Geschichte eines ganzen Dorfes. Am Rande der Legalität gräbt er immer tiefer, bis er selbst zur Zielscheibe wird. Denn auch er hütet ein Geheimnis, und die Schatten der Vergangenheit holen ihn bald ein. Er muss sich entscheiden: aufgeben oder alles riskieren?

Mark Leonhard, geboren 1982, ist das Pseudonym eines Kriminalbeamten aus Rheinland-Pfalz, der viele Jahre als verdeckter Ermittler tätig war. Er ist bei den Polizeipoeten aktiv und arbeitet inzwischen wieder im regulären Polizeidienst.



Kevin Junk (Hg.)
Parabolis Virtualis 5 – Neue, queere Lyrik
Lyrik-Anthologie

Unsere erfolgreiche Lyriksammlung wird fortgesetzt! 12 frische, neue und vor allem queere Stimmen!


broschiert, 96 Seiten
11 x 16 cm
Klappbroschur auf Strukturkarton
llustrationen von STEAM
10 €, 20 sFr., 10,20 € [A]

ISBN 978-3-89656-377-4



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Eine Begegnung, ein Verlust, ein Sehnen: die neue Ausgabe von Parabolis Virtualis schafft Raum für Erfahrungen, die selten Ausdruck finden. Körper, die aufeinander treffen, Träume, die platzen, die Arbeit an einer Sprache für das, was sonst ungesagt bleibt. Zwölf lyrische Positionen zeigen das mit Witz, mit Melancholie und mit Experimentierfreude. Neu entdeckte Stimmen und bekannte Lyriker*innen aus dem deutschsprachigen und internationalen Lyrikbetrieb. In einem abschließenden Essay reagiert Kulturwissenschaftlerin Sontje Liebner auf die Gedichte. Zeichnungen von STEAM ergänzen den Band.

Kevin Junk (er/they) schreibt Romane, Essays und Lyrik. Zuletzt erschienen der Roman Saturns Sommer (Querverlag) und der Gedichtband RE: re: AW: Liebe (Verlagshaus Berlin). 2021 startete Junk die Reihe Parabolis Virtualis. Neue, queere Lyrik.

Der Herausgeber und zahlreiche Autor:innen des Bandes stehen für Lesungen und Veranstaltungen zur Verfügung.