MAGIC EYE © Franziska Nast
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Schloss Agathenburg
Ausstellung DIE AUGEN DES SCHLOSSES
27. September bis 15. November 2026: Wer blickt hier eigentlich wen an? Mit der Ausstellung DIE AUGEN DES SCHLOSSES richtet Schloss Agathenburg den Blick auf ein architektonisches Detail, das gewöhnlich kaum Beachtung findet: das Fenster. Vier zeitgenössische Künstlerinnen entwickeln eigens für das barocke Schloss neue Arbeiten, die Fenster nicht länger als funktionale Bauelemente verstehen, sondern als Orte der Wahrnehmung, der Erinnerung und der Imagination. Das Schloss selbst wird zum Gegenüber – seine Fenster zu Augen.
Ausstellung
DIE AUGEN DES SCHLOSSES
Vier ortsspezifische Positionen zeitgenössischer Kunst
im Dialog mit der Architektur von Schloss Agathenburg
27. September bis 15. November 2026
Wer blickt hier eigentlich wen an?
Mit der Ausstellung DIE AUGEN DES SCHLOSSES richtet Schloss Agathenburg den Blick auf ein architektonisches Detail, das gewöhnlich kaum Beachtung findet: das Fenster. Vier zeitgenössische Künstlerinnen entwickeln eigens für das barocke Schloss neue Arbeiten, die Fenster nicht länger als funktionale Bauelemente verstehen, sondern als Orte der Wahrnehmung, der Erinnerung und der Imagination. Das Schloss selbst wird zum Gegenüber – seine Fenster zu Augen.
Quelle:
Die von Claudia Rasztar kuratierte Ausstellung versammelt ortsspezifische Arbeiten von Katrin Bethge, Franziska Nast, Leni Pohl und Verena Schöttmer. Gemeinsam eint sie das Interesse an den Übergängen zwischen Innen und Außen, Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, Realität und Projektion. Anstelle einer klassischen Ausstellung, die ihre Werke an Wänden präsentiert, begreifen die Künstlerinnen die Architektur selbst als Material ihrer Arbeit. Fenster werden zu Projektionsflächen, Membranen, Bühnen und Bildträgern – und eröffnen neue Perspektiven auf das historische Gebäude ebenso wie auf die Gegenwart.
"Mich interessiert, wie sich unsere Wahrnehmung verändert, wenn wir Architektur nicht nur als Hülle verstehen, sondern als aktiven Teil einer Ausstellung. Die Fenster des Schlosses werden zu Augen – sie eröffnen Blicke, verbergen, spiegeln und erzählen von den Beziehungen zwischen Innen und Außen, Vergangenheit und Gegenwart", sagt Kuratorin Claudia Rasztar.
Jede der vier Positionen entwickelt aus dieser gemeinsamen Idee eine eigene künstlerische Sprache. Katrin Bethge verbindet Licht, Projektion und Film zu einer poetischen Reflexion über den Blick selbst. Historische Porträts des Schlosses treten mit zeitgenössischen Projektionen in Beziehung und eröffnen einen Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Franziska Nast verwandelt Fenster mithilfe überdimensionaler Wimpern in Gesichter des Schlosses und verbindet Fragen nach Schönheit, Körperbildern und Gender mit einer ebenso spielerischen wie präzisen Bildsprache. Leni Pohl arbeitet mit transparenten Papieren, Zeichnung und raumgreifenden Installationen, um Durchlässigkeit, Sichtbarkeit und Leerstelle erfahrbar werden zu lassen. Verena Schöttmer entwickelt textile Fensterläden, in denen Märchenmotive auf zeitgenössische Materialästhetik treffen und das Fenster als Schwelle zwischen Schutz und Gefahr, Realität und Imagination erscheint.
Ob Lichtinstallation, textile Arbeit, Sound, Zeichnung oder Projektion – alle Werke entstehen eigens für Schloss Agathenburg und sind untrennbar mit seinem Ort verbunden. Die Ausstellung versteht historische Architektur nicht als Kulisse, sondern als Resonanzraum künstlerischer Forschung. Der Blick richtet sich dabei ebenso auf das Gebäude wie auf gesellschaftliche Fragen nach Beobachtung, Identität, Erinnerung und Inszenierung.
Mit DIE AUGEN DES SCHLOSSES setzt die Kulturstiftung Schloss Agathenburg ihre kontinuierliche Auseinandersetzung mit ortsbezogener zeitgenössischer Kunst fort. Die Ausstellung knüpft an die Besonderheit des Hauses an, historische Räume für gegenwärtige künstlerische Fragestellungen zu öffnen und den Dialog zwischen Architektur, Geschichte und aktueller Kunstproduktion zu fördern. Sie macht das Schloss selbst zum Teil des künstlerischen Denkens – nicht als Hintergrund, sondern als aktiven Akteur. Die Ausstellung wird am Samstag, 26. September 2026, um 18.30 Uhr eröffnet. Nach der Begrüßung führt die Kunsthistorikerin Dr. Anne Simone Kiesiel in das Ausstellungskonzept ein. Alle beteiligten Künstlerinnen sind anwesend.
Begrüßung und Eröffnung
mit Dr. Anne Simone Kiesiel, Kunsthistorikerin
Samstag, 26. September, 18.30 - 20 Uhr
Freitag ist Frei-Tag
Eintritt frei und verlängerte Öffnungszeit für Schloss und Ausstellung
Freitag, 2. Oktober, 14 - 20 Uhr
Tandem-Führung
mit Claudia Rasztar und Verena Schöttmer
Donnerstag, 8. Oktober, 18 Uhr
Wimpernschlag & Augenblick
Solo-Gitarre in der Ausstellung
Donnerstag, 22. Oktober, 19.30 Uhr
Art & Aperitif
mit Claudia Rasztar
Donnerstag, 29. Oktober, 18 Uhr
Freitag ist Frei-Tag
Eintritt frei und verlängerte Öffnungszeit für Schloss und Ausstellung
Freitag, 13. November, 14 - 20 Uhr
Über Schloss Agathenburg
Schloss Agathenburg ist ein Mehrspartenhaus im ländlichen Raum, das zeitgenössische Kunst mit historischem Ambiente verbindet. Die Ausstellungsprogramme gehören seit über 20 Jahren zur Auswahl der vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur geförderten Institutionen.
Quelle:
Preise und Öffnungszeiten
Di-Fr: 14-18 Uhr
Sa, So, Feiertage: 11-18 Uhr
Gruppen und Schulklassen zusätzlich nach Absprache
Schlossmuseum inkl. Kunstausstellung
Regulär: 6,- €
Ermäßigt: 4,- €
Kinder / Jugendliche bis 18 Jahre: Freier Eintritt
Lage und Anfahrt
Schloss Agathenburg
Hauptstraße 45
21684 Agathenburg
Mit der S-Bahn von Hamburg aus: S5 Richtung Stade bis Agathenburg, 5 Minuten Fußweg von der Haltestelle bis zum Schloss.
Bei Rückfragen sind wir gerne für Sie da!
Schloss Agathenburg
Ann-Sophie Beers
Tel.: 0 41 41.54 22 15
ann-sophie.beers@schlossagathenburg.de
www.schlossagathenburg.de
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