Katharina Kohl, Gedächtnislücken #revisited, Litfaßsäule mit Gedächtnislücken am Dammtor Bahnhof, Hamburg, Foto: DG. Reiß
Quelle: Katharina Kohl, Gedächtnislücken #revisited, Litfaßsäule mit Gedächtnislücken am Dammtor Bahnhof, Hamburg, Foto: DG. ReißRechtehinweis: Bild darf für reaktionelle Berichterstattung genutzt werden.
Atelier Katharina Kohl
Podiumsdiskussion zum Stand der Aufklärung im NSU Komplex
Podiumsdiskussion zu den Lücken der Aufklärung im NSU-Komplex - mit Fokus auf die Hamburger Situation - im Rahmen von "Gedächtnislücken #revisited", Geschichtsort Stadthaus, 21.6.2026, 14.30 Uhr, Anmeldung erforderlich.
Quelle: Katharina Kohl, Gedächtnislücken #revisited, Litfaßsäule mit Gedächtnislücken am Dammtor Bahnhof, Hamburg, Foto: DG. Reiß
Gedächtnislücken #revisited
Ein temporäres Denkmal zu den Lücken der Aufklärung im NSU-Komplex
5. Juni bis 12. Juli 2026
Ein Kunst-im-öffentlichen-Raum-Projekt von Nina Kalenbach und Katharina Kohl
Podiumsgespräch und Publikumsdiskussion zum Stand der Aufklärung im NSU-Komplex – mit Fokus auf die Hamburger Situation
am 21.6.2026, 14.30-17.00 Uhr
Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg
Podium: Katharina König-Preuss, MdL, Die Linke - Thüringen, Felix Krebs, Autor, Hamburger Bündnis gegen Rechts – Dirk Laabs, investigativer Journalist und Filmemacher - Mario Melzer, Kriminalbeamter LKA Thüringen - Okan Taşköprü, politischer Bildner und Botschafter der Familie Taşköprü
Moderation: Jens Geiger-Kiran, Kurator
Nachmittagsaustausch in Kooperation mit der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen
Der Veranstaltungsraum bietet begrenzt Sitzplätze, bitte melden Sie sich an*
Der Eintritt ist kostenfrei.
Als Element des temporären Denkmals zu den Lücken der Aufklärung im NSU-Komplex, „Gedächtnislücken #revisited“ von Künstlerin Katharina Kohl und Kuratorin Nina Kalenbach, wird am 21. Juni ab 14.30 Uhr ein Podiumsgespräch mit Publikumsdiskussion zum Stand der Aufklärung stattfinden:
Auf dem Podium versammelt sind Expertinnen unterschiedlicher Perspektiven der Aufklärungsarbeit um die NSU-Taten und die behördlichen Ermittlungen: Katharina König-Preuss, MdL, die Linke, war Mitglied des Thüringischen Untersuchungsausschusses zur NSU, Felix Krebs ist u.a. Autor des Buches Hamburgs Baseballschlägerjahre. Rechte und rassistische Gewalt in den 1980er Jahren. Gesellschaftliche Ursachen und staatliche Reaktionen, Dirk Laabs, investigativer Journalist und Filmemacher, u.a. Autor (mit Stefan Aust) von Heimatschutz. Der Staat und die Mordserie der NSU, 2014, und Die Chronik eines Skandals. Warum stoppte niemand die Rechtsterroristen des NSU?, 2026. Seine Dokumentationsreihe World White Hate ist für den Grimme-Preis 2026 nominiert. Der Kriminalbeamte Mario Melzer, LKA Thüringen, hat sich jahrzehntelang für Aufklärung eingesetzt und zunächst in Thüringen und später bundesweit in verschiedenen Untersuchungsausschüssen zum NSU-Komplex ausgesagt. Okan Taşköprü, politischer Bildner und Angehöriger von Süleyman Taşköprü, der 2001 durch den rechtsextremen NSU in Hamburg ermordet wurde, wird als Botschafter seiner Familie die Perspektive Angehöriger auf die Ermittlungsarbeit schildern. Die Moderation übernimmt Jens Geiger-Kiran, der für die Ausstellung auf Kampnagel Kein Einzelfall. Rechtsradikale Realitäten in Deutschland verantwortlich zeichnete.
Das temporäre Denkmal „Gedächtnislücken #revisited“ nimmt mit den Erinnerungslücken aus den Protokollen des ersten Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundestages die Frage nach den Ursachen des behördlichen Versagens in den NSU-Ermittlungen in den Fokus. Nicht nur im temporären Denkmal selbst, das die bereits 2018 entstandenen Grafikserie Gedächtnislücken Kohls in den öffentlichen Raum trägt, sondern auch im begleitenden Programm, zu dem diese Veranstaltung im Geschichtsort Stadthaus zählt. An einem historischen Ort wie diesem, in dem im Nationalsozialismus das Polizeipräsidium sowie die für Hamburg und weite Teile Nordwestdeutschlands zuständigen Staatspolizei- und Kriminalpolizeileitstellen untergebracht waren,wird die Dringlichkeit konsequenten staatlichen Handelns – und der demokratischen Kontrolle dabei umso deutlicher.
*Der Veranstaltungsraum bietet begrenzt Sitzplätze, bitte melden sie sich an. Der Eintritt ist kostenfrei: https://stadthaus.gedenkstaetten-hamburg.de/de/veranstaltungen/termin/stand-der-aufklaerung-zum-nsu-komplex-wie-ist-die-situation-in-hamburg
Den aktuellen Stand teilen wir auch auf der Homepage des Projektes www.gedaechtnis-luecken.de und auf Instagram @gedaechnislueckenrevisited mit. Vertiefende Informationen zum Gesamtprojekt Gedächtnislücken #revisited –Ein temporäres Denkmal zu den Lücken der Aufklärung im NSU-Komplex finden Sie auch in der ausführlichen Pressemappe im Pressebereich von www.gedaechnis-luecken.de
Bitte kontaktieren Sie uns gerne für weitere Informationen und Fragen.
Anmeldung: https://stadthaus.gedenkstaetten-hamburg.de/de/veranstaltungen/termin/stand-der-aufklaerung-zum-nsu-komplex-wie-ist-die-situation-in-hamburg
Abb.: Katharina Kohl, Gedächtnislücken #revisited, Litfaßsäule mit Gedächtnislücken am Dammtor Bahnhof, Hamburg, Foto: DG. Reiß
Das Projekt Gedächtnislücken #revisited wird gefördert durch die Freie und Hansestadt
Hamburg, Behörde für Kultur und Medien sowie die Liebelt-Stiftung, Hamburg.
Medienpartnerschaft mit: ByteFm, fsk, Kunstforum International
Kuration: Nina Kalenbach und Katharina Kohl
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Claudia Postel und Marie Kuhn
Gestaltung: Kevin Visdeloup
Webentwicklung: Julius Kühn
Presseinformationen und Abbildungsmaterial https://gedaechtnis-luecken.de/#kontakt
Gedächtnislücken #revisited https://gedaechtnis-luecken.de/
Weitere Webseiten mit Relevanz für das Projekt
https://www.katharinakohl.de/personalbefragung-innere-sicherheit
http://personal-befragung.de/
https://www.kunst-imbiss.de/
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