Hannover, 28.06.2026

PRESSEMELDUNG


Festival Theaterformen Bilanz 2026


Braunschweig, 28. Juni 2026

Festival Theaterformen endet am Sonntag mit positiver Bilanz

Am heutigen Sonntag ging die diesjährige Ausgabe des internationalen Festival Theaterformen in Braunschweig zu Ende – und damit auch die letzte Ausgabe unter der künstlerischen Leitung von Anna Mülter. Insgesamt 8.700 Menschen besuchten Veranstaltungen des Festival Theaterformen auf den Bühnen des Staatstheater Braunschweig und in der temporären Spielstätte in der ehemaligen JVA Rennelberg. Rund 4.200 verkaufte Tickets ergeben eine Auslastung von 86 % (Stand: 27. Juni 2026, 00:00 Uhr). Über 4.500 Menschen nahmen das Rahmenprogramm des Festivals wahr. Insgesamt gab es über 65 Veranstaltungen im Rahmen von Festival Theaterformen.

Elf Tage lang waren Theater, Tanz und Performances zu erleben. Zudem gab es Gespräche, Führungen, eine Installation, performative Walks, einen Parcours, ein Konzert, Silent Discos und ein Festivalzentrum in der JVA Rennelberg.

133 Künstler*innen aus 13 Ländern waren für das Festival Theaterformen nach Braunschweig gereist. Eröffnet wurde das Festival im Zellentrakt der JVA und auf dem Gefängnishof mit der Performance Emergency Routine von Public Movement. Anschließend wurde am Abend die Performance Hornfuckers von Diana Niepce im Großen Haus des Staatstheater Braunschweig gezeigt.

Dass die JVA Rennelberg an beiden Wochenenden jeweils von Donnerstag bis Sonntag geöffnet war, hat zahlreichen Besucher*innen die Möglichkeit geboten, das Gelände, welches bisher verschlossen war, zu erkunden und sich über den historischen Ort zu informieren. Etwa 2.400 Menschen besuchten das Gelände während der Öffnungszeiten.

Das Barrierefreiheitsangebot bot zu den Festival-Theaterformen-Standards wie Relaxed Performance, Alternative Sitzgelegenheiten, Early Boarding und Audiodeskription mit Tastführung dieses Jahr außerdem Barrierefreiheitstouren sowie erneut Verdolmetschungen und zusätzliche Einführungen in Leichter Sprache an – Angebote, die vom Publikum positiv aufgenommen und rege genutzt wurden.
 
Festivalleiterin Anna Mülter freut sich über die große Resonanz beim Publikum bei ihrer sechsten und letzten Festivalausgabe:

„Die ehemalige JVA Rennelberg zu öffnen und sich mit dem Ort auf künstlerische Weise auseinander zu setzen, ist auf ein überwältigendes Interesse der Braunschweiger*innen gestoßen. Elf Tage lang haben wir dort bewegende Performances und kulturelle Erinnerungsarbeit erlebt und den Mauern und dem Stacheldraht die Kraft der Gemeinschaft entgegengesetzt. Für mich war das ein furioser und berührender Abschied von Festival Theaterformen, nachdem wir in sechs Ausgaben so viele außergewöhnliche Bühnenstücke und ortsspezifische Projekte nach Braunschweig und Hannover gebracht haben. Von der Hochstraße ins Gefängnis – das zeigt auch, was in Niedersachsen möglich ist: gemeinsam mit unseren Förderer*innen, mit Politik und Verwaltung sowie mit dem großartigen Publikum in Braunschweig und Hannover."

Mit freundlichen Grüßen

Alexandra Lauck

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Alexandra Lauck
(sie/she)

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Das Festival Theaterformen 2026 ist eine Veranstaltung des Staatstheaters Braunschweig und wird gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, die Stadt Braunschweig, die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz und die Stiftung Niedersachsen.
NO PRISON wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

 



Quelle:
www.theaterformen.de