Die Sonderausstellung "Mutti räumt auf" lädt zu einer Reise in die Kinderzimmer der DDR ein. Kind mit Spielzeugautos 1972
Quelle: ddrbildarchiv.de / Klaus MorgensternRechtehinweis: Bild darf für reaktionelle Berichterstattung genutzt werden.
Landkreis Oberspreewald-Lausitz - Museum
Sonderausstellung Mutti räumt auf - Lübbenau
Maulwurf, Sandmann, Pittiplatsch – welche kleinen Helden durften schon in den 1960er, 70er und 80er Jahren in keinem Kinderzimmer fehlen? Ließen die Eisenbahnplatte, der Kaufmannsladen oder doch ein Puppenhaus die Kinderherzen von damals höherschlagen? Ab Donnerstag, dem 14. Mai 2026 rückt eine neue Sonderausstellung im Lübbenauer Spreewaldmuseum „Das Kinderzimmer in der DDR“ in den Fokus. Jedes Kinderzimmer sah anders aus und doch finden sich erstaunlich viele Gemeinsamkeiten. Vom Inhalt des Kleiderschranks bis zum Kinderbuch, von den Möbeln über Kinderfilme bis zum Spielzeug geht die Ausstellung der Alltagswelt der Kinder in der DDR auf die Spur.
Quelle:
Mutti räumt auf
Das Lübbenauer Spreewaldmuseum blickt in diesem Sommer in die Kinderzimmer der DDR
Maulwurf, Sandmann, Pittiplatsch – welche kleinen Helden durften schon in den 1960er, 70er und 80er Jahren in keinem Kinderzimmer fehlen? Ließen die Eisenbahnplatte, der Kaufmannsladen oder doch ein Puppenhaus die Kinderherzen von damals höherschlagen? Ab Donnerstag, dem 14. Mai 2026 rückt eine neue Sonderausstellung im Lübbenauer Spreewaldmuseum „Das Kinderzimmer in der DDR“ in den Fokus. Jedes Kinderzimmer sah anders aus und doch finden sich erstaunlich viele Gemeinsamkeiten. Vom Inhalt des Kleiderschranks bis zum Kinderbuch, von den Möbeln über Kinderfilme bis zum Spielzeug geht die Ausstellung der Alltagswelt der Kinder in der DDR auf die Spur.
Was heute selbstverständlich scheint, nämlich, dass Kinder einen eigenen Wohn-, Spiel- und Schlafbereich in der Wohnung haben, ist erst seit den 1970er Jahren üblich. Dabei ist das Kinderzimmer ein vielschichtiger Ort, in dem sich so viele Lebensbereiche abspielen, wie bei Erwachsenen in einer gesamten Wohnung. „Es ist sowohl der Raum in dem die Kinder, ungestört von den Eltern, spielen und toben können, als auch ein Arbeitsplatz zum Erledigen der Hausaufgaben.“ fasst Wissenschaftlerin Laura Rommel zusammen. „Wie sich die Idee vom eigenen Kinderzimmer entwickelt hat und welche Erwartungen, Träume und pädagogischen Konzepte sich seit den 1970er Jahren um diesen zentralen Ort der Kindheit gedreht haben, dass erkunden wir in der Ausstellung. Natürlich gibt es dabei auch typische und erstaunliche Spielsachen zu entdecken.“ Darunter finden sich Klassiker, wie die zeitlosen „Fröbel-Fahrzeuge“ aus Werdau bis zu Besonderheiten, wie einer 1971 in der DDR gedruckten Ausgabe des „Kleinen Hobbit“. Neben dem privaten Kinderzimmer wird in der Ausstellung auch ein Blick auf die Bildungseinrichtungen Kindergarten und Schule geworfen, die die Kindheit in der DDR zentral geprägt haben.
Kleine Besucher können an den verschiedenen Mitmachstationen rätseln, gestalten oder sich in Wimmelbildern verlieren. Im Begleitprogramm zur Ausstellung werden Grundschulkinder beim „Kinderzimmer-Kino“ in eine Welt ohne Smartphone, Internet und Streaming-Dienste eingeladen. Im Anschluss an einen gemeinsamen Ausstellungsrundgang gibt es dann eine „Flimmerstunde“ mit der Laterna Magica. (Anmeldung erforderlich)
Noch mehr Geschichten aus dem Kinderzimmer von damals bietet die Erlebnisführung zur Ausstellung „Mutti räumt auf“. Ab dem 8. Juli lädt das Museum 14-tägig dazu ein, mit „Mutti“ Staubwedel und Spielzeugkiste anzupacken. Tickets gibt es online, an der Museumskasse und in der Touristinformation Lübbenau zu kaufen. Alle Termine und Begleitprogramme hat das Museum online unter www.museums-entdecker.de zusammengestellt.
Quelle: ddrbildarchiv.de / Klaus Morgenstern
Quelle: Foto: Museum OSL| Linke
Quelle:
Museum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz
Spreewald-Museum Lübbenau
Topfmarkt 12
03222 Lübbenau (Spreewald)
Sommer (bis 01.11.2026) Di bis So • 10 bis 17.30 Uhr
Winter (02.11. bis 31.03.) Di bis So • 11 bis 16 Uhr
museum@osl-online.de
Tel: 03573 – 870 2420
www.facebook.com/museumsentdecker
Pressekontakt
Jenny Linke • Marketing & Öffentlichkeitsarbeit
jenny-linke@osl-online.de • +49 3573 870 2403
Ohne Haftung für die Richtigkeit oder Rechtmäßigkeit der Informationen. Alle Inhalte werden von Veranstaltern oder Dritten eingestellt.