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April 2026 - Alle Filme und Gäste
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Guten Tag,
hier finden Sie im Folgenden eine Zusammenfassung der Filmauswahl im April.
Das komplette Aprilprogramm des Kommunalkinos mit allen Sonderveranstaltungen und unser Programmflyer sind online und hier zu finden.
Ebenso die Übersicht des Monats.
Vielen Dank und beste Grüße
Ꙭ JUNGES KINO Ꙭ JUNGES KINO Ꙭ JUNGES KINO Ꙭ
Mit dem KIJUKO Club im Kino mehr erleben!
An unserem KIJUKO Club-Sonntag warten auf euch Filmgespräche und Spiel- & Bastelaktionen – passend zum jeweiligen Film. Und alles ist im Preis des Tickets von 4 € inbegriffen!
Hola Frida: Mexiko-Stadt - Neugierig, mutig und voller Energie erlebt die kleine Frieda unbeschwerte Tage, bis sie an Kinderlähmung erkrankt. In der schweren Zeit hilft ihr ihre Fantasie, sich nicht entmutigen zu lassen. Im Gegenteil! (F/CDN 2024, ab 6 J.). Ab Sa. 28.3. / 15:00; So. 29.3. / 15:00 * KIJUKO Club
Die drei ??? – Toteninsel: Eigentlich wollten Justus, Peter und Bob die Sommerferien für eine Pause vom Detektivleben nutzen. Doch schon stecken sie in einem neuen Fall: Ein Geheimbund handelt mit Kunstschätzen aus illegalen Ausgrabungen. Die drei ??? reisen zur Vulkaninsel Makatao im Südpazifik, auch genannt Toteninsel (D 2026, ab 10 J.). Ab Fr. 3.4.
Die Schatzsuche im Blaumeisental: Die 9-jährige Lucie fährt ins Heimatdorf ihrer Mutter, die dort eine Ausgrabung in einer Schlossruine leitet. Auf dem Land gibt es auch für einiges zu entdecken. Gleich am ersten Tag nimmt Lucie ein verletztes Dachsjunges in Obhut. Ein seltsamer alter Mann, der im Wald lebt, soll der Einzige sein, der dem Dachs helfen kann (F 2025, ab 6 J.). Ab Sa. 11.4. / 15:00; So. 12.4. / 15:00 * KIJUKO Club
Der letzte Walsänger: Der junge Buckelwal Vincent hat nach dem Tod seiner Eltern ein schweres Erbe angetreten. Als Walsänger beschützte sein Vater alles Lebewesen der Ozeane. Vincent glaubt nicht, dass auch er diese Fähigkeit besitzt. Doch als ein monströser Oktopus alles Leben im Meer bedroht, muss Vincent sich beweisen (D 2025, ab 8 J.). Ab Sa. 25.4.
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SPECIALS
Hier eine Auswahl. Alle Specials im April sind hier zusammengefasst zu finden.
RETROSPEKTIVE KONRAD WOLF & WOLFGANG KOHLHAASE
Solo Sunny
Die Ost-Berlinerin Ingrid, genannt Sunny, tingelt als Schlagersängerin durch die DDR und träumt von einer Solo-Karriere. Ihr freier Lebenswandel eckt an und die Männer können ihre Ansprüche nicht erfüllen. Doch Sunny gibt nicht auf. Konrad Wolfs Film war in der DDR wie auch im Westen sehr erfolgreich und Renate Krößner erhielt 1980 auf der Berlinale den Filmpreis Silberner Bär (DDR 1978/79, restaurierte 4K-Fassung). Am Mi. 1.4. * mit Eberhard Geick, Kameramann bei „Solo Sunny“
WOMEN DEFEND ROJAVA
Kleine schwarze Fische
Die kurdischen Kinder und ihre verlorene Kindheit im Südosten der Türkei stehen im Mittelpunkt dieses Dokumentarfilmprojekts von Haluk Ünal. Was richtet das Aufwachsen in einer Kriegszone bei Kindern an? Nach dem Buch »It’s Not What You Think« der Kurdinnen Rojin Akın und Funda Danışman, die dort aufgewachsen sind. Ein Filmabend in Kooperation mit Women Defend Rojava (TRK 2014, türk., kurd. OmU). Am Sa. 11.4. * mit Gästen
ESSAYFILM
SR
Die ägyptische Hieroglyphe ‚sr‘ steht für Giraffe. Lea Hartlaub unternimmt in ihrem Essay anhand der Giraffe eine Welterzählung, die sich über Kontinente und Jahrhunderte hinweg erstreckt.16 fragmentarische Episoden führen in 91 Einstellungen an 30 Handlungsorte, alle verbunden durch die Giraffe, das höchste lebende Landtier. Hartlaubs Filmexperiment ist in Form und Inhalt einzigartig und hat international viel Beachtung gefunden. (D 2024, DF). Am Di. 14.4. * mit Lea Hartlaub, Regisseurin, und Filipp Forberg, Tongestalter
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SPECIALS
FILMFEST BREMEN • 15. bis 19. April
Das Filmfest Bremen feiert seine 11. Ausgabe! 116 Filme aus über 30 Ländern laden an fünf Tagen zu Entdeckungen ein. Gäste aus Deutschland, Europa und aller Welt reisen an, um ihre Filme über die Stadt verteilt zu präsentieren. Weitere Infos: www.filmfestbremen.com oder im Programmheft ab Ende März.
4. HELLSEATIC FESTIVAL BREMEN
Wolves
Bei einem Black Metal-Konzert der WLVS lernt die 23-jährige Luana den charismatischen Sänger Wiktor kennen und ist fasziniert. Auch Wiktor scheint interessiert und so beschließt sie, ihr eintöniges Leben gegen die Tour mit der Band zu tauschen. Luana und Wiktor ziehen zusammen, doch sein Verhalten ihr gegenüber ist unberechenbar. Auch das rechte Gedankengut der Songs wird immer mehr zur Zerreißprobe. „Wolves“ wurde beim Max Ophüls Preis 2026 mit dem Preis der Jugendjury wie auch mit dem Preis der Filmkritik ausgezeichnet (CH 2025, schweizerdeutsche, engl. OmU). In Kooperation mit dem Bremer Hellseatic Festival. Mi. 22.4.
DEUTSCH-TSCHECHISCHES KULTURFESTIVAL - „So macht man Frühling"
Waves - Vlny
Prag, in den 1960er-Jahren: Tomáš, Techniker beim Tschechoslowakischen Rundfunk, erlebt mit, wie die Redaktion Dank der Liberalisierung nun ohne Zensur arbeiten kann. Doch den Machthabern in Moskau gehen die Reformen zu weit, und im August 1968 wird die Hauptstadt von den Truppen des Warschauer Pakts besetzt. In Kooperation mit „So macht man Frühling" – 10. Deutsch-tschechisches Kulturfestival, veranstaltet vom Bremer Bündnis für deutsch-tschechische Zusammenarbeit (CZ/SK 2024, OmU). So. 26.4. *Einführung: Prof. Dr. Martina Winkler, FB Geschichte Osteuropas an der Universität Kiel
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RETROSPEKTIVE RENDEZ-VOUS QUÉBEC - La Face de la diversité
Die zweite Retrospektive von »Rendez-vous Québec« widmet sich der Vielfalt des kanadischen Kinos mit einer Auswahl herausragender Filme der letzten drei
Jahre sowie moderner Klassiker des Cinema Québecois. Ausführliche Infos gibt es hier. Eine Reihe in Kooperation mit dem Bundesverband Kommunale Filmarbeit e.V.
Falcon Lake
Der 13-jährige Bastien aus Paris verbringt mit seiner Familie den Sommer an einem See in Québec. Die Gastgeberin, eine Freundin seiner Eltern, hat eine 16-jährige Tochter. Chloé raucht, trinkt und liebt morbide Selbstinszenierungen. Bastien ist fasziniert von ihr und langsam beginnen sie sich anzufreunden. Doch wie in den Gespenstergeschichten vom See, die Chloé gerne erzählt, legt sich ein diffuser Schatten über das Sommeridyll. (CDN/F 2022, Regie: Charlotte Le Bon, frz. OmU). Do. 9.4. bis Mo. 20.4.
Paul
Paul leidet unter Depressionen und Sozialphobien. Sein Instagram-Profil nutzt der übergewichtige 34-Jährige für den Kontakt zur Außenwelt. Aus seiner suchtartigen Selbstinszenierung wird ungeplant eine Beschäftigung: Als »Cleaning Simp Paul« bietet er sich dominanten Frauen als Putzkraft an und postet die Aufträge dann als Insta-Reels unter »Cleaning to Save My Life«. (CDN 2025, Regie: Denis Côté, OmengU). Do. 9.4. bis Di. 21.4.
C.R.A.Z.Y.
Heiligabend 1960 kommt »Zac« Beaulieu in Québec zur Welt. Weniger festlich, dafür umso turbulenter ist der Alltag der Familie Beaulieu in den folgenden zwei Jahrzehnten. Zac und seine vier Brüder nennen sich C.R.A.Z.Y., zusammengesetzt aus den Anfangsbuchstaben ihrer Vornamen, und benehmen sich ebenso.
Jean-Marc Vallées Film gilt als Meilenstein des Cinéma Québécois und wurde 2015 in die Top Ten der kanadischen Filme aufgenommen. Restaurierte
4K-Version von 2025. (CDN 2005, frz. OmU). Fr. 10.4. bis Mi. 22.4.
Universal Language
In einer mysteriösen Zwischenwelt verbindet sich auf einmal das Leben der Menschen im kanadischen Winnipeg mit dem in der iranischen Hauptstadt Teheran. Raum und Zeit scheinen auf den Kopf gestellt. So finden Grundschüler im Eis eingefrorenes Bargeld, Massoud führt eine Gruppe verwirrter Reisender zu den Attraktionen Winnipegs statt Teherans, und Matthew reist in seine Heimat, die er aber nicht wieder erkennt. Und alle sprechen plötzlich Farsi. (CDN 2024, Regie: Matthew Rankin, engl. OmU). Fr. 10.4. bis Mi. 22.4.
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WEITERHIN im PROGRAMM
REGIEPREIS CANNES 2025
Once Upon a Time in Gaza
Gaza im Jahr 2007 leidet nach dem Wahlsieg der Hamas unter der Blockade durch Israel und die internationale Gemeinschaft. Der Student Yahya freundet sich mit dem Dealer Osama an und sie bauen ein einträgliches Drogengeschäft auf. Doch ein korrupter Polizist entdeckt ihren Nebenverdienst. Dritter Spielfilm der Zwillingsbrüder Nasser. Do. 19.3. bis Mi. 1.4.
GLOBALES HANDELN
On the Border– Europas Grenzen in der Sahara
In der alten Transitstadt Agadez in Niger am Rande der Sahara testet die EU seit 2015 neue Grenzkonzepte. 1.000 km vor dem Mittelmeer sollen hier Flüchtende gestoppt werden. Dafür erhält die Stadt Geld. Doch statt Aufschwung erleben die Nigriner*innen eine tiefe wirtschaftliche und soziale Krise. Gabriela Schild und Gerald Igor Hauzenberger haben sich auf die Seite der Bevölkerung begeben. Fünf Jahre hindurch haben sie immer wieder in Agadez gedreht. Do. 19.3. bis Mi. 1.4.
FOKUS PALÄSTINA
Die Stimme von Hind Rajab
Am 29. Januar 2024 geht beim Palästinensischen Roten Halbmond ein Notruf aus Gaza ein. Das Auto, aus dem heraus die fünfjährige Hind Rajab um Hilfe fleht, steht unter Beschuss. Mit einer Kombination aus den originalen Tonaufnahmen des 70-minütigen Notrufs des Kindes und gespielten Szenen rekonstruiert Regisseurin Kaouther Ben Hania den verzweifelten Rettungsversuch. Do. 26.3. bis Mi. 8.4.
NEU IN BREMEN
Aisha Can‘t Fly Away
Aisha ist 26 Jahre und lebt als sudanesische Migrantin in Kairo. Vom ihrem kleinen Gehalt als Pflegekraft geht fast alles an ihre Familie im vom Bürgerkrieg zerrütteten Sudan. Als unerwünschte Migrantin und alleinstehende Frau gerät Aisha immer wieder in gefährliche Situationen. Politisches und Intimes verschmelzen, Aishas Körper wird zum Terrain von Unterdrückung und Selbstbehauptung. Mit seiner Weltpremiere in Cannes („Un Certain Regard") zeigte „Aisha Can’t Fly Away", wo das Weltkino derzeit am radikalsten und aufregendsten spricht. (www.14films.de). Do. 26.3. bis Mi. 8.4.
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NEU IM PROGRAMM
FOKUS JAPAN
A Missing Part
Tokio: Seit seine japanische Ehefrau nach der Trennung vor neun Jahren mit Tochter Lily untergetaucht ist, durchkreuzt der Franzose Jay als Taxifahrer die Millionenstadt. Er hofft, so zufällig auf seine Tochter zu treffen. In Japan gibt es nach einer Scheidung kein geteiltes Sorgerecht. Aus dem Grund hatte Jay einer Scheidung damals nicht zugestimmt. Als er sich gerade entschieden hat, nach Paris zurück zu kehren, steigt ein Mädchen in sein Taxi, dass seine Tochter sein könnte. „A Missing Part“ ist kein leichter Film, schon gar nicht für Menschen, die die Situation nicht nur nachempfinden können, sondern in leicht variierender Form erleb(t)en. (Peter Osteried, www.programmkino.de). (F/B 2024, frz., jap. OmU). Do. 2.4. bis Mi. 15.4.
DEBUTFILM
A Useful Ghost
March liebt einen Staubsauger. Aber nicht irgendeinen. Im Inneren dieses Saugers hat die Seele seiner jung verstorbenen Frau Nat Zuflucht gefunden. Nats Geist sieht zunächst nur er und so ist seine Familie, die eine Haushaltsgerätefabrik führt, entsetzt über diese übernatürliche Beziehung. „A Useful Ghost“ ist eine wilde, sozialkritische, traurige und sehr komische Geistergeschichte, die in ihrer Eigenwilligkeit und Vielschichtigkeit lange nachwirkt und das Publikum gleichermaßen fordern wie begeistern könnte (www.programmkino.de). Großer Preis der Semaine de la Critique in Cannes 2025 (THA/F/SIN/D 2025, thail. OmU). Do. 2.4. bis Mi. 15.4.
GLOBALES HANDELN
Blame
Woher das SARS-Virus stammt, wurde nie endgültig geklärt. Die drei Wissenschaftler*innen aus China, Singapur und den USA, die bereits 2015 Fledermäuse aufspürten, die die für den Menschen tödlichen Covid-Viren in sich trugen, wurden ignoriert. Als die Pandemie 2020 ausbricht, werden sie beschuldigt, das Virus im Labor entwickelt zu haben. Christian Frei lässt sie ihre Perspektive schildern und dokumentiert, wie auch in der Gegenwart weiter Spekulationen die wissenschaftlich belegten Fakten verdrängen (CH 2025, div. OmU). Mo. 20.4. bis Mi. 29.4.
FOKUS KENIA
Nawi – Dear Future Me
»Ich bin acht Kamele, 60 Schafe und 100 Ziegen wert«, so fasst die 13-jährige Nawi ihren Brautpreis zusammen. Nawi hofft aber darauf, an ihrer Schule im ländlichen Kenia als Klassenbeste zu bestehen und ein Stipendium für die High School in Nairobi zu bekommen. Stattdessen soll sie in eine Kinderehe gezwungen werden, was zwar verboten ist, aber nicht kontrolliert wird. Der Film entstand in Zusammenarbeit der Brüder und Regisseure Toby und Kevin Schmutzler mit den kenianischen Regisseurinnen Vallentine Chelluget und Apuu Mourine. Er basiert auf der wahren Geschichte der jungen Schriftstellerin Milcah Cherotich (D/K 2024, engl., swahili OmU). Do. 23.4. bis Mi. 29.4.
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NEU IM PROGRAM
DEBUTFILM SUDAN
Cotton Queen
Die fünfzehnjährige Nafisa und ihre Freundinnen pflücken auf den Feldern ihrer Großmutter Al-Sit die Baumwolle. In den sudanesischen Dörfern ist das traditionell die Aufgabe junger Mädchen, wozu auch das Singen ungezogener Lieder gehört. Als der im Ausland reich gewordene Sudanese Nadir zurückkehrt, will er die Dorfgemeinschaft überzeugen, genmanipuliertes Saatgut zu kaufen. Und er möchte Nafisa heiraten, die ihn jedoch zurückweist. Das letzte Wort darüber hat aber die Matriarchin Al-Sit. Der Debütfilm von Suzannah Mirghani ist zugleich die erste Regiearbeit einer sudanesischen Regisseurin. Während der Dreharbeiten eskalierte der Bürgerkrieg im Sudan und ihr Film wurde in Ägypten fertiggestellt (D/F/PS/KAT/ 2025, arab. OmU). Do. 23.4. bis Di. 5.5.
NEU IN BREMEN
Zwischen uns das Meer
Marseille, Anfang der 1990er Jahre. Der 27-jährige Marokkaner Nour ist ohne Papiere nach Frankreich eingereist. Er schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch und lebt ein Leben am Rande der Gesellschaft. Als Nour dem charismatischen Polizisten Serge begegnet, verändert das sein Leben. Serges‘ Frau Noémie hat lange stillschweigend dessen Liebe zu Männern ertragen. Nun beginnt sie eine Affäre mit Nour, die über ein Jahrzehnt sein Leben im Exil bereichert, aber auch erschwert. Ein Film von großer Menschlichkeit, ausgezeichnet mit dem Publikumspreis 2024 beim Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg (F/M/B/ KAT 2024, frz. OmU). Do. 23.4. bis Di. 5.5.
DEBÜTFILM
Wohin der Wind uns trägt
Alyssa und Mehdi sind seit ihrer Kindheit in Tunis die besten Freunde. Die 19-Jährige Alyssa sorgt für ihre kranke Mutter und die kleine Schwester, träumt jedoch von einem freien Leben in Europa. Der sensible Mehdi wünscht sich insgeheim Zeichner zu werden. Als Alyssa von einem Design-Wettbewerb erfährt, dessen Gewinn ein Stipendium in Deutschland ist, fasst sie einen Plan. Medhi soll den Preis gewinnen, sie heiraten und dann mit nach Europa nehmen. Dafür müssen sie zuerst durch halb Tunesien reisen. Die Inhaltsangabe erzählt nur den Vordergrund des Films. Die Regisseurin hat ihn mit Ober- und Untertönen, überraschenden Nebenhandlungen und fantastischen Zutaten leichtfüßig und klug angereichert (der-andere-film.ch). (TUN/F 2025, arab. OmU). Do. 30.4. bis Mi. 13.5.
NEU IN BREMEN
Gavagai
Im Senegal dreht die weiße Regisseurin Caroline Lescaut mit einem afrikanischen Cast eine Adaption der Medea-Tragödie. Ihre – weiße – Medea wird von einem westafrikanischen Stamm versklavt und Thronfolger Jason, Vater ihrer Kinder, verstößt sie. Gespielt werden Medea und Jason von Maja und Nourou, die jenseits des Sets eine Affäre beginnen. Schon beim Dreh in Dakar sorgt die provokative Konstellation für Diskussionen über Rassismus, was sich bei der Premiere in Berlin mit umgekehrten Rollen für Maja und Jason fortsetzt. [Ulrich Köhlers] Film erweist sich als vielschichtige Reflexion über Kunst und Moral, Rassismus und Postkolonialismus, Machtstrukturen und Identität (www.kino-zeit.de) (D/F 2025, div. OmU). Do. 30.4. bis Mi. 13.5.
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FORTLAUFENDE REIHEN
Die Reihe LUNES DE CINE: Guerra Civil 1936-2026 in Kooperation mit dem Instituto Cervantes Bremen wird fortgesetzt mit der DDR- Produktion „Fünf Patronenhülsen“: 1936 - Während des Spanienkrieges decken der deutsche Kommissar Witting und sechs internationale Freiwillige den Rückzug eines Bataillons. Dabei wird Witting schwer verwundet. Seinen Kameraden übergibt er eine Meldung für den Stab –aufgeteilt und in fünf Patronenhülsen gesteckt – die sie unbedingt überbringen müssen. Auch Beyers dritter Spielfilm behandelt den kommunistischen Widerstand gegen den Faschismus.
Ein Film, zu dem man das DEFA-Studio beglückwünschen möchte, ein starker, leidenschaftlicher, erregender Film, durchglüht von sozialistischem Humanismus, vom Glauben an die Kraft, an die Würde des Menschen. (Rosemarie Rehahn, Wochenpost, Berlin/DDR, Nr. 46, November 1960)
Das Instituto Cervantes lädt vorab auf ein Glas Wein ein. Mo. 20.4. / 18:00
In der Reihe KIRCHE&KINO zum Thema „Macht“ geht es in der Dokumentation „Oeconomia“ um Geld: Schneller, besser, um jeden Preis – so lautet die Devise des Kapitalismus. Doch warum müssen wir angesichts der vielen internationalen Krisen ständig weiterwachsen? Und zwar zu Lasten der Umwelt und der Mehrzahl der auf der Erde lebenden Menschen? Wie entsteht eigentlich das ganze Geld und wo geht es hin? Carmen Losmann spürt den undurchsichtigen Prozessen nach, die unser aller Leben bestimmen oder auch vernichten können. Auch 2026 noch hochaktuell (D 2020). Di. 21.4. * Einführung: Ingeborg Mehser, AK Kirche&Kino, Bremen
In der monatlichen QUEERFILMNACHT zeigen wir "Love Me Tender": Paris - Die Rechtsanwältin Clémence ist seit kurzem geschieden. Die Sorge für ihren gemeinsamen Sohn teilt sie sich auf freundschaftliche Weise mit Exmann Laurent. Das ändert sich, als Clémence ihre lesbische Identität auslebt. Laurent beginnt ein Sorgerechtsverfahren, da Clémence‘ Lebenswandel die Psyche des siebenjährigen Paul gefährde. Mit Erfolg: Sie darf Paul nur noch unter Aufsicht treffen. Aus Monaten des Streits werden Jahre, die Entfremdung zwischen Mutter und Sohn wächst. Anna Cazenave Cambets weitreichendes, bewegendes Drama … , basierend auf dem halbautobiografischen Roman von Constance Debré, zielt auf diese allgegenwärtige Ideologie der Heuchelei und der unerreichbar hohen Erwartungen und trifft vor allem dank einer fesselnd strahlenden Vicky Krieps mit schmerzlicher Genauigkeit (www.variety.com) (F 2025, OmU). Fr. 24.4. / 20:00
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Kinderkino
4 € Kinder / 6 € Erwachsene
Normalvorstellungen
9 € Normal / 4 € Koki Mitglied / 5,50 € ermäßigt
Überlängezuschläge:
1 € (ab 135 Min.) / 2 € (ab 180 Min.) / 3 € (ab 220 Min.)
Dauerkarten und weitere Preise
Ermäßigungsanspruch
für Studierende, Arbeitslose,
Rentner*innen und Menschen mit Behinderung.
1 € Ermäßigung mit Arbeitnehmer-Kammercard
oder Weser-Kurier AboCard.
Verschiedene Rabatte sind nicht kombinierbar.
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