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Querverlag

Neuerscheinungen im Frühjahr 2026

Das Frühjahrsprogramm des Querverlags ist im Druck.

Berlin, 08.02.2026



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Liebe Medienvertreter:innen und Redaktionsteams!

Unser Frühjahrsprogramm ist im Druck. Daher möchte ich Sie gern auf die Neuerscheinungen aufmerksam machen.

Sophie Herrndorf erzählt in ihrem neuen Roman von lesbischer Mutterschaft und nonbinärem Lieben, Felix Haß nimmt uns mit in das wilde Berlin der frühen 90er Jahre und Lutz van Dijk veröffentlicht den zweiten Teil seines autobiografischen Romans. Darüber hinaus freuen wir uns, mit Leslie Feinbergs Stone Butch Blues einen Klassiker der LGBTQ-Community in deutscher Sprache wieder zugänglich zu machen. Auch unsere Essay-Reihe in*sight/out*write wird mit drei neuen Bänden fortgesetzt.

Detaillierte Infos zu den Büchern finden Sie weiter unten in dieser Mitteilung.

Über Rezensionsanfragen freuen wir uns. Schreiben Sie bitte eine E-Mail an: presse@querverlag.de. Dies ist auch ganz problemlos als Antwort auf diese E-Mail möglich. 
Gerne schicke ich Ihnen von den gewünschten Titeln alternativ auch ein PDF oder das E-Book.

Pressemitteilungen sowie die Cover in Druckqualität finden Sie Mitte Februar hier.

Gerne vermittele ich Ihnen Interviews mit den Autor:innen.
Für Nachfragen stehe ich selbstverständlich zur Verfügung.

Vielen Dank für Ihr Interesse!
Herzliche Grüße
Marc Lippuner
vom Querverlag



UNSERE NEUEN BÜCHER



Sophie Herrndorf
Gehen wollen, bleiben sollen
Roman

Chris und Toni, zwei Frauen, die vor wichtigen Entscheidungen stehen. Hin- und hergerissen zwischen Verantwortung und Selbstverwirklichung, zwischen Pflichtgefühl und Glücklichsein, zwischen Gehen-Wollen und Bleiben-Sollen.


Klappbroschur, ca. 240 Seiten
12,5 cm x 20,5 cm
20 €, 30 sFr., 20,80 € [A]
ISBN 978-3-89656-365-1

auch als E-Book erhältlich



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Zwei Frauen suchen ihren Platz in einer Welt, die von Erwartungen an Mütter und Töchter geprägt ist.
Toni ist lesbisch und lebt mit ihrer Tochter Henni in Köln. Sie hadert mit ihrer Rolle als Mutter und sehnt sich nach ihrem alten Leben als Kriegsfotografin – nach Bedeutsamkeit, Selbstbestimmung und Nervenkitzel. Jetzt steht sie vor einer Entscheidung, die alles verändern könnte. Zwischen Kind und Kamera bahnen sich Erinnerungen, Zweifel und Sehnsüchte ihren Weg.
Chris ist Journalistin. Kurz vor einem Auslandseinsatz erreicht sie die Nachricht, dass ihre Mutter schwer erkrankt ist. Am Sterbebett kehrt sie in die Vergangenheit zurück: eine Kindheit voller Aufgaben, eine traumatisierte Mutter, ein abwesender Vater. Während sie den Abschied vorbereitet, begegnet sie Steph, und zum ersten Mal entsteht echte Nähe.

Gehen wollen, bleiben sollen ist ein politisch-poetischer Roman über lesbische Mutterschaft, nonbinäre Liebe und das Ringen um Selbstbestimmung.

Sophie Herrndorf hat schon mit dreizehn Jahren festgestellt: „Entweder werde ich Nonne oder lesbisch“ und sich später für Zweiteres entschieden. Sie begann mit Anfang 20 ihren ersten Roman Frag nicht nach gestern zu schreiben, der 2018 im Querverlag erschien. Die Fortsetzung publizierte sie im Selbstverlag. Nun gibt es eine weitere Geschichte, erwachsener und ehrlicher als die vorangegangenen, radikaler in der Sprache. Die Autorin stellt sich sowohl ihren Verlustängsten als Tochter als auch ihren ambivalenten Gefühlen als Mutter.

Die Autorin steht für Lesungen und Veranstaltungen zur Verfügung. 



Leslie Feinberg
Stone Butch Blues
Roman

aus dem Englischen von Claudia Brusdeylins

Endlich wieder lieferbar!

Kultbuch und Klassiker – Der Stonewall-Roman schlechthin! Zum Neuentdecken und zum Reaktivieren des eigenen politischen Engagements. Ein literarischer Meilenstein lesbisch-queerer-trans* Geschichte.


broschiert, ca. 256 Seiten
12,5 cm x 20,5 cm
20 €, 30 sFr., 20,80 € [A]
ISBN 978-3-89656-366-8

auch als E-Book erhältlich



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Buffalo, N.Y. – eine Industriestadt in den sechziger Jahren. Hier verbringt Jess Goldberg ihre Kindheit und Jugend. Jess ist ein Mädchen, doch sie sieht aus wie ein Junge. Mit 15 hält sie es daheim nicht mehr aus. Sie haut ab. Sie sucht sich einen Job. Die Bar Abba‘s bietet Jess eine Heimat – eine bunte Gemeinschaft von Butches und Femmes, von Hu- ren und Drag Queens, von Schwarzen und Weißen. Eine Gemeinschaft, die nicht ungefährlich lebt. In den brutalen Razzien der Polizei erreicht der gesellschaftliche Hass auf al- le, die anders sind, seinen Höhepunkt. Überleben erfordert stete Wachsamkeit, Stärke und Mut. Rückhalt findet Jess in ihrer Community. Und bei ihrer großen Liebe: Theresa.

Ein großartiger Roman, der bewegt und berührt und lesbisch-queere-trans* Geschichte lebendig werden lässt.

Leslie Feinberg wuchs in den 60er Jah- ren in Buffalo, N.Y., auf und lebte viele Jahre als Autor*in und Journalist*in in New Jersey. Ein Teil ihrer*seiner Lebensgeschichte ist in dem Videofilm Outlaw dokumentiert. Feinbergs erster Roman, Stone Butch Blues, wurde u.a. mit dem Lambda Literary Award und dem American Library Association Book Award ausgezeichnet und erlebte mehr als sechs Auflagen. Leslie Feinberg starb im November 2014 nach langer Krankheit.



Felix Haß
Guten Morgen, Berlin
Roman

Eine Stadt im Aufbruch, zwei Neuberliner ebenso. Als in der ehemaligen Mauerstadt ein junger Wessi auf einen jungen Ossi trifft, beginnt eine Geschichte voller Widersprüche und Entdeckungslust.


broschiert, ca. 208 Seiten
12,5 cm x 20,5 cm
20 €, 30 sFr., 20,80 € [A]
ISBN 978-3-89656-367-5

auch als E-Book erhältlich



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Ach ja, damals ... Berlin nach dem Mauerfall. Steffen, Anfang zwanzig, ist aus München an die Spree gezogen. Er lernt den gleichaltrigen Torsten kennen, der ein paar Jahre früher aus Dresden in die Hauptstadt der DDR umgesiedelt ist. Die sexuelle Anziehung zwischen den beiden ist immens. Vielleicht wird sogar mehr draus. Aber es ist kompliziert.
Gleichzeitig bietet die Stadt so viel Ablenkung: all die Bars, Clubs, Kneipen, Saunen und die Partys in den leerstehenden Bauten der Diktatur, zwischen den grauen, abblätternden Fassaden, den stinkenden Trabis, den Brandmauern, den Baugruben, den Kränen. Steffens Eltern erwarten, dass er endlich Karriere macht, aber das Durcheinander der zusammenwachsenden Stadt nimmt ihn viel zu sehr in Anspruch.
Mit der Zeit stellen der Ossi und der Wessi fest, dass sie verdammt unterschiedlich sind. Sie passen einfach nicht zueinander, aber auf jeden Streit folgt eine solche Sehnsucht nach dem anderen – denkt jedenfalls Steffen.

Felix Haß wurde 1971 in München geboren. Nach dem Abitur studierte er dort an der Hochschule für Fernsehen und Film. 1995 zog er nach Berlin, wo er als Drehbuch-Lektor und Cutter arbeitete. Sein Abschlussfilm Flirt gewann auf dem Filmfestival in Hof den Preis für das beste Szenenbild. Nach dem Abschluss an der HFF verfasste er mehrere Jahre lang Drehbücher für eine ZDF-Krimi-Serie, bis er sich entschloss, Kriminalromane zu schreiben. Der erste erschien 2015 im Querverlag. Mit Guten Morgen, Berlin verlässt er zum ersten Mal das Krimi-Genre. Felix Haß lebt mit seinem Ehemann in Berlin.

Der Autor steht für Lesungen und Veranstaltungen zur Verfügung.



Lutz van Dijk
Die weite Welt
New York bis Kapstadt
Roman

Nach dem Erfolg von Irgendwann die weite Welt über sein Aufwachsen in Westberlin zu Mauerzeiten bis zum Aufbruch nach New York mit 18 begleiten wir Lutz van Dijk nun über Hamburg, Jerusalem, Amsterdam und Kapstadt in Die weite Welt bis heute mit 70.


Klappbroschur, ca. 336 Seiten
12,5 cm x 20,5 cm
20 €, 30 sFr., 20,80 € [A]
ISBN 978-3-89656-368-2 

auch als E-Book erhältlich



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Alles beginnt mit 18 Jahren in New York: fremd, arbeitslos, schwul – mit nur 50 Dollar in der Tasche. Dann aber trifft er Menschen: eine Putzfrau in Manhattan, einen Flüchtling aus Haiti. Der erste Job: Busfahrer in Pennsylvania.
Von dort nimmt Lutz van Dijk uns mit in Die weite Welt.
Bis heute.
Nicht mehr als Fremder. Zu Hause in verschiedenen Ländern und Kontinenten.
Eine Ermutigung, was in einem Leben „trotz allem“ möglich ist. Ein Plädoyer für das Recht auf ein Zuhause – überall in der Welt

Lutz van Dijk, *1955 in Westberlin, Dr. phil., Autor, Pädagoge, Historiker. Auszeichnungen u. a.: Hans-im-Glück- Preis 1992, Jugendliteraturpreis Namibia 1997, Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2001, Rosa Courage-Preis 2003, Poetik- Ehrenprofessur der Uni Oldenburg 2009, Bürger des Jahres in Südafrika 2014, Deutscher Jugendliteraturpreis (Nominierung) 2021, Soul of Stonewall Award 2023.

Ab Mai 2026 wird Lutz van Dijk auf Lesetour in 23 Städten sein, u.a. in: Aachen, Amsterdam, Berlin, Bonn, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Halle, Hamburg, Hannover, Köln, Magdeburg, München, Osnabrück, Potsdam, Wien.
Näheres: www.querverlag.de/Veranstaltungen

Der Autor steht für Lesungen und Veranstaltungen zur Verfügung.



Klaus Lederer
Queerpolitik im Handgemenge
Ein Blick zurück,ein Blick nach vorne
(in*sight/out*write 19)
Essay


broschiert, 64 Seiten
11 x 16 cm
Klappbroschur auf Strukturkarton
8 €, 10 sFr., 8,10 € [A]
ISBN 978-3-89656-370-5



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„Queerness“ steht im Zentrum erbitterter Kulturkämpfe. So hat es nach Jahrzehnten großer Erfolge manchmal den Anschein, als wären wir auf uns selbst zurückgeworfen. Was bedeutet unter diesen Bedingungen „Queerpolitik“, was kann und sollte sie leisten? Wo findet sie statt? Und für wen und mit wem muss sie kämpfen? In diesem Essay schaut Klaus Lederer erst zurück, doch es geht auch darum, anhand des Wegs der vergangenen drei Jahrzehnte einen entschlossenen Blick nach vorne zu werfen.

Klaus Lederer ist parteilos und Sprecher für Queerpolitik der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin. Von 2005 bis 2016 Landesvorsitzender der LINKEN, von 2016 bis 2023 Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa.

Der Autor steht für Lesungen und Veranstaltungen zur Verfügung.



Dana Müller & Steff Urgast
Feministisch im Job? Wir arbeiten dran! 
Ein utopisches Handbuch
(in*sight/out*write 20)
Essay


broschiert, 64 Seiten
11 x 16 cm
Klappbroschur auf Strukturkarton
8 €, 10 sFr., 8,10 € [A]
ISBN 978-3-89656-371-2



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Was heißt es, feministisch zu arbeiten – nicht nur inhaltlich, sondern strukturell? Und warum fühlt sich Arbeit in feministischen Kontexten manchmal genauso an wie anderswo – überfordernd, ungerecht, unsichtbar? Der Essay versammelt Stimmen aus Aktivismus, Kultur, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft und zeigt unterschiedliche Erfahrungen und Lösungsansätze. Der Band ist eine Einladung, gemeinsam bessere Arbeitsstrukturen zu gestalten.

Dana Müller und Steff Urgast schreiben im Dialog über feministische Arbeitswelten: Dana als Journalistin mit fast 20 Jahren Erfahrung in der queeren Medienwelt, Steff mit über zwei Jahrzehnten Praxis an der Schnittstelle von Kultur, politischer Bildung und Antidiskriminierungsarbeit.

Die Autor*innen stehen für Lesungen und Veranstaltungen zur Verfügung.



Sayan Kouhzad
Wenn ich nicht im Iran geboren worden wäre
Ein anderes Leben in einer anderen Welt
(in*sight/out*write 21)
Essay


broschiert, 64 Seiten
11 x 16 cm
Klappbroschur auf Strukturkarton
8 €, 10 sFr., 8,10 € [A]
ISBN 978-3-89656-372-9



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In Wenn ich nicht im Iran geboren worden wäre fragt die junge Autorin, wie ihr Leben und ihre Identität hätten sein können, wäre sie nicht in einer theokratischen Diktatur aufgewachsen. Ein schonungslos persönlicher Essay über Trauma, Exil, Religion, queere Identität und die Sehnsucht nach einem normalen Leben.

Sayan Kouhzad ist eine iranische queere Autorin und Studentin, die heute in Deutschland lebt. Sie veröffentlicht ihre Texte unter einem Pseudonym, um ihre Sicherheit zu gewährleisten.

Die Autorin steht für Lesungen und Veranstaltungen zur Verfügung.



Das bereits angekündigte Sachbuch Queere Einsamkeit, Queere Gemeinschaft von Lennart Herberhold sowie das Arbeitsbuch zu Ina Rosenthals Ratgeber beziehungs_weise Lesben erscheinen voraussichtlich im April 2026.