»Blind« am Landestheater Schwaben

»Blind« am Landestheater Schwaben

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Quelle: Illustration und Gestaltung: Michael Hahn, Pink Gorilla Design
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Landestheater Schwaben

Familien- und Generationenkonflikt: „Blind“ feiert am 14. Februar am Landestheater Schwaben Premiere

Blind füreinander: im Familien- und Generationendrama „Blind“, das jetzt am Landestheater Schwaben Premiere feiert, geht es um mehr als bloß das Alter oder eine Krankheit. Vater Richard (André Stuchlik) droht die Erblindung, Tochter Helen (Delia Rachel Bauen) pflegt ihn notgedrungen. Menschlich, zärtlich, ja sogar mit leisem Humor ringen die beiden miteinander und mit dem Leben. Die Premiere ist am 14. Februar um 19.30 Uhr auf der Studiobühne des Landestheaters Schwaben in Memmingen, es gibt Vorstellungen bis zum Mai. Karten und alle Informationen gibt es unter www.landestheater-schwaben.de.

Memmingen, 04.02.2026

 

 

Memmingen, 4. Februar 2026


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Familien- und Generationenkonflikt: „Blind“ feiert am 14. Februar am Landestheater Schwaben Premiere

Blind füreinander: im Familien- und Generationendrama „Blind“, das jetzt am Landestheater Schwaben Premiere feiert, geht es um mehr als bloß das Alter oder eine Krankheit. Vater Richard (André Stuchlik) droht die Erblindung, Tochter Helen (Delia Rachel Bauen) pflegt ihn notgedrungen. Menschlich, zärtlich, ja sogar mit leisem Humor ringen die beiden miteinander und mit dem Leben. Die Premiere ist am 14. Februar um 19.30 Uhr auf der Studiobühne des Landestheaters Schwaben in Memmingen, es gibt Vorstellungen bis zum Mai. Karten und alle Informationen gibt es unter www.landestheater-schwaben.de.

Südafrika: Die Haushälterin kommt nicht mehr und plötzlich muss sich Helen um ihren alten, erblindenden Vater kümmern. Die beiden trennen Welten. Richard lebt in einer „weißen“ Gated Community, einer wohlhabenden Nachbarschaft, die von Sicherheitskräften mit Maschinengewehren bewacht wird. Helen engagiert sich als Anwältin für farbige Südafrikaner, People of Color, ihr Ehemann ist Schwarz. Jetzt versuchen beide ihre Selbstbestimmung zu verteidigen – Richard gegen das Alter, Helen gegen ihren Vater – und dabei doch eine Familie zu sein.

„Ich sehe keine Farben“ heißt eine umstrittene Floskel, die sowohl rassistisch als auch antirassistisch verstanden werden kann. In „Blind“ fällt es beiden Figuren schwer, überhaupt einander zu sehen, obwohl sie doch eine Familie sind – im Fall von Vater Richard sogar ganz buchstäblich. Die niederländische Autorin Lot Vekemans ist mit „Gift“, „Judas“ und „Blind“ eine der wichtigsten Dramatikerinnen unserer Zeit. Regie führt Michael Stacheder, der am Landestheater Schwaben auch „Die letzte Sau“ und „Hildegard Knef – Der Teufel und die Diva“ inszenierte. Bühnenbild und Kostüm kommen aus der Hand von Ausstattungsleiterin Monika Gora. Es spielen Delia Rachel Bauen und André Stuchlik, der schon seit über 30 Jahren im Ensemble des Landestheaters ist.

Tickets und alle Informationen gibt es unter landestheater-schwaben.de. Am 10. Mai um 10.00 Uhr findet in der St.-Martins-Kirche in Memmingen ein ökumenischer Gottesdienst zum Stück statt.


Arno Stallmann (er/ihm)
ÖFFENTLICHKEITSARBEIT & DRAMATURGIE

arno.stallmann@landestheater-schwaben.de
08331/9459-44

www.landestheater-schwaben.de
Landestheater Schwaben
Theaterplatz 2
87700 Memmingen