Bruno de Sá als Achille in Händels "Deidamia"

Bruno de Sá als Achille in Händels "Deidamia"

Quelle: Pádraig Grant
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Internationale Händel-Festspiele Göttingen gGmbH

Pressemitteilung: VERLOCKUNG

Die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen stehen 2026 unter dem Motto VERLOCKUNG. An zwölf Festspieltagen rund um Christi Himmelfahrt und Pfingsten vom 14. bis 25. Mai lockt eines der weltweit ältesten Festivals für Barockmusik mit 96 Veranstaltungen, zu denen rund 550 Künstler:innen in die Universitätsstadt an der Leine kommen. Der Geschäftsführende Intendant Jochen Schäfsmeier und der Künstlerische Leiter George Petrou stellen das Programm am 4. Februar 2026 in Göttingen vor.

Göttingen, 03.02.2026

 Göttingen, 3. Februar 2026


Quelle:

Pressemitteilung

SPERRFRIST: MITTWOCH, 4. FEBR., 12.15 UHR


VERLOCKUNG: Internationale Händel-Festspiele Göttingen mit Stars der Barockmusik vom 14. bis 25. Mai 2026


Die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen stehen 2026 unter dem Motto VERLOCKUNG. An zwölf Festspieltagen rund um Christi Himmelfahrt und Pfingsten vom 14. bis 25. Mai lockt eines der weltweit ältesten Festivals für Barockmusik mit 96 Veranstaltungen, zu denen rund 550 Künstler:innen in die Universitätsstadt an der Leine kommen.

Intendant Jochen Schäfsmeier erläuterte das Motto bei der Programmvorstellung am 4. Februar in Göttingen so:

„Verlockung wird bei den diesjährigen Festspielen in verschiedenen Formen thematisiert: Bei der Festspieloper Deidamia erscheint sie als menschlicher Konflikt um Liebe oder Ruhm, im Messiah als spirituelle Hoffnung und bei Igor Strawinskys Die Geschichte vom Soldaten als gefährliche Täuschung. So zeigen die drei Werke, wie unterschiedlich musikalische Verlockung zwischen Zerstörung, innerer Spannung und Sinnstiftung gestaltet sein kann.“


Galakonzert zum Jubiläum des FestspielOrchesters Göttingen

Seit 20 Jahren kommen in jedem Jahr auf Barockmusik spezialisierte Instrumenta­list:innen aus zehn Ländern in Göttingen zusammen und formen ein Originalklang-Orchester, das auf der Höhe der instrumentaltheoretischen Forschung die Klangwelt des Barock zum Leben erweckt. Zum Jubiläum ehren die Festspiele ihr Orchester mit einem Galakonzert zur Festspiel-Eröffnung (Do., 14.5.), bei dem u.a. Händels berühmte Feuerwerksmusik zu hören sein wird. Zur After-Show-Party spielen mehrere Folk- und Jazzbands auf, in denen Mitglieder des FestspielOrchesters ihre musikalische Vielseitigkeit zeigen.

Der Künstlerische Leiter der Festspiele George Petrou äußert sich begeistert über die Zusammenarbeit mit den Musiker:innen des FestspielOrchesters:

„In den letzten vier Jahren haben wir uns nicht nur künstlerisch, sondern auch ganz persönlich kennengelernt. Wir sind Freunde geworden und haben eine wunderbare Beziehung miteinander entwickelt. Ich bin sehr stolz darauf, mit diesem Orchester ein Teil des Festivals zu sein.“


Oper und Oratorium

Im Zentrum steht erneut die Festspieloper. Mit Deidamia (Premiere am Fr., 15.5.) steht in diesem Jahr als Koproduktion mit der irischen Wexford Festival Opera die letzte der 42 Opern Georg Friedrich Händels auf dem Programm, inszeniert und dirigiert vom Künstlerischen Leiter der Festspiele George Petrou. Einmal mehr kommen dazu international gefeierte Sänger:innen wie Bruno de Sá, Sophie Junker oder Nicolò Balducci ins Deutsche Theater Göttingen. Das wohl bekannteste unter Händels Oratorien, Messiah, wird mit dem NDR Vokalensemble und in ebenfalls heraus­ragender Solistenbesetzung in der Stadthalle Göttingen zu erleben sein (Sa., 23.5.).

 

Kammerkonzerte in der Stadt…

In zahlreichen Kammerkonzerten in Göttingen und Region loten die Händel-Festspiele auch in diesem Jahr wieder die Vielfalt der Barockmusik aus. Bereits vor Festspiel­beginn ist am 25. April ein besonderes Highlight zu erleben: Starsopranistin Julia Lezhneva, sonst auf den Opernbühnen der Welt zuhause, bringt in einem ganz intimen Format im Duo mit dem Lautenisten Luca Pianca Arien aus Renaissance und Barock zum Leuchten.

Auch die Blockflötistin Dorothee Oberlinger gibt sich erneut die Ehre: Gemeinsam mit ihrem Ensemble 1700 und dem Sopranisten Bruno de Sá gestaltet sie eines der Stiftungskonzerte in der historischen Aula der Universität am 22. Mai; zuvor wird sie bereits als Solistin in einem der kostenlosen Lunchkonzerte in der St. Johannis-Kirche zu erleben sein. 

In der Universitätskirche St. Nikolai widmet sich Blockflötist Erik Bosgraaf mit dem Ensemble filoBarocco den Einflüssen aus polnischer Volksmusik, die Georg Philipp Telemann in seinem vielschichtigen Werk verarbeitet hat. Und in der Aula der Universität gibt es ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Künstlerischen Leiter der Festspiele: Cembalist Laurence Cummings tritt gemeinsam mit der Flötistin Rachel Brown im letzten der Stiftungskonzerte auf, die mit einem historischen Konzert­programm von 1865 von Shunske Sato und Shuann Chai eröffnet werden.

 

…und im Landkreis

Ein besonderes Anliegen ist es dem Geschäftsführenden Intendanten Jochen Schäfsmeier, die Barockmusik auch in die Region zu tragen. Und so ist das Festival auch 2026 wieder mit sieben Konzerten im Landkreis Göttingen vertreten:

Das zwölfköpfige Europäische Hanse-Ensemble u.a. mit Gambistin Hille Perl entführt das Publikum im Welfenschloss Hann. Münden musikalisch in die Zeit des 30-jährigen Krieges. In Friedland verlockt das Vokalensemble Tempera Mente mit frühbarocker geistlicher Vokalmusik zum Konzertbesuch am Pfingstmontag. Einbeck darf sich auf eine Oper im Taschenformat freuen: Das Ensemble Il Sassone hat Arien und Instrumentalstücke aus Händels Opern für kleines Ensemble arrangiert und bringt sie im PS.SPEICHER zur Aufführung. In Hardegsen lässt das G.A.P. Ensemble Händel musikalisch mit Johann Sebastian Bach zusammentreffen, und die Einwohner Landolfshausens dürfen ein Konzert der Preisträger der göttingen händel competition im Sonderformat „Musik und Raum“ genießen. Weitere Regionalkonzerte sind in Osterode und Duderstadt zu erleben.

 

Besondere Formate

Mit außergewöhnlichen Konzertformaten blicken die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen über den Tellerrand der Barockmusik hinaus und machen so ein attraktives Angebot auch an diejenigen, die bislang noch nicht den Weg zu den Festspielen gefunden haben. Bei Händel jazzt! trifft in diesem Jahr u.a. der Kasseler Saxophonist Ulli Orth auf den Lautenisten Andreas Düker. Im Sunrise-Konzert begrüßt die Gitarristin Carlotta Dalia am Pfingstmontagmorgen ab 5 Uhr die aufgehende Sonne. Und bei Lesung, Wein & Musik verbinden die Schauspielerin Andrea Strube und die finnische Akkordeonistin Heli Siekkinen Geschichten aus Tausendundeiner Nacht mit Weingenuss und Musik.

Mit Igor Strawinskys Geschichte vom Soldaten, gepaart mit einer Kantate von Matthias Weckmann und bereichert durch Videoprojektionen von Folkert Uhde, unternimmt das Festival einen großen Schritt in die Musik des 20. Jahrhunderts (17. & 20.5.). Auf der mobilen Bühne Der rollende Georg ist in diesem Jahr das Schlagzeugensemble Porter Percussion Duo in Göttingen und der Region unterwegs. Im reichhaltigen Kinderprogramm Händel4Kids! dürfen eine Playmobil-Performance, ein Kindertag mit Schreibwettbewerb und die Familienfassung der Festspieloper nicht fehlen.

 

Tickets für ausgewählte Veranstaltungen bereits erhältlich

Tickets für die Festspieloper Deidamia, für das Oratorium Messiah und für das Galakonzert sind bereits erhältlich, ebenso für das Auftaktkonzert mit Julia Lezhneva, eine szenische Lesung mit Götz Lautenbach im Forum Wissen und eine Vortragsreihe mit dem Konzertpädagogen Thomas Sander, die auf die diesjährigen Festspiele einstimmen.

Der öffentliche Vorverkauf für sämtliche Veranstaltungen beginnt am Freitag, 13. Februar.
Tickets sind dann erhältlich online unter www.hndl.de sowie an folgenden Vorverkaufsstellen in Göttingen:

Tourist-Information, Markt 8
Deutsches Theater Göttingen, Theaterplatz 11

und deutschlandweit an allen öffentlichen Eventim-Vorverkaufsstellen.


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Quelle:

Michael Mans

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