Samuel Kastell ist Schauspieler am Jungen Landestheater Schwaben
Quelle: Foto: David LindertRechtehinweis: Bild darf für reaktionelle Berichterstattung genutzt werden.
Landestheater Schwaben
Springen oder Spotten? Am 10. Oktober feiert „Titus“ im Jungen Landestheater Premiere
Titus denkt über den Tod nach: den eigenen, den selbstbewirkten. Er hat Verlust erlebt und Trauer, Machtlosigkeit und Frustration, unerwiderte Liebe: Dinge, die nicht nur Erwachsene, sondern auch Jugendliche an den Rand des Abgrunds führen können. Vielleicht findet Titus darin aber auch die ein oder andere Hoffnung, ja sogar Spaß. Am 10. Oktober, gleichzeitig Welttag für psychische Gesundheit und Welthospiztag, feiert das preisgekrönte Monologstück „Titus“ am Jungen Landestheater Schwaben am Schweizerberg in Memmingen Premiere. Empfohlen wird das Stück für Jugendliche und Erwachsene ab 13 Jahren. Karten und alle Informationen gibt es unter www.landestheater-schwaben.de.
Memmingen, 30. September 2026
Springen oder Spotten? Am 10. Oktober feiert „Titus“ im Jungen Landestheater Premiere
Titus denkt über den Tod nach: den eigenen, den selbstbewirkten. Er hat Verlust erlebt und Trauer, Machtlosigkeit und Frustration, unerwiderte Liebe: Dinge, die nicht nur Erwachsene, sondern auch Jugendliche an den Rand des Abgrunds führen können. Vielleicht findet Titus darin aber auch die ein oder andere Hoffnung, ja sogar Spaß. Am 10. Oktober, gleichzeitig Welttag für psychische Gesundheit und Welthospiztag, feiert das preisgekrönte Monologstück „Titus“ am Jungen Landestheater Schwaben am Schweizerberg in Memmingen Premiere. Empfohlen wird das Stück für Jugendliche und Erwachsene ab 13 Jahren. Karten und alle Informationen gibt es unter www.landestheater-schwaben.de.
Titus’ Mutter ist gestorben, der Vater ignoriert ihn, die Lehrer nerven und der Therapeut redet Quatsch. Tina will bloß Freunde sein und Titus wurde nach einem Schwein benannt. Doch vielleicht, wenn er sich ganz oben auf das Dach der Schule stellt, vielleicht schenken ihm dann alle Beachtung, vielleicht nehmen sie ihn dann ernst. Wie geht man damit um? Springen? Spotten? Warum nicht beides? Oder mit viel Fantasie und der Erinnerung an seine Oma.
Wie sich sensibel aus wortwörtlich toternsten Themen ein Publikumserfolg machen lässt, hat das Junge Landestheater gerade erst mit dem Aussteiger-Drama „Morgen Alaska“ bewiesen. Mit „Titus“ von Jan Sobrie inszeniert Leiterin Claudia Hoyer nun selbst solch ein Stück. 2007 gewann es den Hauptpreis des niederländisch-deutschen Theaterfestivals „Kaas & Kappes“. Es spielt Samuel Kastell, der in der vergangenen Spielzeit schon in „Wutschweiger“ – ebenfalls in der Regie von Claudia Hoyer – überzeugte. Der Welthospiztag am 10. Oktober soll uns bewusst machen, wie sehr der Tod zum Leben gehört – vielleicht ist ja aber auch das Gegenteil der Fall.
Die Premiere ist am Sonntag, den 10. Oktober, um 15.00 Uhr im Jungen Landestheater Schwaben am Schweizerberg in Memmingen. Alle übrigen Vorstellungen werden exklusiv vor Schulklassen gespielt. Das theaterpädagogische Team des Landestheaters empfiehlt ein Mindestalter von 13 Jahren – das schließt Erwachsene ausdrücklich mit ein. Eintrittskarten und alle Informationen gibt es an der Theaterkasse oder unter www.landestheater-schwaben.de.
Arno Stallmann (er/ihm)
ÖFFENTLICHKEITSARBEIT & DRAMATURGIE
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Theaterplatz 2
87700 Memmingen
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