MIT TÖDLICHEM AUSGANGWahn und Witz in StückenTamS Theater |
Premiere: Do 4. Februar 2010
Vorstellungen bis Sa 13. März (Mi – Sa) | 19:30 Uhr
MIT TÖDLICHEM AUSGANG
Wahn und Witz in Stücken
Eine Frau allein von Dario Fo / Franca Rame
Lebensgefährlich von Eduardo de Filippo
Cecè von Luigi Pirandello
Regie Cornelius Gohlke | Bühne & Kostüme Claudia Karpfinger
Licht Peter Mentzel | mit Isabelle Brickum, Catalina Navarro Kirner, Burchard Dabinnus und Helmut Dauner
Der Stoff, aus dem Komödien sind
Cornelius Gohlke inszeniert drei italienische Autoren am TamS, in deren Einaktern es um existentielle Fragen geht. Dafür wählen sie das Genre der Farce, Groteske und des absurden Theaters, um den explosiven Stoff ihrer Stücke zu erzählen. In allen Stücken nimmt das Verhängnis screwball-artig seinen Verlauf und ebenso die Komik, mit der es erzählt wird.
Es öffnet sich nicht nur der Mund beim Lachen, sondern auch das Gehirn, und ins Gehirn können die Nägel der Vernunft eintreten! Wir hoffen, dass heute abend einige Leute mit Nägeln im Kopf nach Hause gehen! (frei nach Molière / Franca Rame)
PresseStimmen:
Italienischer Frühling in Schwabing: (…) ist der Abend exquisite Unterhaltung mit feinem Gespür für Situationskomik und originelle Eigenheiten der Figuren. Dazu hat Regisseur Cornelius Gohlke vier fabelhaft aufgelegte Schauspieler.
AZ | 9. Februar 2010
Sie habe alles, was sie zum Glück braucht, beteuert Maria strahlend, von der Kühlgefrierkombination bis zum Bauchmuskeltrainer. Mit einer Handbewegung stellt sie die Musik an. Wenn es still ist, erklärt sie, bekomme sie Lust, sich aufzuhängen. Catalina Navarro Kirner macht aus dem nicht mehr taufrischen Monolog einer Frau am Rande des Wahnsinns, die zwischen brandfleckiger Bügelwäsche, obszönen Anrufen und einem lüsternen Spanner gegenüber mit ihren imaginären Freundinnen plaudert, eine köstliche Farce. (..) In der gagaesken Ehegroteske "Lebensgefährlich" von Eduardo de Filippo wiederum berichtet Dorothea (Isabelle Brickum) einem entsetzten Besucher, , dass ihr Gatte sie seit Jahren zu ermorden versuche. Wie nicht anders zu erwarten, entpuppt sich das allerdings schließlich als ein aberwitziges Paarritual.
Süddeutsche Zeitung | 6. Februar 2010
Da wurde in die Luft, auf den Schauspielpartner und ins Publikum geschossen – das nur absurd zu nennen, wäre eine Untertreibung. Verrückt trifft es da schon besser. (…)
Münchner Merkur | 6. Februar 2010
Foto: Hilda Lobinger
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