Vasos comunicantes - Kommunizierende RöhrenTanzstück von Goyo Montero - Musik von Johann Sebastian BachStaatstheater Nürnberg |
Es war André Breton, der unermüdliche Cheftheoretiker der Surrealisten, der 1932 in seiner Schrift "Les Vases communicants" ("Die kommunizierenden Röhren") die Beziehungen zwischen Realität und Traum in Form kommunizierender Röhren wechselseitig aufeinander einwirken sah. Dabei bezog er sich auf Sigmund Freuds Grundsatz, dass im Traum nichts erscheine, was nicht aus der Wirklichkeit oder der Gedankenwelt stamme, die sich an dieser Wirklichkeit entzündet – und bediente sich zur Illustration dieser die Grenzen des Realen überschreitenden Vorstellung eines Bildes aus der Physik. Ähnlich paradox und grenzüberschreitend fruchtbar verhält es sich in Goyo Monteros choreographischer Arbeit "Vasos Comunicantes/Kommunizierende Röhren", die in völliger Abstraktion die Physis der Tänzer auf die Schwingungen, Impulse und Strukturen der Bachschen Kompositionen reagieren lässt. Hier kommunizieren musikalische und tänzerische Bewegungen miteinander, reagieren aufeinander, laden sich auf, bespiegeln einander – ohne die je eigenen Formgesetze aufzugeben und zu verlieren. Gegliedert wird die Choreographie durch die streng formalen Kompositionen Johann Sebastian Bachs, die, zum Teil für Violine, Klavier und Gitarre transkribiert, live auf der Bühne interpretiert werden.
Das Tanzstück "Vasos Comunicantes" geht ursprünglich auf eine Idee des spanischen Ministeriums für Kultur zurück. Zur Förderung des Balletts wollte man die besten im Ausland engagierten spanischen Tänzer in San Sebastian präsentieren und beauftragte deshalb Goyo Montero mit der Entwicklung eines adäquaten Projektes. Goyo Montero griff die Gelegenheit auf und entwickelte die Idee der "kommunizierenden Röhren" – eingedenk, dass er es mit sehr unterschiedlichen Tänzerpersönlichkeiten, die noch dazu über Europa verteilt in diversen Compagnien tanzen, zu tun haben würde. Es galt also einen ästhetischen Bezugsrahmen zu schaffen, innerhalb dessen die einzelnen Tänzer sich entwickeln und ausdrücken können. Das war 2003. Seither wurde die Produktion mit großem Erfolg bei verschiedenen Tanzfestivals in Spanien und in Kuba gezeigt. Für das Nürnberger Ballett wird Goyo Montero die Choreographie neu entwickeln.
Choreographie und Inszenierung: Goyo Montero
Bühne und Kostüme: Verena Hemmerlein, Goyo Montero
Lichtdesign: Olaf Lundt, Goyo Montero
Termine
- Opernhaus- Opernhaus
- Opernhaus
- Opernhaus
- Opernhaus
- Opernhaus
Kontakt:
90443 Nürnberg
info@staatstheater.nuernberg.de
http://www.staatstheater-nuernberg.de
Telefon: 0911 - 231 3575
Tickets: 0180-5-231.600 (maxi dsl - 14 Cent/min)
Kultur aktuell in Bayern
09.02. - 21 Uhr
Ingolstadt - Stadttheater Ingolstadt
Newsletter Stadttheater Ingolstadt
09.02. - 16 Uhr
München - THEATER HALLE 7/Inkunst e.V.
Bewerbt euch jetzt! 21. Staffel des Theaters Halle 7
08.02. - 21 Uhr
Passau - Passauer Stadtfuchs-Touren
Stadtfuchs im Februar
Neu-Ulm - AuGuS-Theater Neu-Ulm
Willis wilde Weiber
Fürth - Kunst Galerie Fürth
Wolfgang Mattheuer (1927-2004)
Würzburg - Bachchor Würzburg
WENN SIE’S NICHT SINGEN, GLÄUBEN SIE’S NICHT
11.02.2012 - Nürnberg
Staatstheater Nürnberg
Der Alpenkönig und der Menschenfeind
16.02.2012 - München
Metropoltheater
Die bayerische Ilias
17.02.2012 - Wasserburg am Inn
Theater Belacqua
sauschneidn. ein mütterspiel.
18.02.2012 - Nürnberg
Staatstheater Nürnberg
Am Ziel
25.02.2012 - Augsburg
S´ensemble Theater
Quiz-Show