Konzerte im Januar
Philharmonie Foyer
Di 06.01.2009 13 Uhr
Lunchkonzert
Eintritt frei
Philharmonie
Di 06.01.2009 20 Uhr
Einführungsveranstaltung 19 Uhr
Konzert zur Eröffnung der Digital Concert Hall
Berliner Philharmoniker
Sir Simon Rattle Dirigent
Antonín Dvořák
Slawischer Tanz g-Moll op. 46 Nr. 8
Johannes Brahms
Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 68
Philharmonie
Fr 09.01.2009 20 Uhr
Sa 10.01.2009 20 Uhr
So 11.01.2009 16 Uhr
Einführungsveranstaltung jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn
Berliner Philharmoniker
Zubin Mehta Dirigent
Murray Perahia Klavier
Elliott Carter
Three Illusions für Orchester
Ludwig van Beethoven
Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58
Richard Strauss
Symphonia domestica op. 53
Philharmonie Foyer
Di 13.01.2009 13 Uhr
Lunchkonzert
Eintritt frei
Philharmonie
Di 13.01.2009 20 Uhr
Einführungsveranstaltung 19 Uhr
Auf Einladung der Berliner Philharmoniker
Bundesjugendorchester
Kirill Petrenko Dirigent
Johannes Fischer Solist
Arthur Honegger
Pacific 231
Tan Dun
Paper Concerto für Papier und Orchester
Anonymus
Dschingis Khans Jurte (Traditionelle Musik aus der mongolischen Steppe)
Igor Strawinsky
Der Feuervogel, Ballettmusik
Gesang aus Dschingis Khans Jurte
Das Bundesjugendorchester auf Deutschlandtournee
Die Förderung von Jugend- und Nachwuchsorchestern ist ein zukunftweisendes Anliegen der Stiftung Berliner Philharmoniker. Daher präsentieren sich ab dieser Spielzeit auf Einladung der Berliner Philharmoniker pro Saison vier Ensembles der kommenden Musikergeneration in der Philharmonie. Am 13. Januar ist Deutschlands jüngstes Spitzenorchester, das Bundesjugendorchester, zu Gast. Als Botschafter Deutschlands gastieren die jungen Musiker im Rahmen zeitgeschichtlich bedeutender Projekte in aller Welt. Höhepunkt der drei jährlichen Arbeitsphasen von Deutschlands nationalem Jugendorchester ist die jeweils sich anschließende Konzerttournee unter der Leitung wechselnder Dirigenten. Dieses Mal wird das Bundesjugendorchester von Kirill Petrenko dirigiert, dem ehemaligen Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin. Der im westsibirischen Omsk geborene Petrenko debütierte im Februar 2006 mit der Symphonie Nr. 2 von Sergej Rachmaninow bei den Berliner Philharmonikern. Im Jahrbuch der Zeitschrift Opernwelt wurde er 2007 in der Kategorie „Dirigent des Jahres“ auf den ersten Platz gewählt. Das Bundesjugendorchester dirigiert er zum ersten Mal.
Für eines der gespielten Werke, "Dschingis Khans Jurte. Traditionelle Musik aus der mongolischen Steppe“ eines unbekannten Verfassers, beschäftigen sich zehn Mitglieder des Bundesjugendorchesters seit etwa einem Jahr mit den traditionellen Musizierformen der Mongolen und erlernen unter kundiger Anleitung deren Techniken. Gemeinsam mit den drei bekannten mongolischen Musikern Badamkhorol Samdandamba (Urtiin-Du-Gesang), Enkhjargal Dandarvaanchin (Chöömij = Obertongesang und Morin Khur = Pferdekopfgeige) und Amartuwshin Baasandorj (Chöömij und Tobshuur = Schwanenhalslaute) tragen sie das Erlernte nun auf ihrer Konzerttournee vor dem Abschlusskonzert in der Berliner Philharmonie in 4 weitere Konzertsäle des Landes. Die jungen Deutschen werden sowohl singen als auch mit den Mongolen gemeinsam deren traditionelle Musik spielen im ehrlichen Anliegen, mit Respekt und Kenntnis einer fernen Kultur offen zu begegnen - ein zu beiderseitigem Kulturverständnis beitragendes und friedenstiftendes Anliegen der jungen Generation.
Mongolen singen gern: nicht nur in ihren Rundzelten, den Jurten, sondern auch im Dialog mit der Natur. Im Laufe der Zeit entstanden für diesen Dialog mit der Natur ganz besondere Musizierformen und Gesangstechniken: Musik für den Himmel, die Tiere, Berge, Seen und Blumen.
Heutzutage wird in der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator neben den traditionellen Musizierformen der alten Nomadenkultur auch klassische europäische Musik gepflegt. Ulan Bator verfügt über ein Opernhaus, zwei Symphonieorchester und Institutionen zur Musikausbildung. Seit 1999 gibt das von Baadma, der mongolischen Solosängerin dieses Konzerts, gegründete, jährlich stattfindende Musikfestival ROARING HOOVES, in dessen Rahmen Konzerte für Nomaden in der Wüste Gobi stattfinden. Diese Konzerte wurden von der Zeitschrift GEO als eines der 50 unglaublichsten Reisenziele und in einem Fernsehbeitrag auf arte als wundervollstes Kulturereignis überhaupt bezeichnet.
Als weitere Werke des Abends stehen auf dem Programm des Bundesjugendorchesters Pacific 231 von Arthur Honnegger, Inventions für Papier und Orchester von Tan Dun mit Johannes Fischer als Solist sowie die Ballettmusik Der Feuervogel von Igor Strawinsky.
Konzertkartenangebot: Schüler zahlen an der Kasse der Philharmonie 8 Euro. Für alle in der Ausbildung befindlichen jungen Menschen wie Studenten, Auszubildende, Wehr- und Zivildienstleistende unter 27 Jahren sind Karten für 8 Euro erhältlich.

Kirill Petrenko
Kammermusiksaal
Mi 14.01.2009 20 Uhr
Einführungsveranstaltung 19 Uhr
Streicher plus
Philharmonisches Capriccio:
Alessandro Cappone Violine
Eva-Maria Tomasi Violine
Ulrich Knörzer Viola
Walter Küssner Viola
Ludwig Quandt Violoncello
Dietmar Schwalke Violoncello
Karl Leister Klarinette
Richard Strauss
Streichsextett aus der Oper Capriccio op. 85
Max Reger
Klarinettenquintett A-Dur op. 146
Johannes Brahms
Streichsextett Nr. 2 G-Dur op. 36
Philharmonie
Do 15.01.2009 20 Uhr
Fr 16.01.2009 20 Uhr
Sa 17.01.2009 20 Uhr
Einführungsveranstaltung 19 Uhr
Berliner Philharmoniker
Bernard Haitink Dirigent
Gustav Mahler
Symphonie Nr. 7 e-Moll
Philharmonie Foyer
Di 20.01.2009 13 Uhr
Lunchkonzert
Eintritt frei
Kammermusiksaal
Di 20.01.2009 20 Uhr
Stipendiaten der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker
Giovanni Antonini Dirigent
Georg Friedrich Händel
Concerto grosso D-Dur op. 6 Nr. 5 HWV 323
Joseph Haydn
Symphonie Nr. 6 D-Dur »Le Matin«
Joseph Haydn
Symphonie Nr. 7 C-Dur »Le Midi«
Joseph Haydn
Symphonie Nr. 8 G-Dur »Le Soir«
Händel und Haydn: Auftakt zum Jubiläumsjahr zweier Komponisten
Um den fließenden Übergang von der Musik des Spätbarock zu den sinfonischen Klängen der frühen Klassik geht es bei diesem Stipendiatenkonzert der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker. Werke von Georg Friedrich Händel und Joseph Haydn stehen exemplarisch für diese Epochen: Händel, der sich im London des frühen 18. Jahrhunderts vor allem durch seine Opern- und Oratorien-, aber auch durch Instrumentalkompositionen einen Namen machte; „Papa Haydn“, der die Gattung der Sinfonie in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts endgültig etablierte. Das verbindende Glied zwischen beiden Komponisten ist in diesem Konzert nicht allein das Concerto grosso, sondern auch die Tatsache, dass beide Meister im Jahre 2009 ein Jubiläum feiern: Die Stipendiaten der Orchester-Akademie gedenken Händels zu seinem 250. und Haydns zu seinem 200. Todestag. Der „runde“ Gedenktag beider Komponisten ist nur ein Bindeglied zwischen ihnen, ein weiteres ist die Besonderheit, dass es sich um zwei Meister handelt, die zeitlich aufeinander folgend epochemachend waren: Händel als einer der letzten barocken, Haydn als einer der ersten klassischen Komponisten. Verfolgen Sie in diesem Konzert den fließenden Übergang von dem einen zum anderen Stil, wenn die Stipendiaten das Concerto grosso D-Dur op. 6 Nr. 5 von Händel den sogenannten „Tageszeiten“-Sinfonien von Haydn gegenüber stellen. Das Spannende an diesen Werken ist ihre stilistische Überschneidung: Während Händels 1739 entstandenes op. 6 mit neuartigen Stilelementen bereits auf die Symphonik der Frühklassik hindeutet, tradieren die 1769 von Haydn komponierten Sinfonien ihrerseits Elemente des früheren Concerto grosso.
Der ausgewiesene Barock- und Klassik-Experte Giovanni Antonini leitet die Stipendiaten an diesem Konzertabend.

Giovanni Antonini © Uwe Arens
Philharmonie
Do 22.01.2009 20 Uhr
Fr 23.01.2009 20 Uhr
Sa 24.01.2009 20 Uhr
Einführungsveranstaltung 19 Uhr
Berliner Philharmoniker
Sakari Oramo Dirigent
Isabelle Faust Violine
Bernd Alois Zimmermann
Photoptosis
Robert Schumann
Violinkonzert d-Moll WoO 1
Robert Schumann
Symphonie Nr. 2 C-Dur op. 61

Isabelle Faust © Marco Borggreve
Kammermusiksaal
So 25.01.2009 20 Uhr
Einführungsveranstaltung 19 Uhr
Bläserharmonien
Danusha Waskiewicz Viola
Edicson Ruiz Kontrabass
Jonathan Kelly Oboe
Dominik Wollenweber Englischhorn
Daniele Damiano Fagott
Raphael Alpermann Cembalo
Jan Dismas Zelenka
Triosonate Nr. 2 g-Moll ZWV 181 Nr. 2
Sándor Veress
Memento für Viola und Kontrabass
György Kurtág
Hommage à Elliott Carter für Oboe solo
György Kurtág
In nomine für Englischhorn solo
Heinz Holliger
Unbelaubte Gedanke zu Hölderlins »Tinian« für Kontrabass solo
Jan Dismas Zelenka
Triosonate Nr. 6 c-Moll ZWV 181 Nr. 6
György Kurtág
»Message-Consolation à Christian Sutter« aus Signs, Games and Messages für Kontrabass solo
György Kurtág
»eine Botschaft an Valérie« aus Signs, Games and Messages für Kontrabass solo
Elliott Carter
Figment III für Kontrabass solo
Elliott Carter
Inner Song für Oboe solo
Elliott Carter
A 6 Letter Letter für Englischhorn solo
Efrain Oscher
Escenas del Sur für Viola und Kontrabass
Jan Dismas Zelenka
Triosonate Nr. 5 F-Dur ZWV 181 Nr. 5
Philharmonie Foyer
Di 27.01.2009 13 Uhr
Lunchkonzert
Eintritt frei
Philharmonie
Mi 28.01.2009 20 Uhr
Einführungsveranstaltung 19 Uhr
Murray Perahia Klavier
Johann Sebastian Bach
Partita Nr. 1 B-Dur BWV 825
Wolfgang Amadeus Mozart
Klaviersonate Nr. 12 F-Dur KV 332
Ludwig van Beethoven
Klaviersonate Nr. 23 f-Moll op. 57 »Appassionata«
Johannes Brahms
Variationen und Fuge über ein Thema von Händel B-Dur op. 24

Murray Perahia © Sony BMG Udo Titz
Philharmonie
Do 29.01.2009 20 Uhr
Fr 30.01.2009 20 Uhr
Sa 31.01.2009 20 Uhr
Einführungsveranstaltung 19 Uhr
Berliner Philharmoniker
Seiji Ozawa Dirigent
Lang Lang Klavier
Felix Mendelssohn Bartholdy
Klavierkonzert Nr. 1 g-Moll op. 25
Anton Bruckner
Symphonie Nr. 1 c-Moll

Lang Lang © Philip Glaser
Zukunft@BPhil
Zukunft@BPhil
Familienkonzert
Philharmonie
Samstag, 24. Januar 2009, 16 Uhr
Musik verbindet! Deshalb veranstalten die Berliner Philharmoniker auch in dieser Spielzeit an drei Samstagnachmittagen einstündige Sonderkonzerte für die ganze Familie. Die vielseitigen Programme sind sowohl auf Kinder als auch auf deren erwachsene Begleiter zugeschnitten. Kurzweilig und informativ moderiert bieten sie die Gelegenheit, Mitglieder des Orchesters kennenzulernen und Wissenswertes über die Musiker, ihre Instrumente und Werke der Musikliteratur zu erfahren. Musikalische Expeditionen, die garantiert spannend und aufregend sind.
In diesem Familienkonzert spielt das
Blechbläserensemble der Berliner Philharmoniker eine musikalische Version des Märchens Die Bremer Stadtmusikanten. Die Texte stammen von
Klaus Wallendorf, der auch die Moderation übernimmt. Kinder unter 12 Jahren haben freien Eintritt, benötigen aber eine Einlasskarte. Alle anderen Konzertbesucher zahlen den Einheitspreis von 8 Euro. Parallel zum Konzert wird auch dieses Mal wieder eine Betreuung für kleinere Kinder angeboten.
Weiteres
Überall und jederzeit – Die Digital Concert Hall der Berliner Philharmoniker
In dieser Saison beginnt in der Berliner Philharmonie ein neues Zeitalter der Konzertübertragung. Hochauflösende Kameras zeichnen jedes Konzert innerhalb der Saison der Berliner Philharmoniker auf und machen sie über einen neuen Webauftritt zugänglich: die Digital Concert Hall. Dieses in der Welt der klassischen Musik beispiellose Projekt wird von der Deutschen Bank, dem exklusiven Partner der Berliner Philharmoniker, unterstützt.
Die Digital Concert Hall präsentiert das Orchester in unterschiedlichster Perspektive: Sie bietet den Zuschauern Live-Übertragungen, Aufzeichnungen aus dem Archiv, Dokumentationen und das Education-Programm „Zukunft@BPhil“.
Weitere Informationen und den Zugang zu unserem virtuellen Konzertsaal finden Sie über die Website der Berliner Philharmoniker unter
www.berliner-philharmoniker.de.
Zur Eröffnung der Digital Concert Hall spielen die Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Sir Simon Rattle am
6. Januar 2009 ein
Sonderkonzert in der Philharmonie. Für dieses Konzert gibt es noch einige Restkarten vorhanden.
Zum Start der Digital Concert Hall erklingen Dvořáks Slawischer Tanz op. 46 Nr. 8 und die Symphonie Nr. 1 c-Moll von Johannes Brahms; in einer Präsentation wird das neue digitale Medium vorgestellt.
Nächster Vorverkaufstermin
Am Sonntag, dem 11. Januar 2009, beginnt der Vorverkauf für die Konzerte der Stiftung Berliner Philharmoniker in der Zeit vom 29. Januar 2009 bis einschließlich 8. März 2009. Alle Konzerte innerhalb dieses Zeitraums finden Sie
Hier
www.berliner-philharmoniker.de/de/tickets/
Berliner Philharmoniker
Berliner Philharmoniker
Rundfunk und TV
Rundfunk und TV
Sa., 03. 01 2009
20:04 Uhr Kulturradio (RBB)
»Berliner Philharmoniker«
Simon Rattle dirigiert Werke von Schönberg, Ravel und Strauss, Solistin: Magdalena Kozená, Mezzosopran; Aufnahme vom 23. September 2005
anschließend: Lorin Maazel und Seiji Ozawa am Pult der Berliner Philharmoniker
Sa., 10. 01 2009
20:04 Uhr Kulturradio (RBB)
»Berliner Philharmoniker«
Zubin Mehta dirigiert Gustav Mahlers Symphonie Nr. 3 d-Moll, Aufzeichnung der Konzerte vom 19. bis 22. Dezember 2008
anschließend: Nikolaus Harnoncourt leitet Franz Schuberts Sinfonie C-Dur, D 944; Aufnahme vom 24. September 1998
Sa., 17. 01 2009
20:05 Uhr Kulturradio (RBB)
»Berliner Philharmoniker«
David Zinman dirigiert Webern, Beethoven und Schumann; Aufnahme vom 15. Oktober 2005
anschließend: Jubläumskonzert zum 35-jährigen Bestehen der 12 Cellisten der
Berliner Philharmoniker; Aufnahme vom 1. Oktober 2007
Sa., 24. 01 2009
20:04 Uhr Kulturradio (RBB)
»Berliner Philharmoniker«
Zweites Festkonzert zum 100-jährigem Jubiläum des Berliner Philharmonischen Orchesters; Aufnahme vom 1. Mai 1982
Sa., 31. 01 2009
20:00 Uhr (live) Kulturradio (RBB)
»Berliner Philharmoniker«
Lang Lang spielt Felix Mendelssohn Bartholdys Klavierkonzert Nr. 1, Leitung: Seiji Ozawa
anschließend:Die Berliner Philharmoniker spielen unter der Leitung von Mariss Jansons Werke von Dvořák und Meneses