Liebe Freunde des Musikforums,
sehr geehrte Damen und Herren,

nach den Sommerferien ist Christoph Spering mit einem fulminaten Konzerterfolg beim diesjährigen Beethovenfest Bonn 2018 in die neue Konzertsaison gestartet - einen Sendehinweis und einen knappen Pressespiegel dazu finden Sie am Ende dieses Newsletters.

Aus der Entwicklung des Neuen Orchesters geht aktuell eine Wendung zur spätromantischen Musik hervor, erstmals liegen (wie auch erstmals mit historischem Instrumentarium) die Noten zur 9. Symphonie von Antonín Dvořák - mit dem Beinamen Aus der Neuen Welt - in zwei unterschiedlichen Programmen auf den Orchesterpulten. Lassen Sie sich überraschen!

Wir würden uns darüber freuen, Sie wieder in einem unserer kommenden Konzerte begrüßen zu dürfen,
Ihr 
Musikforum-Team

 

Das Neue Orchester wird gefördert vom

Inhalt

Orgel und Orchester
Festkonzert zum Tag der Deutschen Einheit, 3. Oktober 2018
Nachklang Beethovenfest 2018: Sendetermin und Pressespiegel

Orgel und Orchester

Dienstag, 02.10.2018, 20:00 Uhr
Friedenskirche Köln-Mülheim

Werke von Antonín Dvořák und Gustav Mahler

Antonín Dvořák    Biblische Lieder op. 99
Gustav Mahler      Rückert-Lieder für Bariton und Orchester

Antonín Dvořák    Symphonie Nr. 9 op. 95 Aus der Neuen Welt

Thomas E. Bauer, Bariton
Sebastian Küchler-Blessing, Orgel
Das Neue Orchester

Leitung: Christoph Spering

Eintritt frei, Spenden erbeten

Zum ersten Mal wird Dvořáks wohl bedeutendste Symphonie Aus der Neuen Welt mit historischem Instrumentarium und unter strenger Beachtung ihrer kompositorischen und aufführungspraktischen Maßgaben erklingen. Christoph Spering hat nach langen Studien und intensiver Beschäftigung mit dem Entstehungsprozess der Partitur neue Interpretationsansätze gefunden und ein entsprechend spätromantisches Instrumentarium für die Orchestermusiker zusammengestellt.

Vergleichbares gilt für die ausgewählten Rückert-Lieder für Bariton und Orchester von Gustav Mahler, die die jahrelange intensive Zusammenarbeit zwischen Christoph Spering und Thomas E. Bauer in neue, romantische Klangwelten führt.

Für die Interpretation der Biblischen Lieder op. 99 Dvořáks begleitet Deutschlands jüngster Domorganist, der Organist am Hohen Dom zu Essen, Sebastian Küchler-Blessing, den Bariton; beide haben bereits mehrfach in der Friedenskirche musiziert.

Navi: Friedenskirche, Wallstraße 70, 51063 Köln

Festkonzert zum Tag der Deutschen Einheit, 3. Oktober 2018

SIMMERN 5 - Simmerner Musik- und Filmreihe
Mittwoch, 3. Oktober 2018, 17:00 Uhr (Tag der Deutschen Einheit)

Hunsrückhalle Simmern

Ludwig van Beethoven: Ouvertüre zu Die Geschöpfe des Prometheus Op. 43
Franz Schubert: Drei Lieder, instrumentiert von Max Reger
Franz Schubert: Ballett- und Zwischenaktmusik zum Schauspiel Rosamunde
Gustav Mahler: Drei Rückert-Lieder
Antonín Dvořák: Symphonie Nr. 9 Op. 95 Aus der Neuen Welt

Thomas E. Bauer, Bariton
Das Neue Orchester

Leitung: Christoph Spering


»Fünf Kulturschaffende, die als junge Künstler die Region Hunsrück verließen um ihre Entwicklung national und international zu nehmen, kehren nun als erfolgreiche und bekannte Künstler wieder zu einem Gastspiel in die Heimat zurück. Jede Person bringt mit ihrem künstlerischen Können die eigene Entwicklung mit zurück zu den Ursprüngen. In die Heimat. Christoph Spering, der sich in den vergangenen Jahren zusammen mit Edgar Reitz als Motor vielfältiger kultureller Initiativen in und um Simmern erwiesen hat, präsentiert dieses Festkonzert mit einem außergewöhnlichen Programm.« (Stadt Simmern)

Zum ersten Mal wird Dvořáks wohl bedeutendste Symphonie Aus der Neuen Welt mit historischem Instrumentarium und unter strenger Beachtung ihrer kompositorischen und aufführungspraktischen Maßgaben erklingen. Christoph Spering hat nach langen Studien und intensiver Beschäftigung mit dem Entstehungsprozess der Partitur neue Interpretationsansätze entwickelt und ein entsprechend spätromantisches Instrumentarium für die Orchestermusiker zusammengestellt.

Vergleichbares gilt für die ausgewählten Rückert-Lieder für Bariton und Orchester von Gustav Mahler, die die jahrelange intensive Zusammenarbeit zwischen Christoph Spering und Thomas E. Bauer in neue, romantische Klangwelten führt. Insbesondere die Instrumentierungen der Schubert-Lieder von Max Reger, deren Existenz nahezu unbekannt ist, eröffnen dramatische wie auch lyrische Klangeindrücke, die kein Klaviersatz erreichen kann. 

Anfahrt und Tickets

NAVI: Hunsrückhalle Simmern, Schulstraße 16, 55469 Simmern (Hunsrück)

Nachklang Beethovenfest 2018: Sendetermin und Pressespiegel

Sendetermin des Konzertmitschnitts

06.10.2018, 20.04 - 22.00 Uhr | WDR 3 Konzert
 

Beethovenfest Bonn - Niederrheinisches Musikfest

Felix Mendelssohn Bartholdy: Der 114. Psalm "Da Israel aus Ägypten zog", op. 51 für achtstimmigen Chor und Orchester

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 7 A-Dur, op. 92

Ferdinand Ries: Der Sieg des Glaubens, op. 157, Oratorium für Soli, Chor und Orchester

Robin Johannsen, Sopran
Marion Eckstein, Alt
Corby Welch, Tenor
Matthias Winckhler, Bass

Bonner Kammerchor
Chorus Musicus Köln
Orchester Rheinton

 Leitung: Christoph Spering

Aufnahme aus dem World Conference Center vom 02. September 2018 - Sendetermin WDR 3

Pressespiegel
Die außergewöhnliche Programmzusammenstellung des Konzertes beim diesjährigen Beethovenfest Bonn 2018 betonen alle Rezensenten, von den diejenigen aus Funk und Fernsehen in diesem Pressespiegel nicht bedacht sein können. Die Programmzusammenstellung nahm ihre Orientierung an den sog. (Nieder-)Rheinischen Musikfesten, die zwischen den Jahren 1818 und 1958 jeweils zu Pfingsten in rheinischen Metropolen gefeiert wurden, überwiegend in Aachen, Elberfeld, Düsseldorf und Köln. Im Rahmen des Rheinischen Musikfestes 1829 wurde Ries‘ Oratorium Der Sieg des Glaubens unter seinem Dirigat uraufgeführt.

Die Fachkritik betont den außergewöhnlichen Klang, den das für das Orchester Rheinton zu diesem Konzert zusammengestellte Instrumentarium hevorbringt, ebenso wie die Agilität der Interpretationen.

Die Journalistin Regine Müller charakterisiert in der Neuen Musikzeitung die Interpretation von Beethovens 7. Symphonie.

»… Beethovens Siebte, die Spering mit flotten Tempi angeht, auf maximale Durchhörbarkeit setzt und auch Momente rauer Zuspitzung nicht scheut. Die schnellen Sätze nehmen so ungewohnt leichte Fahrt auf, überraschen mit neuen Pointen und gewitzten dialogischen Passagen bei den Holzbläsern, die Spering penibel herauspräpariert. Im letzten Satz, dem das berühmte Wort von der Apotheose des Tanzes anhaftet, beschleunigt Spering bis fast an die Grenzen des Machbaren.«

Der Artikelüberschrift ‚Fromme Töne‘ entspricht die Klangvielfalt des Oratoriums von Ferdinand Ries:

»… Das Oratorium feiert … mit vielen rauschenden Chören den Sieg der Frommen über die Ungläubigen. … ein durchaus reizvolles Werk, das mit einfallsreichen Melodien und farbiger Instrumentierung überzeugt und mit originellen Wendungen und Takt-Wechseln überrascht. Spering geht die Sache energisch an, strafft und strukturiert, so dass der weihevolle Ton wohltuend ausnüchtert. Die Chöre singen famos, das Solistenquartett mit Robin Johannsens silbrigem Sopran, Marion Ecksteins sattem Mezzo und Corby Welchs lyrischem Tenor bietet Exquisites …«

Patrick Bahners in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom Di, 04. September 2018, S. 12

»…Der erste Satz der Apotheose des Tanzes hatte unter Sperings Stabführung weniger mit Ballett zu tun als mit Volkstanz. Die markante Phrasierung diente durchaus einem analytischen Zweck. Am Anfang des Themas der langsamen Teile des Scherzos setzte Spering einen starken Akzent, um das Orchester sofort ebenso stark wieder zurückzunehmen. Diese Gestaltung darf gestisch heißen. Man konnte ein Vornüberbeugen des Klangkörpers assoziieren, vom rheinischen Ortsgeist inspiriert: ein beherrschtes Schwanken. Ergebnis: Die langsamen Partien wirkten auch in der Mikrostruktur als retardierendes Moment. …«

Neben der 7. Symphonie akzentuiert der Bonner Generalanzeiger in seiner Ausgabe vom 04. September 2018 die beiden die Symphonie rahmenden Chorwerke von Felix Mendelssohn Bartholdy und Ferdinand Ries.

»… Die effektvolle Gestaltung des Werkes [Mendelssohn Bartholdy, Der 114. Psalm „Da Israel aus Ägypten zog“ für achtstimmigen Chor und Orchester] bestens nutzend gaben vor allem die beiden Chöre schon mal eine erste klangvolle Visitenkarte ab …
Als … abschließendes Werk kam Ferdinand Ries‘ zweitteiliges Oratorium „Der Sieg des Glaubens“ zur Aufführung. … Trotz des harmonisch und rhythmisch reizvoll gestalteten Orchesterparts, den das Orchester Rheinton flexibel und zuverlässig leistete, lenkten die eindrucksvollen Chor- und Ensemblesätze sowie die gelegentliche Aufteilung in Frauen- und Männerchor die Aufmerksamkeit auf die Sangeskunst als solche. Die Solisten Robin Johannsen (Sopran), Marion Eckstein (Alt), Corby Welch (Tenor) und Matthias Winckhler (Bass) glänzten bei der am Sprachfluss orientierten Textausdeutung. Dem standen die Chöre in nichts nach: Sicher geführt von Spering meisterten sie ihren Part mit sehr guter Artikulation, durchweg sauberer Intonation und nicht nachlassender Intensität. …«

Schließlich nimmt der Blogger Andre Sokolowski am 3.September 2019 in seinem Blog Bezug auf die Live-Übertragung des Konzertes durch die Deutsche Welle TV aus dem Bonner Kongress-Zentrum auf den Bonner Markplatz:

»… Robin Johannsen, Marion Eckstein, Corby Welch, Matthias Winckhler (!) und der Bonner Kammerchor waren in der vom Musikalischen her stark beeindruckenden Aufführung mit von der Partie. Besonders auf fielen ihre klangliche Transparenz und prinzipielle Textverständlichkeit. - Die Kamera fing mit dem Schlussbeifall Standing Ovations ein …«
 

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