Liebe Musikfreunde, liebe Freunde des "Museums",

mit Mahlers 6. Sinfonie eröffnen Chefdirigent Sebastian Weigle und das Frankfurter Opern- und Museumsorchester die neue Konzertsaison des Museums. Auf ein Weltklasse-Ensemble – das Hagen Quartett – dürfen Sie sich zum Start unserer Kammermusikreihe freuen. Nicht zuletzt läuft der Vorverkauf für den MuseumsSalon 2017 auf Hochtouren. Zum furiosen Auftakt haben wir noch eine freudige Nachricht zu verkünden: Wir begrüßen weit über  800 neue Abonnenten, die den hohen Erlebniswert der Museumskonzerte „made in Frankfurt“ nicht verpassen wollen. Wir heißen Sie alle willkommen zur Konzertsaison 2017/2018!

Herzlich,
Ihre Frankfurter Museums-Gesellschaft

Inhalt

Ins Sinfoniekonzert
Kammermusik entdecken
Pausengeplauder
MuseumsSalon 2017

Ins Sinfoniekonzert

Klanggewalt mit Hammer-Finale

Mehr als 100 Musiker auf der Bühne; die Bläsergruppe ungewöhnlich groß besetzt; ebenso das Schlagwerk, das Gustav Mahler zusätzlich mit exotischem Instrumentarium ausstattet: Kuhglocken und – dem berühmten hölzernen Hammer, der im Finale wie vernichtende Schicksalsschläge dreimal krachend auf die „Mahler Kiste“ haut. Die sechste gilt als seine „radikalste Sinfonie". Formal hält sich Gustav Mahler mit dem zwischen 1903 und 1904 komponierten Werk an die klassische viersätzige Form. „Aber der Inhalt, den er in das alte Satzgefüge legte, hat mit dessen Sinn und Wesen kaum mehr etwas zu tun“, brachte es schon der österreichische Musikwissenschaftler Heinrich Kralik auf den Punkt. „Ja, man kann sagen, dass mit der Sechsten der Komponist sich am weitesten von der überkommenen Art des Musikmachens entfernt hat.“

Mahlers „Tragische“ geht in jedem Fall durch Mark und Bein. Dabei wohnt ihr nichts Klagendes inne, vielmehr ein hochdramatischer Furor, der sich schon im ersten Satz im stampfenden Marschrhythmus Bahn bricht. Von Dirigent und Orchester verlangt dieses klanggewaltige, etwa 80-minütige Werk alles ab, um die Fülle an Emotionen auszudrücken und transparent zu halten. Sebastian Weigle (Foto: Aumüller) und sein Frankfurter Opern- und Museumsorchester sind genau für diese Fertigkeit bekannt - und so wird der Auftakt der neuen Konzertsaison des Museums am 24./25. September mit Mahlers bahnbrechender Sechsten sicherlich ein Fest für Augen und Ohren werden.

Alte Oper, Großer Saal, Sonntag, 24. September, 11 Uhr, Montag, 25. September, 20 Uhr.

Konzerteinführung "vor dem museum" mit Klaus Albert Bauer, jeweils eine Stunde vor den Konzerten im Großen Saal. Info und Tickets

Kammermusik entdecken

Spätwerke großer Meister

„Mehr Musik geht nicht“ … „von einem anderen Planeten“ …. sobald von ihnen die Rede ist, greifen Musikkritiker regelmäßig zum Superlativ: von den Geschwistern Lukas, Veronika und Clemens Hagen sowie von Rainer Schmidt. Zusammen – das Hagen Quartett (Foto: Harald Hoffmann). Seit mehr als 30 Jahren zählt das Ensemble zu den führenden Streichquartetten der Welt, dekoriert mit allen wichtigen Preisen wie unter anderen dem Echo Klassik als Ensemble des Jahres.

Das Hagen Quartett ist berühmt für seine unverwechselbare Klangqualität, stilistische Vielfalt und nicht zuletzt für ungewöhnliche, intelligent kombinierte Programme, die die gesamte Geschichte des Streichquartetts umfasst. Für ihr jüngstes Album, die Mozart Streichquartette KV 387 und KV 458, wurde die Formation mit dem Diapason d'or und dem Choc vom Classica Magazine in Frankreich ausgezeichnet sowie in Deutschland mit dem Echo 2016 für die beste Kammermusikeinspielung des 17./18. Jahrhundert geehrt.

Zum Auftakt der Kammermusikreihe des Museums hat das Hagen Quartett Werke kombiniert, die auf vielfältige Weise um Tod und Sterben kreisen. Auf dem Programm stehen vier Kontrapunkte aus Bachs unvollendetem Spätwerk Die Kunst der Fuge, das Streichquartett Nr. 8 c-Moll op. 110 von Schostakowitsch, das er als sein „eigenes“ Totenrequiem nach einem Besuch des kriegszerstörten Dresdens 1960 komponierte sowie Schuberts berühmtes Quartett D 810 Der Tod und das Mädchen.

Es gibt nur noch wenige Restkarten!

Alte Oper, Mozart Saal, Donnerstag, 28. September, 20 Uhr. Info und Tickets

Pausengeplauder

Es gibt ein Bedürfnis nach Bindung

Zum Auftakt in die neue Konzertsaison 207/2018 hat Burkhard Bastuck, der Vorsitzende der Frankfurter Museums-Gesellschaft, gute Nachrichten zu verkünden: Das Museum und die Zahl der Abonnenten wächst! Im Interview spricht Bastuck über das Bedürfnis der Frankfurter nach Bindung und Identifikation, über seine persönlichen Highlights der neuen Saison und die unverwechselbaren Stärken unseres Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. Zum Interview

MuseumsSalon 2017

Der Vorverkauf für den MuseumsSalon hat begonnen

Tango in der EZB, Flamenco im Opernturm, Salzburger Solisten in einer Mühlheimer Werkshalle oder Trommelwirbel in den Türmen der Deutschen Bank: Der Vorverkauf für den MuseumsSalon 2017 hat begonnen. 14 Konzerte öffnen vom 15. bis 27. Oktober jeden Tag neue Türen mit Musik. Die verborgensten Orte werden für einen Abend lang zu Konzertsaal und Begegnungsstätte von Künstlern und Publikum. Auch Starpianist Lars Vogt stellt sich als MuseumsSolist 2017/2018 "zum Anfassen" in einem Wohnzimmer in Eschersheim vor. Für dieses Hauskonzert haben Mitglieder des Museums Vorkaufsrecht.

Das gesamte Programm finden Sie hier

Tickets erhalten Sie bei FrankfurtTicket RheinMain telefonisch unter (069) 1340400 oder online unter www.frankfurt-ticket.de; Print@home ist möglich. Preis: 34 Euro bzw. 28 Euro für Mitglieder des Museums; junge Leute bis 27 Jahren zahlen 10 Euro. Die Adressen der Gastgeber werden beim Ticketverkauf bekannt gegeben.

Der direkte Draht 

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