Liebe Musikfreunde, liebe Freunde des „Museums,

kein zweites sinfonisches Werk hat eine so breite und vielschichtige Rezeptionsgeschichte entfaltet wie Beethovens 9. Sinfonie. Kein Wunder, dass unser Sonntagskonzert seit Wochen ausverkauft ist! Sichern Sie sich also Ihre (Rest-)Karte für Montag, den 11. Februar 2019 um 20 Uhr. Zum Konzertbeginn erklingt Beethovens Chorfantasie op. 80 für Klavier, Chor und Orchester, quasi eine Vorstudie zum Chorsatz der Neunten. Alexej Gorlatch, der neue Klavierprofessor an der Frankfurter Musikhochschule, gibt sein Debüt beim Museum.

Bereits am Donnerstag, 7. Februar laden wir Sie zu unserem Sonderkonzert innerhalb der Kammermusikreihe ein, mit unserer diesjährigen MuseumsSolistin Sabine Meyer an der Klarinette und dem Alliage Quintett. Wie passen eine Klarinette, vier Saxophone und ein Klavier zusammen? "Das ist deshalb ein kluger Schachzug, weil sich die Klarinette wie ein Chamäleon in das Klanggefüge hineinfügt man kann die Instrumente oft kaum voneinander unterscheiden, und der Gesamtklang der ist einfach bestechend schön!" (Kulturradio rbb). Aber überzeugen Sie sich selbst!

Warten Sie eigentlich schon sehnsüchtig auf das neue Saisonprogramm 2019/20? Dann müssen Sie sich nicht mehr lange gedulden, denn in diesem Jahr erscheint es bereits Anfang März. Sie werden also erfahren, welche Höhepunkte die kommende Saison für Sie bereithält! Heute dürfen wir Ihnen schon verraten, dass unser MuseumsSolist sich neben der Musik auch für die Bildende Kunst interessiert. Außerdem wartet ein ganz seltener Genuss im Beethoven-Jahr in unserer Kammermusikreihe auf Sie! Bleiben Sie also gespannt…

Herzlich
Ihre Frankfurter Museums-Gesellschaft

Inhalt

Ins Sinfoniekonzert
Kammermusik entdecken
Ins Familienkonzert
Mitglied werden

Ins Sinfoniekonzert

Die Neunte.

„Schmeichelnd hold und lieblich klingen unsers Lebens Harmonien und dem Schönheitssinn entschwingen Blumen sich, die ewig blüh‘n.“ Als an einem Abend kurz vor Weihnachten 1808 die Besucher des Theaters an der Wien diesen von Beethoven vertonten Text hörten, hatten sie schon einige Stunden auf ihren harten Plätzen verbracht. Zwei Sinfonien (Nr. 5 und Nr. 6), das 4. Klavierkonzert und einige Vokalkompositionen hatte der Feuerkopf ihnen serviert – und nun, zum versöhnlichen Abschluss, diese herrlich melodische Fantasie für Klavier, Chor und Orchester! Alexej Gorlatch, der neue Klavierprofessor an der Frankfurter Musikhochschule, gibt mit diesem nur selten gespielten Werk seinen Einstand beim Museum.

Die Neunte hat auch Dirigenten immer wieder inspiriert: Vor 30 Jahren war Leonard Bernstein nach Berlin geeilt und spielte die Neunte einmal im Osten und einmal im Westen der Stadt. Zu dem Zeitpunkt feierte nicht nur die deutsche Bevölkerung die Wiedervereinigung, auch das Autograph der 9. Sinfonie fand letztlich wieder zusammen: Die Partitur war durch allerlei Widrigkeiten und Umstände während der deutsch-deutschen Teilung letztendlich in einem Teil in der Ost-Berliner-Staatsbibliothek und andererseits in der westlichen Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz untergebracht. Quer durch die 9. Sinfonie verlief also die Berliner Mauer, der Schnitt ging mitten durch die Doppelfuge des Schlusssatzes, jenen Höhepunkt, auf dem Beethoven die beiden musikalischen und ideellen Hauptthemen - Freude und weltumspannende Brüderlichkeit unter den Menschen gleichzeitig erklingen lässt.

„Freude schöner Götterfunken“ und, heute so aktuell wie damals: „Alle Menschen werden Brüder“, gesungen von allen vier Frankfurter Chören, den Solisten Louise Alder (Sopran), Katharina Magiera (Alt), Gerard Schneider (Tenor) und Kihwan Sim (Bassbariton). Am Pult führt das Opern- und Museumsorchester unser GMD Sebastian Weigle.

Alte Oper, Großer Saal, Sonntag, 10. Februar, 11 Uhr (ausverkauft!). Montag, 11. Februar, 20 Uhr. Konzerteinführung „vor dem Museum“ mit Andreas Bomba, jeweils eine Stunde vor den Konzerten im Großen Saal. Info und Tickets

Kammermusik entdecken

Musik zum Leuchten

In ihrem zweiten Kammerkonzert in dieser Saison ist die MuseumsSolistin Sabine Meyer zusammen mit dem Alliage Quintett, bestehend aus vier Saxophonen und einem Klavier, zu hören. Alliage, das ist Französisch und bedeutet so viel wie „Verschmelzung“. Und obwohl Sabine Meyer mit ihrem feinsinnigen Ton immer wieder solistische Akzente setzt, verschmilzt ihr Klarinettenklang doch auf elegante Weise mit dem so wandelbaren Saxophon-Sound des Quintetts.

Für ihr Programm „Fantasia“ begeben sich die Musiker als Klangsynthese, die alle sinfonischen Möglichkeiten eines ganzen Orchesters auskostet und zugleich die Intimität der feinsinnigen Kammermusik verspricht, auf eine musikalische Märchenreise. Von der Feenwelt Shakespeares über Goethes Zauberlehrling und Voltaires reisenden Candide bis hin zu dem russischen Märchen des Feuervogels reicht die Auswahl der berühmten Stoffe. Es sind ganz neue Erfahrungen, die das Ohr hier macht. Und mitunter ist das magisch. So wie es Märchen eben auch oft sind. Zweifellos: Das Alliage Quintett und Sabine Meyer bringen Musik zum Leuchten.

Alte Oper, Mozart Saal, Donnerstag, 7. Februar, 20 Uhr. Info und Tickets

Ins Familienkonzert

Die drei Musketiere - eine musikalische Abenteuergeschichte

Beim nächsten Familienkonzert ist niemand Geringeres als das Musketier-Cello-Ensemble der Hochschule für Musik Mainz zu Gast. Die drei Musikerinnen Yoora Yeon, Lucija Rupert und Agnese Menna - alias Athos, Portos und Aramis - versuchen gemeinsam mit dem jungen Franzosen d’Artagnan, die zwölf goldenen Diamanten der Königin Anna zu finden. Gelingt es dem jungen Franzosen, diese Bewährungs- und Mutprobe zu bestehen, um in die Elitetruppe des Königs Ludwig XIII aufgenommen zu werden? Und: Schaffen es alle gemeinsam, Minister Kardinal Richelieu zu stürzen? Der Vertraute des Königs versucht nämlich alles, der Königin zu schaden und sie beim König schlecht zu machen, da er weiß, dass sie sich in den englischen Feind Herzog v. Buckingham verliebt hat.

Neben den drei Cellisten wird Prof. Felix Koch der Königin beistehen - und selbstverständlich alle Kinder, die durch Singen, Rhythmusspiele und Bewegung in das Konzertgeschehen mit einbezogen werden.

Alte Oper, Mozart Saal, Sonntag, 10. Februar, 16 Uhr Info und Tickets

Mitglied werden

Exklusive Führung durch die EZB für Mitglieder der Museums-Gesellschaft

„Alle Menschen werden Brüder…“, die idealistische Vision von Schiller, dem Verfasser der „Ode an die Freude“, teilte nicht nur Beethoven mit seiner 9. Symphonie, sondern auch die Gründerväter der Europäischen Union. Es verwundert nicht, dass die Hymne 1985 von den EU-Staats- und Regierungschefs als offizielle Hymne der Europäischen Union angenommen wurde. Wir nehmen dies zum Anlass, unsere Mitglieder im Rahmen des MuseumsSupplements vor dem 6. Museumskonzert am Montag, den 11. Februar 2019 ab 17 Uhr zu einer exklusiven Führung durch die Europäische Zentralbank inklusive der Besichtigung der obersten Stockwerke einzuladen. Falls Sie Interesse haben und Mitglied sind – oder werden wollen – melden Sie sich doch bis Mittwoch, den 6. Februar 2019 unter Angabe Ihres vollständigen Namens sowie Ihres Geburtstages unter info@museumskonzert.de bei uns an. Wir schicken Ihnen dann die weiteren Informationen zu.

Informationen zur Mitgliedschaft finden Sie hier

Der direkte Draht 

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Fotonachweise: Ins Sinfoniekonzert: © Wolfgang Runkel. Ins Kammerkonzert: © Ira Weinrauche

 

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