Liebe Musikfreunde, liebe Freunde des "Museums",

beim nächsten Museumskonzert erwarten uns gleich zwei Debüts: Wir freuen uns auf den Pianisten Ingolf Wunder und den Dirigenten Kazushi Ono. Und bald dürfen wir auch unseren MuseumsSolisten Lars Vogt im Duett mit Christian Tetzlaff erleben. Außerdem sagen wir Danke für einen gelungenen MuseumsSalon 2017 und hoffen, Sie demnächst am neuen Pausentisch der Museums-Gesellschaft im Hindemith-Foyer der Alten Oper zu sehen!

Herzlich,
Ihre Frankfurter Museums-Gesellschaft

Inhalt

Ins Sinfoniekonzert
Ins Familienkonzert
Begrüßung des MuseumsSolisten
Pausengeplauder
MuseumsSalon 2017

Ins Sinfoniekonzert

Debüt mit Ingolf Wunder und Kazushi Ono

Wortspiele mit Namen verbieten sich, doch bei Ingolf Wunder ist die Versuchung groß. Denn erst mit 14 begann der heute 32-jährige, international renommierte Pianist mit dem Klavierspiel. Bis dahin hatte der gebürtige Klagenfurter zehn Jahre Geige gespielt – Klavier eher autodidaktisch für sich. Durch Zufall entdeckte ein Lehrer Wunders außergewöhnliches Talent und ermunterte zum Klavierunterricht. Der Jugendliche fing Feuer, wurde drei Monate später Student am Linzer Bruckner-Konservatorium und gab kurz danach sein Debüt im Wiener Konzerthaus. Nach einem Jahr gewann Ingolf Wunder seinen ersten Klavier-Wettbewerb, spielte mit 16 Liszts h-Moll-Sonate und das dritte Klavierkonzert von Prokofjew im Konzert und sammelte Preise am laufenden Band.

Der internationale Durchbruch gelang dem Shooting Star nach seinem zweiten Platz beim Chopin-Wettbewerb 2010 in Warschau. Fürs Publikum ein Skandal, alle hatten Wunder nach zwei Spezialpreisen plus dem Publikumspreis als wahren Gewinner gesehen. Die Welt feierte ihn dennoch und seither steht Ingolf Wunder in ganz Europa, Asien und Amerika auf Konzertbühnen. Bei seinem Debüt im Museumskonzert am Sonntag und Montag, 19./20. November in der Alten Oper spielt Ingolf Wunder mit dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester Beethovens 1. Klavierkonzert.

Ein Debüt gibt‘s auch am Dirigentenpult: Kazushi Ono, der Künstlerische Leiter der Opera de Lyon, kennt das Frankfurter Opern- und Museumsorchester zwar bereits aus der Oper, dirigiert aber erstmals ein Museumskonzert. Als Orchesterstück steht die Sinfonische Suite op. 35 Scheherazade von Nikolai Rimskij-Korsakow auf dem Programm. Kazushi Ono wartet aber gleich zu Beginn mit einem ungewöhnlichen Hörgenuss auf: mit dem 1977 komponierten Stück A Flock Descends into the Pentagonal Garden seines japanischen Landsmannes Toru Takemitsu. Inspiriert von einem Traum, entspann der 1996 verstorbene, avantgardistische Komponist ein sphärisch-rhythmisches Klangbildnis, das Elemente traditioneller japanischer Musik mit dem Klang eines westlichen Orchesters verbindet.

Alte Oper, Großer Saal, Sonntag, 19. November, 11 Uhr, Montag, 20. November, 20 Uhr.

Konzerteinführung "vor dem museum" mit Klaus Albert Bauer, jeweils eine Stunde vor den Konzerten im Großen Saal. Info und Tickets

Ins Familienkonzert

Jazz meets Classics im Kinderkonzert

Wenn Matthias Kowalczyk, der Solotrompeter des Museumsorchesters, im klassischen Konzert etwas anderes spielen würde, als in seinen Noten steht, bekäme er ganz schön Ärger mit dem Dirigenten und seinen Orchestermitgliedern. Wenn ein Jazzmusiker aber nur das spielen würde, was in den Noten steht, würde das nach sehr wenig klingen. Beim Jazz geht es um Improvisation. So nennt man die Kunst, Musik zu erfinden, während man spielt. Wie das funktioniert – erst recht gemeinsam mit anderen Musikern und Sängern – und wie am Ende doch alles fantastisch zusammenklingt, das erleben die Kinder beim nächsten Familienkonzert Jazz meets Classic.

Moderator Christian Kabitz holt dafür nicht nur den Solotrompeter Matthias Kowalczyk auf die Bühne, sondern gleich auch das Christoph Spendel Trio mit Christoph Spendel (Piano), Marco Breidenbach (Schlagzeug), Ralph Cetto (Bass) und die Sängerin Claudia Lemperle. Und wenn sich alle in Fahrt spielen, sind natürlich auch alle Kinder im Saal gefragt, mitzumachen.

Alte Oper, Mozart Saal, Sonntag, 19. November, 16 Uhr, Info und Tickets

Begrüßung des MuseumsSolisten

Ein Abend mit Lars Vogt und Christian Tetzlaff

Wir freuen uns auf unseren MuseumsSolisten Lars Vogt und das erste Konzert mit ihm in der Kammermusikreihe am 7. Dezember, bei dem er gemeinsam mit seinem Freund und dem herausragenden Geiger Christian Tetzlaff (Foto: Bertazzi) die drei Sonaten für Violine und Klavier von Johannes Brahms gestaltet. Ein besonderer Termin, den sich unsere Fördermitglieder schon einmal vormerken dürfen: Als Dank für Ihr besonderes Engagement für die Musik in Frankfurt laden wir Sie wieder zu einer Künstlerbegegnung am 7. Dezember 2017 ein.

Treffen Sie unseren diesjährigen Museumssolisten Lars Vogt und seinen Kammermusikpartner Christian Tetzlaff. Den gemeinsamen Abend, zu dem wir noch gesondert einladen, moderiert Andreas Bomba, den Sie unter anderem von unseren Konzerteinführungen „vor dem Museum“ sicherlich gut kennen. Wer interessiert ist, gleichfalls Fördermitglied zu werden und die Konzerte für Frankfurt zu unterstützen, ist herzlich willkommen. Sprechen Sie uns einfach an.

Kammerkonzert mit Lars Vogt und Christian Tetzlaff: Alte Oper, Mozart Saal, Donnerstag, 7. Dezember, 20 Uhr. Info und Tickets

Pausengeplauder

Lassen Sie uns in der Pause treffen!

Für die Mitglieder der Museumsgesellschaft und ihre Freunde in den Sinfoniekonzerten haben wir einen „Pausenstammtisch“ als festen Treff- und Austauschpunkt eingerichtet. Wir treffen uns im Hindemith-Foyer auf Ebene 3. Wenn Sie mögen, können Sie bereits vor dem Konzert an der Bar Ihre Getränke für die Pause bestellen, die dann auf dem Tisch bereitstehen. Oder Sie kommen einfach spontan vorbei. Unseren Stammtisch finden Sie links der Bar, deutlich zu erkennen am kleinen „Museums-Zeichen“ darauf.

MuseumsSalon 2017

Danke für den MuseumsSalon 2017

14 wunderbare Konzerte im täglichen Takt, intensive Begegnungen und Gespräche mit Künstlern und Gästen: der MuseumsSalon 2017 ist wieder auf begeisterte Resonanz gestoßen, fast alle Konzerte waren im Nu ausverkauft. In diesem Jahr haben ihn besonders viele Konzertbesucher angesprochen und ausdrücklich für die Hauskonzert-Reihe gedankt, sagt Burkhard Bastuck, der Vorsitzende der Frankfurter Museums-Gesellschaft und gemeinsam mit Catharina Bürklin Programm-Macher des Salons. „Mittlerweile haben wir ein Publikum generiert, das den alljährlichen MuseumsSalon nicht missen möchte und jeden Herbst gespannt auf das neue Programm wartet. Dieses Publikum möchten wir auch künftig pflegen.“

Der Dank gilt vor allem den Gastgebern, die diese Reihe ermöglichen und so reizvoll machen. Die Mischung aus erfahrenen und treuen Gastgebern einerseits und neu hinzugekommenen wollen Bastuck und Bürklin auch in Zukunft beibehalten: „So können wir dieses Projekt noch viele Jahre fortführen und Türen in Frankfurt und Umgebung mit Musik öffnen.“

Wer im nächsten Jahr als Gastgeber dabei sein möchte, ist schon jetzt eingeladen, sich zu melden. Der nächste MuseumsSalon ist für den 14. bis 26. Oktober 2018 geplant.

Der direkte Draht 

Besuchen Sie uns auf Facebook.  Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

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