Liebe Musikfreunde, liebe Freunde des "Museums",

zwei hervorragende Pianisten stehen im Mittelpunkt der nächsten Museumskonzerte: Wir freuen uns auf unseren MuseumsSolisten Lars Vogt, der mit besonderen Freunden zum Kammerkonzert kommt und mit einem ungewöhnlichen Education-Projekt im Familienkonzert überrascht. Und wir freuen uns auf Christopher Park, den „Rising Star“ aus Frankfurt.

Herzlich,
Ihre Frankfurter Museums-Gesellschaft

Inhalt

Kammermusik entdecken
Ins Sinfoniekonzert
Ins Familienkonzert

Kammermusik entdecken

MuseumsSolist Lars Vogt musiziert mit Freunden

Nach seinem ersten Kammerkonzert bei der Frankfurter Museums-Gesellschaft mit seinem langjährigen Freund Christian Tetzlaff kommt unser MuseumsSolist Lars Vogt nun auch zum zweiten mit engen Freunden: Sharon Kam, Antje Weithaas und Tanja Tetzlaff. Allesamt herausragende Solisten, die sich regelmäßig mit Lars Vogt zu dessen Kammermusikfestival in Heimbach treffen, um leidenschaftlich gemeinsam Musik zu machen. „Das ist eine Gruppe, die kocht für die Musik und bis in die Extreme geht, um die Wahrheit der Musik zu finden“, schwärmt Vogt.

Gestandene Künstlerpersönlichkeiten, die das eigene Ego fürs große Ganze zurückstellen und auf der Bühne dennoch lustvoll Musik aus dem Moment heraus entstehen lassen: „Es ist gerade immer wieder spannend, was spontan auf der Bühne zwischen den Musikern entsteht.“ So darf das Publikum gespannt sein auf Mozart, Brahms und das ungewöhnlich besetzte Quartett für das Ende der Zeit – Quatuor pour la fin du temps – von Olivier Messiaen mit Klarinette, Violine, Cello und Klavier.

Alte Oper, Mozart Saal, Donnerstag, 15. Februar, 20 Uhr.  Info und Tickets

Ins Sinfoniekonzert

Christopher Park als Solist und Bruckners Siebte

Bei seinem umjubelten Debüt im Museumskonzert 2011 war er gerade mal 23 Jahre alt. Jetzt kehrt Christopher Park, der im Taunus aufgewachsen ist, an der Frankfurter Musikhochschule studierte und in Frankfurt lebt, als weltweit gefeierter Pianist zurück. Er, der Wettbewerbe immer konsequent ablehnte, wurde dennoch preisgekrönt: Unter anderen zeichnete ihn die Jury der Stiftung Schleswig-Holstein Musik Festival 2014 mit dem renommierten Leonard Bernstein Award aus, vorige Spielzeit wurde Christopher Park von European Concert Hall Organization (ECHO) zum „Rising Star“ ausgewählt und auf Tour durch alle renommierten Konzerthäuser Europas geschickt.

„Er ist immer sehr gut informiert, weiß genau was er tut und ist dabei doch offen für alle Impulse, die das Gesamtkonzept zur Reife führen“, sagt Sebastian Weigle, Chefdirigent des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters, über den 30-Jährigen. Nach etlichen gemeinsamen Konzertprojekten ist zwischen den beiden eine künstlerische Freundschaft gewachsen. Zwei Künstler, die Musik erzählen, denen brillante Technik nie Selbstzweck, sondern immer nur Mittel ist, Musik in allen Facetten erlebbar zu machen. So wird das Museumskonzert am Sonntag und Montag, 18./19. Februar, denn auch mehr als ein virtuoses Heimspiel für Christopher Park. Robert Schumanns einziges Klavierkonzert, von seiner Frau Clara als Solistin 1845 uraufgeführt, stellt hohe technische Anforderungen an den Pianisten und ist dennoch alles andere als ein Virtuosenkonzert. Solopart und Orchester sind auf unnachahmliche Weise eng miteinander verwoben und kommunizieren stets völlig gleichberechtigt miteinander. Nicht von ungefähr gehört es zu den beliebtesten Klavierkonzerten überhaupt.

Sebastian Weigle und das Frankfurter Opern- und Museumsorchester setzen im Anschluss ihren Bruckner-Zyklus mit der Siebten Sinfonie fort. Sie bescherte dem österreichischen Komponisten bereits bei der Uraufführung endlich den lang erhofften, durchschlagenden Erfolg und zählt bis heute zu den populärsten Werken Bruckners.

Alte Oper, Großer Saal, Sonntag, 18. Februar, 11 Uhr, Montag, 19. Februar, 20 Uhr.

Konzerteinführung "vor dem museum" mit Klaus Albert Bauer, jeweils eine Stunde vor den Konzerten im Großen Saal. Info und Tickets

Ins Familienkonzert

Lars Vogt und Malte Arkona zeigen mit Schülern Bilder einer Ausstellung

Die Fünftklässler der Carlo-Mierendorff-Schule in Frankfurt fiebern schon dem nächsten Familienkonzert der Frankfurter Museums-Gesellschaft am Sonntag, 18. Februar entgegen. Unserem MuseumsSolisten Lars Vogt (Foto: Bertazzi) geht es nicht anders, und auch der Schauspieler und Moderator, Malte Arkona (Foto: Ruths), den alle vom "Tigerenten Club" oder "Die beste Klasse Deutschlands" kennen, ist gespannt wie ein Flitzebogen. Denn Sie alle sind Akteure bei einem ganz besonderen Projekt zur Musik „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgsky – mit Finale beim Familienkonzert in der Alten Oper.

Seit Ende der Winterferien beschäftigen sich die Schüler mit der Musik, entwickeln ihre eigenen Fantasien und malen Bilder dazu. Sie machen es also genau anders herum wie einst der Komponist. Der besuchte eine Ausstellung und ließ sich von den Bildern zu seiner Musik inspirieren. Um die Fantasie zu beflügeln und in Bildern auszudrücken, kam vor Kurzem die bekannte Pianistin und Lehrbeauftragte an der Frankfurter Musikhochschule, Nami Ejiri, in die Carlo-Mierendorff-Schule und spielte den Kindern Mussorgskys Musik vor, erzählte über das Werk und seine Entstehung, während die jungen Künstler Pinsel und Stifte schwangen.

Wie die neuen Bilder zur Musik passen, können Besucher des Familienkonzerts selbst sehen. Malte Arkona stellt als Moderator die tollsten Werke auf der Bühne vor, während Lars Vogt Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ live dazu auf dem Klavier spielt. Von Lars Vogt stammt auch die Idee zum Projekt. In seiner Schulzeit hat er etwas ganz Ähnliches gemacht. Auch damals spielte er die Musik live in der Schule, während die Bilder seiner Mitschüler mit Diaprojektor gezeigt wurden. „Das war so ein Erfolg, dass wir es gleich zweimal machen mussten.“

Alte Oper, Mozart Saal, Sonntag, 18. Februar, 16 Uhr Info und Tickets

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