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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde der Berliner Festspiele,
mit der „Medea“-Version von Grzegorz Jarzyna wird die spielzeit’europa im Haus der Berliner Festspiele fortgesetzt. Jarzyna hat den Mythos von der rätselhaften Fremden ins heutige Wien verlegt, ein hochkarätiges Burgtheater-Ensemble spielt mit einer im deutschen Theater ungewohnten Emotionalität. Die Inszenierung wurde soeben zweifach mit dem wichtigsten österreichischen Theaterpreis „Nestroy“ ausgezeichnet: „beste Regie“ für den jungen polnischen Regie-Star, „beste Schauspielerin“ für Sylvie Rohrer für die Darstellung ihrer Medea. (Do 10. bis Sa 12. Januar 20 Uhr, Zusatzvorstellung So 13. Januar 14 Uhr)
Zum Abschluss der diesjährigen Saison folgt ein Tanzereignis von Weltklasse: Sylvie Guillem, eine der herausragenden Solistinnen unserer Zeit, hat in dem britischen Tänzer und Choreografen Russell Maliphant einen kongenialen Partner gefunden. In „PUSH“ sind die zwei Ausnahmekünstler nun zum ersten Mal in Berlin gemeinsam auf der Bühne zu erleben. (Leider sind beide Vorstellungen Ende Januar bereits ausverkauft.)
Bei den Berliner Lektionen spricht am kommenden Sonntag der Berliner Dichter, Essayist und Übersetzer Durs Grünbein unter dem Titel „Meine Jahre im Zoo“ über seine Visionen von der deutschen Hauptstadt.
Ihre Berliner Festspiele
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spielzeit’europa Theatersaison im Haus der Berliner Festspiele

10. bis 12. Januar 20 Uhr
13. Januar 14 Uhr (Zusatzvorstellung)
Medea.
Ein Projekt von Grzegorz Jarzyna
Mitarbeit Michal Walczak
Deutsch von Olaf Kühl
Regie Grzegorz Jarzyna
Mit Sylvie Rohrer, Roland Koch, Mareike Sedl, Wolfgang Michael, Barbara Petritsch u.a.
Produktion Burgtheater im Kasino, Wien
Dauer 2h, keine Pause
Karten € 33,– | 25,– | erm. € 15,–
Online-Tickets
Medea, Aristokratin aus Georgien, und ihr Mann Jason, karrierebewusster Manager aus der Energiewirtschaft, kommen mit ihren beiden Kindern nach Wien, wo sie nach längerem Auslandsaufenthalt ein neues Zuhause erhoffen. Eine repräsentative Wohnung wurde soeben gekauft, dem Leben im Wohlstandsparadies eines reichen westeuropäischen Landes scheint nichts mehr im Wege zu stehen, … es kommt zur Scheidung, eine Tragödie beginnt.
Medea, die Fremde aus dem Osten, einsam und verletzlich, ein Mythos heute erzählt und inszeniert von Grzegorz Jarzyna, einem der wichtigsten jungen Theaterregisseure Polens, als eine tödliche Familienkatastrophe und als ein Ost-West-Drama gleichermaßen.
„Großes Gefühlskino … und gleichzeitig rätselhafter Psychothriller mit Anleihen bei Hitchcock und Polanski“ (Süddeutsche Zeitung)
weitere Informationen
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29. + 30. Januar 20 Uhr
PUSH
Choreografie Russell Maliphant
Lichtdesign Michael Hulls
Solo mit Sylvie Guillem
Musik Carlos Montoya
Shift mit Russell Maliphant
Two mit Sylvie Guillem
Push mit Sylvie Guillem und Russell Maliphant
Produktion Sadler’s Wells
in Zusammenarbeit mit Russell Maliphant und Sylvie Guillem
Mit freundlicher Unterstützung des British Council Berlin und des Hôtel Concorde Berlin
Dauer ca. 1h 30, eine Pause
Leider bereits ausverkauft.
Für Sylvie Guillem, seltener Paradiesvogel von unverwechselbarer Schönheit und eine der größten klassischen Tänzerinnen ihrer Generation, schufen Choreografen wie John Neumeier, Mats Ek, Maurice Béjart und William Forsythe Soli. In dem Tänzer und Choreografen Russell Maliphant, dem Star der boomenden britischen Tanzwelt, fand sie einen kongenialen Partner. Im Zentrum des vierteiligen Abends, der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde (u. a. Laurence Olivier Award für Best New Dance), steht das Duo „Push“, in dem Sylvie Guillem nun zum ersten Mal in Berlin gemeinsam mit Russell Maliphant auf der Bühne zu erleben ist.
Berliner Lektionen

Sonntag 13. Januar 11.30 Uhr
Renaissance-Theater, Knesebeckstraße 100 [Ecke Hardenbergstraße]
Durs Grünbein
Meine Jahre im Zoo
Vortrag des Schriftstellers | Einführung Joachim Sartorius
Karten: € 8,– | ermäßigt € 6,–
Online-Tickets
Zwar ist sein dichterisches Werk noch jung, doch wurden Durs Grünbein dafür höchste Auszeichnungen zuteil, darunter der Georg-Büchner-, der Friedrich-Nietzsche- und der Friedrich-Hölderlin-Preis. 1962 in Dresden geboren, studiert Grünbein an der Humboldt-Universität zu Berlin Theaterwissenschaften. Er lebt als Autor, Essayist und Übersetzer in Berlin.
An der deutschen Hauptstadt gefällt Grünbein, der für sich eine Poetik des Sehens und Staunens reklamiert, eine gewisse kernige Realität: „Berlin ist ein Vakuum, das die Eigenschaft hat, sich immer von neuem zu füllen, ganz gleich womit, wenn es nur genügend Unterhaltungswert besitzt“, sagte er bei der Entgegennahme des Berliner Literaturpreises 2006.
weitere Informationen
Informationen und Karten Kasse im Haus der Berliner Festspiele
Schaperstraße 24, 10719 Berlin
Mo bis Sa 14 – 18 Uhr
Karten telefonisch unter
Tel (030) 254 89 100
Karten erhalten Sie auch bei den bekannten Vorverkaufstellen und im Internet über www.berlinerfestspiele.de
Jetzt neu zum Orginalpreis und ohne weitere Gebühren!
Die Veranstaltungen der Berliner Festspiele finden Sie auch auf
www.berlin-buehnen.de, dem gemeinsamen Internetportal der Berliner Bühnen.
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