DIE NEUKÖLLNER OPER ...im Februar
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Inhalt


Yasou Aida!
Welchen Wert hat Europa?
Checkpoint Hellas I
Checkpoint Hellas II
Checkpoint Hellas III
Montage


Yasou Aida!



Ein deutsch-griechisches Freundschaftstreffen
Verdis Aida neu gefasst von Kharálampos Goyós (Arrangement), Dimitris Dimopoulos (Text)und Alexandros Efklidis (Idee)


Kooperation mit Thessaloniki Concert Hall und The Beggars Operas, Athen

Alles könnte so schön sein! Aida - eigentlich Elpida, aber das kann hier ja wieder keiner aussprechen - ist jung, attraktiv und erfolgreich. Ihr Auslandsstudium, absolviert mit summa cum laude, hat sie mit einem der begehrten Trainee-Plätze veredelt, was ihr beste Aufstiegschancen überall, nur nicht in ihrer Heimat eröffnet. Und jetzt hat sie auch noch Rainer Mess alias Radames kennen- und liebengelernt, den Shootingstar unter den deutschen EU-Spar-Kommissaren. Wären da nur nicht die verdammte Politik, Misswirtschaft, Korruption, die EZB und die vielen Hohepriester und Währungshüter. Und wäre da nicht die Vorladung von Manos Stavrou alias Amonasro, dem griechischen Finanzminister...
Yasou Aida – sei willkommen! Gemeinsam mit befreundeten griechischen Theatermachern haben wir einen durchaus humortauglichen Krisengipfel inszeniert, allerdings ohne Elefanten und Nilufer. Sorry. Dafür aber mit der originalen Musik und als Oper über eine Jugend, die etwas in der Gesellschaft bewegen will. Hier wie in Hellas, das unterzugehen einfach zu schön und zu wertvoll ist.
A propos Politik: bei uns zählt jede Stimme, auch Ihre! In Yasou Aida! wird unser Publikum zur Abstimmung und damit zu Einsätzen im Extrachor gebeten. Damit wir’s nicht vergessen: Demokratie heißt ja auch Bürgerengagement und Volksentscheid.
Als binationale Produktion wird Yasou Aida! im März auch in Thessaloniki / Griechenland zu sehen sein.
..in jeder Hinsicht virtuos. Berliner Zeitung

Musikalische Leitung: Kharálampos Goyós / Lam Tran Dinh / Hans-Peter Kirchberg
Regie: Alexandros Efklidis
Ausstattung: Andrea Nolte
Dramaturgie: Bernhard Glocksin

Mit:
Michael Brieske, Mária Devitzaki, Sirin Kilic, Fabian Martino, Alexander Sascha Nikolić, Arkadios Rakopoulos, Vassilis Tsanaktsidis, Anna Warnecke, Lydía Zervanos, Elpiniki Zervou

Spieltermine:
2.-5., 9.-12., 16.-19. und 23.-26. Februar 2012, 20 Uhr

Karten:
9,- bis 24,-; Vorbestellung unter 030 / 68 89 07 77, tickets@neukoellneroper.de

Kooperation mit Thessaloniki Concert Hall und The Beggars Operas, Athen
Gefördert durch das Deutsche Generalkonsulat Thessaloniki und



Welchen Wert hat Europa?



DAS LIBERALE KULTURFORUM zu Gast in der Neuköllner Oper

Podiumsdiskussion mit
- Hans-Joachim Otto MdB (Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie)
- S.E. Dimitris Rallis,Botschafter Griechenlands
- Panagiotis Kouparanis (Journalist, Deutsche Welle Berlin)

Moderation:Ingo Hoppe (Journalist, rbb)

Griechenland gilt weithin als „Wiege des Abendlands“ – sowohl in kultureller als auch politischer Hinsicht. Es ist das Land von Homer und Sophokles, von Platon und Aristoteles. Das ist das eine Bild Griechenlands. Das neue Bild ist bestimmt von medialen Schlagzeilen wie „Pleitegriechen vermieten Akropolis“ oder „Griechen verbrennen Deutschland-Fahne“. Seit dem Beginn der griechischen Finanzkrise kommt es zunehmend zu Vorurteilen und Empfindlichkeiten auf beiden Seiten. Alte und neue Klischees werden hervorgeholt und verstärken das gegenseitige Misstrauen auf beiden Seiten.

Hört die Freundschaft also wirklich dem Sprichwort gemäß auf, wenn es um das Geld geht? Endet die gemeinsame europäische Identität etwa dort, wo der Angriff auf das eigene Portemonnaie droht? Wenn der Euro ein Treiber der europäischen Einheit ist, warum streiten wir uns so über ihn? War es vielleicht voreilig, auswärtige Kultureinrichtungen innerhalb Europas zu schließen? Und was kann jenseits des Beispiels Griechenland getan werden, damit der europäische Bund auch zukünftig ein Freundschaftsbund bleibt?

Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit und Neuköllner Oper laden Sie herzlich ein zum „Liberalen Kulturforum“, das sich dem Thema „Welchen Wert hat Europa?“ widmet. Zum Auftakt spielen Mitglieder der Oper eine Szene aus „Yasou Aida! – ein deutsch-griechisches Freundschaftstreffen“. Anschließend diskutieren Experten aus Deutschland und Griechenland gemeinsam mit Ihnen über Europas kulturelle und politische Zukunft.

8. Februar, 19 Uhr
Eintritt frei - Anmeldung erbeten unter
anmeldung.berlin@freiheit.org
Tel.: 030 28 87 78 42
Fax: 030 28 87 78 49

In Kooperation mit




Checkpoint Hellas I



Die Griechenlounge

Was heißt es heute Grieche zu sein? Und zwar ein griechischer Künstler? Wenn Sie es erleben möchten, dann müssen Sie einfach zum “Checkpoint Hellas” kommen. Dieser Checkpoint führt aus dem deutschen Westen in den griechischen Osten, der im Studio der Neuköllner Oper liegt. Dort werden Künstler aus Griechenland ihre Sicht auf die Krise, die Kunst und die Kultur darstellen, durch Songs, Happenings, interaktive Spiele mit dem Publikum und noch mehr. Griechen, die jetzt in Berlin leben oder live mit uns aus Griechenland sprechen werden Aber auch Sänger des griechischen Teams von Yasou Aida! bieten drei Abende voller Überraschungen, Kreativität und Humor. Und das alles im Geist der griechischen Gastfreundschaft!

Fast ein Liederabend! Musik ist der Star des ersten Checkpoint Hellas: u. a. Musik griechischer Komponisten, die in Berlin lebten, Schlager über Griechenland und ein interaktives Nana Mouskouri-Spiel.

Mit: Elpiniki Zervou, Lydìa Zervanos, Arkadios Rakopoulos und Kharálampos Goyos
Moderation: Dimitris Dimopoulos

Samstag, 4. Februar, 22.30 im Anschluss an Yasou Aida!

Eintritt frei - Anmeldung erbeten unter 688907 77




Checkpoint Hellas II



Die Griechen-Lounge

Bildende Kunst und Kino stehen im Vordergrund unseres zweiten Checkpoint Hellas:
Die Berlinale Künstlerin Zoe Manta berichtet über das Filmemachen unter schwierigen Bedingungen, Vassili Vougiatzis und Mosjkan Ehrari zeigen Ausschnitte ihres Dokumentarfilms Überleben in Griechenland. Dazu singt Filis Ieropoulos Immigrationssongs des letzten Jahrhunderts, die von den Hoffnungen, Sehnsüchten und Ängsten griechischer Immigranten erzählen. Interaktiv wird es bei der Preis ist heiss: Sattwerden in Zeiten der Inflation.
Moderation: Dimitris Dimopoulos

Samstag, 11. Februar, 22.30 im Anschluss an Yasou Aida!

Eintritt frei - Anmeldung erbeten unter 688907 77


In Kooperation mit der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit

Checkpoint Hellas III



Die Griechenlounge

Performance:
Demonstrationen aus der Stadtmitte Athens, und zwar live auf der Bühne, Aktionen in einem besetzten Theater und viel anderes weisen uns den Weg, wie die Krise sich zur Performance umwandeln lässt. U. a. mit Anestis Azas & The Mavili Collective (Telekonferenz), Margarita Tsomou und Stella Konstantinou.

Moderation: Dimitris Dimopoulos

Samstag, 18. Februar, 22.30 im Anschluss an Yasou Aida!

Eintritt frei - Anmeldung erbeten unter 688907 77



Montage

Jeden Montag: Eine Stunde Unerhörtes und Ungewöhnliches
auf der Bühne der Neuköllner Oper in ihrem Café-Restaurant Hofperle

Montag, 6. Februar, 20 Uhr
PianLola
Chansontheater mit Lola Bolze und Jorge Idelsohn

Berliner Schnauze meets Buenos Aires.Lola Bolze hat bei Rudolf Nelson, Friedrich Hollaender, Günter Neumann und vielen anderen nachgesehen: Deren musikalischen Kommentare sind längst Klassiker des Chansons geworden. Gemeinsam mit ihrem südamerikanischen Pianisten Jorge Idelsohn hat sie diese Songs über Liebe und Moral zu einer ganz eigenen Mischung aus Berliner Kabarett und Tango Argentino verdichtet.


Montag, 20. Februar, 20 Uhr
FRACY
Vokalmusik aus Berlin

FRACY begeistert seit 2003 mit ihrem eigenwilligen Stilmix aus Schlager, Jazz, Swing u. v. m. ihr Berliner Publikum. Ihre parodistischen Interpretationen sind überwiegend eigens für die Gruppe arrangiert und waren u. a. bei Auftritten beim Deutschlandradio, in der Kalkscheune und im Berliner Wintergarten zu hören. Am 20. Februar sind Roland Boller (Bariton), Renata Jonic( Alt), Andreas Ohrt (Bass), Domenico Colasurdo (Tenor) und Yvonne Kleineidam (Sopran) zum ersten Mal Gast bei MONTAGE. Ganz Ungeduldige können schon mal unter www.myspace.com/fracyberlin reinschnuppern...


Montag, 27. Februar, 20 Uhr
Heute Nacht hab’ ich Besuch von einer Dame
Von und mit Christoph Sauer
Roland Kühne, Piano und Komposition

Im ersten Moment glaubt man, einen gewöhnlichen Schlager aus den "goldenen" Zwanziger Jahren zu hören. Aber spätestens wenn Christoph Sauer in geschliffenen Versen von Handys ohne Anruf-Funktion oder außerirdischen Frauenzimmern singt, wird klar: Diese Lieder hat die Welt noch nicht gehört: Da geht es um Probe wohnende Liebespaare, neugierige Maskenball-Besucher oder zweckentfremdete Operngläser. Sauers Hauskomponist und Pianist Lando (alias Roland Kühne) hat die erfrischend verrückten Texte mit einer Musik versehen, die den Geist einer längst vergessen geglaubten Epoche atmet. Tango-Fans werden auf ihre Kosten kommen. Das Fachpublikum haben die Beiden bereits überzeugt: Beim „Potsdamer Chansonfestival 2010“ gewannen Sauer und Lando den dritten Preis.

Neuköllner Oper / Café Hofperle, Tel.: 56 82 94 29




Hinweise der Sponsoren dieses Newsletters:


Festival Oude Muziek Utrecht 2011

"In Monte Oliveti" - Felice Anerio, Agostino Agazzari, Michelangelo Rossi, Giovanni Pierluigi da Palestrina
Geistliche Vokalmusik aus dem barocken Rom
Huelgas Ensemble; Leitung: Paul van Nevel
Aufnahme vom 3.9.11 aus der Domkerk
Festspiel-Panorama
Do, 16.02.2012 - 21:05 Uhr Deutschlandfunk


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Alles Walzer. Rechts, zwei, drei

Eine Revue in Ö-Moll
Von Ursula Rütten
Feature
Sa, 18.02.2012 - 18:05 Uhr Deutschlandradio Kultur
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Deutschlandradio empfangen Sie in Berlin auf
UKW 97,7 (Deutschlandfunk)
UKW 89,6 (Deutschlandradio Kultur)
 
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