KULTURNEWSLETTER SEPTEMBER 2016

      

 

                                                                                           

Inhalt

2. SEPTEMBER | SOMMERFEST | DARMSTÄDTER SEZESSION
6. SEPTEMBER| PETER WIDMER & KURT DRAWERT | LITERATURHAUS
7. SEPTEMBER | LESEBÜHNE | LITERATURHAUS
9. SEPTEMBER | SONDERAUSSTELLUNG | SCHLOSSMUSEUM
16. SEPTEMBER | UWE OBERG | JAZZINSTITUT
18. SEPTEMBER | KUNST ARCHIV | LITERATURHAUS
19. SEPTEMBER | LUDWIG MEIDNER | LITERATURHAUS
21. SEPTEMBER | GILA LUSTIGER & HARRY OBERLÄNDER | LITERATURHAUS
23. SEPTEMBER | JAZZTALK 115 | BESSUNGER KNABENSCHULE
23. – 30. SEPTEMBER | MEISTERKURSE DER CHOPIN GESELLSCHAFT | LITERATURHAUS

2. SEPTEMBER | SOMMERFEST | DARMSTÄDTER SEZESSION

Sommerefest & Finissage mit Preisvergabe zur Ausstellung der Darmstädter Sezession „Hauptsache Skulptur“


Im Rahmen der Jahresausstellung „Hauptsache Skulptur“ präsentiert die Darmstädter Sezession die Bewerber um den Hauptpreis und den Förderpreis 2016. Auf dem Gelände der Ziegelhütte Darmstadt und in den angrenzenden Galerieräumen, sind seit dem 25. Juni die bildhauerischen Arbeiten zu sehen.

Shimokawa SkulpturII: Shinroku Shimokawa/Nürnberg »Provisorische SkulpturII«

Die vorgestellten Werke geben ein Bild aktueller junger Kunst ab. Das Augenmerk liegt auf der freien Ausdeutung der Begrifflichkeit »Skulptur«. Dieser wird auf unterschiedlichste Art interpretiert und macht das Ausstellungsgelände zum „Erlebnispark“. Die gewollt kritische Hinterfragung des Themas drückt sich sowohl in Materialwahl, Formprozessen und Raumwirkungen aus. Hierbei wird die vielseitige Sichtweise junger Kreativer deutlich, die sich unbefangen auf ganz persönliche Weise der Thematik nähern.


Die 23. Skulpturen-Ausstellung zeigt neben den Preisbewerbern auch 16 Mitglieder der Darmstädter Sezession sowie eine Gast-Künstlerin mit Arbeiten zum Thema. Im Innenraum wird ebenfalls ein Werk der Preisträgerin von 2014 - Carola Keitel - präsentiert. Die Preisverleihung findet am letzten Tag der Ausstellungim Rahmen einer Finissage am Samstag, 3. September um 17 Uhr statt.

 

Das Sommerfest am Freitag, 2. September beginnt um 20 Uhr. Neben Musik, Essen und Getränken erwartet die Besucher auch eine Performance der Preisbewerberin Justyna Koeke aus Ludwigsburg, sowie die Illumination der Werke.

www.darmstaedtersezession.de
 


 

6. SEPTEMBER| PETER WIDMER & KURT DRAWERT | LITERATURHAUS

Macht und Ohnmacht des sprechenden Subjekts

Der Schweizer Psychoanalytiker und Autor zahlreicher Bücher sowie Herausgeber der renommierten Zeitschrift „RISS – Freud/Lacan“, Peter Widmer, und der Darmstädter Schriftsteller Kurt Drawert, beide von Lacans Freudinterpretation fasziniert, sprechen über Macht und Ohnmacht der Sprache als symbolischer Ordnung des Subjekts.

 

Jacques Lacan gehört zu den bedeutendsten Theoretikern der strukturalen Psychoanalyse und der Philosophie des 20. Jahrhunderts. Sein Denken, das sich an das Unmögliche richtet und ein unerfüllbares Begehren beschreibt, ist in einer Zeit der materiellen Verschwendung und massenhafter Fluchtbewegung aktueller denn je.

Über die Rolle des Unbewussten im Akt der Sprache und des Sprechens ist von Kurt Drawert die Monographie „Schreiben. Vom Leben der Texte“ erschienen, die sich einer Phänomenologie des literarischen Textes widmet. Neu von ihm ist das Langgedicht „Der Körper meiner Zeit“. Von Peter Widmer sind zuletzt erschienen: „Metamorphosen des Signifikanten“, „Der Eigenname und seine Buchstaben“, sowie die exzellente Einführung in das Werk Lacans: „Subversion des Begehrens“. Im Herbst 2016 erscheint: „Die traumatische Verfassung des Subjekts" (2 Bände).

 

Dienstag, 6. September| 19 Uhr | Literaturhaus Darmstadt |

Literaturhaus auf dem Stadtplan

Anreise mit der Deutschen Bahn

 

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7. SEPTEMBER | LESEBÜHNE | LITERATURHAUS

Natascha Huber (Frankenthal) und Ann-Helena Schlüter (Würzburg) lesen neue Lyrik. Natascha Huber schreibt Gedichte von impressionistischer Schönheit und Intensität. Ann-Helena Schlüter ist eine deutsch-schwedische Pianistin, Komponistin und Lyrikerin, die auch schon viele Preise erhielt. Ihre Lyrik ist Musik mit sprachlichem Material, das sich in Metaphern rhythmisch aneinanderfügt.

Moderiert wird der Abend von Kurt Drawert, Leiter der Lesebühne.

 

Mittwoch, 7. September, 19.30 Uhr | Literaturhaus Darmstadt

 


 

 

9. SEPTEMBER | SONDERAUSSTELLUNG | SCHLOSSMUSEUM

Sonderausstellung im Schlossmuseum Darmstadt  - Dem Menschen zur Freude, dem Fürsten zum Ruhm Sammellust am Hof der Darmstädter Landgrafen

 

Über Generationen wurde im Haus Hessen-Darmstadt Originelles und Kostbares gesammelt. Ob wertvoll gebundene Bücher, kunstvoll verzierte Waffen, seltenes Porzellan oder die im ausgehenden 18. Jahrhundert so beliebten Scherenschnitte – die von den Darmstädter Landgrafen und ihren Gemahlinnen zusammengetragenen kleinen und großen Schätzen zeugen von den persönlichen Interessen der einzelnen Familienmitglieder und dem Geschmack der jeweiligen Epochen.

 

Die Sonderausstellung „Dem Menschen zur Freude, dem Fürsten zum Ruhm“ zeigt eine Auswahl der wertvollsten und kuriosesten Objekte aus landgräflichem Besitz. Im Mittelpunkt stehen dabei die Kunstwerke der fürstlichen Kunstkammer. Vorwiegend aus Gold und Silber gefertigt, lassen sie die frisch sanierten Räumlichkeiten des Schlossmuseums im Glockenbau des Residenzschlosses in neuem Glanz erstrahlen.

 

Die vom 9. September bis 4. Dezember 2016 laufende Ausstellung im Schlossmuseum Darmstadt ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr und donnerstags bis 18.30 Uhr zu besichtigen. Öffentliche Führungen werden jeden Sonntag um 15 Uhr angeboten.

 


 

16. SEPTEMBER | UWE OBERG | JAZZINSTITUT

Twice, At Least -  Uwe Oberg am Piano im Jazzkeller

 

Freiheit ist das wesentliche Konzept im Kosmos des Wiesbadener Pianisten Uwe Oberg. Auf seiner neuen, bei dem renommierten Londoner Label Leo Records erschienenen Solo-CD erweist er sich dennoch weniger als rastloser Sucher in den weiten Gefilden der Improvisation, als vielmehr als in sich ruhender Entdecker von Klängen, Fragmenten, Strukturen und harmonischen Abwandlungen. Mit großer Selbstverständlichkeit schöpft Oberg aus dem großen Fundus der Jazzgeschichte, zwischen Thelonious Monk, Paul Bley, Cecil Taylor und Steve Lacy, um dabei eigene Musik von großer Dichte und Intensität zu erschaffen.

 

Freitag, 16. September 2016, 20:30 Uhr | Gewölbekeller unterm Jazzinstitut

 


 

18. SEPTEMBER | KUNST ARCHIV | LITERATURHAUS

Christa Winsloe „Auto-Biographie und andere Feuilletons“ Vortrag und Buchvorstellung von Doris Hermanns

Die in Darmstadt geborene Schriftstellerin und Bildhauerin Christa Winsloe (1888-1944) wurde berühmt durch ihren Roman „Mädchen in Uniform“, der auch mehrmals verfilmt wurde. Mit diesem neuerschienen Buch werden ihre seit 1926 veröffentlichten Artikel zugänglich, ergänzt durch bisher unveröffentlichte Texte aus dem Nachlass.

Immer wieder war ihre bildkünstlerische Arbeit Gegenstand ihrer Feuilletons: „Ich modelliere Tiere“ und „Ich werde Bildhauer“, in dem sie einen Besuch im Atelier des Darmstädter Bildhauers Heinrich Jobst schildert. Die bildhauerische Arbeit der Künstlerin war Teil der Ausstellung „Der weibliche Blick“ im Kunst Archiv.

 

Sonntag, 18. September, 11 Uhr | Literaturhaus | Kunst Archiv im 1. OG

 


19. SEPTEMBER | LUDWIG MEIDNER | LITERATURHAUS

„Verteidigung des Rollmopses“ - Ludwig Meidner als Autor

 

Zum 50. Todestag von Ludwig Meidner (1884 – 1966) wird Anfang Oktober im Museum Künstlerkolonie der Mathildenhöhe Darmstadt eine Sonderausstellung zu Ludwig Meidner eröffnet, die sich vorwiegend mit dessen künstlerischem Schaffen im Bereich der bildenden Kunst befasst. Weniger bekannt ist Meidner als Autor. Die Lesung im Literaturhaus will mit einigen Facetten des literarischen Werks bekannt machen, u. a. auch mit Auszügen aus feuilletonistischen Texten, die zwischen 1927 und 1932 entstanden sind und in dem Buch „Verteidigung des Rollmopses“ („humoristische Geschichten aus dem Berliner Alltagsleben“) gesammelt vorliegen. Es ist dies ein sehr schönes und von Michael Assmann sorgfältig ediertes und mit einem ausführlichen Nachwort versehenes Buch, das 2003 im Schöffling & Co. Verlag erschien und im Buchhandel erhältlich ist.

 

Bei dieser Gemeinschaftsveranstaltung der Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit wird Karlheinz Müller eine Einführung in den Abend geben, Host Schäfer wird lesen.

 

Montag, 19. September, 19 Uhr | Vortragssaal des Literaturhauses Darmstadt

 


 

21. SEPTEMBER | GILA LUSTIGER & HARRY OBERLÄNDER | LITERATURHAUS

„Erschütterung“ – Gila Lustiger im Gespräch mit Harry Oberländer

 

Für Paris und Europa war 2015 ein trauriges Jahr: Der brutale Anschlag auf Charlie Hebdo am 7. Januar, sowie die Terrorserie vom 13. November setzt den grausamen Rahmen eines Jahres, das nicht nur in Frankreich von einer Vielzahl weiterer Übergriffe mit rassistischem und antisemitischem Hintergrund und einem erschreckenden Erstarken des Nationalismus geprägt war.

Aus Erschütterung und um gegen ihre Ohnmacht anzugehen, sammelte Gila Lustiger, die seit 1987 in Paris lebt, nach den Anschlägen möglichst viele Informationen. Ihr, die in Israel gelebt hatte, einem Land, in dem Attentate zum Alltag gehören, war klar, dass es lähmend sein könnte, sich der enormen Informationsflut auszusetzen. Sie tat es dennoch  mit einem akribischen Blick auch für das scheinbar Nebensächliche. Ihr Buch ist ein kluges Plädoyer für Bildung und Erziehung in einer aus den Fugen geratenen Welt.

 

Gila Lustiger, 1963 in Frankfurt am Main geboren, studierte Germanistik und Komparatistik an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Ihr 2015 erschienener großer Roman über die französische Gesellschaft „Die Schuld der anderen“, stand wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste.

 

Das Gespräch mit ihr führt der Lyriker, Literaturkenner und die zentrale Figur des literarischen Lebens in Frankfurt Harry Oberländer.

 

 

Dienstag, 21. September | 19 Uhr | Literaturhaus Darmstadt |

Literaturhaus auf dem Stadtplan

Anreise mit der Deutschen Bahn

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23. SEPTEMBER | JAZZTALK 115 | BESSUNGER KNABENSCHULE

JazzTalk 115 @ Bessunger Knabenschule – Caroline Thon’s Patchwork

 

Caroline Thon | Altsaxofon

Elke Wörndle | Gesang

Simon Seidl | Piano

Alex Morsey | Kontrabass

Christoph Hillmann | Schlagzeug und Perkussion

 

Das Jazzinstitut Darmstadt ist immer mal wieder gerne mit seiner erfolgreichen JazzTalk-Reihe in anderen Darmstädter Kultureinrichtungen zu Gast. Diesmal in der benachbarten Bessunger Knabenschule. Bei der 115ten Ausgabe der Gesprächskonzerte trifft der Leiter des Jazzinstituts, Wolfram Knauer, dort auf die Kölnerin Caroline Thon, die schon seit Längerem vor allem durch ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten als Komponistin und Arrangeurin auf sich aufmerksam macht. So gehört etwa ihre Bigband Thonline zu den herausragenden großen Klangkörpern im deutschen Jazz. Mit der kleineren Besetzung Patchwork, um die Sängerin Elke Wörndle veröffentlichte Thon zuletzt zwei hochgelobte Alben.

 

Freitag, 23. September, 20:30 Uhr | Bessunger Knabenschule

 


 

23. – 30. SEPTEMBER | MEISTERKURSE DER CHOPIN GESELLSCHAFT | LITERATURHAUS

Die CHOPIN-GESELLSCHAFT führt ihre 1972 gegründete Meisterkursserie fort und lädt wieder alle Musikinteressierten zu einem Einblick in die Pianistenwerkstatt ein beim XXIII. Internationalen Meisterkurs für Pianisten vom 23. bis 30. September im Darmstädter Literaturhaus - Kursneuheit: Die Inklusion von Chopins Werken für Cello und Klavier!

 

Die Kursleitung hat der herausragende tschechische Pianist und Dozent am Prager Konservatorium Martin Kasik , über den die Musikkritikerin Karla Hofmannova schreibt: "..seine Energie ist unerschöpflich, sein Eintauchen in die musikalische Botschaft vollständig und seine geistige Berührung mit dem Publikum so stark, dass einem der Atem stockt"

Dank der Mitwirkung des tschechischen Cellisten Jiri Barta erhalten die 10 ausgesuchten Kursteilnehmer aus der ganzen Welt die Gelegenheit des Zusammenspiels mit einem der besten tschechischen Cellisten der Gegenwart: "Technisch unbeirrbar, musikalisch charismatisch und mit der Empfindsamkeit eines Poeten gesegnet." ( Los Angeles Times)

 

Martin Kasik © Foto: Chopin-Gesellschaft

 

Die Dozenten Martin Kasik und Jiri Barta werden den Kurs am Freitagabend um 19 Uhr im Darmstädter Literaturhaus mit einem Konzert bestehend aus Werken von Dvorak und Chopin für Klaviersolo und für Klavier und Cello. Karten € 18 (erm. € 13) inkl. anschließendem Büffet eröffnen.

Zum öffentlichen Unterricht im Literaturhaus täglich von 10 – 13  Uhr und von 15 – 19 Uhr, sind Zuhörer herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

 

Am Freitag, dem 30.9.2016 präsentieren die Kursteilnehmer ihre intensiv einstudierten Werke in einem festlichen Abschlusskonzert in der Orangerie um 20 Uhr. Kartenreservierung: Tel. 06151 54988 oder Email: christa.heimerl@chopin-gesellschaft.de

 



 

KONTAKT

Lina Ophoven
Öffentlichkeitsarbeit Kultur

Wissenschaftsstadt Darmstadt
Kulturamt
Frankfurter Straße 71
64293 Darmstadt


lina.ophoven@darmstadt.de
T. +49 (0) 6151.13.3745
F. +49 (0) 6151.13.3398


www.darmstadt.de
 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

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