Diese Woche:

 

Woanders lesen mit dem  Literaturhaus

 

20. / 21. / 22. / 24. JUNI | AUSWÄRTSSPIEL mit der CENTRALSTATION

Vier Veranstaltungen werden das Literaturhaus und die Centralstation gemeinsam ausrichten. Dafür geht es an ungewöhnliche Orte in Darmstadt.

 

Am Dienstag 20. Juni trifft man sich um 20 Uhr im Programmkino Rex. Hier steht die Literaturverfilmung „Die Geträumten“ auf dem Programm.  Unter dem Titel „Herzzeit“ erschien 2008 der Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan als Buch – und wurde unerwartet zum Bestseller. Die renommierte österreichische Regisseurin Ruth Beckermann hat nun dieses Buch zusammen mit der Literaturkritikerin und frischgebackenen Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig unter dem Titel „Die Geträumten“ auf vollkommen ungewöhnliche Weise verfilmt. Ihr gelingt ein Brückenschlag zwischen der dramatischen Liebesgeschichte aus der Vergangenheit und einer Erzählung über die Beziehung zwischen den Geschlechtern heute. Selten wurde Literatur mit solcher Sensibilität für Zwischentöne auf die große Leinwand übertragen.

 


 

Mit Philipp Winkler geht es am Mittwoch, 21. Juni ins Jonathan-Heimes-Stadion. Sein Debütroman, aus dem er lesen wird, kam 2016 auf die Shortlist für den Deutschen Buchpreis: 

Jeder Mensch hat zwei Familien. Die, in die er hineingeboren wird, und die, für die er sich entscheidet. „Hool“ ist die Geschichte von einem, der sich durchboxt, um das zu schützen, was ihm heilig ist: seine Blutsbrüder, die besten Jahre, ihre Freundschaft. Philipp Winkler hat einen Sound, der unter die Haut geht. Mit „Hool“ stellt er sich in eine große Literaturtradition; denen eine Sprache zu geben, die keine haben.

Die Lesung beginnt um 19:30 Uhr.

(c) Foto: Kat Kaufmann

 


 

An einem ungewöhnlichen Veranstaltungsort, dem Schlossgraben, geht es am Donnerstag, 22. Juni mit Nele Pollatschek um Rabenmütter, Vaterwunden und Geschwisterliebe. In ihrem verblüffenden Debüt spielt Nele Pollatschek mit Statistik und Magie – und erzählt dabei eine turbulente, hochkomische und tieftraurige Geschichte vom Schicksalsschlag, eine Familie zu haben. „Der Tod ist ja bekanntlich nicht das Ende, sondern der Anfang. In diesem Buch der Anfang einer Familienkomödie, die wiederum eines der besten Enden hat, die ich je gelesen habe“, sagt Alina Bronsky zum Buch.

Der Treffpunkt für diese Lesung ist  das Brückenhäuschen gegenüber vom Karolinenplatz um 19:30 Uhr.

(c) Foto: Martin Phox

 


 

Nora Gomringer wird am Samstag, 24. Juni passenderweise in einem Modeladen lesen. Nach „Monster“ und „Morbus“ folgt der nächste Streich der Bachmannpreisträgerin – „Mode“. Ein weiteres Mal spenden Gomringers Zeilen dem Leser Grauen und Leseglück vor dem Hintergrund vieler literarischer und kultureller Anspielungen. Mit dem Blick auf das Detail das große Ganze anzusprechen und es zu befragen, das ist das Merkmal von Gomringers Lyrik, die zwischen Schock und Schönheit, Formenvielfalt und Strenge wandelt.

Gelesen wird im Modeladen Heckmann in der Schulstraße 5 ab 19:30 Uhr.

(c) Foto: Judith Kinitz

 

Literaturhaus Darmstadt | Facebook

Eintrittskarten unter : http://www.centralstation-darmstadt.de/programm/?cal=0

 


 

KONTAKT

Lina Ophoven
Öffentlichkeitsarbeit Kultur

Wissenschaftsstadt Darmstadt
Kulturamt
Frankfurter Straße 71
64293 Darmstadt


lina.ophoven@darmstadt.de
T. +49 (0) 6151.13.3745
F. +49 (0) 6151.13.3398


www.darmstadt.de
 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

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