Morgen im Literaturhaus Darmstadt

      

                                                                                           

Inhalt

4. MAI | LESEBÜHNE | LITERATURHAUS
9. – 13. MAI | HUCH, EIN BUCH | LITERATURHFESTIVAL DARMSTADT
10. MAI | ENOH MEYOMESSE & FERIDUN ZAIMOGLU | LITERATURHAUS
20. MAI | JUGENDSTILTAGE | MATHILDENHÖHE
22. MAI | WILLI HOFFERBERT | KUNSTARCHIV-LITERATURHAUS
23. MAI | DER BRIEFWECHSEL WOLFSKEHL UND GEORGE | LITERATURHAUS
SUSANNE KERN und PETRA PLÄTTNER reden über Frauen in Rheinhessen
28. MAI | PRO-MI-MITGLIEDERKONZERT | CHOPIN-GESELLSCHAFT IM LITERATURHAUS
31. MAI | ROLAND KAEHLBRANDT TRIFFT HEINRICH DETERING |LITERATURHAUS

4. MAI | LESEBÜHNE | LITERATURHAUS

Ute Paul und Marcus Roloff lesen neue Gedichte. Ute Paul aus Geinsheim schreibt Lyrik im Kontext der Naturwissenschaften. Über Marcus Roloff aus Frankfurt schreibt die FAZ „Dichten, das ist, als werfe man die Welt ins Wasser der Sprache.“

 

Kurt Drawert, der die Veranstaltung moderiert,  ist seit 1998 Leiter der Textwerkstatt. Dieses Forum für junge Literatur, das inzwischen zu einer anerkannten Instanz der Nachwuchsförderung im Rhein-Main-Gebiet wurde und auch bundesweit frequentiert wird, bietet die Möglichkeit, sich mit den eigenen Texten im Dialog mit anderen Autorinnen und Autoren auseinanderzusetzen. Der Eintritt zu dieser Lesung ist frei.

 

(c) Foto: Ute Döring

 

Mittwoch, 4. Mai | 19:30 Uhr | Literaturhaus Darmstadt


 

9. – 13. MAI | HUCH, EIN BUCH | LITERATURHFESTIVAL DARMSTADT

 Huch, ein Buch! 6. Jugend- und Kinderliteraturfestival Darmstadt

„In Welt und Umwelt und um Welt herum“  9. bis 13. Mai 2016

 

 

Vom 9. bis 13. Mai gewährt die 6. Auflage des Jugend- und Kinderliteraturfestivals „Huch, ein Buch!“ wieder spannende Einblicke in die aktuelle Kinder- und Jugendliteratur. Alles dreht sich um Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Wissenschaft, aber auch um das Weltall sowie Fantasiewelten.

Zu Gast sind elf Autorinnen und Autoren: Das literarische Allround-Talent Kai Lüftner aus Berlin, das mit seinen abgedrehten und skurrilen Geschichten „Das Kaff der guten Hoffnung“ und „Der Gewitter-Ritter“ für unterhaltsames Vorlesevergnügen sorgt.

Der Jugend-Thriller-Autor Lukas Erler, der mit „Brennendes Wasser“ fesselnd und fundiert recherchiert und über das auch hierzulande viel diskutierte Thema Fracking informiert. Jens Soentgen, Naturwissenschaftler und Philosoph, der sich in seinem Buch „Wie man mit Feuer philosophiert – Chemie und Alchemie für Furchtlose“ auf eine abenteuerliche Reise durch die Geschichte der Chemie begibt. Aber auch die Autorin Tanya Stewner, deren Kinderbuchserie um Liliane Susewind sich schon bei Kindern ab der 3. Klasse großer Beliebtheit erfreut.

 

Neben den Lesungen findet eine Kinovorstellung des Films „Die Wolke“, eine Diskussion mit Julia Mareike Neles vom Öko-Institut, sowie eine Abendveranstaltung zum Thema „Wie lernt mein Kind lesen?“ für Eltern, Erzieher und Pädagogen statt. Darüber hinaus gibt es für 5. und 6. Klassen erstmals einen Schreibworkshop für die ganze Klasse oder Schul-AG im Rahmen eines Schreibwettbewerbs zu gewinnen.

 

Die insgesamt 18 Veranstaltungen richten sich an Jugendliche und Kinder zwischen 17 und 4 Jahren. Die Lesungen finden an den unterschiedlichsten Orten statt – Centralstation, Co-Creation Space (Merck), Bessunger Knabenschule, Osthang Mathildenhöhe, Literaturhaus Darmstadt und vielen mehr – und zeigen die kulturelle Vielfalt der aktuellen Kinder- und Jugendliteratur.

 

Alle Veranstaltungsorte und ausführliche Informationen sind einsehbar unter www.centralstation-darmstadt.de 

 


 

10. MAI | ENOH MEYOMESSE & FERIDUN ZAIMOGLU | LITERATURHAUS

Eine Begegnung im Literaturhaus. Sie kennen sich nicht und sprechen nicht die gleiche Sprache. Im November 2015 ließen sich Enoh Meyomesse aus Kamerun und der deutsche Autor Feridun Zaimoglu auf ein Experiment ein und begannen einen Dialog; in Briefen lernten sie sich kennen. Wie nah sind sich die beiden ein halbes Jahr später gekommen?

 

Der 61-jährige Enoh Meyomesse hatte die diktatorischen Strukturen seines Heimatlandes kritisiert und wurde aufgrund seiner gesellschaftlichen Analysen und Initiativen mehrmals verhaftet. Nachdem er 2011 bei den letzten Präsidentschaftswahlen gegen den amtierenden Präsidenten Paul Biya erfolglos angetreten war, wurde er festgenommen und 40 Monate unter menschenunwürdigen Umständen im Zentralgefängnis der kamerunischen Hauptstadt Yaoundé inhaftiert. Erst am 27. April 2015 konnte seine Freilassung durch die Bemühungen internationaler Verbände und des PEN-Zentrums erzwungen werden. Aktuell ist er Elsbeth-Wolffheim-Stipendiat der Stadt Darmstadt, betreut durch das PEN-Zentrum.

 

Feridun Zaimoglu ist einer der erfolgreichsten deutschen Autoren. Daneben ist er als bildender Künstler und Kurator tätig und beteiligt sich immer wieder an politischen Debatten. Zuletzt erschien sein Roman „Siebentürmeviertel“.

 

Die Begegnung wurde im Rahmen des Themenschwerpunkts „TRANSIT“ vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain, der Wissenschaftsstadt Darmstadt und hr2-kultur initiiert und findet in Kooperation mit der KulturRegion und dem PEN-Zentrum Deutschland statt.

 

Dienstag, 10. Mai, 19 Uhr | Literaturhaus Darmstadt

 

Literaturhaus auf dem Stadtplan

Anreise mit der Deutschen Bahn

 

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20. MAI | JUGENDSTILTAGE | MATHILDENHÖHE

 

Die Darmstädter Jugendstiltage 2016 finden von 20. bis 22. Mai statt.

Am Freitag (20.) um 19 Uhr eröffnet Oberbürgermeister Jochen Partsch die Darmstädter Jugendstiltage 2016. Direkt danach folgt das Open Air Konzert mit „Walzer vom Weltende“.

Ab 20.15 Uhr präsentieren zwei junge Darmstädter Musiker und der Direktor des Institut Mathildenhöhe Philipp Gutbrod Jazzvariationen für Schlagzeuge und Keyboards. Für das leibliche Wohl sorgt eine Absinth- Bar. Und wer sich im Tango versuchen möchte, findet die Darmstädter Tango-Szene im Schwanentempel.

 

Unter dem Motto "Eine Nacht in Orange" verwandelt sich die Mathildenhöhe beim Illuminationsfest am Samstag, 21. Mai in ein oranges Lichtermeer. Ab 17 Uhr öffnen die Künstlerhäuser der Mathildenhöhe ihre Türen und im Platanenhain präsentieren Kunsthandwerker ihr Können. Zwei eigens für dieses Wochenende aufgebaute Bühnen werden fast ununterbrochen bespielt und auch die Russisch-orthodoxe Kirche lädt mit Vorträgen und Gesängen zum Besuch ein.

 

Am Sonntag, den 22. Mai findet dann von 12 bis 17 Uhr das Familienfestmit vielen Überraschungen für Groß und Klein im Platanenhain statt.

 

Das ausführliche Programm liegt an allen öffentlichen Stellen aus und kann bei Darmstadt Marketing heruntergeladen werden.

 


 

22. MAI | WILLI HOFFERBERT | KUNSTARCHIV-LITERATURHAUS

Kunst Archiv Darmstadt würdigt Willi Hofferbert (1896 – 1972) „Zwischen Neuer Sachlichkeit und experimentellem Aquarell“ –  Ausstellungseröffnung am  Sonntag, 22. Mai 2016 um 11 Uhr


Zum 120. Geburtstag würdigt das Kunst Archiv Darmstadt e.V. den Maler Willi Hofferbert in einer umfangreichen Ausstellung mit Ölbildern und Aquarellen. Nach Ausbildungsstationen an der Kunstgewerbeschule Mainz und bei dem Schriftkünstler Christian Heinrich Kleukens sowie dem Maler Kay H. Nebel an den Lehrwerkstätten für Kunst in Darmstadt, studierte er als Meisterschüler von Hugo Steiner-Prag in Leipzig und arbeitete danach unter dem Wegweisenden Intendanten des "Hessischen Landestheaters" in Darmstadt, Gustav Hartung, ab 1922 als Bühnenbildner. In der Darmstädter Brandnacht 1944 wurde sein gesamtes Werk zerstört.

Haus in der Landschaft, Aquarell/Wachsmischtechnik, um 1960

 

1945 war er Mitbegründer und von 1951 bis 1953 Geschäftsführer der Neuen Darmstädter Sezession, von 1947 bis 1961 gab er sein Wissen in der Farbenlehre und Farbgestaltung an der Darmstädter Werkkunstschule unzähligen Schülern weiter.

 

Die Ausstellung ist bis zum 30. September 2016 im Literaturhaus in den Räumen des Kunst Archivs in Darmstadt, Kasinostr. 3, zu sehen. Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 10 - 13, Do 10-18 Uhr


 

23. MAI | DER BRIEFWECHSEL WOLFSKEHL UND GEORGE | LITERATURHAUS

"VON MENSCHEN UND MÄCHTEN" – Der Briefwechsel 1892 – 1933 zwischen George und Wolfskehl.

 

Der Schauspieler Horst Schäfer und der Vorsitzende der Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft Karlheinz Müller geben einen Einblick in dieses Dokument deutscher Literatur- und Geistesgeschichte. Herausgegeben von Birgit Wägenbaur und Ute Oelmann, im Auftrag der Stefan George Stiftung. Für Darmstädter Leser hat dieser Briefwechsel eine besondere Bedeutung, denn sowohl Wolfskehl als auch George besuchten beide das Pädagog (Ludwig-Georg-Gymnasium).

Karl Wolfskehl (1869 - 1948) eröffnete 1892 die insgesamt 868 Stücke umfassende Korrespondenz mit einem begeisterten Brief an den ihm bis dato persönlich unbekannten Stefan George (1868 - 1933), weil er von dessen Gedichten bis ins Innerste getroffen war. Wolfskehl wurde der getreueste "Jünger" des sich selbst immer mehr als "Meister" inszenierenden George, der einer der bedeutendsten deutschen Dichter um die Jahrhundertwende wurde. "Hier profilieren sich zwei herausragende Protagonisten der klassischen Moderne, deren intensive Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Autoren und literarischen Strömungen ein komplexes Bild der literarischen und künstlerischen Avantgarde um 1900 entstehen lässt." (aus dem Klappentext)

 

Montag, 23. Mai | 19 Uhr | Literaturhaus Darmstadt | Kasinostr. 3

 

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SUSANNE KERN und PETRA PLÄTTNER reden über Frauen in Rheinhessen

Mit den Neuordnungen des Wiener Kongresses entstand 1816 auch die Provinz Rheinhessen als neuer, westlicher Teil des ebenfalls neuen Hessischen Großherzogtums. Dieses Jubiläum und immerhin knapp 130 Jahre Geschichte Rheinhessens als Teil Hessens, die erst mit den Neuregelungen durch die Aliierten Befreier 1945 endete, wird mit zahlreichen Ausstellungen, Symposien und Veranstaltungen in Rheinland-Pfalz begangen. Heute gibt es keine politische Körperschaft mehr mit diesem Namen, geblieben ist die räumlich fast gleiche „Weinbauregion Rheinhessen“.

 

Als Beitrag zum Jubiläum haben die Autorinnen Susanne Kern und Petra Plättner von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz in ihrem neuen Buch „Frauen in Rheinhessen – von 1816 bis heute“ 35 Frauenportraits zusammengefasst. Mit einigen von Ihnen werden sie die Hörer bei der Buchvorstellung bekannt machen.

 

Dienstag, 24. Mai | 19 Uhr | Literaturhaus Darmstadt |

 

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28. MAI | PRO-MI-MITGLIEDERKONZERT | CHOPIN-GESELLSCHAFT IM LITERATURHAUS

»Pro-Mi-Mitgliederkonzert« der Chopin-Gesellschaft am 28. Mai im Literaturhaus

 

Ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm bietet das diesjährige Mitgliederkonzert der Chopin-Gesellschaft, das ausnahmsweise nur von den Profi-Mitgliedern (Pro-Mi) der Chopin-Gesellschaft gestaltet wird. Die Pianistin Mariko Sudo, Studium an der Folkwang-Hochschule Essen/Duisburg und bei Menahem Pressler/USA, und der Pianist Artur Pacewicz, Studium an der Musikakademie Danzig und der Hochschule für Musik und Theater Hannover, sind beide Beiratsmitglieder der Gesellschaft.

Aufgeführt werden sowohl Werke für Klaviersolo und Klavier zu vier Händen als auch Kammermusik zusammen mit dem charismatischen polnischen Geiger Mariusz Patyra, dessen Auftritt bei den Chopin-Tagen im September 2015 in Darmstadt auf große Begeisterung stieß.

 

Auf dem Programm stehen Werke von Fryderyk Chopin, Alexander Skrjabin, Niccolo Paganini, Josef Suk und andere.

 

 

Samstag, 28. Mai | 20 Uhr |Literaturhaus, Vortragssaal

Karten online bestellen: www.chopin-gesellschaft.de

 


 

31. MAI | ROLAND KAEHLBRANDT TRIFFT HEINRICH DETERING |LITERATURHAUS

Roland Kaehlbrandt spricht im Literaturhaus mit Heinrich Detering

 

Es ist ein gutes, ein nützliches Buch. Alle Deutschen, die ihre Sprache nicht verleugnen wollen, sollten es lesen und seine Vorschläge beherzigen.“ Alfred Grosser

„Logbuch Deutsch – wie wir sprechen, wie wir schreiben“ ist eine Liebeserklärung von Roland Kaehlbrandt an die deutsche Sprache, aber auch ein kritisch-sarkastischer Zustandsbericht: Wird das Deutsche in absehbarer Zeit nur noch eine Alltags- und Familiensprache sein oder wird es seinen Status als voll ausgebaute Hochsprache auch in entscheidenden Bereichen wie Wissenschaft Wirtschaft und Politik behalten?

 

Roland Kaehlbrandt hat als Initiator mehrerer Sprachprojekte wie „DeutschSommer“, „Frankfurt schreibt!“ den Gebrauch der deutschen Sprache über viele Jahre beobachtet und zeigt uns, wie reizvoll sie sein kann.

 

Sein Gesprächspartner an dem Abend wird Heinrich Detering sein, Literaturwissenschaftler und Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt.

Dienstag, 31. Mai | 19 Uhr | Literaturhaus Darmstadt |

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KONTAKT

Lina Ophoven
Öffentlichkeitsarbeit Kultur

Wissenschaftsstadt Darmstadt
Kulturamt
Frankfurter Straße 71
64293 Darmstadt


lina.ophoven@darmstadt.de
T. +49 (0) 6151.13.3745
F. +49 (0) 6151.13.3398


www.darmstadt.de
 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

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