KulturNewsletterDarmstadt

    

      

 

                                                                                           

Inhalt

1. FEBRUAR | LESEBÜHNE |LITERATURHAUS
2. FEBRUAR | EIN ABEND ZU GERTRUD KOLMAR |LITERATURHAUS
7. FEBRUAR| THOMAS MELLE | LITERATURHAUS
5. FEBRUAR | 70 JAHRE DEUTSCHER FRAUENRING IN DA |LITERATURHAUS
9. FEBRUAR| AUSSTELLUNG KUNSTARCHIV | LITERATURHAUS
18. FEBRUAR| KLAVIERABEND |CHOPIN-GESELLSCHAFT |
19. FEBRUAR | BÜCHNERS 180. TODESTAG |LITERATURHAUS

1. FEBRUAR | LESEBÜHNE |LITERATURHAUS

Istanbul. Zwischenberichte.

 

Zur nächsten Lesebühne am Mittwoch, den 1. Februar, 19.30 Uhr im Literaturhaus,Kasinostraße 3, lesen Autorinnen und Autoren der Darmstädter Textwerkstatt 2015/2016 aus einem Buchprojekt mit dem Titel „Istanbul. Metaphern“. Danach Vorstellung der neuen

Teilnehmer für 2017: Markus Altmeyer (Karlsruhe), Dorothee Brix (Bad Kreuznach), Kerstin Campbell (Berlin), Sven-Thore Kramm (Darmstadt), Lauritz Müller (München), Daniel Mylow (Gladenbach) und Nicola Quass (Düsseldorf) sowie der Merck-Stipendiaten 2017 Judith Hennemann, Lauritz Müller, Nicola Quass und Friederike Winterhager. Musikalische

 

Die Musik an diesem Abend kommt von Gudrun Lang-Eurisch am Kontrabass, Hans-Gerd Knöll am Saxophon und Jörg Wieduwilt an der Gitarre. Moderiert wird der Abend vom Leiter der Textwerkstatt, Kurt Drawert.

 

Mittwoch, 1. Februar | 19:30 Uhr | Literaturhaus Darmstadt |

Literaturhaus auf dem Stadtplan

Anreise mit der Deutschen Bahn

 


 

2. FEBRUAR | EIN ABEND ZU GERTRUD KOLMAR |LITERATURHAUS

Karlheinz Müller von der Gesellschaft zur Pflege und Verbreitung deutschsprachiger jüdischer Dichtung und der Darmstädter Schauspieler Horst Schäfer stellen das Buch  „Ich will die Nacht um mich ziehn als ein warmes Tuch“ von  Gertrud Kolmar (1894 – 1943) vor.

 

Gertrud Kolmar war die Tochter des jüdischen Rechtsanwaltes Ludwig Chodziesner (1861–1943) und seiner Frau Elise, geborene Schoenflies (1872–1930). Sie wuchs im Charlottenburger Westend, dem heutigen Berliner Westend auf und besuchte nach mehreren privaten Berliner Mädchenschulen 1911/12 eine haus- und landwirtschaftliche Frauenschule in Elbisbach bei Leipzig.  1917 erschien ihr erster Gedichtband unter dem Pseudonym Gertrud Kolmar. Das Pseudonym erklärt sich aus der Herkunft ihres Familiennamens von der Stadt Chodziesen in der damaligen preußischen Provinz Posen, die 1878 in Kolmar umbenannt worden war.

 

Stolperstein am Haus Münchener Straße 18a, in Berlin-Schöneberg

 

Gertrud Kolmar wurde 1956 postum mit dem Deutschen Kritikerpreis ausgezeichnet.

Die Stadtteilbibliothek Schöneberg-Nord im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg trägt ihren Namen, ebenso je eine Straße in Berlin-Mitte und in Falkensee-Finkenkrug. Im Jahr 2007 wurden bei ihrem letzten Wohnhaus in Falkensee für sie und ihren Vater Stolpersteine verlegt. Und an der Straßenfront des Wohnhauses befindet sich eine steinerne Gedenktafel, die in der Brandenburger Denkmalliste enthalten ist. Das Museum und Galerie der Stadt Falkensee widmet sich in seiner Dauerausstellung ausführlich Leben und Werk Gertrud Kolmars.

 

Donnerstag, 2. Februar | 19 Uhr | Literaturhaus Darmstadt |

Literaturhaus auf dem Stadtplan

Anreise mit der Deutschen Bahn

 


7. FEBRUAR| THOMAS MELLE | LITERATURHAUS

Im Literaturhaus Darmstadt beginnt das Frühjahr schon am 7. Februar mit einem Besuch von Thomas Melle, der "Die Welt im Rücken" hat. Mit insgesamt 15 Veranstaltungen dreht sich im Frühjahrsprogramm, das bis zum 24. Juni andauert, alles um „Grenzgänger“.

 

"Es ist Literatur, doch alles ist wahr, nichts erfunden", sagt Thomas Melle zu seinem Roman, der 2016 auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis stand und von der Presse und seinen zahlreichen Lesern als große Kunst und Literatur hochgelobt wurde.

Mit „Die Welt im Rücken“ eröffnet Thomas Melle am Dienstag, 7. Februar das Frühjahrsprogramm 2017 im Literaturhaus. Seit vielen Jahren leidet er an der manisch-depressiven Erkrankung, auch bipolare Störung genannt. Er erzählt davon, von persönlichen Dramen und langsamer Besserung – und gibt einen außergewöhnlichen Einblick in das, was in einem Erkrankten so vorgeht. Die fesselnde Chronik eines zerrissenen Lebens, ein autobiografisch radikales Werk von höchster literarischer Kraft.

Sein Gesprächspartner an diesem Abend wird Ulrich Sonnenschein von hr2-kultur sein.

(c) Foto: Dagmar Morath

 

Dienstag, 7. Februar | 19 Uhr | Literaturhaus Darmstadt | Facebook

Literaturhaus auf dem Stadtplan

Anreise mit der Deutschen Bahn

 


 

5. FEBRUAR | 70 JAHRE DEUTSCHER FRAUENRING IN DA |LITERATURHAUS

Zukunft braucht Erinnerung - 150 Jahre Frauenbewegung und 70 Jahre Deutscher Frauenring in Darmstadt

2017 ist für die Darmstädter Frauenbewegung ein wichtiges Jahr: Vor 150 Jahren gründeten Luise Büchner und andere Darmstädter Frauen die Alice-Frauenvereine in Darmstadt, die teilweise bis zur Auflösung durch die Nazis existierten. An diese bedeutsamen Gründungen soll 2017 mit mehreren Veranstaltungen und Aktionen erinnert werden.

Auftakt zum Jubiläumjahr ist ein gemeinsamer Neujahrsempfang mit dem Darmstädter Frauenring, der nächstes Jahr seine Gründung vor 70 Jahren feiert.

 

Mehr unter: www.luise-buechner-bibliothek.de und www.luise-buechner-gesellschaft.de

Sonntag, 5. Februar | 11 Uhr | Literaturhaus Darmstadt |

 

Literaturhaus auf dem Stadtplan

Anreise mit der Deutschen Bahn


 

9. FEBRUAR| AUSSTELLUNG KUNSTARCHIV | LITERATURHAUS

Nie wieder Krieg! Künstler im Ersten Weltkrieg - Führung durch die Ausstellung mit Claus K. Netuschil

 

Claus K. Netuschil, der die Ausstellung konzipiert und eingerichtet hat, geht den Spuren der beteiligten Künstler im Ersten Weltkrieg und ihrer sehr unterschiedlichen Sicht auf das Kriegsgeschehen nach. Immer steht - im literarischen, wie im bildkünstlerischen - die realistische Beschreibung der unvorstellbaren Grausamkeit des Menschenmordens, so wie die Stadt- und Landzerstörung im Mittelpunkt und zeigt den oft beschrittenen Weg der Künstler vom euphorischen Einzug in den Krieg zur Depression durch die Kriegserlebnisse zum Antimilitarismus und Pazifismus. Die Botschaft lautet: Nie wieder Krieg!

Foto: Christoph Rau

Mehr Informationen im Internet: www.kunstarchivdarmstadt.de

 

Donnerstag, 9. Februar, 19 Uhr Kunst Archiv im 1. OG des Literaturhauses

 


 

18. FEBRUAR| KLAVIERABEND |CHOPIN-GESELLSCHAFT |

Die Chopin-Gesellschaft mit Sitz im Literaturhaus Darmstadt lädt am Samstag, 18. Februar ein zum Klavierabend mit Eric Lu in der Darmstädter Orangerie.

Der gerade erst 19-jährige Amerikaner Eric Lu, Schüler von Dang Thai Son, hat sich früh einen internationalen Ruf als junger Pianist mit einer unverwechselbaren musikalischen Stimme erworben. Einfühlsam und unprätentiös erspielte er sich den 1. Preis beim Chopin-Wettbewerb in Miami 2015. Im selben Jahr lenkte er mit dem Gewinn des 4. Preises beim prestigeträchtigen Internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau noch mehr Aufmerksamkeit auf sich.

"Der Ton war leuchtend, die Artikulation fesselnd und spannend, jede Note vollständig artikuliert, Legato- und Belcanto-Passagen bewegend. Ein wahrer Poet am Klavier, dem es gelang, eine äußerst intime Atmosphäre auf dem Steinway-Flügel in diesem riesengroßen Saal zu erzeugen", so eine der vielen Stimmen über den jungen Pianisten.

 

Sein Auftritt für die Chopin-Gesellschaft in der Darmstädter Orangerie mit Werken von Mozart, Schubert und die 28 Préludes von Chopin markiert sein Deutschland-Debüt.

Foto: Veranstalter

 

Kartenvorverkauf und weitere Informationen unter: www.chopin-gesellschaft.de

Samstag, 18. Februar,  19  Uhr | Orangerie Darmstadt

 


 

19. FEBRUAR | BÜCHNERS 180. TODESTAG |LITERATURHAUS

Wenn es Rosen sind, werden sie blühen...  BüchnerBühne bespielt Literaturhaus-Bühne

 

An Georg Büchners 180. Todestag erscheint Kasimir Edschmids Büchner-Roman „Wenn es Rosen sind, werden sie blühen… „ als erster Titel der Edition Büchnerland. Die Herausgeber – Peter Brunner, Heiner Dieckmann und Christian Suhr – präsentieren das Buch und erläutern die Entscheidung zur Neuherausgabe.

 

Die Geschichte erzählt den tragisch gescheiterten Anlauf zu einer radikalen Erneuerung Deutschlands im absolutistischen Polizeistaat Hessen. In der Gegenüberstellung des Dichters und Mediziners Georg Büchner und dem protestantischen Theologen Ludwig Weidig wird daran erinnert, dass Deutschland eine wirkliche Widerstandstradition mutiger Einzelgänger hat.

 

Christian Suhrs BüchnerBühne bereichert den Abend, der von der Luise-Büchner-Gesellschaft veranstaltet wird, mit Szenen aus dem gleichnamigen Theaterstück.

 

Sonntag, 19. Februar | 16 Uhr | Literaturhaus Darmstadt |

Literaturhaus auf dem Stadtplan

Anreise mit der Deutschen Bahn

 


 

KONTAKT

Lina Ophoven
Öffentlichkeitsarbeit Kultur

Wissenschaftsstadt Darmstadt
Kulturamt
Frankfurter Straße 71
64293 Darmstadt


lina.ophoven@darmstadt.de
T. +49 (0) 6151.13.3745
F. +49 (0) 6151.13.3398


www.darmstadt.de
 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hinweise der Sponsoren dieses Newsletters:


Tongo Musik - Lernspiel für Kinder


Musik, Instrumente und Noten spielerisch entdecken.
Mit Lernspielen für Kinder von 2 - 8 Jahren.
Ausgezeichnet mit "Best of 2016" (Apple)
„Tongo Musik“ - für Smartphone und Tablet




Mehr lesen