Neues aus dem Kulturamt Darmstadt

                                Mai 2018

 

Inhalt

2. MAI | LESEBÜHNE | LITERATURHAUS
4. MAI | KONZERT | JAZZINSTITUT
8. MAI | LITERATURHAUS IN DER CENTRALSTATION
13. MAI | ESTEBAN FEKETE | KUNST ARCHIV IM LITERATURHAUS
15. MAI | BIBLIOTHEKSGESPRÄCH | LITERATURHAUS
16. MAI | DARMSTÄDTER MUSIKGESPÄCH | MATHILDENHÖHE OSTHANG
17. MAI | FORUM LITERATUR UND PHILOSOPHIE | LITERATURHAUS
18. MAI | YEAH!BANDS! | BESSUNGER KNABENSCHULE
18. MAI | HUCH EIN BUCH | LITERATURHAUS
24. MAI | MARY SHELLEY | LITERATURHAUS
25. MAI | BESSUNGER JAM SESSION | JAZZINSTITUT
27. MAI | WORKSHOP UND KONZERT | JAZZINSTITUT
KONTAKT

2. MAI | LESEBÜHNE | LITERATURHAUS

Sonderprogramm. Schnittstellen der Literatur (II): Musik und musikalisches System.

 

Bernd Leukert, ehemals Musikredakteur beim Hessischen Rundfunk und heute vor allem als Kritiker und Publizist bei FAUST-KULTUR bekannt, ist auch Autor und Komponist von akusmatischer Musik. Wir hören einige seiner Stücke und sprechen im Anschluss darüber, was Akusmatik ist und wie sie entsteht. Denn „die Verwandtschaft von Musik und Poesie beruht oft auf einem Missverständnis, was die Musikalität in der Musik und in der Poesie betrifft. Aber es gibt auch poetische Gemeinsamkeiten“, sagt Bernd Leukert, mit dem Kurt Drawert darüber sprechen wird.

 

Im zweiten Teil des Abends präsentieren Gudrun Lang-Eurisch (Kontrabass) und Matthias Schubert (Klavier) eine neu eingespielte CD. Jazz vom Feinsten!

 

Mittwoch, 2. Mai | 19:30 Uhr | Literaturhaus Darmstadt |

Literaturhaus auf dem Stadtplan

Anreise mit der Deutschen Bahn


 

4. MAI | KONZERT | JAZZINSTITUT

Urs Leimgruber und Andreas Willers im Gewölbekeller des Jazzinstituts

Der Sopran- und Tenorsaxophonist Urs Leimgruber und der Berliner Gitarrist Andreas Willers leben von Interaktion und Abstraktion, Intuition und Struktur.

 

Willers gilt als Ausnahmeerscheinung mit einem enormen stilistischen Background und weiten technischen und klanglichen Möglichkeiten, die von sicherem Formgefühl und emotionaler Kraft getragen sind. Wie auch der Saxophonist Urs Leimgruber zählt er zum Nukleus der zeitgenössischen, improvisierten Musik in Europa. Der Schweizer, Dozent an der Hochschule Luzern, hat durch neue Spieltechniken und seinen erweiterten Saxophonklang Bedeutendes zur Entwicklung seines Instruments beigetragen.

Foto: Promo©

Freitag, 4. Mai | 20:30 Uhr | Jazzinstitut


 

8. MAI | LITERATURHAUS IN DER CENTRALSTATION

Literaturhaus zu Gast in der Centralstation - Alice Schwarzer „Meine algerische Familie“

 

Alice Schwarzer hat seit Jahrzehnten eine enge Beziehung zu einer Familie in Algerien, einer Familie, die in ihrer Vielfalt und Lebendigkeit ein regelrechtes Abbild dieses nordafrikanischen Landes zwischen Tradition und Moderne ist, zwischen islamistischer Bedrohung und demokratischen Hoffnungen. Ein sehr persönliches, intensives und natürlich auch politisches Buch von Alice Schwarzer aus dem sie am Dienstag, 8. Mai in der Centralstation lesen wird.

© Bettina Flitner

 

Die Lesung beginnt um 19:30 Uhr. Die Karten an der Abendkasse kosten 19 Euro im Vorverkauf 17,90 Euro über Ztix http://www.ztix.de/buyTicket.php/7841001.

 


 

13. MAI | ESTEBAN FEKETE | KUNST ARCHIV IM LITERATURHAUS

Ausstellungseröffnung „Der Farbe verpflichtet!“ – Highlights aus Esteban Feketes Werk

Esteban Fekete gehört mit seinem Werk zu den Einzelgängern in der Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das Kunst Archiv Darmstadt e.V. bewahrt große Teile seines Nachlasses, so, das gesamte druckgrafische Werk, Ölbilder, Zeichnungen und Holzskulpturen. Sein Wirken zeichnet sich durch die Freude am Experiment aus, so entstanden Hinterglasbilder, Emaillen, Environments, bemalte Keramiken, Schmuck, Buchkunst und vieles mehr. Die Balance zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion kennzeichnet ihn als Einzelgänger in der Kunst des 20. Jahrhunderts in Darmstadt.

 

Die Ausstellung richtet den Fokus das erste Mal auf herausragende Kunstwerke aus den vielen Arbeitsfeldern des Künstlers und dokumentiert anschaulich dessen Lebensleistung.

(c) Christoph Rau

 

 

Sonntag, 13. Mai | 11 Uhr Ausstellungseröffnung |Kunst Archiv im Literaturhaus Darmstadt |

Literaturhaus auf dem Stadtplan

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15. MAI | BIBLIOTHEKSGESPRÄCH | LITERATURHAUS

Vor- und zur Diskussion gestellt: Lévi-Strauss. Eine Biographie von Emmanuelle Loyer
41. Bibliotheksgespräch in der Alexander-Haas-Bibliothek
Vorbereitung: Dr. Elisabeth Krimmel, Darmstadt


Aus bislang unveröffentlichten Dokumenten des persönlichen Archivs von Claude Lévi-Strauss (1908-2009) schildert die Historikerin Emmanuelle Loyer die Persönlichkeit und die Entwicklungen des Ethnologen, Schriftstellers, Melancholikers und Ästheten. Sie entdeckt die Herkunft seines Doppelnamens, beschreibt die Kindheit im jüdisch assimilierten Elternhaus, Jugend- und Studienzeit sowie die lebenslange politische und intellektuelle Suche nach den Koordinaten der menschlichen Existenz. Wie ein Pilger brach Lévi-Strauss zwischen 1935 und 1942 mehrfach in die Urwälder Brasiliens auf, lebte bei vom Aussterben bedrohten Eingeborenen und erforschte den „Übergang ihrer Kulturen aus der Natur in die Kunst“. Jahrelang arbeitete er an einem Inventar der mentalen Innenräume und formte die Grundzüge der modernen „Strukturalen Anthropologie“.

Nach dem 2. Weltkrieg kehrte Claude Lévi-Strauss nach Frankreich zurück. In zahlreichen Schriften revolutionierte er die Sehweise auf „primitive Kulturen“. Als 1955 die „Traurigen Tropen“ erschienen, wurde das spannende und poetisch geschriebene Buch ein Welterfolg. Die Franzosen feierten den Wissenschaftler wie einen Nationalhelden. Er selber bewahrte sich bis an sein Lebensende den „Blick aus der Ferne“.

 

Infos unter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

 

Dienstag, 15. Mai | 18 Uhr |  Osteingang, II. Stock, Seminarraum Literaturhaus Darmstadt |

Literaturhaus auf dem Stadtplan

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16. MAI | DARMSTÄDTER MUSIKGESPÄCH | MATHILDENHÖHE OSTHANG

Was klingt denn da? – Ein Gespräch über Natur und Kunst

Das musikalische Quartett besteht aus den Leitern der drei städtischen Darmstädter Musikinstitute – Cord Meijering (Akademie für Tonkunst), Thomas Schäfer (Internationales Musikinstitut) und Wolfram Knauer (Jazzinstitut) – sowie einem Gast.

(c) Theo Jansen

 

Mittwoch, 16. Mai | 20 Uhr | MainHall am Osthang, Mathildenhöhe

 


 

17. MAI | FORUM LITERATUR UND PHILOSOPHIE | LITERATURHAUS

Forum Literatur und Philosophie der Deutsch-Indischen Gesellschaft
Gib nichts auf und halte nichts fest – ein Weg der Spiritualität
Referent: Prof. Dr. Klaus Jork


Die indische Spiritualität kann vereinfacht in zwei Richtungen eingeteilt werden: in eine asketische, weltverneinende Bewegung und in eine welt- und leibbejahende Richtung. Alle suchen Antworten auf die Fragen: Woher komme ich? Wer bin ich? Warum bin ich hier? Wohin gehe ich? Rational lassen sich dazu ebenso Antworten finden wie auf dem Weg der Mystik. Wir wollen versuchen, Antworten auf die Fragen zu finden und dabei erkennen, was uns selbst entspricht.

(c) Theo Jansen

 

Donnerstag, 17. Mai | 19 Uhr | Literaturhaus Darmstadt |

Literaturhaus auf dem Stadtplan

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18. MAI | YEAH!BANDS! | BESSUNGER KNABENSCHULE

STATES OF PLAY ist eigentlich mehr als eine Band. Sie ist mehrere Bands in einer.

 

Kontrabassist Sebastian Gramss widmet sich mit States of Play einer „radikalen Manipulation der essentiellen Architektur von Musik“, wie er es nennt. Melodien, Rhythmen und Grooves, die diese Big Band mit ihren Solisten im Übermaß zu bieten hat, werden in Echtzeit zerlegt und immer wieder neu zusammengesetzt, verwandelt sich quasi schon im Entstehen fortwährend, erschafft immer neue Klangsituationen und erweitert damit vertraute Strukturen polyrhythmisch.

 

Foto: Frank Schindelbeck ©

 

Das Lichtkonzept und die Videosequenzen des Licht-Art Künstlers Ludwig Kukartz interagieren mit den auf der Bühne agierenden Künstlern. Mit raumfüllenden sich langsam verändernden Struktur- und Farbverläufen folgt und kontrastiert es den Verlauf der Musik.

 

Freitag, 18. Mai | 20:30 Uhr |Bessunger Knabenschule,  Jazzinstitut


 

18. MAI | HUCH EIN BUCH | LITERATURHAUS

„Huch ein Buch“ zu Gast im Literaturhaus - Lea-Lina Oppermann liest aus  „Was wir dachten, was wir taten“ für Jugendliche ab 14 Jahre

 

Amokalarm. Eine maskierte Person dringt ins Klassenzimmer ein und diktiert mit geladener Pistole Aufgaben, die erbarmungslos die Geheimnisse aller an die Oberfläche zerren. Arroganz, Diebstähle, Mitläufertum, Lügen – hinter sorgsam gepflegten Fassaden tun sich persönliche Abgründe auf.

(c) Foto: Sebastian Bahr

Die Veranstaltung ist fast ausverkauft. Karten: http://www.ztix.de/buyTicket.php/7818001

 

Freitag, 18. Mai | 11 Uhr | Literaturhaus Darmstadt | Facebook

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24. MAI | MARY SHELLEY | LITERATURHAUS

Mary Shelley - Leben und Leidenschaften der Schöpferin des Frankenstein
Lesung mit der Autorin Barbara Sichtermann (Berlin)

Barbara Sichtermann, Autorin zahlreicher Bücher über bedeutende Frauen, Trägerin des Luise-Büchner-Preises 2015 erzählt in ihrer Romanbiografie die spannende Geschichte einer inspirierenden, emanzipierten und starken Frau, die für die Liebe große Risiken eingeht und selbstbewusst ihren Traum vom Schreiben verfolgt.

 

Infos zur Lesung hat die Luise-Büchner-Gesellschaft

 

Donnerstag, 24. Mai | 19 Uhr | Literaturhaus Darmstadt

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25. MAI | BESSUNGER JAM SESSION | JAZZINSTITUT

Opener Band: Jürgen Wuchners Mingus Workshop Band

 

Seit vielen Jahren schon arbeitet Bassist Jürgen Wuchner mit diesem vielköpfigen Ensemble, das sich aus Amateurmusiker/innen aus dem Rhein-Man-Gebiet zusammensetzt. Was ursprünglich als musikalische Reminiszenz an Kontrabass-Legende Charles Mingus und dessen agile Mingus-Bigband gedacht war, ist nach vielen Jahren des Zusammenspiels inzwischen weit mehr als eine reine Repertoire-Band. Viele Stücke aus Wuchners Feder, aber auch anderer großer Komponisten der Jazzgeschichte gehören zu ihrem Programm.

 

Anschließend laden der Förderverein Jazz e.V. und das Jazzinstitut Darmstadt Musikerinnen und Musiker zum zwanglosen Musizieren vor Publikum bei freiem Eintritt ein.

 

Freitag, 25. Mai | 20.30 Uhr | Gewölbekeller unterm Jazzinstitut


 

27. MAI | WORKSHOP UND KONZERT | JAZZINSTITUT

Workshop und Konzert: Mediterranian Roots mit Pietro Ballestrero & Achille Succi

 

Der italienische Gitarrist Pietro Ballestrero stellt bei seiner Rückkehr ins Jazzinstitut sein neuestes Album mit dem Titel "ROOTS" vor, welches sein Duo mit dem Holzbläser Achille Succi dokumentiert. Succi selbst gehört zu den interessanten italienischen Musikern der dortigen Jazzszene.

Foto: ECK Festival Lodz ©

 

Der intensive Dialog zwischen der tiefen Stimme der Bassklarinette und den rein klingenden Nylonsaiten von Ballestreros Akustikgitarre flutet durch die Originalkompositionen der beiden Musiker. Loops, vertraute Riffs, bekannte Melodien und selbst Coverversionen bestens vertrauter Rocksongs erhalten dadurch einen sehr speziellen Charakter. Die vertraute Sprache und der Gestus des zeitgenössischen Jazz verbinden sich dann auf einzigartige Weise mit dem typischen Sound mediterraner Musik.

 

Infos und Anmeldung zum Workshop mit den Musikern unter: Jazzinstitut

 

Sonntag, 27. Mai | 19 Uhr | Gewölbekeller unterm Jazzinstitut



 

KONTAKT

Lina Ophoven
Öffentlichkeitsarbeit Kultur

Wissenschaftsstadt Darmstadt
Kulturamt
Frankfurter Straße 71
64293 Darmstadt


lina.ophoven@darmstadt.de
T. +49 (0) 6151.13.3745
F. +49 (0) 6151.13.3398


www.darmstadt.de
 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

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