Hier finden sie ausgewählte städtische Veranstaltungen aus dem Kulturbereich der Wissenschaftsstadt Darmstadt für den kommenden Monat.

Für die Sichtbarkeit von Bildern im Newsletter muss diese E-Mail im HTML-Format angezeigt werden. Abhängig von ihrem Mailprogramm muss evtl. zusätzlich die Bilderfreigabe erfolgen.


 

 

Inhalt

1. OKTOBER | LESEBÜHNE | LITERATURHAUS
7. OKTOBER | SAŠA STANIŠIĆ | CENTRALSTATION
10. – 16. OKTOBER | 22. INTERNATIONALER MEISTERKURS FÜR PIANISTEN | LITERATURHAUS
23. – 25. OKTOBER | HERBSTTAGUNG | DEUTSCHE AKADEMIE FÜR SPRACHE UND DICHTUNG
24. OKTOBER | AUSSTELLUNG | JAZZINSTITUT
24. OKTOBER | JAZZ TALK 103 | JAZZINSTITUT
31. OKTOBER | HEIMSPIEL DES VIBRAPHONISTEN | JAZZINSTITUT
21. OKTOBER | LUDWIG FELS LIEST | LITERATURHAUS
KONTAKT

1. OKTOBER | LESEBÜHNE | LITERATURHAUS

Lesebühne im Oktober

 

Zur nächsten Lesebühne stellen Adrian Kasnitz aus Köln und die Darmstädter Autorin Iris Welker-Sturm ihre Gedichte vor. Iris Welker-Sturm führt die verschiedenen medialen und ästhetischen Ausdrucksformen in einer Weise zusammen, dass neue, unerwartete Objekte entstehen. So auch ist ihre Lyrik, die sie vortragen wird, Klang- und Raumerlebnis wie Sprachereignis in einem. Der Schriftsteller und Herausgeber der „parasitenpresse“ Adrian Kasnitz liest aus seinem 2013 erschienenen Lyrikband „Sag Bonjour aus Prinzip“. Gedichte von melancholischer Schönheit im Spannungsfeld zwischen Natur, Geschichte und der Idee des Menschen von sich selbst. Moderation: Martina Weber. Der Eintritt ist frei.

 

Literaturhaus Darmstadt | Kasinostraße 3 | Mittwoch, 1. Oktober um 19.30 Uhr


 

7. OKTOBER | SAŠA STANIŠIĆ | CENTRALSTATION

Es ist die Nacht vor dem Fest im uckermärkischen Fürstenfelde. Das Dorf schläft. Bis auf den Fährmann – der ist tot. Und Frau Kranz, die nachtblinde Malerin, die ihr Dorf zum ersten Mal bei Nacht zeigen will. Ein Glöckner und sein Lehrling wollen die Glocken läuten, das Problem ist bloß: die Glocken sind weg. Eine Füchsin sucht nach Eiern für ihre Jungen, und Herr Schramm, ein ehemaliger Oberst der NVA, findet mehr Gründe gegen das Leben als gegen das Rauchen. Alte Geschichten, Sagen und Märchen ziehen mit den Menschen um die Häuser. Sie fügen sich zum Roman einer langen Nacht, zu einem Mosaik des Dorflebens, in dem Alteingesessene und Zugezogene, Verstorbene und Lebende, Handwerker, Rentner und edle Räuber in Fußballtrikots aufeinandertreffen.


Foto: Katja Sämann

 

Das Besondere am Erzähler Saša Stanišić ist die Zugewandtheit, mit der er seine Figuren entwirft und seine Art des Vorlesens. Die, man könnte es über Wochen im Hessischen Rundfunk hören, so viele Menschen verzaubert hat.

 

Saša Stanišić, 1978 in Visegrad in Bosnien-Herzegowina geboren, lebt seit 1992 in Deutschland. Sein Debütroman "Wie der Soldat das Grammofon repariert"  wurde bisher in 30 Sprachen übersetzt. Staniŝić erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Im März 2014 erhielt »Vor dem Fest« den Preis der Leipziger Buchmesse. Der Abend wird moderiert von Ruthard Stäblein, HR2 kultur

 

Lesung um 20 Uhr in der Centralstation Darmstadt in Kooperation mit dem Literaturhaus Darmstadt .

 


 

 

10. – 16. OKTOBER | 22. INTERNATIONALER MEISTERKURS FÜR PIANISTEN | LITERATURHAUS

Diese 1972 von Maciej Lukaszczyk (1934 - 2014) gegründete Reihe internationaler Meisterkurse für Pianisten, die unter Leitung weltberühmter Pianisten und Pädagogen wie Jan Ekier, Ludwik Stefanski, Halina Czerny-Stefanska, Dominique Merlet, Rudolf Kehrer, Kevin Kenner, Katarzyna Popowa-Zydron, Boris Bloch und weiteren stand, findet in diesem Jahr ihre Fortsetzung unter der Leitung von Prof. Andrzej Jasinski und Prof. Elzbieta Karas-Krasztel. Prof. Jasinski lebt und lehrt in Kattowitz in Polen und ist als Pianist, aber besonders als Pädagoge weltweit gefragt. Seit 2000 ist er Juryvorsitzender des Internationalen Chopin-Wettbewerbs in Warschau. Elzbieta Karas-Krasztel ist seit vielen Jahren erfolgreiche Professorin an der Chopin-Musikakademie in Warschau.

 

Prof. Jasinski                Prof. Elzbieta Karas-Krasztel
 

Eröffnet wird der Meisterkurs mit einem Klavierabend am Freitag (10.) um 19 Uhr im Literaturhaus, gestaltet von den zwei  Kursleitern Prof. Jasinski und Prof. Karas-Krasztel. Auf dem Programm stehen Werke von Mozart, Chopin, Brahms und Liszt.


Es folgen dann sechs Tage intensiven Unterrichts, wo zwölf ausgezeichnete, ausgesuchte junge Pianisten aus zehn Ländern im Literaturhaus mit den Kursleitern an der Perfektionierung ihres musikalischen Vortrags arbeiten. Zuhörer sind eingeladen, bei kostenlosem Eintritt diesen Gestaltungs- und Verwandlungsprozess hautnah mitzuerleben. Kurszeiten täglich von 10 bis 13 und 16 bis 19 Uhr.

Höhepunkt des Meisterkurses ist das festliche Teilnehmerabschlusskonzert am Donnerstag (16.) um 19 Uhr in der Orangerie.

 

Mehr Informationen und Kartenvorverkauf: www.chopin-gesellschaft.de
 


 

23. – 25. OKTOBER | HERBSTTAGUNG | DEUTSCHE AKADEMIE FÜR SPRACHE UND DICHTUNG

Vom Krieg erzählen - Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung

Herbsttagung vom 23. bis 25. Oktober 2014 in Darmstadt

 

Die Publizistin und Philosophin Carolin Emcke erhält in diesem Jahr den Johann-Heinrich Merck-Preis für literarische Kritik und Essay. Sie wird ausgezeichnet für ihre Reportagen und Essays, in denen sie extreme Erfahrungen von Gewalt und Ausgrenzung in den Kriegsgebieten der Welt reflektiert.

Doch wie lässt sich überhaupt von Krieg und Gewalt berichten oder erzählen? Wie kann das »Unbeschreibliche« beschrieben werden? Um diese Fragen geht es auf der diesjährigen Herbsttagung der Deutschen Akademie für Sprache Dichtung.

 

»Erzähl mir nichts vom Krieg«                             Lukas Bärfuss © Frederic Meyer

Eröffnet wird die Tagung am Donnerstag-Abend (23.) mit drei Schriftstellern, die in ihren Texten ganz unterschiedlich auf extreme Erfahrungen und Ereignisse antworten: Lukas Bärfuss, Romanautor und einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Dramatiker, Anne Duden und Robert Schindel, beide vielfach ausgezeichnete Lyriker und Prosaautoren.

Donnerstag, 23. Oktober | 19:30 Uhr | Centralstation | Im Carree | Eintritt frei

 

«Weil es sagbar ist«                     Merck-Preisträgerin Carolin Emcke © Andreas Labes

In der zweiten Veranstaltung am Freitag-Nachmittag (24.) wird die Preisträgerin Carolin Emcke selbst zu Wort kommen. Seit 1998 bereist sie weltweit Krisengebiete, u.a. Kosovo, Afghanistan, Gaza, Irak und berichtet darüber. Gibt es dabei Grenzen des Sagbaren, des Verstehens?

 

Veranstaltungsdaten: Freitag, 24. Oktober | 15:30 Uhr | Theaterfoyer Staatstheater Darmstadt | Georg-Büchner-Platz 1 | Eintritt frei

 

Büchner-Preisträger Jürgen Becker

Der diesjährige Büchner-Preisträger Jürgen Becker liest am Freitagabend, 24.10., in der Darmstädter Orangerie, bevor er am Samstag den renommierten Literaturpreis im Staatstheater entgegennimmt. Die Laudatio hält der Schriftsteller Lutz Seiler. Neben dem Büchner-Preis werden noch verliehen: Der Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa an den Kunsthistoriker Jürgen Osterhammel. Der Historiker Lutz Raphael wird ihn würdigen. Und Carolin Emcke erhält den Merck-Preis. Die Laudatio hält der Historiker Valentin Groebner.

 

Veranstaltungsdaten Lesung: Freitag, 24. Oktober | 20 Uhr | Orangerie | Bessunger Str. 44 | Eintritt frei

 

Veranstaltungsdaten Preisverleihung: Samstag, 25. Oktober | 16 Uhr | Staatstheater Darmstadt | Georg-Büchner-Platz 1 | Karten 6,- Euro | Karten sind ab dem 29. September über das Staatstheater zu erwerben.

 


 

24. OKTOBER | AUSSTELLUNG | JAZZINSTITUT

Flüchtige Momente gelebten Lebens

 

Seit 40 Jahren fotografiert der Amerikaner Patrick Hinley Künstler. Anfangs den kreativen Schaffensprozess der Musiker, in den letzten Jahren dann die flüchtigen Momente des gelebten Lebens.

Eine Auswahl seiner Schwarz-Weiß-Fotografien ist ab dem 24. Oktober und während der Konzerttermine im Gewölbekeller des Bessunger Kavaliershauses in der Galerie des Jazzinstituts zu besichtigen. Zur Eröffnung der Ausstellung um 19:30 Uhr wird Patrick Hinley anwesend sein.

 


 

24. OKTOBER | JAZZ TALK 103 | JAZZINSTITUT

Hypnotische Mischung aus Roots Music und New York-Avantgarde

 

Cooper-Moore | Diddely Bo, Twinger, Mouth Bow, Fretless Banjo

Assif Tsahar | Tenorsaxophon

Chad Taylor | Schlagzeug

 


Was die drei New Yorker da treiben, ist eine hypnotische Mischung aus Roots Music und New York-Avantgarde. Cooper-Moore ist Griot, Instrumentenerfinder, Komponist, Sänger, Pianist – auf jeden Fall ein Multitalent, dessen musikalische Vita eng mit anderen Protagonisten schwarzer Avantgarde wie David S. Ware oder William Parker verknüpft ist. Gemeinsam mit dem aus Israel stammenden Tenorsaxophonisten Assif Tsahar und Schlagzeuger Chad Taylor bildet er das fulminante Trio Digital Primitives.

 

Zum JazzTalk lädt Wolfram Knauer, Leiter des Jazzinstituts, seit über 15 Jahren in unregelmäßigen Abständen Musikerinnen und Musiker, um zu musizieren, zwischendurch aber auch im Gespräch über ihr musikalisches Konzept, ihr Leben mit der Musik zu berichten.

 

Freitag, 24. Oktober um 20:30 Uhr | Jazzinstitut


 

31. OKTOBER | HEIMSPIEL DES VIBRAPHONISTEN | JAZZINSTITUT

Christopher Dell | Vibraphon

Christian Ramond | Kontrabass

Felix Astor | Schlagzeug

 

Christopher Dell Foto: Jazzinstitut
Heimspiel für den Vibraphonisten Christopher Dell, aus dessen Projekten dieses Trio von großer intellektueller Waghalsigkeit und emotionaler Rasanz eindeutig hervorsticht.

Ein andauernder Grenzgang zwischen vielschichtigen Improvisationen und eingeübten Patterns fordert nicht nur diese drei herausragenden Solisten permanent heraus, er verlangt auch von seinem Publikum ein hohes Maß an Wachheit und Bewusstsein.

 

Freitag, 31. Oktober, 20:30 Uhr | Jazzinstitut

 


 

21. OKTOBER | LUDWIG FELS LIEST | LITERATURHAUS

Ludwig Fels 1946 geboren in Treuchtlingen (Franken) ist seit 1973 frei­beruflicher Schrift­steller und lebt heute in Wien. Er hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, unter anderem: Leonce-und-Lena-Preis; Hans-Fallada-Preis; Kranichsteiner Literaturpreis, Stadtschreiber von Bergen  und Wolfgang-Koeppen-Preis.


Aleksandra Pawloff

 

1973 debütierte er mit dem Lyrikband Anläufe bei Luchterhand. Nach weiteren Lyrikbänden und dem Prosaband "Mein Land" folgte 1981 der Roman „Ein Unding der Liebe“. Mehrere Monate hielt sich der Titel auf Platz 1 der SWR-Bestenliste. 1988 wurde das Buch verfilmt (ZDF).

Es folgte eine Reihe weiterer Romane wie „Rosen für Afrika“, „Bleeding heart“ oder „Mister Joe“ und „Krums Versuchung“. Zuletzt erschienen der Roman „Die Parks von Palilula (2009)“ und der Gedichtband „Egal wo das Ende der Welt liegt (2010)“.

 

Ludwig Fels liest am 21. Oktober ab 19 Uhr aus ausgesuchten Büchern vor | Literaturhaus Darmstadt

 


 

KONTAKT

Lina Ophoven
Öffentlichkeitsarbeit Kultur

Wissenschaftsstadt Darmstadt
Kulturamt
Frankfurter Straße 71
64293 Darmstadt

lina.ophoven@darmstadt.de
T. +49 (0) 6151.13.3745
F. +49 (0) 6151.13.3398

www.darmstadt.de







Hinweise der Sponsoren dieses Newsletters:


Dieser Newsletter wird versandt über den kulturkurier
Mehr lesen