Besucherinnen und Besucher erkunden spielerisch die Ausstellung Sprache

Liebe Newsletter-AbonnentInnen, sehr geehrte Damen und Herren,

in zwei neuen großen Sonderausstellungen lädt das Deutsche Hygiene-Museum in diesem Winter und noch bis zum Sommer 2017 zur Auseinandersetzung mit Themen ein, die auf entscheidende Weise unser Menschsein ausmachen: mit der SPRACHE und der SCHAM.

SPRACHE. Welt der Worte, Zeichen, Gesten heißt die Ausstellung, die bis zum 20. August 2017 zu sehen und in Kooperation mit der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung entstanden ist. Sie zeigt die Vielschichtigkeit, die schöpferische Kraft und nicht zuletzt auch die Schönheit der Sprache. Und sie macht deutlich, wie komplex und anpassungsfähig dieses Instrument ist, über das nur wir Menschen verfügen und mit dem wir jeden Tag so selbstverständlich umgehen. Einen Videotrailer zur Ausstellung finden Sie hier.

Außerdem ist bis zum 5. Juni 2017 die Sonderausstellung SCHAM. 100 Gründe, rot zu werden zu sehen. In einem Parcours aus einhundert Gründen und Anlässen der Scham beleuchtet die Ausstellung dieses vielschichtige Grundgefühl, das jeden von uns auf die ein oder andere Weise von Kindesbeinen an begleitet.

Es gibt also mehr als hundert gute Gründe für Sie und Ihre Gäste, das Deutsche Hygiene-Museum zu besuchen!

Eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch wünscht Ihnen im Namen des Museums-Teams,

Odile Vassas
Abteilung Kommunikation

Foto:  David Brandt

HINWEIS: Neue Eintrittspreise ab Jahr 2017 - ab Januar auf www.dhmd.de

Inhalt

AKTUELLE SONDERAUSSTELLUNGEN UND FÜHRUNGSANGEBOTE
WEITERE SONDERAUSSTELLUNGEN 2017-2018
ÖFFNUNGSZEITEN UND NEUE EINTRITTSPREISE
HIGHLIGHT-VERANSTALTUNGEN BIS MÄRZ 2017
KONTAKT REDAKTION

AKTUELLE SONDERAUSSTELLUNGEN UND FÜHRUNGSANGEBOTE

Blick in den ersten Ausstellungsraum Homo Loquens, der sich mit dem Thema Spracherwerb beschäftigt.

SPRACHE
WELT DER WORTE, ZEICHEN, GESTEN
bis 20. August 2017

Eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums in Kooperation mit der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung

Das Plakatmotiv zur Ausstellung zeigt drei Punkte in Anführungszeichen
„Streifzüge durch die wahre Heimat: Das Dresdner Hygiene-Museum zeigt eine gewitzte, überreiche Ausstellung über Sprache, Gesten, Zeichen“ Süddeutsche Zeitung, 8./9. Oktober 2016

 

Wie viele Sprachen kann ein Mensch lernen? Was haben Gestik und Mimik mit Sprache zu tun? Und können Tiere sprechen? Prägt Sprache unsere Vorstellungen von der Welt? Wann wird Sprache zur Waffe? Und was sprechen wir in hundert Jahren?


Mit diesen und noch viel mehr Fragen befasst sich unsere große Ausstellungsexpedition in die Welt der Worte, Zeichen und Gesten. Sie stellt die Entwicklung und die Schönheit der Sprache ins Zentrum und schärft das Bewusstsein für den eigenen Sprachgebrauch. Und sie zeigt die Wandlungsfähigkeit von Sprache, die mit den Umbrüchen unserer Lebenswelten verbunden sind.

Mit ihren „sprechenden“ Exponaten, interaktiven Stationen und speziellen Angeboten wie Texten in Leichter oder Gebärdensprache bietet die Ausstellung für alle Besuchergruppen einen spannenden Parcours mit reichlich Wortwitz.


Führungen und Projekte für Einzelbesucher
An Wochenenden bieten wir Familien-Aktionen sowie öffentliche Führungen - auch in Deutscher Gebärdensprache, in Leichter Sprache sowie für Blinde und Sehbehinderte.

Alle Angebote finden Sie hier.

 

Für Gruppen und Schulklassen
Neben Übersichtsführungen für Gruppen aller Art haben wir für Schulen spezielle thematische Angebote ausgearbeitet, vom Projekt „Ohne Worte“ bis zur Führung „Wir müssen reden“. Das komplette Programm für Schulklassen finden Sie hier.

Bilder
Oben: Plakatmotiv zur Ausstellung

Mitte: Blick in die Ausstellung, Foto: David Brandt 
Unten: Eine Ausstellung zum Mitsprechen und -spielen für die ganze Familie

 


Blick in die Ausstellung

SCHAM
100 GRÜNDE, ROT ZU WERDEN

bis 5. Juni 2017
Eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank

Das Ausstellungsplakat zeigt eine errötende Wange
„Der Rundgang ist als soziales Experiment angelegt, indem der Beobachter ständig zum Beobachteten wird. Sein Gewicht wird heimlich gemessen und für alle Besucher sichtbar an eine Wand projiziert. Ein Eye-Tracker folgt den Blicken der Besucher auf ein Foto nackter Frauen - wo genau die Augen verweilen, wird den Mitmenschen an einer anderen Stelle offenbart. Für viele Exponate muss man sich in die Position des Voyeurs begeben.“
Spiegel Online, 28. Oktober 2016


Was ist Scham und wo kommt sie her? Und warum schämen wir uns für andere? Mit dem Gefühl der Scham sind wir von klein auf vertraut. Meist überfällt die Scham uns ganz unmittelbar, ohne dass wir lange nachdenken müssten, warum wir uns schämen. Wir beginnen zu schwitzen, werden rot oder verbergen unser Gesicht.

Die Gründe, wofür und wie sehr wir uns schämen, können von Mensch zu Mensch ganz andere sein. Scham ist aber weit mehr als ein bloß subjektives Gefühl. Scham verbindet das Selbstverständnis des Einzelnen unmerklich mit den Werten und Regeln einer Gemeinschaft. Und so trägt die Fähigkeit, Scham empfinden zu können, auch zum inneren Zusammenhalt einer Gesellschaft bei.

Die Besucherinnen und Besucher begeben sich in dieser Ausstellung auf einen Parcours aus einhundert Gründen und Anlässen, sich zu schämen. Dabei erleben sie immer wieder auch Momente des unfreiwilligen Beobachtens und Beobachtet-Werdens, die ihnen eines verdeutlichen: Dass wir in schamlosen Zeiten leben – wie manche Kulturkritiker meinen – ist ein gründlicher Irrtum!

Weitere Informationen finden Sie hier.


Führungen und Projekte für Einzelbesucher
Neben den regulären öffentlichen Führungen an jedem Sonntag finden an ausgewählten Wochenenden
zwischen Dezember 2016 und Mai 2017
öffentliche Führungen für alle – darunter in Deutscher Gebärdensprache und für Blinde und Sehbehinderte statt.

Alle Angebote finden Sie hier.


Für Gruppen - Erwachsene und Schulen
Neben unterschiedlichen Führungen, die die Besucher_innen anregen, sich mit dem Gefühl von Scham und Peinlichkeit zu befassen, bieten wir Workshops und medienpädagogische Projekte für Jugendliche ab 14 Jahren zum Thema "Neue Medien und Scham". 

Weitere Informationen finden Sie hier.

Bilder
Oben: Blick in die Ausstellung, Foto: Oliver Killig
Unen:
Plakatmotiv zur Ausstellung

WEITERE SONDERAUSSTELLUNGEN 2017-2018

LUTHERLAND
Fotografien aus der Welt des Glaubens von Jörg Gläscher

11. März bis 5. Juni 2017

GESICHTER
19. August 2017 bis 25. Februar 2018

TIERISCH BESTE FREUNDE
Über Haustiere und ihre Menschen

28. Oktober 2017 bis 10. Juni 2018

ÖFFNUNGSZEITEN UND NEUE EINTRITTSPREISE

Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen geöffnet von 10 bis 18 Uhr, montags geschlossen, wenn kein Feiertag.

RUND UM DEN JAHRESWECHSEL:
Am 24. und 25. Dezember 2016 sowie am 1. Januar 2017 bleibt das Museum geschlossen.

NEUE EINTRITTSPREISE AB 2017:
Einzelbesucher: 8 Euro, Ermäßigungberechtigte: 4 Euro, Familienticket: 13 Euro
Alle neuen Tarife inkl. der Preise für Gruppen finden Sie ab Januar 2017 auf www.dhmd.de
 

HIGHLIGHT-VERANSTALTUNGEN BIS MÄRZ 2017

19. Januar, Donnerstag, 19 Uhr
Thomas Melle – Die Welt im Rücken
Der Autor von „Die Welt im Rücken“ liest aus seinem Buch und spricht über das Leben mit bipolarer Störung mit der Psychiaterin Dr. Susanne Becker und dem Dresdner Verleger Helge Pfannenschmidt.


1. Februar, Mittwoch, 19 Uhr
Zukunft der Sprache: Wie das Internet Literatur verändert
Tilmann Rammstedt, Schriftsteller und Musiker, der u.a. 2008 den Ingeborg Bachmann-Preis erhielt, von seinem aktuellen Roman „Morgen mehr“ schickte er von Januar bis April täglich seine geschriebenen Seiten per WhatsApp oder E-Mail an Abonnenten, die durch Kommentare, Rückfragen, Bemerkungen den Verlauf der Romanhandlung mitbestimmen konnten.


1. März, Mittwoch, 19 Uhr
Julia Franck - Die Scham der Schwächeren
Die Autorin des internationalen Erfolgsromans „Die Mittagsfrau“ spricht mit dem Schriftsteller Marcel Beyer über Scham und Leistungsgesellschaft.

5. März, Sonntag, Eintritt frei
Sprachexperimente
Ein Familientag mit Aktionen und Führungen rund um die aktuelle Sonderausstellung


27. März, Montag, 19 Uhr
Von Scham und Ehre. Ungleiche Gefühle, ungleiche Geschlechter
Ein Gespräch mit Ahmad Mansour, Programmleiter der Europäischen Stiftung für Demokratie und Autor von "Generation Allah. Warum wir im Kampf gegen religiösen Extremismus umdenken müssen"

KONTAKT REDAKTION

Deutsches Hygiene-Museum, Abteilung Kommunikation
T +49.351.48 46 123, F +49.351.48 46 122, E-MAIL presse@dhmd.de
 
Hinweise zum Abonnement:

Sie erhalten diesen Newsletter unter der E-Mail Adresse odile.vassas@dhmd.de.

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ALLGEMEINES

Alle aktuellen Informationen erhalten Sie auf unserer Website unter folgenden Links:

Touristischen Leistungen wie Hotel-Arrangements, Voucher usw.:
http://www.dhmd.de/tourismus

Führungsangebote für Gruppen und Einzelbesucher:
http://www.dhmd.de/fuehrungen

Preise und Öffnungszeiten:
http://www.dhmd.de/info

 

Hinweise der Sponsoren dieses Newsletters:


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