[01] Chinesisches Kulturjahr
Kulturjahr Chinas in Deutschland
Eröffnungswoche noch bis 9. Februar 2012
Erstmals präsentiert sich China 2012 mit einem Kulturjahr so umfassend wie nie zuvor in Deutschland. Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen beiden Ländern zeigt sich das Reich der Mitte mit kulturellen Veranstaltungen, die aus der jahrtausendealten Tradition und der bewegten Moderne Chinas schöpfen. Das Kulturjahr Chinas in Deutschland ist eine Initiative der Regierung der Volksrepublik China. Die Veranstaltungen der Eröffnungswoche sind konzeptioniert in Zusammenarbeit mit dem Dramaturgen Dr. Dieter Rexroth und der Dr. Gabriele Minz GmbH Internationale Kulturprojekte. Die Dialogveranstaltungen finden in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung, der Robert Bosch Stiftung und der Körber-Stiftung statt.
Eröffnungsveranstaltungen
„Magnet China!“
Auftaktveranstaltung der Dialogreihe
31. Januar 2012, 19 Uhr (t.b.c.)
Allianz Forum am Pariser Platz
Auftaktveranstaltung der Dialogreihe der Bertelsmann Stiftung, der Robert Bosch Stiftung und der Körber Stiftung anlässlich des Kulturjahres von China.
Anmeldung erforderlich unter www.magnet-china.de
„Zeige dein Herz...!“
Kunqu Oper – Jiangsu Kunqu Opernensemble
2. und 3. Februar 2012, 20 Uhr
Konzerthaus Berlin, Werner Otto Saal
Tickets: 10 € zzgl. VVK-Gebühr
Szenen aus „Der Päonien-Pavillon", „Das Hunangdan-Bergtor" und „Die Chronik des wertvollen Schwertes“
„Vom blauen Klang des Piano“
Yingdi Sun - Klavierrezital
4. Februar 2012, 20 Uhr
Konzerthaus Berlin, Kleiner Saal
Tickets: 15 € zzgl. VVK-Gebühr
Das Jahr 2005 bedeutete für den jungen chinesischen Pianisten den Durchbruch. Er gewann den renommierten Franz Liszt-Klavierwettbewerb im niederländischen Utrecht.
„Die weiße und die rote Rose“
Lesung – Literarische und philosophische Texte Chinas
5. Februar 2012, 20 Uhr
Konzerthaus Berlin, Werner Otto Saal
Tickets: 8 € zzgl. VVK-Gebühr
Mit Werken und Lyrik von Konfuzius, Laozi, Li Tai Bai und anderen.
Traditionelle chinesische Musik – Yang Jing
6. Februar 2012, 20 Uhr
Französische Friedrichstadtkirche
Tickets: 10 € zzgl. VVK-Gebühr
Konzert mit Einführung in die traditionelle chinesische Musik und ihre Instrumente.
Yang Jing zählt zu den bemerkenswertesten Musikerinnen der Gegenwart.
„Vom Licht der Welt – HAYA“
Haya Ensemble – Weltmusik
9. Februar 2012, 20 Uhr
Französische Friedrichstadtkirche
Tickets: 10 € zzgl. VVK-Gebühr
Mit jahrhundertealten mongolischen Stücken wie „Der Berg Zhuselie“ und eigenen Werken des Haya Ensembles wie „Wahre Worte“, die die alten mongolischen Melodien mit neuen Klängen kombinieren.
Weitere Informationen und Pressematerial als Download:
Medienseite Chinesisches Kulturjahr
www.cn2012de.com
[02] Anders Zorn
Der schwedische Impressionist Anders Zorn
Sonderausstellung in Lübeck
Noch bis 15. April 2012
Anders Zorn ist einer der bedeutendsten und berühmtesten Künstler Schwedens. Seinen Zeitgenossen galt der Maler, Grafiker und Bildhauer als „Jahrhundertgenie“, als einer „der besten Künstler unserer Epoche.“ In Deutschland, wo der Schwede um die Jahrhundertwende auf Vermittlung seines Malerfreundes Max Liebermann große Erfolge feierte, gilt es ihn nun wieder zu entdecken.
Mit 100 erstklassigen Arbeiten aus allen Schaffensphasen gibt die Ausstellung einen umfassenden Überblick über Zorns thematisch wie technisch vielfältiges Gesamtwerk. Zu sehen sind nordische Landschaften, Alltagsbeobachtungen aus schwedischen Dörfern und europäischen Metropolen, ausgewählte Portraits sowie schließlich seine berühmten Akte in freier Natur.
Die Retrospektive im Museum Behnhaus-Drägerhaus ist nach knapp einem Vierteljahrhundert hierzulande die erste erneute Auseinandersetzung mit dem schwedischen Künstler. In idealer Ergänzung kann die ständige Sammlung des Museums mit Arbeiten der Skandinavier Edvard Munch und Severin Krøyer eine Brücke zu Zorn schlagen und die Retrospektive mit Werken der deutschen Impressionisten Max Liebermann, Lovis Corinth, Maria Slavona, Gotthardt Kuehl oder Ulrich Hübner flankieren.
Sonderveranstaltung am 18.02.2012, 19:00 Uhr
Traditionelle schwedische Tänze und Musik zum Geburtstag von Anders Zorn im Behnhaus
Ausstellung noch bis 15.04.2012
Der schwedische Impressionist Anders Zorn (1860–1920)
Museum Behnhaus Drägerhaus, Königstraße 9-11, 23552 Lübeck
Weitere Informationen und Pressematerial als Download:
Medienseite Anders Zorn
www.museum-behnhaus-draegerhaus.de
[03] Boris Mikhailov
Boris Mikhailov
Time is out of joint. Fotografien 1966 - 2011
24. Februar bis 28. Mai 2012
Mit den Arbeiten des 1938 in der Ukraine geborenen Boris Mikhailov zeigt die Berlinische Galerie eine der wichtigsten Positionen der Gegenwartsfotografie. Das „Alltägliche“ war für ihn in den 1990er Jahren vor allem das Existentielle, das Bedrohliche. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wendete er sich den Verlierern dieses sozialen Wandels zu, porträtierte sie, zeigte sie in ihrer Not und Verzweiflung und damit als Resultat des erbarmungslosen, repressiven politischen Systems der Sowjetunion.
Mikhailov, der im Rahmen des DAAD-Künstlerprogramms im Jahr 1996 in Berlin lebte, kehrte im Jahr 2000 in die Stadt zurück und pendelt seither zwischen Berlin und seiner Heimatstadt Charkow in der Ukraine. Anknüpfend an die Sammlungsbestände der Berlinischen Galerie wurde eine Ausstellung entwickelt, die nicht nur die Sammlungsaktivitäten im Bereich der Gegenwartskunst repräsentiert, sondern gleichzeitig den Bezug zur Stadt Berlin als künstlerischem Erfahrungshintergrund dokumentiert und anhand ausgewählter Werkgruppen das Schaffen Mikhailovs vorstellt.
Die Ausstellung ist als Werkschau konzipiert und vereint eine Auswahl von Arbeiten, die ebenso die experimentellen Bilder früherer Jahre wie die zuletzt in Berlin entstandenen Werke umfasst. Es ist die bisher erste umfassende Ausstellung des Künstlers in Deutschland.
Ausstellung: 24.02. – 28.05.2012, Mi bis Mo, 10:00 bis 18:00 Uhr
Eröffnung: 23.02.2012, 19:00 Uhr
Pressekonferenz: 23.02.2012, 11:00 Uhr
Berlinische Galerie, Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur Alte Jakobstraße 124-128, 10969 Berlin-Kreuzberg
Weitere Informationen und Pressematerial als Download:
Medienseite Boris Mikhailov
www.berlinischegalerie.de
[04] Bach, Luther und die Musik
Bach, Luther und die Musik
Bachhaus Eisenach
25. Februar bis 11. November 2012
Die Sonderausstellung „Bach, Luther und die Musik“ im Bachhaus Eisenach verschränkt die Lebensgeschichten Luthers und Bachs: Luther, der Musiker, und Bach, der Lutheraner, stehen im Vordergrund der Ausstellung. Luther, der an der Erfurter Universität auch Musik und Kontrapunkt studiert hatte und selbst die Laute spielte, rückte den Gemeinde- und Chorgesang in das Zentrum des lutherischen Gottesdienstes und schuf so die Voraussetzungen für Bachs spätere Tätigkeit als Kantor und Organist.
Eisenach ist die Stadt, in der sich die Spuren Martin Luthers und Johann Sebastian Bachs auf sinnfälligste Weise kreuzen. 1521/1522 versteckte sich Luther auf der Wartburg und übersetzte dort das Neue Testament ins Deutsche. In Eisenach besuchte er zuvor ab 1497 vier Jahre lang die Lateinschule, erhielt Unterricht in Musiktheorie sowie musikalischer Praxis und sang im Gottesdienst der Georgenkirche. Ebenfalls in Eisenach wurde am 21. März 1685 Johann Sebstian Bach geboren und am 23. März in der Georgenkirche getauft. Er besuchte ab 1693 die gleiche Lateinschule wie einst Martin Luther und sang gleichfalls in der Eisenacher Kurrende sowie im Chorus musicus der Georgenkirche. In Eisenach erhielt Bach Unterricht in Luthers Katechismus, aber auch den ersten Musikunterricht. Das Chorgestühl, auf dem der vierzehnjährige Martin Luther wie auch der neunjährige Johann Sebastian Bach gesessen haben könnten, ist noch heute in der Georgenkirche zu besichtigen.
Die in Kooperation mit dem Lutherhaus Eisenach veranstaltete Ausstellung macht die vielfältigen Bezüge zwischen Bach und Luther an zahlreichen Hörstationen zum musikalischen Erlebnis. Die Eröffnung der Ausstellung markiert zugleich den Beginn eines von der Friedrich-Schiller-Universität Jena in Eisenach veranstalteten fünftägigen öffentlichen Symposiums zum Thema „Bach als Lutheraner“.
Bachhaus Eisenach, geöffnet täglich 10:00 bis 18:00 Uhr
Frauenplan 21, 99817 Eisenach
Weitere Informationen und Pressematerial als Download:
Medienseite Bachhaus Eisenach
www.bachhaus.de
[05] Friedrich Seidenstücker
Von Nilpferden und anderen Menschen
Fotografien 1925-1958
Noch bis 6. Februar 2012
Nur noch wenige Tage besteht die Möglichkeit, die teils zeittypischen, teils skurrilen und noch nie gezeigten Aufnahmen der Metropole Berlin vor und nach 1945 zu erleben. Friedrich Seidenstücker konzentrierte sich in seinen Bildern auf das Alltagsgebaren der kleinen Leute, welches er mit sensiblem Blick so in Szene setzte, dass dahinter Charakteristisches der menschlichen Natur sichtbar wird. Besonders als Straßen- und Zoofotograf erlebte er in den Dreißiger Jahren seine erfolgreichste Zeit. Seine Protagonisten, ob Tier oder Mensch, sind Helden in einer unvollkommenen Welt.
Ausstellung: Noch bis 06.02.2012, Mi bis Mo, 10:00 bis 18:00 Uhr
Berlinische Galerie, Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur
Alte Jakobstraße 124-128, 10969 Berlin-Kreuzberg
Weitere Informationen und Pressematerial als Download:
Medienseite Friedrich Seidenstücker
www.berlinischegalerie.de
[06] Eva Besnyö
Eva Besnyö. Fotografin 1910-2003
Budapest–Berlin–Amsterdam
Noch bis 27. Februar 2012
Das Verborgene Museum - zu Gast in der Berlinischen Galerie - zeigt erstmals in Deutschland eine Retrospektive der ungarischen Fotografin Eva Besnyö mit 120 Vintage-Prints und gibt Einblicke in das Leben und Werk der fast vergessenen Fotografin.
Ausstellung: Noch bis 27.02.2012, Mi bis Mo, 10:00 bis 18:00 Uhr
Berlinische Galerie, Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur
Alte Jakobstraße 124-128, 10969 Berlin-Kreuzberg
Verlosung: 1x2 Freikarten für "Eva Besnyö" im Februar in der Berlinischen Galerie. Einfach Mail mit dem Stichwort "Freikarte Eva" senden an:
mail@artefakt-berlin.de Die Gewinner werden per Mail benachrichtigt. (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.)
Weitere Informationen und Pressematerial als Download:
Medienseite Eva Besnyö
www.dasverborgenemuseum.de
www.berlinischegalerie.de
[07] ZIW
Zentralinstitut für Weiterbildung (ZIW)
Das ZIW der Universität der Künste Berlin bietet eine in Deutschland einzigartige Bandbreite an universitären Weiterbildungsangeboten im künstlerisch-kreativen Bereich. Mit vier Masterstudiengängen, zahlreichen Zertifikatskursen, Sommeruniversitäten und auf die Bedürfnisse von Unternehmen zugeschnittenen Hands-on-Sessions richtet sich das ZIW an alle, die kreative Ansätze verfolgen und sich auf universitärem Niveau weiterbilden wollen.
Termine und Aktivitäten im Februar:
Der Masterstudiengang Kulturjournalismus am ZIW präsentiert am 16. Februar Semesterprojekte im Architekturforum AEDES am Pfefferberg. Die Projektvorstellungen aus dem Fach „Baukultur in den Medien“ finden im Rahmen einer Kooperation des Studiengangs mit der Wüstenrot Stiftung statt. Als Preview zu sehen ist die für den rbb produzierte Filmdokumentation über den „Rosa-Luxemburg-Platz im Wandel der Zeit“. Vorgestellt wird auch eine Sonderbeilage der taz, die vor allem die Geschichte und die Diskussionen um den Berliner Petri- und um den Schlossplatz zum Thema hat. Nachzuhören ist schließlich das Hörfunk-Magazin „Wellenreiter Kultur!“, eine Sondersendung für Radio ALEX zum Thema „Leerstellen“. Der Beitrag befasst sich mit dem „großen Jüdenhof“ in Berlins alter Mitte, aber auch mit der jüngeren Geschichte der Stadt wie der militärischen Abhöranlage auf dem Teufelsberg.
16.02.2012, 19:30 Uhr
„Stadtplan und Zeitschichten“
Aedes am Pfefferberg, Christinenstraß3 18-19, 10119 Berlin-Mitte
Eintritt frei
Weitere Informationen und Pressematerial als Download:
Medienseite ZIW an der Universität der Künste
www.udk-berlin.de
[08] unart Festival
unart
Jugendwettbewerb für multimediale Performances
Rund 200 Jugendliche erobern mit ihren Ideen die große Bühne: Beim Finale von „unart – Jugendwettbewerb für multimediale Performances“ in Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main und Dresden präsentieren sie insgesamt 32 multimediale 15-Minuten Performances zu ganz unterschiedlichen Themen.
Mehr als vier Monate haben die Jugendlichen zusammen mit Künstlerinnen und Künstlern aus Sparten wie Theater, Choreografie, Video an ihren Projekten gearbeitet. Nun präsentieren die vier Partnerhäuser - Maxim Gorki Theater Berlin, Thalia Theater Hamburg, Schauspiel Frankfurt und Staatsschauspiel Dresden – die Arbeiten beim unart-Finale auf der Bühne.
unart findet mittlerweile zum dritten Mal statt und ist eine Initiative der BHF-BANK-Stiftung. Das Projekt hat zum Ziel, Jugendlichen im Alter von 13 bis 18 Jahren eigenständiges schöpferisches Tun zu ermöglichen und sie an die Formsprachen der zeitgenössischen Künste heranzuführen.
Finalrunden
Maxim Gorki Theater Berlin: 08.02.2012, 19:00 Uhr
Thalia in der Gaußstraße Hamburg: 15./16./17.02.2012, 19:00 Uhr
Tournee
Schauspiel Frankfurt Kammerspiele: 22.02.2012, 18:00 Uhr
Staatsschauspiel Dresden: 02.03.2012, 18:00 Uhr
Thalia in der Gaußstraße Hamburg: 07.03.2012, 19:00 Uhr
Maxim Gorki Theater Berlin: 11.03.2012, 19:00 Uhr
Weitere Informationen und Pressematerial als Download:
Medienseite unart
www.unart.net
[09] guteplakate.de
Gute Plakate im Netz.
Der Kulturplakat-Wettbewerb guteplakate.de geht in die dritte Runde
Zahlreiche Projekte und Veranstalter haben sich 2011 mit aktuellen Kulturplakaten beim deutschlandweiten Plakatwettbewerb guteplakate.de beworben. Auch in diesem Jahr startet die Ausschreibung wieder zum 1. Februar. Aufgerufen sind Museen, Schauspiel- und Konzerthäuser, Kulturinstitute, Literaturhäuser, Musikveranstalter, Clubs, Festivals, Stiftungen, kommunale und privatwirtschaftliche Kulturinstitutionen, die Ausstellungen und Kunstprojekte, Popkultur, Konzerte, Theater- und Operninszenierungen bis hin zu Performances, Tanz-, Film- und Literaturveranstaltungen bewerben. Absicht der Initiatoren ist es, ein Forum zu bilden, um Anregungen für gute Plakatgestaltung zu gewinnen und um den öffentlich meist nur temporär wahrnehmbaren Kulturplakaten eine Stimme im Netz zu geben.
Der Wettbewerb verfolgt das Ziel, kreative und öffentlichkeitswirksame Plakate, die im Stadtraum für kulturelle Veranstaltungen aller Genres werben, auszuzeichnen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Den Gewinnern winken Kultur-Plakatierungen und andere Medialeistungen im Wert von insgesamt 15.000 Euro.
Weitere Informationen und Pressematerial als Download:
www.guteplakate.de
www.facebook.com/artefakt.berlin
Medienseite Plakatwettbewerb
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