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NEWSLETTER EVENTS & KULTUR im November 2018
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"EVENTS & KULTUR" erscheint einmal monatlich mit Kulturnews, Kartenverlosungen und aktuellen Infos aus den Genres Musik, Bildende Kunst, Fotografie, Film, Kulturgeschichte, Theater, Musiktheater, Tanz, Literatur sowie Design und interkulturelle Bildung. Wir arbeiten in den Bereichen Medienarbeit, Konzepte, Kulturmarketing und Projektmanagement.

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vorher und nachher
Vor dem Kanzleramt steht eine, auch anderenorts. Wem das Spanisch vorkommt, hat Recht. Das Museum Wiesbaden widmet Eduardo Chillida eine große Retrospektive. Vor der großen Bilanz steht die Kunst, die sonst nur gelagert wird, und zwar notdürftig. Und die Bilanz ist glanzvoll. Vor einem Abschied steht eine Galerie, und der Abschied ist zugleich ein Neubeginn. Die Galerie Bastian hat noch viel vor. Außerdem gibt es allerlei zu entdecken, so bei den Brüdern Grimm in Kassel, im Verborgenen Museum in Berlin, beim Kulturerbejahr Sharing Heritage und bei den Niederländern und Flamen, die sich in Deutschland präsentieren. Viel Spaß im November!

 

Inhalt

[01] Eduardo Chillida
[02] Kunst auf Lager
[03] Galerie Bastian
[04] Das Verborgene Museum: Maria Austria
[05] GRIMMWELT Kassel
[06] Sharing Heritage
[07] Flandern & die Niederlande 2018
[08] Ausstellungstipps

[01] Eduardo Chillida

Museum Wiesbaden: Eduardo Chillida

Architekt der Leere

16. November 2018 bis 10. März 2019

Mit dieser Ausstellung widmet das Museum Wiesbaden dem bedeutendsten spanischen Bildhauer der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine umfassende Retrospektive. Eduardo Chillidas (1924–2002) monumentale, ortsspezifischen Skulpturen aus Stahl, Stein und Beton, sind heute ikonische Werke, so etwa die in seiner Heimatstadt San Sebastián auf drei Klippen montierten „Peine del viento“ (Windkämme) von 1976, seine vor dem Berliner Bundeskanzleramt aufgestellte Stahlskulptur „Berlin“ von 1999 oder die große, 1990 geschaffene Arbeit „Elogio del Horizonte“ bei Gijón.

25 Jahre nach einer Ausstellung in der Schirn Kunsthalle und als erste deutsche Retrospektive nach dem Tod des Künstlers im Jahr 2002 soll die Ausstellung auch ein lang gehegtes Desiderat in der Landeshauptstadt Hessens erfüllen, nämlich den wichtigsten Künstler seiner Partnerstadt San Sebastián nach Hessen zu bringen. Mit einem Umfang von rund 100, zum Teil schwergewichtigen Werken, wird sie zudem die umfassendste Schau seines Werkes in Deutschland überhaupt werden. Die Ausstellung präsentiert in sieben Sälen das künstlerische Wechselspiel zwischen dreidimensionaler Leere und dreidimensionaler Fülle anhand der verschiedenen von ihm verwendeten Medien und Materialien und stellt seine großen Keramikwände, seine Skulpturen und Papierarbeiten in einem die Räume durchlaufenden Peripatos vor.

Eduardo Chillida. Architekt der Leere
16.11.2018 - 10.03.2019
Museum Wiesbaden
Hessisches Landesmuseum für Kunst und Natur
Friedrich-Ebert-Allee 2, 65185 Wiesbaden

Weitere Informationen unter #meetchillida

Medienseite Eduardo Chillida

www.museum-wiesbaden.de/eduardo-chillida

 

[02] Kunst auf Lager

Kunst auf Lager

Bündnis zur Erschließung und Sicherung von Museumsdepots

Während die Besucher durch große Sonderschauen und repräsentative Ausstellungssäle der Museen strömen, lagern zwischen 40 und 90% der Bestände öffentlicher Sammlungen verborgen in Kellern und Depots. Die dort herrschenden Voraussetzungen sind nicht immer geeignet, um wertvolles Kulturgut für die Zukunft zu bewahren. KUNST AUF LAGER möchte Aufmerksamkeit für die drängenden und zukunftsweisenden Herausforderungen des Kulturerhalts schaffen.

Bündnis zur Erschließung und Sicherung von Museumsdepots präsentiert Abschlussbilanz und ausgewählte Projekte im MARKK
Nach fünf Jahren zieht das Bündnis am 19. November 2018 eine Abschlussbilanz seiner Initiative: Die Erfahrungen aus den geförderten Projekten zeigen, wie sich die Arbeit mit dem Depot auf die Strukturen im Museum auswirkt und welche ungenutzten Potenziale freigesetzt werden. Im Kuppelsaal des Hamburger MARKK präsentiert KUNST AUF LAGER neben beeindruckenden Zahlen und einem inhaltlichen Fazit inspirierende Beispiele von Museen in ganz Deutschland.

Montag, 19.11.2018, 11 Uhr
MARKK (Museum am Rothenbaum Kulturen und Künste der Welt), Rothenbaumchaussee 64, 20148 Hamburg

Es sprechen für das Bündnis KUNST AUF LAGER: Dr. Sebastian Giesen, HERMANN REEMTSMA STIFTUNG / Prof. Dr. Frank Druffner, Kulturstiftung der Länder / Christine Neuhaus, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, für das MARKK: Prof. Dr. Barbara Plankensteiner, Direktorin

Akkreditierung

Weitere Informationen und Pressematerial als Download:

Medienseite KUNST AUF LAGER

www.kunst-auf-lager.de

 

[03] Galerie Bastian

Galerie Bastian

Berlin 2018 / 2019

Kunstsalon Bastian in Dahlem
Aeneas Bastian hat im Herbst 2018 einen neuen Standort eingerichtet, der seine bisherigen Aktivitäten im Galeriehaus Bastian in anderer Weise fortführt und zugleich eine neue, privatere Note hinzufügt. In der attraktiven Peripherie Berlins gelegen, greift Bastians Showroom auf die Tradition der Berliner Kunstsalons der 1920er Jahre zurück, die außerhalb des Stadtzentrums und fernab des bisweilen hektischen Kunstmarktgeschehens zur nachhaltigen Reflektion über Kunstwerke und themenverwandte Fragen einlädt. Dem Gedankenaustausch zwischen Sammlern und Künstlern wird ein größerer Raum gewidmet als dies bislang im pulsierenden Zentrum der Stadt und in einer auf Publikumsverkehr ausgerichteten Galerie möglich war. Der Kunstsalon Bastian in Dahlem präsentiert regelmäßig ausgewählte Werke aus dem Galerieprogramm und schafft darüber hinaus Verbindungen zwischen Kunst, Literatur, Musik und Wissenschaft. Die Galerie kann nach Terminvereinbarung für Führungen und Fragen rund um den Kunsterwerb besucht werden. Den neuen Standort begleitet auch das erstmals im Herbst 2018 publizierte Magazin der Galerie Bastian, welches künftig halbjährlich Themen der Kunst mit Interviews und Sammlergeschichten vorstellt.

Galeriehaus Bastian am Kupfergraben / Schenkung an die SMB
Das Galeriehaus am Kupfergraben entstand nach einem von Céline, Heiner und Aeneas Bastian ausgeschriebenen internationalen Architekturwettbewerb, den David Chipperfield Architects gewannen. Seit 2007 zeigt dort die Galerie Bastian vis à vis der Museumsinsel Ausstellungen, die sowohl der klassischen Moderne als auch der zeitgenössischen Kunst gewidmet sind. Die von Céline und Heiner Bastian gegründete Galerie wird seit September 2016 von Aeneas Bastian geleitet, der zuvor zusammen mit seiner Partnerin Harriet Häußler schon die Galerie upstairs berlin betrieben hatte. Im September 2017 gab die Familie Bastian bekannt, das Galeriehaus am Kupfergraben der Stiftung Preußischer Kulturbesitz zu schenken. Anfang Februar 2019 wird das Gebäude den Staatlichen Museen zu Berlin übergeben und künftig als Zentrum für kulturelle Bildung genutzt. Es trägt fortan den Namen »Haus Bastian der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz«. Die Ausstellung der Galerie Bastian „Künstlerräume. »THE TIMES THEY ARE A-CHANGIN'« endet am 22. Dezember 2018 und markiert zugleich einen Abschied und einen Neubeginn.

Dienstag, 27.11.18, 11 Uhr
Gespräch mit Aeneas Bastian in Berlin-Dahlem

Presseakkreditierung

Weitere Informationen und Pressematerial als Download:

Medienseite Galerie Bastian

www.galeriebastian.com

 

[04] Das Verborgene Museum: Maria Austria

Das Verborgene Museum: Maria Austria

Eine Amsterdamer Fotografin des Neorealismus

Noch bis 10. März 2019

DAS VERBORGENE MUSEUM widmet sich dem Leben und Werk der niederländischen Fotografin Maria Austria. Zu sehen sind ca. einhundert Schwarz-Weiß-Fotografien und Dokumente, die zuvor im Joods Historisch Museum, Amsterdam ausgestellt waren: Bilder vom Leben auf der Straße in den 1950er und 1960er-Jahren, Szenen von den Bühnen der Experimentaltheater und – zum ersten Mal zu sehen – Aufnahmen vom „Achterhuis“, dem Versteck der Familie von Anne Frank während der Zeit ihrer Verfolgung.

Maria Austria (Marie Karoline Oestreicher) wird 1915 in eine gutsituierte, jüdische Familie in Karlsbad (Karlovy Vary) hineingeboren. Im Sommer 1933 reist sie mit Leica und Rolleiflex im Gepäck nach Wien, um an der »Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt« eine Ausbildung zur Fotografin zu machen. Innerhalb der Fotografie entwickelte sich europaweit der Neorealismus, der von Menschlichkeit und Mitgefühl getragenen Idee einer besseren Gesellschaft, von der auch Maria Austrias Fotografien der 1950er Jahre erzählen.

Bekannt geworden ist die Fotografin auch durch ihre Portraits aus der internationalen Künstler- und Künstlerinnenszene, z.B. von Benjamin Britten, Maria Callas, Albert Schweitzer, Josefine Baker, Martha Graham, die wie sie selbst davon überzeugt waren, in Wort, Bild und Ton am Aufbau einer neuen, besseren Welt mitzuwirken.

Noch nie zuvor zu sehen waren Austrias Aufnahmen vom sogenannten »Achterhuis«. Dabei handelt es sich um das Hinterhaus in der Prinsengracht 263-267, in dem sich unter acht jüdischen Verfolgten auch die Familie Frank mit den beiden Töchtern Anne und Margot von 1942 bis zum Verrat 1944 vor der Gestapo versteckt gehalten haben.

MARIA AUSTRIA 1915 – 1975
Eine Amsterdamer Fotografin des Neorealismus

Laufzeit: 18.10. 2018 bis 10.03.2019
Öffnungszeiten: Do & Fr 15 – 19 ; Sa & So 12 – 16
DAS VERBORGENE MUSEUM - Dokumentation der Kunst von Frauen e.V.
Schlüterstraße 70, 10625 Berlin

Weitere Informationen und Pressematerial als Download:

Medienseite Das Verborgene Museum

www.dasverborgenemuseum.de/ausstellungen

 

[05] GRIMMWELT Kassel

GRIMMWELT

UNBOXING – Erzähl mir Deine Geschichte/n

Noch bis 24. Februar 2019

Die GRIMMWELT Kassel zeigt die Sonderpräsentation »UNBOXING«, die ausgehend von der weltweit verbreiteten Tradition des Märchenerzählens Methoden zur gesellschaftlichen Teilhabe von Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergrund entwickelt und erprobt hat.

Das Projekt »UNBOXING - Erzähl mir Deine Geschichte/n« der GRIMMWELT Kassel hat sich den kreativen Austausch und die empathische Verständigung zum Ziel gesetzt. Das Projekt steht im Kontext der kulturellen Bildung und richtet sich an Menschen aller Altersgruppen, Kulturkreise und Herkunftsländer. In einem Modellprojekt wurden dafür Arbeitsmaterialien in einer Box erarbeitet, die dazu einladen, über Sprach- sowie kulturelle Barrieren hinweg in einen Dialog zu kommen.

In der Sonderausstellung präsentiert die GRIMMWELT Kassel die Inhalte der Box mit fantasievollen multimedialen Stationen, an denen die Besucher/innen die Methoden erproben können. Der Eintritt in die Ausstellung und die Teilnahme an den Führungen sind kostenfrei.

Die multimediale Box des Projekts »Erzähl mir Deine Geschichte/n« enthält ein Märchenbuch in 13 Sprachen, ein Liederheft, eine Musik-CD und einen Rhythmus-Shaker. Darüber hinaus bieten Bastelmaterialien, Kochrezepte, Video-Anleitungen und Märchenlesungen, Klecksbild und Mindmap, Trickfilme und Collage-Bilder vielfältige künstlerische, musikalische und narrative Impulse.

Die Materialien stehen interessierten Nutzerinnen und Nutzern kostenfrei zur Verfügung und sind erhältlich online unter: www.grimmwelt.de/erzaehlmirdeinegeschichten

Das Projekt wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Wanderausstellungen stellen die Box auch bundesweit vor. Stationen sind: Mainz (06.11.18 - 27.11.18), Hamburg (05.12.18 - 02.01.19) und Münster (09.01.19 - 26.02.19).

Di., 06.11. - Di., 27.11.2018
Wanderausstellung »Erzähl mir Deine Geschichte/n«
Volkshochschule Mainz, Karmeliterplatz 1, 55116 Mainz

Veranstaltungen im November

Do., 08.11. | 18.30 Uhr | Köpfe & Macher: Migration
Mittendrin statt nur dabei: Was brauchen geflüchtete Menschen, um in Deutschland wirklich anzukommen, um aktiv teilzunehmen und mitzugestalten? Es diskutieren Haci-Halil Uslucan, Professor für Türkeistudien und Integrationsforschung an der Universität Duisburg-Essen, und Steffen Wiegmann, wissenschaftlicher Leiter am Museum Friedland, über Migration in Geschichte und Gegenwart und über die Möglichkeiten von Integration und Inklusion heute. Moderation: Jasna Zajcek, Islamwissenschaftlerin und Journalistin.  

Mi., 14.11. | 18.30 Uhr | Lesung
Heimat – ein Phantomschmerz? Der Autor und Publizist Christian Schüle begibt sich in seinem 2017 veröffentlichten Buch »Heimat – Ein Phantomschmerz« in den deutschen Alltag. Er erkundet Erwartungen und Befürchtungen der Deutschen und hinterfragt kritisch ihre Traditionen. Sein Resümee: Der Verlust von Heimat ist ein Phantomschmerz. Wie Schüle zu dieser Einschätzung kommt und welche Möglichkeiten er für die Zukunft sieht, erklärt er im Rahmen dieser Lesung.

Fr., 16.11. | 12.00 – 14.00 Uhr | Vorlesetag
Grimm’sche Märchen live: Die Märchen der Brüder Grimm sind weltweit bekannt und faszinieren bis heute Groß und Klein. Der bundesweite Vorlesetag bietet einen schönen Anlass, die Tradition des Märchenerzählens lebendig zu erhalten, die von der UNESCO 2016 zum immateriellen Kulturerbe in Deutschland erklärt wurde: Märchenerzählerinnen lesen in verschiedenen Sprachen aus den Grimm’schen Märchen.

UNBOXING – Erzähl mir Deine Geschichte/n
31.08.2018 - 24.02.2019
GRIMMWELT, Weinbergstraße 21, 34117 Kassel

Medienseite GRIMMWELT / UNBOXING

www.grimmwelt.de

 

[06] Sharing Heritage

Sharing Heritage

Das Europäische Kulturerbejahr 2018 feiert europaweit mit einer Vielzahl an Projekten und Initiativen

Aktuelle Nachrichten finden Sie auf www.sharingheritage.de, bei Twitter @Kulturerbejahr, bei Facebook www.facebook.com/Kulturerbejahr, bei Instagram @Kulturerbejahr und zusammengefasst immer unter #sharingheritage.

denkmal – Europäische Leitmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung
08. - 10. November 2018
Messe Leipzig

Die "denkmal Messe" in Leipzig ist ein echtes Highlight im Europäischen Kulturerbejahr 2018. Auf insgesamt 400qm präsentiert sich der deutsche Beitrag zum Themenjahr SHARING HERITAGE inklusive Forum. Die Besucher*innen werden durch fünf „Häuser“ geführt, je eines zu den SHARING HERITAGE Leitthemen „Europa: Austausch und Bewegung“, „Europa: Grenz- und Begegnungsräume“, „Die Europäische Stadt“, „Europa: Gelebtes Erbe“ und „Europa: Erinnern und Aufbruch“. Die ganze Bandbreite der derzeit rund 400 Projekte im Jahr lässt sich dann auf den digitalen Terminals erkunden. Hochrangig besetzte Panels beschäftigen sich mit den Themen „Denkmale als Fundament der Baukultur“ (unter anderem mit Sir David Chipperfield) und „Europe for Culture“ zur künftigen Kulturerbepolitik in Europa. Schließlich wird gemeinsam mit Vertreter*innen der Landesdenkmalpflege über die provokant formulierte These „Kulturerbejahr ohne Denkmalschutz?“ debattiert.

European Heritage Awards / Europa Nostra Awards
Bewerbungsfrist: 15. November 2018
Die Awards sind Europas höchste Ehrung im Bereich Kulturerbe. Die Auszeichnungen würdigen vorbildhafte Konservierungsprojekte, die eindrucksvollste Forschung; engagierteste Kulturschaffende und Ehrenamtliche, sowie herausragende Sensibilisierungs-, Ausbildungs- und Bildungsprogramme. Bewerben können sich Architekten, Handwerkerinnen, Experten aus dem Kulturerbe, Fachleute und Ehrenamtliche, öffentliche und private Einrichtungen. Bis zu 30 bemerkenswerte Projekte aus ganz Europa werden ausgezeichnet. Sieben davon erhalten einen Grand Prix und damit je 10.000 Euro. Ein Projekt wird mit dem Publikumspreis ausgezeichnet, der im Rahmen einer Online-Umfrage von Europa Nostra, dem führenden europäischen Netzwerk für Kulturerbe, vergeben wird. Alle Gewinner*innen werden bei der Verleihung der European Heritage Awards im Juni 2019 gefeiert.

Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland
Noch bis 6. Januar 2019
Gropius Bau, Berlin

Die Sonderausstellung des Museum für Vor- und Frühgeschichte – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit dem Verband der Landesarchäologen in der Bundesrepublik Deutschland (VLA) präsentiert anlässlich des Europäischen Jahres des kulturellen Erbes spektakuläre archäologische Neufunde und neuen Perspektiven auf Altfunde. Die Ausstellung zeigt ein einzigartiges Netzwerk kultureller Interaktion in Europa seit frühester Zeit bis in die jüngere Vergangenheit.

Medienseite Sharing Heritage

www.sharingheritage.de

 

[07] Flandern & die Niederlande 2018

Flandern & die Niederlande 2018

Dies ist, was wir teilen

Vor zwei Jahren ließen sich Flandern und die Niederlande auf ein großartiges Abenteuer ein: eine niederländisch-flämische Zusammenarbeit für den Gastland-Auftritt auf der Frankfurter Buchmesse 2016. Das Motto "Dies ist, was wir teilen" reichte weit über die Grenzen der Buchmesse hinaus.

In ganz Deutschland präsentierte sich niederländische und flämische Literatur und erregte eine große Welle der Aufmerksamkeit. Über 314 neue Literaturübersetzungen, mehr als 450 neue Bücher, über 1.000 Programme und Veranstaltungen mit der Teilnahme von rund 200 niederländischen und flämischen Autoren und 7.000 Artikel und Onlinepräsentationen war das Ergebnis.

Die Niederlande zu Gast bei den Stuttgarter Buchwochen und der Karlsruher Bücherschau
Die Stuttgarter Buchwochen und die Karlsruher Bücherschau präsentieren im November das „Gastland Niederlande“ und lassen bei über 40 Veranstaltungen nicht nur aktuelle Autorinnen und Autoren wie Gerbrand Bakker, Saskia Goldschmidt, H. M. van den Brink, Jeroen Olyslaegers, Dan und Thomas Heerma van Voss oder Jan Brokken zu Wort kommen. Gezeigt werden auch Filme & Ausstellungen, Bibi Dumon Tak und Ted van Lieshout lesen für Kinder, und ein „Niederlande-Tag“ macht mit Sprachkursen, Vorträgen, Workshops und kulinarischen Köstlichkeiten wie „Käse“ & „Poffertjes“ mit dem Nachbarland vertraut.

Stuttgarter Buchwochen (15.11. – 02.12.2018)

Karlsruher Bücherschau (16.11. – 02.12.2018)

Medienseite Flandern & die Niederlande 2017-2018

 

[08] Ausstellungstipps

ARTEFAKT empfiehlt im November folgende Ausstellungen:

Farbe und Licht. Der Neoimpressionist Henri-Edmond Cross
17. November 2018 bis 17. Februar 2019
Museum Barberini, Alter Markt, Humboldtstraße 5–6, 14467 Potsdam

Henri-Edmond Cross (1856–1910) gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des französischen Neoimpressionismus. Gemeinsam mit seinem Freund und Künstlerkollegen Paul Signac entdeckte er die Côte d’Azur für die Malerei. In Zusammenarbeit mit dem Musée des impressionnismes in Giverny zeigt das Museum Barberini die erste Retrospektive, die Cross an einem deutschen Museum gewidmet ist. Neben seiner herausragenden Rolle innerhalb der neoimpressionistischen Bewegung nimmt sie seinen Einfluss auf die spätere Entwicklung der französischen Avantgarde in den Blick und beleuchtet Cross’ Bedeutung als einer der großen Pioniere der Malerei des 20. Jahrhunderts.

Freiheit. Die Kunst der Novembergruppe 1918–1935
9. November 2018 bis 11. März 2019
Berlinische Galerie, Alte Jakobstraße 124–128, 10969 Berlin

Die bereits im November 1918 während der Revolution in Berlin initiierte Künstler*innenvereinigung Novembergruppe ent­wickelte sich rasch zum starken, innovativen Spie­ler in der Kunstwelt und auf dem Gesellschaftspar­kett der Weimarer Republik. Der pluralistisch verfasste Verein war offen für alle Stilrichtungen der Bildenden Kunst, für Architek­t*innen, Schriftsteller*innen, Komponist*in­nen und Filmemacher*innen. Eine Plattform für Freiheit, Demokratie und Vielfalt. Mit 119 Werken von 69 Künstler*innen, darunter 48 Gemälde, 14 Skulpturen, 12 Architektur­modelle und -zeichnungen, feiert die Berlinische Galerie mit dieser allerersten umfassenden Überblicksschau den 100. Ge­burtstag der bekanntesten unbekannten Kreativgemeinschaft in dramatischen Zeiten.

 

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