Premiere in der OPER
Samstag | 4. Februar | 19.30 Uhr | Oper Halle
Die Fledermaus
Operette in drei Akten
nach Meilhac und Halévy
von C. Haffner und Richard Genée
Musik von Johann Strauß
Wien 1873 - es war das Jahr des Walzerkönigs Johann Strauß, der seinen Zeitgenossen zum Tanz aufspielte und mit seinen unvergesslichen Melodien alle Sorgen hinwegfegte. Mit seiner »Fledermaus« schuf er ein Werk, das seinem Publikum genüsslich den Spiegel vorhielt. Genau genommen müsste Johann Strauß' Meisteroperette »Die Fledermaus« eigentlich »Die Rache einer Fledermaus« heißen: Durch eine Intrige seines Freundes Dr. Falke gerät für den ambitionierten Politiker Gabriel von Eisenstein die Welt aus den Fugen. Da Eisenstein Falke vor Jahren mit Hilfe eines Fledermauskostüms öffentlich blamiert hatte, sinnt dieser seit langer Zeit auf Rache. Als Eisenstein Jahre später eine Arreststrafe antreten muss, ist Falkes Zeit gekommen: Gemeinsam mit dem mysteriösen Prinzen Orlofsky will er Eisenstein, der sich zu Höheren berufen fühlt, gleichfalls in der Öffentlichkeit unmöglich machen ... In seiner Inszenierung wird der Intendant der Oper, Axel Köhler, Strauß' Meisterwerk augenzwinkernd auf unsere Gegenwart beziehen. Soviel hat sich ja schließlich seit dem Wien des Walzerkönigs nicht verändert. Oder doch? - Erleben Sie einen walzerseligen Theaterabend, in dem es um Geld, hohe Ämter und nicht zuletzt um Salz geht.
Musikalische Leitung: Andreas Henning | Inszenierung: Axel Köhler | Bühne: Frank Philipp Schlößmann | Kostüme: Henrike Bromber
Mit: Gerd Vogel, Romelia Lichtenstein, Ki-Hyun Park, Sandra Maxheimer, Michael Smallwood, Ásgeir Páll Ágústsson, Christopher O`Connor, Marie Friederike Schöder, Franziska Faust, Renate Reichel, Reinhard Straube
Konzerte der STAATSKAPELLE
Donnerstag | 2. Februar | 19.30 Uhr | Franckesche Stiftungen, Freylinghausen-Saal
collegium instrumentale halle
Werke von Samuel Barber, Aaron Copland, Georges Enescu
Samuel Barber und Aaron Copland gehören zu den bedeutendsten amerikanischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Barbers »Adagio für Streicher« gilt heute als eines der meistgespielten Werke des Komponisten und kommt immer wieder bei Gedenkfeiern zur Aufführung. Eigentlich als zweiter Satz für sein Streichquartett Nr.1 gedacht, gelingt Barber in dem kurzen Orchesterstück ein besonders ergreifender Ton. Ein Klangphänomen der außergewöhnlichen Art stellt dagegen Aaron Coplands »Konzert für Klarinette, Streicher, Harfe und Klavier« dar, das der Komponist für den Jazzklarinettisten Benny Goodman schrieb: Ein langsamer und ein schneller Satz werden durch eine längere Solokadenz verbunden. Als Solist dieses Klarinettenkonzerts ist GMD Karl-Heinz Steffens zu erleben. Der rumänische Komponist Georges Enescu wurde zunächst als Violinist bekannt. Kein Wunder also, dass in seinem kompositorischen Schaffen Musik für Streicher eine besondere Bedeutung zukommt. Bereits als 19-jähriger komponierte er 1900 sein selten im Konzertsaal zu hörendes »Oktett für Streicher« C-Dur op. 7. Indem er sich von den spätromantischen Werken seines Lehrers Gabriel Fauré inspirieren lässt, diese allerdings mit den neuen Errungenschaften der Polyphonie verbindet, findet Enescu zu einer eigenen Musiksprache.
Karl-Heinz Steffens, Klarinette | Andreas Wehrenfennig, Harfe
Arkadi Marasch, Leitung und Violine
NEU | Samstag | 18. Februar | 10.00 Uhr | Georg-Friedrich-Händel HALLE
Spielplatz Orchester
Zoltán Kodály, Háry János-Suite
Dass klassische Musik mehr Spaß macht, wenn man sie versteht, werden GMD Karl-Heinz Steffens und die Staatskapelle Halle mit dieser neuen Samstag-Vormittagsveranstaltung für die ganze Familie unter Beweis stellen. Zu »Spielplatz-Orchester« ist die ganze Familie eingeladen, um mehr über die an Farben und Formen so reiche ungarische Musik und die Geschichte des ›Münchhausen‹ Háry János zu erfahren und die Musik danach ganz anders zu verstehen und erleben zu können.
Staatskapelle Halle | GMD Karl-Heinz Steffens, Dirigent und Moderator
Sonntag | 19. Februar | 11.00 Uhr | Georg-Friedrich-Händel HALLE
Montag | 20. Februar | 19:30 Uhr | Georg-Friedrich-Händel HALLE
4. Sinfoniekonzert
Werke von Zoltán Kodály, Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach
sowie Béla Bartók
Unter den deutschen Pianisten geht Sebastian Knauer eigene Wege – sowohl im Repertoire als auch in der Aufführungspraxis: Der Geiger Daniel Hope ist sein Duo-Partner. In einem eigenen Zyklus führte er alle Mozart-Klavierkonzerte auf. Die Reihe »Wort trifft Musik« gestaltet er mit Schauspielern. Von seiner oft gelobten Interpretation Alter Musik auf modernen Instrumenten wird er bei der Gegenüberstellung der Klavierkonzerte von Bach-Vater (d-Moll, BWV 1052) und -Sohn Carl Philipp Emanuel (E-Dur, Wq 14) überzeugen. Interessant wird dieses ›Familientreffen‹ allein deshalb, weil hier Barock und Klassik einander begegnen. Ein modernes Aufeinandertreffen versprechen die Werke zweier ungarischer Komponisten: Zoltán Kodály mit der Suite aus dem Singspiel »Háry János« und Béla Bartók mit der Musik zur Pantomime »Der wunderbare Mandarin«. Obwohl beide Bühnenwerke im selben Jahr (1926) uraufgeführt wurden, könnte der Gegensatz zwischen ihnen nicht größer sein. Háry János brüstet sich mit Heldentaten, die er im Kampf gegen Napoleon vollführt hat. Wenn auch kein Wort wahr ist, nimmt das dem liebenswerten Prahlhans doch niemand übel, dafür sind seine Fabulierlust und Kodálys Musik zu lustig. Brutalen Existenzkampf schildert dagegen Bartóks Musik zur expressionistischen Handlung um drei Ganoven, die ein Mädchen zwingen, Männer anzulocken, um sie dann auszurauben. In deren Fänge gerät der Mandarin, dessen »unbeschreibliche Fremdheit und Verlassenheit« den Komponisten angezogen und inspiriert haben.
Sebastian Knauer, Klavier | Karl-Heinz Steffens, Dirigent
Premieren im NEUEN THEATER
PREMIERE | Freitag | 3. Februar | 20.00 Uhr | Kammer | Stückeinführung im Foyer der Kammer um 19.15 Uhr
Un-Gehorsam! (Studio-Inszenierung)
Du hast deine Zeit noch vor dir!
Komödie von Jean Baptiste Molière
Kann man sich anpassen und trotzdem zeigen wo man steht? Die Studioinszenierung mit acht Schauspielstudenten, die sich gerade an das Regelwerk eines funktionierenden Theaters gewöhnen, untersucht zusammen mit der Regisseurin Martina Eitner-Acheampong, die mit »Generation Peer. Ego Shooter« beim Schauspielschultreffen 2009 in Zürich den Hauptpreis der Jury gewann und mit »Das Fest« am Centraltheater Leipzig für überregionale Wahrnehmung sorgte, mit Texten aus Klassik und Gegenwart das Aufbegehren von gestern und heute. Ausgangspunkt ist Ibsens »Ein Volksfeind« – ein Einzelner setzt exemplarisch die eigene Wahrheit gegen die der ganzen Stadt, auch um den Preis des eigenen oder kollektiven Untergangs. Und was kommt danach? Biokost und politische Korrektheit? Oder die brennenden Straßenzüge von London? In Halle stehen die Kinder des »Volksfeindes« auf der Bühne und fragen nach dem Ungehorsam in einer Welt älterer Wutbürger und zunehmender Unsicherheiten. Jetzt erst recht! »Ich sehe vor allem, dass die Jungen heute unheimlich konstruktiv und produktiv sind, das sehe ich auch an den Schauspielstudenten. Und gleichzeitig sehr reflektiert. Wo da die Brüche sind, der Widerstand, das interessiert mich.« Martina Eitner-Achaempong
Regie: Martina Eitner-Acheampong | Bühne: Jan Steigert | Kostüme: Yvette Schuster
Mit den Schauspielstudenten: Bea Brocks, Laura Lippmann, Julia Preuß, Martin Bruchmann, Felix Defèr, Pablo Guaneme Pinilla, Fabian Oehl, Patrick Wudtke
ERSTMALS IN HALLE | Samstag | 04. Februar | 21.00 Uhr
1. Theater-Theken-Nacht in Halle
Die Schauspieler des nt touren durch Halles Kneipen und Restaurants
Die Idee einer Thekennacht entstand am Staatstheater Schwerin – dort wurde das Format Kult, 20.000 Zuschauer sahen bisher 10 Nächte – und erhielt den »Land-der-Ideen-Preis« des Bundespräsidenten. Wie funktioniert so eine Nacht? Vor allem ist sie eine logistische Herausforderung für das Theater. Aber anders als beim Honky Tonk oder der Kneipennacht, touren die Künstler nach einem festen Plan von einer gastronomischen Einrichtung zur nächsten, während das Publikum in seiner Lieblingskneipe verbleibt und sich über einen Abend mit geballter Ensemble-Leistung freuen kann. Die Künstler lassen die Stadt zur Bühne werden!
Kaufen Sie sich in Ihrer Stammkneipe oder an der Theaterkasse ein Ticket für Ihr Lieblingslokal und genießen Sie an der Theke bei Getränken Halles 1. Theaternacht. Zehnmal kommen neue Künstler mit zirka zehnminütigen anregenden, verzaubernden, heiteren bis albernen Beiträgen zu Ihnen in die Kneipe. Die Künstler selbst reisen im Kreislauf von Kneipe zu Kneipe – so können Sie, egal, wo Sie sind, alle Beiträge erleben. Unterstützt wird die Theater-Theken-Nacht vom Auto- & Motorradhaus Schmidt.
Preis 7,50 Euro
Mitwirkende: Die Schauspieler und Gäste des neuen theaters Halle
Teilnehmende Gaststätten:
Krug zum Grünen Kranz
Kaffeeschuppen
Mojo´s Bluesbar
Alte Post
Roeßing
Palais S
Lucy
Gosenschenke
Strieses Biertunnel
Café nt
Premiere im PUPPENTHEATER HALLE
URAUFFÜHRUNG | Freitag | 17. Februar | 20.30 Uhr| Puppentheater
Konzert für eine taube Seele
Ein Spiel für Ragna Schirmer und Puppen
Musik von Maurice Ravel
Der französische Komponist Maurice Ravel wollte ursprünglich Pianist werden. Mit einer selbstgebauten Vorrichtung zum Trainieren seiner Finger ruinierte er sie beinahe. Jahr für Jahr scheiterte er spektakulär beim Wettbewerb um den Prix de Rome – dann war er berühmt! Dem Schöpfer des »Bolero« wurde mechanische Kälte vorgeworfen, und sein Kollege Strawinsky nannte ihn den »Schweizer Uhrmacher« unter den Komponisten. Jedoch litt Ravel an einer seltsamen Krankheit, einer erworbenen Amusie, von Zeitgenossen als »taube Seele« bezeichnet. Nach und nach verlor Ravel die Fähigkeit zur Musik. Am Beginn seiner Krankheit bedauerte er, dass er »noch so viel Musik im Kopf« hätte, viel mehr, als man von ihm kennt! Im Zentrum der Inszenierung stehen Ravels Musik und die Ausnahmepianisten Ragna Schirmer, die Ravels Musik spielt und sie verkörpert. Wie der Dichter in Jean Cocteaus berühmtem Film »Orphee« hat Ravel die Gabe, hinter die Spiegel zu gehen. Mühelos betritt er die Innenräume seiner Seele, bis die Krankheit ihm den Zutritt verwehrt. Nach der deutschsprachigen Erstaufführung »Meine Kältekammer« arbeitet Christoph Werner zum ersten Mal mit Ragna Schirmer. Für die Bühne zeichnet Oliver Proske verantwortlich, der sich als »Leib- und Magenbühnenbildner« der spektakulären Theaterformation »Nico and the Navigators« einen Namen machte.
Buch und Regie: Christoph Werner | Bühne: Oliver Proske | Puppen: Hagen Tilp |
Kostüme: Angela Baumgart
Mit: Ragna Schirmer, Katharina Kummer, Nils Dreschke, Sebastian Fortak, Lars Frank
Premiere im THALIA THEATER HALLE
PREMIERE| Dienstag | 14. Februar | 09.30 Uhr | BMW Werk Leipzig
Das fliegende Klassenzimmer #5
Wenn Autos träumen
von Markus Dietrich
Für Kinder von 6 bis 10
Professor Hermelin ist auf geheimer Mission: Undercover ermittelt der Wissenschaftler in einem Automobilwerk, denn jemand möchte die neueste Erfindung des Herstellers klauen. Die Frage ist nur: Wer? Und Warum? Und als plötzlich Hermelin selbst in Gefahr gerät, müssen die Kinder aktiv werden. Der fünfte Streich des Mitmach-Krimis entführt das Publikum in die Welt der Autos, Roboter und alternativen Energien.
Konzept: Markus Dietrich
Mit: Florian Ulrich Stauch, Julia Sontag, Hartmut Jonas, André Hinderlich und Jeannette Reinisch
PREMIERE | Donnerstag | 16. Februar | 10.00 Uhr | Puschkinsaal
NICHTS. Was im Leben wichtig ist
von Janne Teller
Für Jugendliche ab 12 und Erwachsene
Die Idee ist so einfach wie bestechend: Ein jeder soll sagen, was ihm wirklich wichtig ist. Gemeint sind allerdings keine Nichtigkeiten, sondern dasjenige, wofür es sich zu leben lohnt. Oder zu sterben. Das wird gesammelt, aufgehäuft auf einen Berg der Bedeutung, und dann liegt dort alles, was das Leben wertvoll und wichtig macht. Ein Haufen voll Sinn - so stellen es sich die Mitschüler von Pierre Anthon vor, der aus seinem Leben aussteigt, weil er keinerlei Sinn darin erkennen kann. Der Berg der Bedeutung soll ihm und seinen Mitschülern beweisen, dass nicht alles nichts ist. Denn gibt es nicht offensichtlich Dinge, an denen wir hängen und die uns sehr wohl am Herzen liegen? Zum Beispiel das geheime Tagebuch, die Lieblingspuppe, die eigenen wunderschönen Zöpfe oder das geliebte kleine Haustier? Also rauf damit auf den Haufen, damit der wächst und wächst, bis er schließlich überquillt vor lauter enorm wichtigem Zeugs. Aber was ist daran bedeutend? Vielleicht die Tatsache, dass die zu bringenden Opfer mit dem Haufen immer größer werden, ohne dass die Jugendlichen ihrem Ziel näher kämen? Oder geht es längst nicht mehr um Sinn, sondern nur noch um ein böses Spiel, dem sich alle unterworfen haben, weil sie der Fanatismus treibt, am Ende nicht mit leeren Händen dazustehen? Es wäre nicht das erste Mal, dass die Suche nach einem verbindlichen Sinn ins Gegenteil verschlägt: in einen bedrohlichen, blutigen Feldzug gegen das wirkliche Leben, der am Ende aus ihm erst das macht, wovor wir uns fürchten.
Konzept und Idee: Michael Krenz, Davia Bukowsky
Mit: André Hinderlich, Enrico Petters, Frank Schilcher
PREMIERE | Mittwoch | 22. Februar | 20.00 Uhr | Großer Saal
Harper Regan
von Simon Stephens
Für Jugendliche ab 14
Harper Regan ist 41. Ehefrau. Mutter. Erwerbstätig. Durchschnittlich traurig. Harper geht. Ohne ein Wort. Ohne Rücksicht. Ohne Ziel. Harper verlangsamt. Die Menschen. Die Umwelt. Die Wirklichkeit. Im Allgemeinen. Harper bleibt stehen. Und spürt. Zum ersten Mal. Das Beben. Die Einsamkeit. Angesichts des Daseins. Was immer wichtig. Fällt entschieden. Trifft auf. Und verändert. Alles.
Regie: Mirko Borscht | Bühne: Christian Beck | Kostüme: Elke von Sivers | Videoinstallation: Hannes Hesse
Mit: Natascha Mamier, Sophie Lüpfert, Enrico Petters, Frank Schilcher, Alexander Kluth
PREMIERE | Freitag | 24. Februar | 19.30 Uhr
Woher – Wohin
Theater und Philosophie fragen nach europäischer Identität l
»Woher – Wohin« geht der momentan brüchigen Idee einer »Europäischen Identität« nach. Teatrino Clandestino / Bologna gehört zu den bekanntesten italienischen freien Theatern und kooperiert für diese Recherche mit dem Thalia Theater Halle und dem Verein »Expedition Philosophie«, der im Sommer 2011 mit dem Festival [soundcheck philosophie] in Halle das erste Mal an die Öffentlichkeit trat. Theater und Philosophie treffen zusammen, um eine neue Dramaturgie zu entwickeln. Die Regisseurin Fiorenza Menni hat eine Dramaturgie für den Umgang mit nicht theatralischen Texten entwickelt. Ziel ist es, die Zuschauer in besonderer Weise an den Fragestellungen teilhaben zu lassen.
Regie: Fiorenza Menni | Dramaturgie: Dr. Eva Maria Gauß
Extras in der OPER HALLE
Sonntag | 5. Februar | 11.00 | Operncafé
GERÜCHTEKÜCHE – PLAUDEREI TRIFFT (KOCH-)KUNST
von und mit Gabriele Bernsdorf und Axel Köhler
Nachdem Evelyn Fischer die mit ihr geplante Gerüchteküche am 18. Dezember absagen musste, um eine Sendung des Magazins »titel, thesen, temperamente« in der ARD zu moderieren, freuen wir uns sehr, dass sie uns am Sonntag, 5. Februar um 11.00 Uhr – pünktlich vor der Fastenzeit – verrät, welche kulinarischen Genüsse ihr die Kehle versüßen!
Stargast: Evelyn Fischer
Solisten: Ines Lex; Martin Reik
Piano: Ingo Martin Stadtmüller
Mit freundlicher Unterstützung von Micheel – Das Küchenstudio GmbH
Donnerstag | 23. Februar | 19.30 | Oper Halle
Belle voci – Solisten der Oper im Konzert
Festkonzert zum 327. Geburtstag von Georg Friedrich Händel
Werke von Georg Friedrich Händel, Antonio Vivaldi, Pietro Locatelli
Der Geburtstag von Georg Friedrich Händel am 23. Februar bietet auch in diesem Jahr den Anlass zu einem festlichen Konzert des Händelfestspielorchesters Halle. Im Mittelpunkt des Abends steht die Sopranistin Romelia Lichtenstein, die mit Opernarien und einer Kantate der barocken Gesangskunst huldigen wird. Dabei erklingen zunächst Auszüge aus der Händel-Oper »Alcina«, die als eine der letzten italienischen Opern Händels 1735 im Londoner Covent Garden Theatre uraufgeführt wurde. Als Neuproduktion der Oper Halle im Rahmen der Händel-Festspiele feiert dieses Werk am 1. Juni 2012 mit Romelia Lichtenstein in der Titelpartie Premiere. Es folgen zwei nicht minder eindrucksvolle Arien aus Antonio Vivaldis Opernerstling »Ottone in Villa« von 1713, bevor zum Finale des Konzerts Händels großartige Kantate »Delirio amoroso« erklingen wird. Dieses Werk entstand 1707 während der Italienreise des Komponisten und brachte ihm dort neben viel Ruhm und Ehre auch weitere lukrative Aufträge ein. Ergänzt wird das italienische Barockprogramm durch ein Konzert von Antonio Vivaldi und ein Concerto grosso von Pietro Antonio Locatelli, in denen die Streicher ihre hohe Kunst beweisen können. – Man darf sicher sein, dass Händel über dieses Geburtstagsprogramm mit eigenen und fremden Kompositionen sehr erfreut gewesen wäre.
Romelia Lichtenstein, Sopran | Händelfestspielorchester Halle | Bernhard Forck, Leitung
Extras im NEUEN THEATER
LESUNG | Freitag | 17. Februar | 19.30 Uhr | Saal
Christoph Hein liest aus seinem neuesten Roman: »Weiskerns Nachlass«.
»Christoph Hein hat einen filigran gearbeiteten, fein austarierten und listigen Roman vorgelegt, der die Formen realistischen Erzählens neu auslotet.«, so urteilte Christian Metz in der Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Extras im PUPPENTHEATER
NEUE REIHE | Donnerstag | 02. Februar | 20.30 Uhr
Herbert und Karsten König haben Gäste
Gastspiel: Theater Künstliche Welten (Berlin)
Macht des Schicksals
nach dem Märchen »Hans im Glück« der Brüder Grimm
»Da wir uns nicht aufspalten können und folglich niemals die berühmten anderen Möglichkeiten gleichzeitig leben können, stellt sich die Zwanghaftigkeit der Lebensabfolge ein, die auch Schicksal genannt wird.« Hans Jochen Menzel. Wie ergeht es Hans, der sein Glück sucht? Was ist schon Glück? Etwas, das man nicht sehen, sondern nur fühlen kann? Die Befreiung von Verpflichtungen und von jeglicher Verantwortung? Oder wenn zwei irrwitzige Engel auf E-Harfe und Zimbel wie die Teufel spielen? Puppentheater für Erwachsene mit Live-Musik!
Regie, Bühne, Kostüme: Anne Frank | Puppen: Christian Werdin |
Text und Spiel: Hans-Jochen Menzel, Pierre Schäfer
GASTSPIEL | Sonntag | 05. Februar | 15.00 Uhr
Puppentheater Magdeburg: Oskar und die Dame in Rosa
nach dem Buch von Eric-Emanuel Schmitt | für Menschen ab 9
Viele Freunde und noch mehr Spielsachen! Es könnte so schön sein, wenn das Haus kein Krankenhaus wäre und der zehnjährige Oskar nicht zu den Patienten gehörte, die niemals wieder gesund werden. Rosa, eine ehemalige Catcherin, hilft im Krankenhaus, und sie wird Oskars Freundin, weil nur sie den Mut aufbringt, Oskar die Wahrheit zu sagen. Gemeinsam denken sie über das Leben nach, über Erwartungen und Enttäuschungen – und über das Schicksal, das nicht lenkbar, aber gestaltbar ist.
Regie, Puppen: Frauke Jacobi | Bühne: Frida Leon Beraud | Musik: Tobias Rank |
Mit: Margit Hallmann
Extras im THALIA THEATER
Kinderstadt 2012 | 06. - 10. Februar | jeweils 10.00 – 14.00 Uhr
Kinderstadtworkshop in den Winterferien
»Stadt als Haus«
Die Kinderstadt der Wissenschaft 2012 braucht visionäre Gestalter und kühne Baumeister! Im Workshop in den Winterferien soll ein großes Modell entstehen, in dem Ihr alles zum Thema Stadt unterbringen könnt: Garten auf dem Dach, Energieversorgung aus dem Muskelkraftwerk und Ackerbau auf dem Marktplatz? Bring Deine Ideen mit!
Bitte anmelden unter (0345) 2085682 arnold@kinderstadt-halle.de
Mehr Informationen unter www.kinderstadt-halle.de
VALENTINSTAG im Thalia Theater | Dienstag | 14. Februar | 20.00 Uhr
Das Valentinstagsangebot der Bühnen Halle
»6 Tanzstunden in 6 Wochen« - Eine alte Dame trifft einen nicht mehr ganz jungen Mann, den sie für private Tanzstunden engagiert. Bei Walzer und Foxtrott - den beide im Übrigen gut beherrschen – finden sie einen eigenwilligen Rhythmus, ihre Lebenserfahrungen und -enttäuschungen Schritt für Schritt offen zu legen. Eine charmante Komödie, in der zwei Außenseiter auf anrührende Weise zueinander finden. Richard Alfieris Zwei-Personen-Stück in der Inszenierung von Annegret Hahn machte Furore. Zum Valentinstag wird es nun noch einmal auf die Bühne gebracht. Eine wunderbare Gelegenheit für Sie, zusammen mit Ihren Liebsten, Freunden, Kollegen und Bekannten diesen Abend zu genießen! Im Anschluss laden wir alle Besucherinnen und Besucher zum Valentinstagstanz in den Puschkinsaal.
Kartenpreis: 12 Euro, ermäßigt 7,50 Euro