Liebe Leserinnen und Leser des Newsletters,
liebe Besucherinnen und Besucher der bremer shakespeare company,

Inhalt

Neues Programm und neue Fotos
Bewährtes von William Shakespeare
Friedrich Schiller mit kleiner Personage
Heute morgen: Zusatzvorstellung nach Thomas Mann

Neues Programm und neue Fotos

Viele von Ihnen haben es bestimmt schon mitbekommen - ach, was sage ich, sehnlichst drauf gewartet: vorgestern ist der neue Spielplan für März und April erschienen. Und darauf stehen einige Bühnen-Neuerscheinungen. So hat z.B. am 21. März unser neuer Sommernachtstraum Premiere. Zur Zeit proben die Kollegen mit Regisseur Benno Ifland auf einer provisorischen Probebühne im alten Postamt am Hauptbahnhof. Doch schon bald zeigen wir die erste öffentliche Probe in der Concordia. Und viele Zuschauer haben auch schon hierauf gewartet: die Reihe Aus den Akten auf die Bühne wird mit einer neuen Lesung fortgesetzt. Es geht noch einmal um Nazi-Verbrechen von Frauen. "Im Lager hat man auch mich zum Verbrecher gemacht", Start ist der 27. März.
Dann haben wir wieder wunderbare Gäste: Alvaro Solar: Transitvogel am 2. März und Max Goldt am 27. und 28. März.
Und noch eine Neuerung gibt es für alle, die Anspruch auf einen ermäßigten Eintrittspreis haben: unsere monatliche Supergünstig-Vorstellung, die für alle Ermäßigungsberechtigten nur 6,50 Euro kostet, ist jetzt auch gleichzeitig mit anschließendem Publikumsgespräch. Viel Theater und viel Info für wenig Geld.
Für alle Vorstellungen im März und im April können Sie ab sofort hier Karten buchen!

Und wenn Sie sich für den Fortgang der Bauarbeiten am Leibnizplatz interessieren: auch hier sind zwei neue Fotoalben zum aktuellen Stand der Dinge zu sehen. Die Reihe wird natürlich fortgesetzt. Spätestens ab übernächster Woche, wenn das Fundament des Neubaus gegründet wird: Umbaufotos

Bewährtes von William Shakespeare

Donnerstag, 9. Februar um 19.30 Uhr
Macbeth
Im Schottland des 11. Jahrhundert lässt Shakespeare einen seiner größten Schurken auftreten. Nach einer siegreichen Schlacht begegnet den Feldherren Macbeth und Banquo auf dem Weg zu ihrem König Duncan eine Hexe. Sie prophezeit Unglaubliches: Macbeth soll Than von Cawdor - und schließlich sogar König von Schottland werden, Banquo hingegen der Stammvater von vielen Königen. Die Prophezeiung scheint sich zu bewahrheiten: Auf Betreiben seiner ehrgeizigen Frau ermordet Macbeth den König Duncan, und wird tatsächlich selbst zum König gekrönt. Er hat sein Ziel erreicht, doch hinter seiner Maske der Macht wütet kalte Angst. Die blutigen Schatten des Mordes verfolgen Macbeth. Ein wahnwitziger Cocktail aus Machthunger, Gier, Feigheit, Kaltblütigkeit und Aberglauben hetzt ihn in die Selbstzerstörung und ein blutiges Finale.




Freitag, 10. Februar um 19.30 Uhr
Hamlet
Helsingör ist ein hermetischer Lebensraum. Wie ein Sauerstoffzelt sichert er der Elite des Landes das Überleben. Doch die königliche Familie und der Hofstaat wird von ihren eigenen inneren Abgründen ausgehöhlt und reibt sich in internen Kämpfen auf.
Ein König wurde ermordet, und sein Mörder sitzt nun auf dem Thron und hat die Witwe geheiratet. Der Mord soll aus dem Bewusstsein getilgt werden, doch die Geister der Toten lassen sich nicht zum Schweigen bringen. Sie bedrängen die Lebenden aus dem Jenseits, fordern Rache und steuern die folgenden Geschehnisse. Hamlet wird von seinem spirituellen Freund, Horatio, in die Welt der Toten eingeführt. Seine Rache an dem Mörder seines Vaters wird am Ende nicht nur das gesamte Königshaus, sondern auch ihn selbst auslöschen.




Samstag, 11. Februar um 19.30 Uhr, Concordia
Verlorene Liebesmüh
Vier Männer – ein Schwur! Prinz Ferdinand von Navarra und drei seiner Höflinge wollen sich drei Jahre lang nur geistigen Studien widmen und vor allem die Frauen meiden. Doch plötzlich naht die Verführung pur in Gestalt vier reizvoller Damen. Thomas Weber-Schallauer inszeniert die Komödie William Shakespeares als elisabethanische Container-Show. Darin entblößt sich jede Figur auf ihre Weise: affektiert und überraschend weise, mal derb, mal von berührender Schönheit, verrückt und empfindsam, musikalisch und albern, lächerlich und zärtlich.

Friedrich Schiller mit kleiner Personage

Dienstag, 14. Februar um 19.30 Uhr, Concordia
Kabale und Liebe für zwei
Luise Miller, die Bürgerstochter, liebt Ferdinand von Walter, den jungen Baron. Und er liebt sie. Der Kampf um das Unmögliche und ihr bedingungsloser Glaube an ihre Liebe, an Gott und an sich selbst treibt sie, umgeben von Skrupellosigkeit, Lüge, und Verrat, zum Äußersten. Auch wenn am Ende der gemeinsame Freitod über die Liebe siegt, bleibt “Kabale und Liebe” eine aufbegehrende Ode an die Leidenschaft eines echten und tiefen Gefühls.
Die Spielfassung für zwei Schauspieler rafft „Kabale und Liebe“ auf anderthalb Stunden, ohne den Kern des Stückes anzutasten. Zwei Schauspieler in acht Rollen. Haltung, Gestik, Sprache und nur wenige Kostümteile und Requisiten transportieren die unterschiedlichen Charaktere der Figuren.

Heute morgen: Zusatzvorstellung nach Thomas Mann

Heute, Donnerstag, 9. Februar um 11.00 Uhr, Concordia
Mario und der Zauberer
Nach Thomas Mann. Koproduktion metropol-ensemble, Bühne Cipolla und bremer shakespeare company.
Ab 14 Jahren. SpFg/R/Schauspiel/Puppenspiel: Sebastian Kautz. Violoncello/Komposition/Sounddesign: Gero John. Puppenbau/Kostüme: Melanie Kuhl. B: Sebastian Kautz, Melanie Kuhl.
Der machtgierige Krüppel Cipolla schlägt das Publikum seiner Schaubude durch Scharfzüngigkeit, Hypnose und seine faszinierende Aura in seinen Bann und verführt es zu makabren Experimenten.
Angesiedelt im faschistischen Italien der 1930er Jahre, in einer von Misstrauen und Intoleranz allem Fremden gegenüber geprägten Atmosphäre, ist die Novelle eine Parabel auf die Manipulierbarkeit des Menschen allgemein. Die Inszenierung kann auch in Schulen aufgeführt werden.
Mehr Infos auf dieser Website

Wenn nicht anders angegeben, sind die Fotos in diesem Newsletter von Marianne Menke.

Infos und Karten für alle Vorstellungen gibt es auf unserer Website. Oder wie immer telefonisch unter 0421 - 500 333 (Mo-Fr 15-18 h).

Herzliche Grüße sendet Ihnen
Annette Ruppelt
von der bremer shakespeare company!

Haben Sie Fragen oder Kommentare zu unseren Stücken oder zum Newsletter? Schreiben Sie mir - annette.ruppelt@shakespeare-company.com




Hinweise der Sponsoren dieses Newsletters:


Festival Oude Muziek Utrecht 2011

"In Monte Oliveti" - Felice Anerio, Agostino Agazzari, Michelangelo Rossi, Giovanni Pierluigi da Palestrina
Geistliche Vokalmusik aus dem barocken Rom
Huelgas Ensemble; Leitung: Paul van Nevel
Aufnahme vom 3.9.11 aus der Domkerk
Festspiel-Panorama
Do, 16.02.2012 - 21:05 Uhr Deutschlandfunk


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Alles Walzer. Rechts, zwei, drei

Eine Revue in Ö-Moll
Von Ursula Rütten
Feature
Sa, 18.02.2012 - 18:05 Uhr Deutschlandradio Kultur
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