Liebe Freundinnen und Freunde der Neuen Musik,
heute darf ich Sie auf aktuelle Veranstaltungen hinweisen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Helmut W. Erdmann

Inhalt

43. Festival NEUE MUSIK LÜNEBURG vom 1.-7.10.2017 im Überblick
43. Festival NEUE MUSIK LÜNEBURG 1. bis 7. Oktober 2017 - Poem
43. Festival NEUE MUSIK LÜNEBURG 1. bis 7. Oktober 2017 - Elektroakustische Musik: Fortbildungszentrum für Neue Musik II
Impressum

43. Festival NEUE MUSIK LÜNEBURG vom 1.-7.10.2017 im Überblick

43. Festival NEUE MUSIK LÜNEBURG
Glockenhaus, Glockenstraße, 21335 Lüneburg (So-Di, Do-Sa)
Wasserturm, Am Wasserturm 1, 21335 Lüneburg (Mi)

LIVE-KONZERTE 19 Uhr & NACHTKONZERTE 21 Uhr

 

So, 1.10.17, 19 Uhr (Glockenhaus) Kontaktstudiengang „Neue Kompositionstechniken“:

Elektra-Reflektionen“, Kompositionen nach einem Text von Nino Haratischwili (UA)
(20 Jahre Kooperation der Hochschule für Musik und Theater Hamburg mit dem Fortbildungszentrum für Neue Musik )

21 Uhr Elektroakustische Musik: Chile



Mo, 2.10.17, 19 Uhr (Glockenhaus) „Zeit kommt“, Werke Hamburger Komponisten

(10 Jahre Kooperation mit der Gesellschaft für Neue Musik Hamburg und dem Fortbildungszentrum für Neue Musik in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Komponistenverband, LV Norddeutschland)



Die, 3.10.17, 19 Uhr (Glockenhaus) Komponistenportrait: Luong Hue Trinh (Vietnam)

21 Uhr Elektroakustische Musik: Komponistenportrait Clemens von Reusner



Mi, 4.10.17, 19 Uhr (Wasserturm) Mirjana Petercol - Akkordeon & Portativ - Hommage à Hildegard von Bingen
mit Musik von Komponistinnen: S. Gubaidulina, V. Dinescu, D. Čemerytė

21 Uhr Elektroakustische Musik: Fortbildungszentrum für Neue Musik I



Do, 5.10.17, 19 Uhr (Glockenhaus) Helmut W. Erdmann, Flöten (+ Live-Elektronik)
Werke von H. Bieler, L. Dubrovay, R. Hecht, M. Sell

21 Uhr Elektroakustische Musik: Krzysztof Knittel



Frei, 6.10.17, 19 Uhr (Glockenhaus) Konrad Maria Engel - Klavier - „Liszt and beyond the infinite…  “

Werke von F. Liszt, M. Ravel, B. Bartok, M. Kagel, O. Messiaen, J. Corigliano, W. Rihm, A. Skrjabin

21 Uhr Elektroakustische Musik: New York



Sa, 7.10.17, 19 Uhr (Glockenhaus) Ensemble Musica Viva - Bayreuth: „Poèm“ -
Werke von H. Bieler, B. Kremling und J.S. Kreuzpointner

21 Uhr Live-Elektronik-Ensemble Hamburg / Lüneburg: Fortbildungszentrum für Neue Musik II


 

Konzertkarte nur an der Abendkasse: 
                   9,- € (7,- €*)
                   5,- € (4,- €*) Schüler/Studenten
* Preise für JMD-/DTKV-/DKV-/DEGEM-/ECPNM-Mitglieder.

 

 

 

 

 

43. Festival NEUE MUSIK LÜNEBURG 1. bis 7. Oktober 2017 - Poem

Samstag, 7.10.2017, 19 Uhr
Glockenhaus, Glockenstraße, 21335 Lüneburg

Ensemble Musica Viva - Bayreuth: „Poèm“


Marie Schmalhofer, Sopran
Helmut W. Erdmann, Flöten
Bernd Kremling, Percussion
​Helmut Bieler, Klavier

 

Helmut W. Erdmann                              Mobile I  (1974)  
*1947                                                     für Ensemble  

 

Helmut Bieler                                         BLÖCKE   UND  RISSE  (1983)
*1940                                                     für Schlagzeug und Klavier 

 

Johann Simon Kreuzpointner                Fünf Lieder für eine Singstimme und Klavier 
*1986                                                     AUSGEWÄHLTE  INSEKTEN (2001) 
                                                              nach Gedichten aus den Kyoka des
                                                               Ehon Mushi Erabi (1787/88)  
                                                              - Übersetzung: Julius Kurth (1943)            

                                                              Schmetterling – Riesenheuschreck –  
                                                              Spinne – Goldkäfer – Papierwespe

 

Bernd Kremling                                        LEBENSZEICHEN    
*1950                                                       für Schlagzeug solo

 

Helmut Bieler                                           POÈME  für Ensemble  (1981)   
                                                                 - Text: Heide I  Bieler
 

Helmut  W.  Erdmann                               Stress III   (1995)  
                                                                  für Ensemble              

 

Die Interpreten

 

Helmut W. Erdmann, 1947 in Emden geboren. Studium in Braunschweig und Hamburg (Flöte bei K. Zöller, Komposition bei D. de la Motte, Elektronische Musik bei W. Krützfeldt). Seit 1971 Lehrtätigkeit an der Musikschule Lüneburg (Flöte, Leiter des Ensembles Neue Musik Lüneburg); seit 1974 Lehrbeauftragter an der Universität Lüneburg, seit 1985 an der Universität Göttingen. Seit 1992 Professor für Komposition/Live-Elektronik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Seit 1971 rege solistische Tätigkeit, vor allem mit dem 1971 gegründeten Varius Ensemble (Hamburg). Seit 1980 außerdem Mitglied des Ensemble Musica Viva (Bayreuth) und seit 1991 Mitglied des Michael Sell Ensembles (Frankfurt). Seit 1975 Künstlerischer Leiter der Veranstaltungsreihe Neue Musik in Lüneburg, seit 1977 außerdem Leiter des Fortbildungszentrums für Neue Musik Lüneburg . Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Stipendiat der Deutschen Akademie Villa Massimo (Rom), der Cité Internationale des Arts (Paris), der Stanford University California (USA), 1980 Niedersächsisches Nachwuchsstipendium, 1983 Verleihung des Bach-Preis-Stipendiums der Stadt Hamburg; 1985 Stipendiat der Casa Baldi (Olevano/Rom) und der Cite Internationale des Arts (Paris); 1990 Niedersächsisches Künstlerstipendium und 1991 Kulturpreis des Landkreises Lüneburg; 1996/97 Jahresstipendium des Landes Niedersachsen. Seit 1998 Präsident der Europäischen Konferenz der Veranstalter Neuer Musik (ECPNM). Seit 2007 Vorstandsmitglied des Deutschen Komponistenverbandes, Landesverband Norddeutschland. Die kompositorischen Arbeiten (ca. 200 Werke) umfassen alle Gattungen, einschließlich elektronischer und live-elektronischer Werke, Konzerte und Rundfunkproduktionen mit eigenen Werken in der Bundesrepublik Deutschland, in Europa, Japan und in den USA.

Bernd Kremling, Studium von Schlagzeug und Oboe an der Hochschule für Musik in Würzburg bei Siegfried Fink und Kurt Hausmann. 1971 Fachlehrer für Musik, 1974 Solopauker im Jugendorchester unter Leonard Bernstein.1977 künstlerische Staatsprüfung einschließlich der pädagogischen Zusatzprüfung in Schlagzeug und Oboe. Nach dem Meisterklassendiplom Förderprämie durch die „Oskar und Vera Ritter-Stiftung“. 1969-1968 Mitglied des Percussions-Ensembles Siegfried Fink.1977 Gründung des Duos Gitarre und Percussion mit Martin Krüger. Seit 1981 Dozent an der Musikhochschule Würzburg. Lehrtätigkeit an den Fachakademien Würzburg und Regensburg sowie der Universität Bayreuth. Dozent an der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen, der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel. Leitung der Schlagzeugkurse beim Festival Junger Künstler in Bayreuth. Leitung der Würzburger Festspiele (1982/83) Konzerte im In- und Ausland unter namhaften Dirigentenwie Boulez, Gielen, Jochum, Kempe, Inbal. Zahlreiche Rundfunk-,Schallplatten-, CD- und Fernsehaufnahmen.

Marie Schmalhofer studierte in Montreal an der „Université du Quebec à Montréal“ Gesang bei Prof. Joseph Rouleau. Sie trat dort als Konzert- und Opernsängerin auf. Stipendien der Regierung von Québec und des DAAD ermöglichten ihr ein Meisterklassenstudium an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Kammersängerin Prof. Reri Grist. Sie wurde 1990 mit dem Meisterklassendiplom ausgezeichnet. Als gefragte Sopranistin erhielt Marie Schmalhofer zahlreiche Engagements an der „Süddeutschen Kammeroper“, am Ulmer Theater, im „Phantom der Oper“ in Hamburg sowie zu Konzerten im In – und Ausland. Im Dezember 2006 sprang sie mit großem Erfolg für die „Missa Solemnis“ von Beethoven in Mailand ein. Neben zahlreichen Opernrollen umfasst ihr Repertoire sämtliche Stilepochen vom Oratorium bis zum Musical. 2007 erhielt sie den Kulturpreis der Stadt Bobingen. Zur Botschafterin des Landkreises Augsburg wurde sie im März 2009 ernannt. Seit 2009 unterrichtet sie am Leopold – Mozart Zentrum der Universität Augsburg.

Helmut Bieler wurde 1940 in Gersfeld/Rhön geboren. Er studierte Komposition, Schulmusik und Klavier an der Staatlichen Hochschule für Musik in München. Seine wichtigsten Lehrer waren Franz Xaver Lehner, Friedrich Wührer, Aldo Schoen und Fritz Schieri. Die künstlerischen und pädagogischen Staatsexamina fielen in die Jahre 1965 und 1966. Bis zum Herbst 2004 war er Professor für Musikpädagogik an der Universität Bayreuth. Helmut Bieler komponierte zahlreiche Werke für Kammermusik, Solowerke für verschiedene Instrumente, Vokalwerke, Orchesterwerke, Solokonzerte (Viola, Klavier, Flöten, Oboe), Kurzoper, Oratorium, Messe, Orgelmusik, mehrfach Werke unter Einbeziehung von Elektronik. Seine Werke erlebten Aufführungen im In- und Ausland, auch bei zahlreichen Festivals, u.a. Biennale Zagreb, Saxophonweltkongress, Washington, Gaudeamuswochen Amsterdam, Weltmusiktage Aarhus, Aspekte Salzburg, Neue Musik Lüneburg, Musica Bayreuth und Festivals in Kazan, Moskau, Ljublijana, Prag, Portugal, Brasilien, ars-nova-tage Nürnberg, Orgelwoche Nürnberg, Studio für Neue Musik Berlin, sowie bei zahlreichen Rundfunk-, Fernseh-, CD-Aufnahmen und Produktionen. Er gründete und leitet heute zusammen mit dem Komponisten und Organisten Wolfram Graf die Bayreuther Reihe „Zeit für Neue Musik“. Helmut Bieler ist Leiter und Pianist der Gruppe „Ensemble Musica Viva“ (mit Helmut W. Erdmann und Bernd Kremling). Er erhielt den Kulturförderungspreis der Stadt Nürnberg, den Kulturpreis der Stadt Bayreuth und den Preis für Musik der Bayerischen Akademie der Schönen Künste 2008 (Friedrich-Baur-Preis).


Robert Lehrbaumer hat mich vor etwa zwei Jahren (2000) gebeten, für die Schlosskonzerte Halbturn was nettes zu schreiben, und zwar Lieder für Sopran und Klavier. Für das Programm waren unter anderem auch die Blumen Lieder von Stolz geplant, gesungen von einer japanischen Sopranistin. Zuerst war mir nicht ganz wohl dabei, weil ich noch nie etwas für Singstimme und Begleitung geschrieben hatte und eine zündende Idee hatte ich schon gar nicht… Ich dachte zuerst an „bayerische Gstanzeln“ und hatte sogar schon etliche Texte ausgewählt, als ich auf ein paar japanische Gedichte aufmerksam wurde, die trotz ihrer Kürze nicht nur einen flüchtigen Zustand beschreibt beschreiben, sondern auch eine kleine Geschichte, und der Titel „ausgewählte Insekten“ passte wunderbar zu den Blumenliedern.

Das Buch Kyoka des Ehon Mushi Erabi 1787 /88, dem ich die Gedichte entnahm ist eigentlich eher ein Bilderbuch, das mit großem Aufwand gedruckt wurde (unter anderem wurden die Flügel der Insekten mit Silberstaub bestreut, damit sie sehr echt wirken), die Texte waren eigentlich nur zweitrangig. Diese Bilder haben mich dann auch sehr zu dieser Musik inspiriert: die Melodien Modal angelegt mit chromatischen Rückungen, den Klaviersatz sehr durchsichtig und zart, überraschende Effekte mit phantasievollen Abschnitten und abwechselnden Charakteren. Wie diese Gedichte, sollte die Aussage auf kleinstem Raum stattfinden. Dabei verzichtete ich fast voll-ständig auf Wortwiederholungen. Also, die Bilder haben mich inspiriert, aber eine japanische Musik sollte es trotzdem nicht werden. Entstanden sind die „ausge-wählten Insekten“ im April 2001, genau gesagt zwischen dem 16. April 2001 und dem 2. Mai, für meine Verhältnisse eine kurze Zeit, aber wenn ich richtig in Fahrt bin geht es sehr schnell.

 

Johann Simon Kreuzpointner wurde 1968 in Altötting/ Bayern geboren. Sein musikalischer Werdegang begann 1981 mit ersten Klavier- und Orgelunterricht. 1987 nahm er am Förderprojekt „Schüler komponieren - Treffen junger Komponisten auf Schloss Weikersheim" teil. Ein Jahr später war er erster Preisträger des Prof. Barbarino-Preises. In den Jahren 1989 bis 1991 nahm er in Passau Orgelunterricht bei Domorganist Walter R. Schuster. 1991 bis 1999 studierte er an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien Komposition bei Prof. Marg. Claus Ganter und Prof. Kurt Schwertsik und schloss das Studium mit Auszeichnung ab. Zusätzlich nahm er in den Jahren 1990 bis 2000 Unterricht am Diözesankonservatorium in St. Pölten (Orgel bei Michael Kitzinger und Chorleitung bei Otto Kargl) und bestand die C- und B-Prüfung in Kirchenmusik mit Auszeichnung. 1999 war er interimistisch Domorganist in St. Pölten. Mit Oktober 1999 begann ja das Studium „katholische Kirchenmusik“ an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, Orgel bei Domorganist Klaus Kuchling und Improvisation bei Domorganist Prof. Peter Planyavsky. Er unterrichtet am BRG XIX und am Diözesankonservatorium in St. Pölten und ist Mitarbeiter bei der Reihe „Musika Sacra Passaviensis" und Heraus-geber der Reihe „Musika Sacra Hippolytensis“.

 

 

43. Festival NEUE MUSIK LÜNEBURG 1. bis 7. Oktober 2017 - Elektroakustische Musik: Fortbildungszentrum für Neue Musik II

Samstag, 7.10.2017, 21 Uhr
Glockenhaus, Glockenstraße, 21335 Lüneburg

Live-Elektronik-Ensemble Hamburg / Lüneburg: 
Fortbildungszentrum für Neue Musik II

 

Helmut W. Erdmann                      Sounding Picture II (1972)
(1947)                                            für Ensemble

 

Goran Lazarević                            Denial  (2017)
(1980)                                            für E-Gitarrre solo


Martín Andrés Donoso Vera          Diásporas Sonoras (2016)
(1991)                                            für Akkordeon, Fretless E-Gitarre und Flöte

 

Helmut W. Erdmann                      Sounding Picture IV (1987)
                                                       für zwei Instrumentalisten
                                                      - Version für Klarinette und Fagott -

 

Luong Hue Trinh                            Behind The Mirror 1
                                                      
for fretless e-guitar, tapes


Goran Lazarević                           Scream (2013)
                                                      für Akkordeon solo

Helmut W. Erdmann                    Stress III (1995)
                                                     für Ensemble
 

 

Annegret Chrobok – Flöte, Stefan Siggel – Klarinette, Thaden Cohrs – Fagott,
Christian Mundt – Posaune, Martín Andrés Donoso Vera – E-Gitarre, 
Goran Lazarević - Akkordeon, Helmut Bieler – Klavier
Prof. Helmut W. Erdmann – Leitung

Impressum

Fortbildungszentrum für Neue Musik
Director: Prof. Helmut W. Erdmann
Assistenz: Claus-Dieter Meier-Kybranz
Katzenstraße 1a
21335 Lüneburg

Mobil +49 (0) 177 - 8280512

Web: http://www.neue-musik-lueneburg.de
Email: helmut.w.erdmann@neue-musik-lueneburg.de


Verantwortlich:
Prof. Helmut W. Erdmann

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