Liebe Freundinnen und Freunde der Neuen Musik,
heute darf ich Sie auf aktuelle Veranstaltungen hinweisen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Helmut W. Erdmann

Inhalt

Neue Musik im Museum: „Flauto basso in concert“: Helmut W. Erdmann
Wochenendseminar Elektroakustische Musik - 14./15. Dezember 2018
Impressum

Neue Musik im Museum: „Flauto basso in concert“: Helmut W. Erdmann

„Flauto basso in concert“:  Helmut W. Erdmann

Donnerstag, 13.  Dezember 2018,  18:30 Uhr
Ostpreußisches Landesmuseum Heiligengeiststraße 38, 21335 Lüneburg

Eintritt: 9,- EUR, erm. 6,- EUR

 


Helmut Bieler                                     Gestalten (2012)
(1940)                                                Version für Bassflöte solo (2018, UA)

 

Richard Heller                                    Canticum, op. 55 (2018)       
(1954)                                                für Bassflöte solo

 

Martín Andrés Donoso Vera              Reminiscencias Nocturnas (2018)
(1991)                                                para Flauta Baja 

 

Helmut W. Erdmann                          Adagio (1980)
(1947)                                                Version für Bassflöte solo (2018, UA)

 

***

 

Rainer Hecht                                      The answered questions (2016)  
(1942)                                                Version für Bassflöte, Zuspielung und 
                                                           Live- Elektronik (2017)

 

Eugen Mihai Márton                          Die Taube des fernen Pinienhaines (Psalm 56) (1985)
(1946 – 1990)                                    für Bassflöte solo

 

Helmut W. Erdmann                          Andantino (1982)
                                                          für Bassflöte solo 

 

 

Helmut W. Erdmann

::DSC09658.JPG1947 in Emden geboren. Studium in Braunschweig (Orchester-diplom) und Hamburg (Flöte bei K. Zöller, Komposition bei 
D. de la Motte, Elektronische Musik bei W. Krützfeldt). 1970 Musiklehrerprüfung. Seit 1971 Lehrtätigkeit an der Musikschule Lüneburg (Flöte, Leiter des Ensembles Neue Musik Lüneburg); seit 1972 Lehrbeauftragter an der Leuphana Universität Lüne-burg (von 1985 bis 1989 auch an der Universität Göttingen). Seit 1992 Professor für Komposition/Live-Elektronik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Seit 1976 Dozent, Referent und Kursleiter auf überregionalen und inter-nationalen Tagungen und Kongressen. Seit 1971 rege solistische Tätigkeit, vor allem mit dem 1971 gegründeten Varius-Ensemble (Hamburg) Seit 1980 außerdem Mitglied des Ensemble Musica Viva (Bayreuth) und seit 1991 Mitglied des Michael Sell Ensembles (Frankfurt). Anreger neuer Kompositionen für Flöte solo und Kammermusik mit Flöte. Seit 1975 Künstlerischer Leiter der Veranstaltungsreihe Neue Musik in Lüneburg, seit 1977 außerdem Leiter des Fortbildungs-zentrums für Neue Musik Lüneburg. Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. Stipendiat der Deutschen Akademie Villa Massimo (Rom), der Cite Internationale des Arts (Paris), der Stanford University California, (USA). Seit 1998 Präsident der Europäischen Konferenz der Veranstalter Neuer Musik (ECPNM). Seit 2009 1. Vorsitzender des Deutschen Komponistenverbandes, Landesverband Norddeutschland.


Die kompositorischen Arbeiten (ca. 200 Werke) umfassen alle Gattungen, einschließlich elektronischer und live-elektronischer Werke, Konzerte und Rundfunkproduktionen mit eigenen Werken in der Bundesrepublik Deutschland, in Europa, Japan und in den USA.                               
 

 

Helmut Bieler 

wurde 1940 in Gersfeld/Rhön geboren. Er studierte Komposition, Schulmusik und Klavier an der Staatlichen Hochschule für Musik in München. Seine wichtigsten Lehrer waren Franz Xaver Lehner, Friedrich Wührer, Aldo Schoen und Fritz Schieri. Die künstlerischen und pädagogischen Staatsexamina fielen in die Jahre 1965 und 1966. Bis zum Herbst 2004 war er Professor für Musikpädagogik an der Universität Bayreuth. Helmut Bieler komponierte zahlreiche Werke für Kammermusik, Solowerke für verschiedene Instrumente, Vokalwerke, Orchesterwerke, Solokonzerte (Viola, Klavier, Flöten, Oboe), Kurzoper, Oratorium, Messe, Orgelmusik, mehrfach Werke unter Einbeziehung von Elektronik. Seine Werke erlebten Aufführungen im In- und Ausland, auch bei zahlreichen Festivals, u.a. Biennale Zagreb, Saxophonwelt-kongress, Washington, Gaudeamuswochen Amsterdam, Weltmusiktage Aarhus, Aspekte Salzburg, Neue Musik Lüneburg, Musica Bayreuth und Festivals in Kazan, Moskau, Ljublijana, Prag, Portugal, Brasilien, ars-nova-tage Nürnberg, Orgelwoche Nürnberg, Studio für Neue Musik Berlin, sowie bei zahlreichen Rundfunk-, Fernseh-, CD-Aufnahmen und Produktionen. Er gründete und leitet heute zusammen mit dem Komponisten und Organisten Wolfram Graf die Bayreuther Reihe „Zeit für Neue Musik“. Helmut Bieler ist Leiter und Pianist der Gruppe „Ensemble Musica Viva“ (mit Helmut W. Erdmann und Bernd Kremling). Er erhielt den Kulturförderungspreis der Stadt Nürnberg, den Kulturpreis der Stadt Bayreuth und den Preis für Musik der Bayerischen Akademie der Schönen Künste 2008 (Friedrich-Baur-Preis).

 

Richard Heller

wurde 1954 in Wien geboren und studierte an der dortigen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (unter anderem Komposition bei Erich Urbanner und Dirigieren bei Otmar Suitner), daneben auch Mathematik und abstrakte Logik an der Universität. 
Seit 1979 Dozent für Musiktheorie und Komposition an der Fachakademie für Musik „Leopold-Mozart-Konservatorium“ der Stadt Augsburg, ab 1999 der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg, seit 2008 als „Leopold-Mozart-Zentrum“ eingegliedert in die Universität Augsburg.
Aufführungen und Rundfunksendungen in vielen Ländern Europas, sowie in Amerika, Afrika und Asien, Aufführungen bei diversen Festivals (World Cello Congress III, Baltimore [USA] (2000), Musica Danubiana, Ljubljana [Slowenien] (2000, 2001, 2003),Coups de Vents, Le Havre [Frankreich] (1994), Kunstfest Weimar (1991),Musikfestival Temesvar [Rumänien] (1994), Wiener Musiksommer (1985), Musikfest Salzburg 2002 (zum 80-jährigen Jubiläum der IGNM), World Music Days der ISCM/IGNM (Intern. Gesellschaft f. Neue Musik) 2003, Slowenien etc. Aufnahmen für Rundfunk und Tonträger; zahlreiche Kompositionsaufträge von Solisten, Ensembles und Organisationen.
Sein Werkverzeichnis umfasst Werke für Orchester (mit und ohne Solisten), Vokalmusik und Kammermusik in Standardbesetzungen ebenso wie Werke für Symphonisches Blasorchester  oder ausgefallene Instrumentenkombinationen wie z. B. 4 Gitarren, Duo Orgel – Klavier, Holzbläser mit Harfe, Violoncello-Oktett usw.
Verlegt unter anderem bei Edition Kunzelmann/Zürich, Bärenreiter-Verlag/Kassel, Loosmann-Musikverlag/Ettenheim, Vogt & Fritz/Schweinfurt, Intermezzo/Berlin 
Zahlreiche nationale und internationale Preise und Auszeichnungen würdigen sein Schaffen; dazu zählen u. a. die Förderungspreise der Stadt Wien und der Stadt Augsburg sowie des österreichischen Bundesministeriums für Unterricht und Kunst, der 2. Preis beim „3. Concurso Internacional de Composición ‚Ciudad Ibagué’“, Kolumbien, 1984 (für „Elegie“ für gemischten Chor), der 1. Preis beim Internationalen Kompositionswettbewerb „Eisteddfod 1989“, Roodepoort, Südafrika (für „Novelette“ für Klaviertrio), der einzige Preis beim Kompositionswettbewerb des „World Cello Congress III“ in Baltimore, USA, 2000 (für „Cellophonie“ für Violoncelloensemble), der Sonderpreis der Stadt Pazardhik beim Prof.-Ivan-Spassov-Wettbewerb, Plovdiv, Bulgarien, 2010 (für „Gedeckte Farben“ – Konzert für Violoncello und kleines Orchester), der 3. Preis in der Kategorie „Vokalwerke/Liederzyklen“ beim Wettbewerb der Paul-Lowin-Stiftung (Australien) in Kooperation mit dem Österreichischen Komponistenbund 2015 (für „Vokalise“ für Sopran und Orgel) und der Johann-Wenzel-Stamitz Preis der KünstlerGilde (Esslingen) für sein Lebenswerk 2018.

 

Martín Andrés Donoso Vera

(9.April 1991 in Temuco/Chile geboren) Im Jahr 2007 und 2008 kam er ins Finale des nationales Wettbewerbs für elektrische Gitarre “Solo Para Bravos” in Santiago de Chile. von 2009 bis 2013 studierte er Bachelor im Komposition an der Katholischen Universität von Valparaíso, wo er bei Enrique Reyes Komposition gelernt hat und elektroakustische Musik bei Edgardo Cantón. Zwischen 2013/2014 studiert er als Gaststudent Komposition an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg, Deutschland bei Prof. Fredrik Schwenk. 2014/2016 lernte er das Programm Kontaktstudiengang: Neue Kompositionstechniken bei Prof. Herrn Helmut Erdmann. Ab Oktober 2016 beginnt er Master in Komposition an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg bei Prof. Manfred Stahnke. Seine wichtigste Beeinflusst sind die Komponisten Igor Strawinsky, Bela Bartok, György Ligeti, Kaija Saariaho, Eduardo Cáceres und Alberto Ginastera. 

 

Rainer Hecht
* 1942 in Mannheim, 

Klavierstudium in der Meisterklasse Prof. Helmut Vogel, Musikhochschule Mannheim und Prof. Robert Henry Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Abschluss Diplom Dirigieren bei Prof. W. Brückner-Rüggeberg; Aufbau-Studium am Ernst-Thienhaus-Institut in Detmold mit Tonmeister-Diplom, Produktionstätigkeiten in der Schallplattenindustrie, Rundfunk und Fernsehen, Leiter des AV-Medienzentrums an der Musikhoch-schule Hamburg, Professur für AV-Medien, Computer-musik, Akustik und Instrumentenkunde , Mitinitiator des Kontaktstudiengangs Neue Musik an der Hochschule f. Musik, Hamburg, langjähriger  Gastdozent am Eulec, Lüneburg und Musikhochschule Lübeck, langjährige Tätigkeit als Tonmeister an der Staatsoper Hamburg, Berater an verschiedenen Musiktheatern und Gutachter für Urheberrecht. Kompositorische Tätigkeit:  Klavierwerke in verschiedenen Stilrichtungen, Kammermusiken für Holz- und Blechbläser, Streicher und Klavier, Saxophon und Orgel, Symphonie für 11 Blechbläser, Pauken und Schlagzeug, Konzert für Klavier und Orchester, Trios in verschiedenen Besetzungen, zahlreiche Lieder mit Klavier,  Werke für Bassflöte und Marimbaphon, Bassflöte mit Zuspielung und Live-Elektronik uvm.

 

Eugen-Mihai Márton  

Geboren am 17. 9. 1946 in Klausenburg/Rumänien. 1965-1971 Student im Fach Komposition bei Anatol Vieru an der Hochschule für Musik in Bukarest.  
1978-1980 Stipendiat des DMD bei György Ligeti an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Hamburg.  
1984-1985 Stipendiat der „Heinrich-Strobel-Stiftung" des SWF.  
1988 Stipendiat des Landes Niedersachsen auf dem Künstlerhof Schreyahn.  
Aufführungen bei internationalen Festivals neuer Musik (Donaueschingen, Kasseler Musiktage, Amsterdam, Tel Aviv, Lüneburg, Antwerpen, Turin, Mönchengladbach, An-cone, Paris usw.), Rundfunksendungen im In-und Ausland, Komponistenporträts sowie Kompositionspreise.  
Seit 1978 lebte er als freischaffender Komponist in der BRD. 

 

Die Taube des fernen Pinienhaines· (Psalm 56) für Bassflöte solo (1985) 

Inspiriert zu diesem Bassflötenstück wurde ich durch den Psalm 56. In ihm ist die Rede von der „stummen Taube unter den Fremden“ - ein Bild für das von den Philistern bedrohte Volk Israel. Wichtig für mich ist nicht nur das Bild der stummen Taube, sondern auch ihre Existenz im „fernen Pinienhain“. Beschreibt es doch genau meine eigene Befindlichkeit, eine Art von Heimatlosigkeit, die mich Zeit meines Lebens begleitet hat.  

Dieses Identitätsproblem gab es für mich aufgrund meiner Herkunft als halbjüdischer Ungar in Rumänien. Für die Rumänen war ich Ungar, für die Ungarn Jude und für die Juden Rumäne. So spüre ich heute, dass Israel zwar ein Teil, aber eben nur ein Teil meiner Heimat ist. Auf der Suche nach meinem eigenen Weg wurden für mich meine vielfältigen „Wurzeln“ wichtiger und fremder zugleich.  

Diese Komposition wurde ausgezeichnet auf dem „Internationalen Wettbewerb für Komposition Premio Ancona 1986" mit dem 1. Preis, vorgetragen von H. W. Erdmann und erhielt den „1. Preis“ beim l.C.O.M.S. - International Center of New Musical Sources - Wettbewerb Turin 1986. 

 

Intendanz: Prof. Helmut W. Erdmann 
Ostpreußisches Landesmuseum in Zusammenarbeit mit dem Fortbildungszentrum für Neue Musik Lüneburg  
 

Wochenendseminar Elektroakustische Musik - 14./15. Dezember 2018

 

Wochenendseminare
im Fortbildungszentrum für Neue Musik

Freitag 16 - 20 Uhr
Samstag 12 - 20 Uhr

Live–Elektronik - Computermusik - Elektronische Musik - Neue Musik - Improvisation

In den Wochenendseminaren wollen wir uns umfassend mit Elektronischer Musik/Live–Elektronik auseinandersetzen. Live–Elektronik als Teilgebiet von Komposition, insbesondere der Bereiche Elektronische Musik/Computermusik, versteht sich hauptsächlich als praktische Disziplin. Ergänzt wird der Praxisbereich mit Erörterungen geschichtlicher und theoretischer Hintergründe sowie ausgewählte Werke elektronischer und live–elektronischer Musik internationaler Studios. Dieses dient nicht nur der Information über Möglichkeiten elektronischer Klanggestaltung, sondern es soll auch die Phantasie und Erfindungsgabe der Teilnehmer angeregt werden.

In der praktischen Arbeit werden mit Instrument/Stimme und Synthesizern, Modulationsgeräten, Effektgeräten unterschiedlicher Art – analog und digital – Klangerweiterungen experimentell erprobt.

Nach dieser Erprobungsphase, die immer ergänzt wird durch Hören, werden die Ergebnisse besprochen und Projekte – individuell oder im Team – entwickelt. Hierzu gehören u. a. das Auflisten der erarbeiteten Materialen, Gliederungsmöglichkeiten, Notationsmodalitäten und Aufführungsbedingungen.

Kostenbeitrag:
Erwachsene 70,- EUR
Schüler/Studenten (bis 26 Jahre) 40,- EUR

JMD/DTKV/DKV/ECPNM-Mitglied
Erwachsene 45,- EUR
Schüler/Studenten (bis 26 Jahre) 25,- EUR

Für Unterkunft und Verpflegung ist selbst zu sorgen.

Anmeldung: 

Fortbildungszentrum für Neue Musik
EULEC (European Live Electronic Centre)
Director:  Prof. Helmut W. Erdmann
Katzenstraße 1a — 21335 Lüneburg
Mobil +49 (0) 177 828 05 12
www.neue-musik-lueneburg.de
helmut.w.erdmann@neue-musik-lueneburg.de

 


 

 

 

Impressum

Fortbildungszentrum für Neue Musik
Director: Prof. Helmut W. Erdmann
Assistenz: Claus-Dieter Meier-Kybranz
Katzenstraße 1a
21335 Lüneburg

Mobil +49 (0) 177 - 8280512

Web: http://www.neue-musik-lueneburg.de
Email: helmut.w.erdmann@neue-musik-lueneburg.de


Verantwortlich:
Prof. Helmut W. Erdmann

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