To all my friends around the world
All three of you
Here is another minor work
I hope you like
The way I do


[aus: Robert Coyne - Not Good Enough]


 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Musikfreunde, 


während weiter vereinzelt Böllerschüsse und farbige Kaskaden gen Himmel den Neustart eines Jahres vermelden, lasse ich mich durch stürmische Kräfte über Sprühregen nasse Pflastersteine heimwärts treiben und überlege, Ihnen ein kurzes Resümee des vergangenen Jahres nicht vorzuenthalten.

Aber nein, rasch aus dem Ärmel geschüttelt ist’s dann doch nicht. Sicher, die Highlights mit Blick auf das nun abgelaufene Kalenderjahr sind schnell notiert aber ins Bewusstsein werden jetzt all die Geschichten gerufen, die um die nüchtern gelisteten Termine von Veröffentlichungen, Konzertveranstaltungen und neuen Produktionen herum mitunter auch ineinander übergehen. Ein bunter Reigen also, aus dem ich jetzt berichte.

Mit "Extract from Vol 5: Mario Nyèky, Jumpin’ Judys And The Lillie + Lightning Jules" starteten wir im Januar 2018 die Fortsetzung der 'MEYER RECORDS präsentiert-Reihe' im Kölner Theater der Keller. Begleitet von Tanz und Pantomime der charmanten Französin Julie Grimmer [Bild 1], gibt Julia Zech mit Piano und Banjo ihr Debut, während die Künstler Krazy und Fritz um Regina Melech ein Heimspiel haben. Mario Nyèky mit seinem unglaublichen Gitarrenspiel erobert das Publikum im Nu. Schade, das seine Auftritte so rar geworden sind. Mario ist jetzt Gitarrenbauer.


“Belgium’s Godfather of way more than just Blues” Roland Van Campenhout, ist schon längst ein Klassiker. Diesmal mit PJDS (Pieter-Jan De Smet). Im September 2018 erscheint mit Folksongs From A Non-existing Land seine neue Studioproduktion. Der spezielle Gast bei unserem Event im März 2018 aber ist Sophia Fellner [alle drei in Bild 2]. Ihr Lied "C'est la vie", mitgeschnitten an diesem Abend, erscheint am 8. Februar 2019 auf einer der neuen Van Campenhout-Edition beiliegenden Bonus-DVD mit Ausschnitten aus Auftritten im Theater der Keller. Titel des Doppelalbums ist "Somewhere in the mountains". 

Im Mai 2018 erhalte ich einen Anruf von Atesh Sonneborn, Associate Director der Smithsonian Folkways Recordings aus Washington, dem "nonprofit record label" der Smithsonian Institution, dem "Historischen Archiv der USA" sozusagen. Sein Interesse gilt unseren Produktionen mit dem legendären US-Singer-Songwriter Eric Andersenim Besonderen den drei Alben [Bild 3] der "Autoren-Serie": der erweiterten Neuauflage von Birth Of A Stranger: Shadow & Light of Albert Camus, Mingle With The Universe: The Worlds Of Lord Byron und aktuell: SILENT ANGEL: Fire And Ashes Of Heinrich Böll.

Nach dem Sommer 2018 erleben wir mit Unterstützung des Kulturamts der Stadt Köln “Venus in Furs", ein “bizarr poetisches Doppel­konzert“. Die Kölner Sängerin und Cellistin Aglaja Camphausen [Bild links], bekannt für ihre themenspezifischen Soloabende wagt, von Thomas Falke am Kontrabass begleitet, ein besonderes Experiment: Country-Musik auf minimalistische Weise neu arrangiert. Den ersten Teil des Abends, begleitet am Piano von Vitalina Pucci, bestreitet die Mutter der zuvor erwähnten Sophia, die Chansonsängerin Esther Fellner, über deren Album “Via del Campo“ Thomas Schmidt im LP-Magazin schreibt: “Die dynamische und räumliche Präsenz Esther Fellners bei Songs von Piaf über Aznavour bis hin zu Moustaki ist einfach nur atemberaubend ...". Die Tessiner Künstlerin, die seit über zehn Jahren in Namibia lebt, weilt in Köln für Aufnahmen zu einer neuen Produktion aus der MEYER RECORDS-Kitchen Recording Series. Erscheinungstermin ist für 2019 geplant.

Anfang Oktober 2018 veröffentlicht ​Robert Coyne mit "Out Of Your Tree“ sein zweites Soloalbum. Es ist sein erstes Werk unter eigenem Namen seit "Woodland Conspiracy“ 2010. Zuletzt hat er bei Meyer Records gemeinsam mit Can-Drummer Jaki Liebezeit drei Platten eingespielt. Als Liebezeit im Januar 2017 dann im Alter von 78 Jahren stirbt, muss er sich nach einem neuen musikalischen Partner umsehen. Hierzu gefragt sagt er: "Zunächst mal bleibt festzustellen, dass meine neue Arbeit eine Verneigung vor Jaki ist. – Der Sohn des Musikers und Künstlers Kevin Coyne gibt unser letztes Konzert für 2018. Als Trio, begleitet von Werner Steinhauser (Drums) und von Aglaja Camphausen, die den Crossover liebt und sich mit ihren Cello nicht nur der klassischen Musik verschrieben hat, sondern auch im Jazz und der Improvisation zuhause ist.“ [letztes Bild]

Ich schaue aus dem Fenster, die Sonne scheint, der Himmel herrlich blau, wie schön! Mich treibts wieder raus in den Feiertag. Ein Letztes aber hab' ich noch. Nach nun über 45 Jahren muß das bereits 1955 gegründete Theater der Keller Ende der Spielzeit 2018/19 sein Refugium in der Kölner Südstadt verlassen. Damit geht auch unsere Konzert-Reihe. Aber einen Abend im kommenden Frühjahr, den machen wir noch. Hierzu informiere ich Sie rechtzeitig.

Willkommen 2019!
Ihr
Werner Meyer.

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