Premiere »Trilogie der Frauen«: »Ein Geniestreich«
»Le Bal«
Vergangenen Sonntag feierte die »Trilogie der Frauen« Premiere an der Staatsoper – ein Erfolg für Solisten; Orchester und Simone Young, die die musikalische Leitung hatte und den außergewöhnlichen Musiktheaterabend zusammengestellt hatte. Eine Uraufführung - »Le Bal« von Oscar Strasnoy – war eingebettet in zwei weitere Einakter: Schönbergs »Erwartung« und Rihms »Das Gehege«.
»Young hat bei der Auswahl dreier Stücke eine Überraschung gelandet, einen grimmigen Scherz inmitten zweier düsterer Tragödien: Zwischen Arnold Schönbergs "Erwartung" und Wolfgang Rihms "Das Gehege" aus "Schlusschor" von Botho Strauss grüßt als Uraufführung das Satyrspiel "Le Bal" des Argentiniers Oscar Strasnoy, eine Farce nach der Erzählung von Irène Némirovsky. (...) Strasnoy, der sich auf seinen Landsmann Mauricio Kagel beruft und derzeit an einer Oper für Aix-en-Provence arbeitet, hat eine tragische Operette geliefert, die ein kleiner Geniestreich ist: im sicheren Timing fürs Musiktheater, im genauen Gefühl für Singstimmen.«
Süddeutsche Zeitung, 9. März 2010
»Ein packender, vielfältiger Opernabend: mal beklemmend, mal burlesk, mal berührend - dazu ideenreich und stimmig inszeniert und glänzend gesungen vom Ensemble. Zu Recht Jubel beim Premierenpublikum.«
NDR 90,3, 9. März 2010
»Für die Sänger ist Strasnoys totale Theatermusik, die von den Hamburger Philharmonikern unter der Leitung Simone Youngs charmant dargeboten wird, eine Fundgrube. Der darstellerisch phänomenalen Miriam Gordon-Stewart (Mutter Rosine) etwa hat er herrlich überkandidelte Arabesken in die Partitur geschrieben: die ganze Überspanntheit der Figur kommt darin zum Ausdruck. Auch Miriam Clark (Mademoiselle Isabelle) und Vater Alfred (Peter Galliard) dürfen sich durch ihr komplettes Register hindurchglucksen, dass es eine Wonne ist. (…) Für die "Trilogie der Frauen" gilt (...): ein gewinnbringender Abend.«
Frankfurter Rundschau, 9. März 2010
»Strasnoy bedient sich geschickt bei französischen Komponisten des frühen 20. Jahrhunderts und setzt deren Formensprache elegant neu zusammen. Dabei entsteht durchaus etwas Eigenes, das hat Witz und Esprit und macht Effekt beim Publikum. Charleston-Anklänge und imitierte Volkslieder, der ironische Konversationston französischer Operetten der Zwischenkriegszeit, hier zeigt sich Strasnoy als bauchrednerisch hochbegabt.«
Deutschlandradio Kultur, 8. März 2010
Gewinnen Sie Karten für die »Trilogie der Frauen«! Die Staatsoper verlost
5 x 2 Karten für die
Vorstellung am 18. März um 19.00 Uhr. Schreiben Sie bis zum 16. März eine E-mail an
presse@staatsoper-hamburg.de. Die Karten werden unter allen Teilnehmenden verlost. Die Gewinner werden per E-mail benachrichtigt.
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»Salome«: Nadja Michael singt die Titelpartie
Nadja Michael
Nadja Michael kehrt an die Hamburgische Staatsoper zurück und ist erstmals seit ihrem Fachwechsel an der Dammtorstraße zu erleben. In den drei Vorstellungen von »Salome« springt sie für Emily Magee ein und singt die Titelpartie.
Simone Young (31. und 28. März) und
Michael Schønwandt (21. März) dirigieren Strauss’ Oper. Nadja Michael gab ihr Rollendebüt als Salome bei einer konzertanten Aufführung in Athen. Seitdem hat sie die Partie an den führenden Opernhäusern der Welt interpretiert, so zum Beispiel 2007 in der Neuproduktionen an der Mailänder Scala unter der Regie von Luc Bondy, am Londoner Covent Garden, dem Straßburger Opernhaus und an der San Francisco Opera. In Partien wie Tosca, Leonore (»Fidelio«), Marie (»Wozzeck«) und Hanna Glawari (»Die lustige Witwe«) war sie unter anderem an der Bayerischen Staatsoper München, der Deutschen Oper Berlin, der Wiener Staatsoper und dem Théâtre de la Monnaie in Brüssel zu Gast. Für 2012 ist ihr Debüt an der New Yorker MET als Lady Macbeth geplant. Ihr Hamburg-Debüt gab die Künstlerin in der Spielzeit 2003/2004 als Eboli in »Don Carlos« und sang in der darauf folgenden Spielzeit die Carmen. In Willy Deckers »Salome«-Inszenierung ist sie hier erstmals zu erleben.
Thomas J. Mayer interpretiert Jochanaan,
Jürgen Sacher Herodes. Außerdem singen
Renate Spingler (Herodias) und
Benjamin Hulett (Narraboth).
Vorstellungen: 21. und 31. März, 19.30 Uhr sowie 28. März, 16.00 Uhr
Karten von 4 bis 77 Euro sind erhältlich an der Tageskasse der Hamburgischen Staatsoper, unter der Telefonnummer 040 / 35 68 68,
online sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
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Rossinis »Il Barbiere di Siviglia« wieder auf dem Spielplan
»Il Barbiere di Siviglia«
Graf Almaviva liebt Rosina, soll sie aber nicht bekommen. Das hat sich zumindest ihr Vormund Doktor Bartolo in den Kopf gesetzt, der selbst gern der Mann an Rosinas Seite wäre. Doch hat er die Rechnung ohne Figaro gemacht. Denn der im Umgang mit Menschen recht erfahrene Barbier scheut keine Mühe, seine gerissenen Vermittlungskünste auszuspielen und somit Rosina und Almaviva zum gemeinsamen Glück zu verhelfen.
Nur knapp drei Wochen benötigte Gioachino Rossini für die Komposition seiner Oper »Il Barbiere di Siviglia«, die schon nach wenigen Aufführungen zum Publikumsrenner wurde. Kein anderes Werk des italienischen Komponisten enthält so viele »Ohrwürmer« – nicht erstaunlich also, dass es auch in Hamburg seit Jahren zu den beliebtesten Stücken zählt. In der kurzweilig-klassischen Inszenierung nach Gilbert Deflo wird
Bruce Sledge in der Rolle des Conte di Almaviva sein Hamburg-Debüt feiern. Der amerikanische Tenor studierte an der University of Southern California. Engagements führten ihn unter anderem nach New York, Vancouver, Berlin, Paris, Lissabon und Florida. Auch
Rodion Pogossov (Figaro) ist zum ersten Mal in Hamburg zu erleben.
Unter der musikalischen Leitung von
Alexander Soddy singen außerdem
Paolo Bordogna und
Renato Girolami (Don Bartolo),
Cristina Damian (Rosina),
Alexander Tsymbalyuk (Don Basilio) sowie
Katja Pieweck und
Gabriele Rossmanith (Berta).
Vorstellungen: 19., 25. März und 4. April 2010, 19.30 Uhr
Karten von 4 bis 83 Euro sind an der Tageskasse der Hamburgischen Staatsoper, unter der Telefonnummer 040 / 35 68 68,
online sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
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»Werkstatt«: Das Internationale Opernstudio zu Gast im KörberForum
Roberto Scandiuzzi
Einzelstunden, Ensembleproben, Bewegungs- und Sprachtraining, die abendlichen Vorstellungen – der Stundenplan der Nachwuchssänger im Internationalen Opernstudio ist randvoll. Für einen Meisterkurs kehrt Roberto Scandiuzzi, der an der Staatsoper zuletzt als Attila in der konzertanten Serie der gleichnamigen Oper gefeiert wurde, nach Hamburg zurück. Mit den Nachwuchssängern erarbeitet er Partien aus »Don Giovanni« und »Carmen«. Am letzten Tag des Meisterkurses sind der Bass und die Opernstudio-Sänger zu Gast im KörberForum. Dort geben sie persönliche und unkonventionelle Einblicke in ihre Arbeit – natürlich mit viel Musik.
Donnerstag, 25. März, 19.00 Uhr
Moderation: Kerstin Schüssler-Bach
Veranstaltungsort: KörberForum (Kehrwieder 12, 20457 Hamburg)
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich unter
www.koerberforum.de
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After work: »Zwei Herzen im Dreivierteltakt«
Vida Mikneviciute, Jun-Sang Han, Moritz Gogg
Wenn beim nächsten After work »Zwei Herzen im Dreivierteltakt« tanzen, dann erklingen Operettenmelodien von Robert Stolz in der Opera stabile. Opernstudiomitglied Vida Mikneviciute sowie die Ensemblemitglieder Jun-Sang Han und Moritz Gogg, der die »Hommage« auch moderiert, werden von François Salignat am Klavier begleitet. Im Eintrittspreis ist – wie immer – ein Getränk Ihrer Wahl enthalten.
After Work: »Zwei Herzen im Dreivierteltakt – Hommage à Robert Stolz«
Freitag, 19. März 2010, 18.00 Uhr
Veranstaltungsort: Opera stabile
Karten zu 10 Euro sind an der Tageskasse der Hamburgischen Staatsoper, unter der Telefonnummer 040 / 35 68 68, unter
online sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
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Mit herzlichen Grüßen, Ihre Newsletter-Redaktion
Bettina Bermbach und Anja Bornhöft
12. März 2010
Unsere nächsten Veranstaltungen (12. bis 21. März):
Freitag, 12. März:
»Tod in Venedig« (Ballett von Neumeier). 19.30 Uhr Großes Haus
Informationen erhalten Sie
hier.
Samstag, 13. März:
»Tod in Venedig« (Ballett von Neumeier). 19.30 Uhr Großes Haus
Informationen erhalten Sie
hier.
Sonntag, 14. März:
7. Philharmonisches Konzert. 11.00 Uhr Laeizhalle, Großer Saal
Informationen und Tickets erhalten Sie
hier.
Sonntag, 14. März:
»Trilogie der Frauen – Erwartung / Le Bal / Das Gehege« (Schönberg / Strasnoy / Rihm). 19.00 Uhr Großes Haus. Einführung: 18.20 Uhr, Opera stabile
Informationen und Tickets erhalten Sie
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Montag, 15. März:
7. Philharmonisches Konzert. 20.00 Uhr Laeizhalle (Großer Saal)
Informationen und Tickets erhalten Sie
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Dienstag, 16. März:
»La Sylphide« (Ballett von Lacotte). 19.30 Uhr Großes Haus
Informationen und Tickets erhalten Sie
hier.
Mittwoch, 17.März:
»La Sylphide« (Ballett von Lacotte). 19.30 Uhr Großes Haus
Informationen und Tickets erhalten Sie
hier.
Donnerstag, 18. März:
»Trilogie der Frauen – Erwartung / Le Bal / Das Gehege« (Schönberg / Strasnoy / Rihm). 19.00 Uhr Großes Haus. Einführung: 18.20 Uhr, Opera stabile
Informationen und Tickets erhalten Sie
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Freitag, 19. März:
After work »Zwei Herzen im Dreivierteltakt«. 18.00 Uhr Opera stabile
Informationen und Tickets erhalten Sie
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Freitag, 19. März:
»Il Barbiere di Siviglia« (Rossini). 19.30 Uhr Großes Haus
Informationen und Tickets erhalten Sie
hier.
Samstag, 20. März:
»La Sylphide« (Ballett von Lacotte). 19.30 Uhr Großes Haus
Informationen und Tickets erhalten Sie
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Sonntag, 21. März:
»Salome« (Strauss). 19.30 Uhr Großes Haus
Informationen und Tickets erhalten Sie
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