Liebe Musikfreunde, sehr geehrte Damen und Herren,

heute möchte ich Sie über die jüngste Sitzung des Kuratoriums für das Festival Alte Musik Knechtsteden informieren.

Sollten Sie diesen Rundbrief künftig nicht mehr beziehen wollen, können Sie sich jederzeit abmelden. Nähere Hinweise am Ende des Rundbriefs.

Mit den besten Grüßen
Ihr
Martin Kahl

Festival Alte Musik Knechtsteden
Ostpreußenallee 5, 41539 Dormagen
Tel: +49-(0)2133-210992
Fax: +49-(0)2133-214097
Mail: altemusik@t-online.de
Web: www.knechtsteden-altemusik.de







Inhalt

Kuratoriumssitzung

Kuratoriumssitzung

Auf der hochkarätig besetzten Kuratoriumssitzung des Festivals Alte Musik Knechtsteden am vergangenen Mittwoch, 3.2.2010, im Chempark Dormagen, präsentierte der musikalische Leiter des Festivals Hermann Max zusammen mit dem Dramaturgen Thomas Höft in sehr lebendiger und erfrischender Weise das Programm für das kommende Festival im September 2010.

Zuvor hatte Landrat Hans-Jürgen Petrauschke in seinem Grußwort auf die Bedeutung von Kultur als Mittel zur Standortattraktivität hingewiesen. „Kultur ist nicht nur selbstgenügsam, sie ist auch Standort- und Wirtschaftsfaktor“ so Petrauschke. Er wies damit auf Image und Ruf einer Region hin, die letztendlich mit entscheidend seien für Wirtschaftsansiedlungen. Denn dort, wo Kultur - und dazu gehöre natürlich auch Lebenskultur - in der Luft liegt, sei die Lebensqualität höher. Das Festival Alte Musik Knechtsteden sei ein wichtiger Event mit überregionaler Bedeutung für den Rhein-Kreis-Neuss. So dürfe man Kultur nicht als reinen Zuschussbetrieb sehen sondern im Gegenteil als Schaffung von Werten. Kulturpolitik sei damit auch eine wichtige soziale Investition.

Der Leiter des CHEMPARKS Dormagen, Kuratoriumsmitglied Dr. Walter Leidinger, hatte die Kuratoriumsmitglieder an den Ort eingeladen, der das Außenbild Dormagens maßgeblich prägt: der Chemiepark. In seinem Vortrag stellte Leidinger die Bedeutung der Chemie in Dormagen und als Wirtschaftsfaktor in NRW dar. Diese könne und müsse auch eine Verbindung mit der Kultur eingehen, denn wenn die „Chemie“ in einem Ort stimme – und dazu kann die Musik mit beitragen – dann siedeln sich auch gerne Menschen dort an.

Einen weiteren interessanten Beitrag und die Brücke zur Musik lieferte der Leiter der Programmgruppe Musik im WDR, Kuratoriumsmitglied Werner Wittersheim. Er machte deutlich, welche Schwierigkeiten sich durch den notwendigen Spagat zwischen dem Kulturauftrag des Senders einerseits und den auch hier deutlich spürbaren Krisenzeiten andererseits ergeben. Ebenso wies er darauf hin, wie sich das Bild des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks in den letzten 20 Jahren verändert hat. Was aber gerade auch im Radio immer wichtig war und bleibt, ist: „Lebendige Musiker mit lebendiger Musik zu erleben“!
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