Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde der Alten Musik,

regelmäßig werden unsere Festivalproduktionen von WDR3 und Deutschlandfunk mitgeschnitten und deutschlandweit ausgestrahlt. Gleich drei Konzerte können Sie in den kommenden Ostertagen noch einmal zu prominenter Sendezeit im Radio nachhören. Am Palmsonntag, 14.4., sendet WDR3 ab 20:04 den Mitschnitt unserer Aufführung der Markuspassion 1759 von Telemann mit der Rheinischen Kantorei und Das Kleine Konzert unter Leitung von Hermann Max aus der vergangenen Festivalsaison. Am Ostersonntag, 21.4., können Sie an gleicher Stelle Bachs H-Moll-Messe aus dem Jahr 2011 mit unseren Festivalklangkörpern erleben. Die Gregorianische Nacht 2018 mit dem estnischen Ensemble Heinavanker wird am Ostermontag, 22.4., ab 21:05 im Deutschlandfunk übertragen. 

Wir wünschen viel Freude am Radio und eine schöne Osterzeit!

Mit freundlichen Grüßen

Michael Rathmann 


Festival Alte Musik Knechtsteden
Ostpreußenallee 5, D-41539 Dormagen
Tel: +49 (0) 21 33 - 21 09 92
Fax: +49 (0) 21 33 - 21 40 97
Mail: info@knechtsteden.com
Web: www.knechtsteden.com

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Inhalt

WDR3 Oper | 14. April 2019, 20.04 - 23.00 Uhr | Telemann: Markuspassion 1759
WDR3 Oper | 21. April 2019, 20.04 - 23.00 Uhr | Bach: H-Moll Messe
Deutschlandfunk Musik-Panorama | 22. April 2019, ab 21.05 I Gregorianische Nacht - Heinavanker

WDR3 Oper | 14. April 2019, 20.04 - 23.00 Uhr | Telemann: Markuspassion 1759

78 Jahre ist Georg Philipp Telemann alt, als er diese Markus-Passion komponiert. Er hat schon viele Passions-Oratorien geschrieben, könnte also ohne weiteres auf Altbewährtes zurückgreifen. Aber das interessiert ihn nicht. Er will Neues schaffen und hat das Ohr dabei immer am Puls der Zeit. So ist auch seine Markus-Passion in einem zukunftsweisen Stil gehalten. Eindringlich führt Telemann darin den Leidensweg Christi von der Ölberg-Szene bis zur Kreuzigung vor Augen. Das Libretto hat er selbst verfasst. Und er gibt dem Werk nicht zuletzt dadurch eine persönliche Note, dass er allegorischer Figuren auftreten lässt, die die Handlung reflektieren. Das Zentrum für Telemann-Pflege und -Forschung Magdeburg hat für diese WDR 3 Produktion neues Aufführungsmaterial erarbeitet.

Veronika Winter, Sopran; Anne Bierwirth, Alt; Georg Poplutz, Tenor; Markus Flaig und Ekkehard Abele, Bass 
Rheinische Kantorei; Das Kleine Konzert, Leitung: Hermann Max

Redaktion: Richard Lorber

weitere Infos / Internetstream

WDR3 Oper | 21. April 2019, 20.04 - 23.00 Uhr | Bach: H-Moll Messe

Spannend an der Entstehungsgeschichte der berühmten h-Moll-Messe ist außerdem, dass Bach sie nicht in einem Schwung geschrieben hat, sondern sukzessive im Laufe von rund 25 Jahren. Neben originären Neukompositionen hat er dabei auch auf schon vorhandene eigene Musik zurückgegriffen, etwa auf seine Kantaten. Die h-Moll-Messe spiegelt also mindestens ein Vierteljahrhundert Bachscher Kompositionserfahrung wider und damit auch so gut wie die gesamt stilistische Breite seines Vokalschaffens: Von strengen a-cappella-Chor-Fugen im alten Stil über klangprächtige Doppelchöre bis hin zu expressiven Arien und Duetten im modernen Opernstil.

Veronika Winter, Elisa Rabanus und Verena Gropper, Sopran; Franz Vitzthum, Altus; Hans Jörg Mammel, Tenor; Markus Flaig, Bass; Rheinische Kantorei; Das Kleine Konzert, Leitung: Hermann Max

Redaktion: Richard Lorber

weitere Infos / Internetstream

Deutschlandfunk Musik-Panorama | 22. April 2019, ab 21.05 I Gregorianische Nacht - Heinavanker

Mündliche Überlieferung hat die Runenlieder des baltischen Raumes über mehrere Jahrtausende geprägt und bewahrt. Seit der Christianisierung des europäischen Nordostens im Hochmittelalter verbinden sich in ihnen die poetischen Bilder aus der germanischen Mythologie mit christlichen Traditionen und Glaubensinhalten. Das war der Ausgangspunkt des estnischen Ensembles Heinavanker für sein Programm beim Festival Alte Musik Knechtsteden.

In den mehrstimmigen Fassungen ihres künstlerischen Leiters Margo Kõlar setzen die sechs Sängerinnen und Sänger dieses besondere geistliche Volksliedrepertoire ihrer Heimat in Beziehung zu polyphoner Kirchenmusik, die im 14. und 15. Jahrhundert aus dem Westen und Süden Europas über die bewährten Land- und Seerouten der Hanse nach Estland kam.

„Wach auf, mein Herz“
Estnische Runenlieder und frühe Vokalpolyphonie aus dem Westen Europas

Ensemble Heinavanker
Leitung: Margo Kõlar

Moderation: Bernd Heyder

weitere Infos / Internetstream

 

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