Hinweis: Zur Nutzung des Newsletters und seiner Inhalte ggf. die Einstellungen auf HTML Ansicht ändern. Danke.



Inhalt

Vorwort
Musikschule präsentiert Anatevka-Fiddler on the roof
Taschenlampenkonzert am Fontane-Haus
Heimatmuseum heißt nun MUSEUM REINICKENDORF
Neubrandenburger Philharmonie im Ernst-Reuter-Saal
Marion Brasch liest in der Humboldt-Bibliothek
Halloween mit Rumpelstil im Fontane-Haus
Bibliothek am Schäfersee
Ausstellungsprojekt der Kommunalen Galerien
Kinderflohmarkt in der Humboldt-Bibliothek
Historischer Ort Krumpuhler Weg
Zusätzliche Internetplätze in der Bibliothek im Märkisches Viertel
Denkmal des Monats
Lesetipps der Bibliotheken
Unser Angebot für Sie
Haftungsausschluss

Vorwort



 

Liebe Kulturinteressierte,

der Oktober-Newsletter informiert über eine ausgesprochen attraktive Veranstaltung in unserem Bezirk: Nach den großen Erfolgen der bisherigen Musicals der Musikschule Reinickendorf erlebt die fünfte Produktion "Anatevka - Fiddler on the roof" seine Premiere.


Mit den "Reinickendorf Classics" und "Lesezeichen - Literatur live in Tegel" starten zwei weitere etablierte und hochkarätige Veranstaltungsreihen in eine neue Saison.

Darüber und über vieles mehr informiert dieser Newsletter ausführlich.

Viel Spaß beim Lesen!

Ihre

Katrin Schultze-Berndt
Bezirksstadträtin für
Schule, Bildung und Kultur

Musikschule präsentiert Anatevka-Fiddler on the roof

Für das 5. Musical der Musikschule Reinickendorf steht einer der ganz großen Klassiker auf dem Programm: ANATEVKA - Fiddler on the roof! Die Geschichte des Milchmanns Tevje und des Dörfchens Anatevka begeistert mit wundervoller Musik und mit viel hintergründigem Humor. Zugleich sind die Fragen zu Tradition und Fortschritt, Ausgrenzung und gutem Miteinander bis heute aktuell.

Anatevka, ein fiktiver Ort in der Ukraine: Hier lebt Tevje mit seiner Frau Golde, seinen fünf Töchtern und vielen anderen.

Mit Humor, Herz, Tiefsinn und Chuzpe erzählen Joseph Stein und Jerry Bock die Geschichte von Anatevka, die mit den Themen Ausgrenzung, vermittelte Ehe und Selbstbestimmung erstaunlich zeitgemäß ist. Und wer kann nicht mit Tevje träumen: "Wenn ich einmal reich wär'?"

Mit dabei sind wieder Solisten, Chor und Orchester der Musikschule Reinickendorf.

Der Vorverkauf läuft.

Premiere:
Donnerstag, 9. Oktober 2014, 19.00 Uhr

Weitere Termine:
Freitag, 10. Oktober 2014, 19.00 Uhr
Samstag, 11. Oktober 2014, 16.00 Uhr
Sonntag, 12. Oktober 2014, 16.00 Uhr

Eintritt: 14 € / ermäßigt 9 €

Eintrittskarten können telefonisch unter 479 974 23 bestellt werden.

Veranstaltungsort: Fontane-Haus im Märkischen Viertel (Eingang Am Marktplatz), Königshorster Str. 6, 13439 Berlin

Bisherige Musicals der Musikschule:

Humboldt - ein Musical für Alexander von...

Der Zauberer von Oss

Peter Pan - Fliege Deinen Traum

Die große TXL-Show

Taschenlampenkonzert am Fontane-Haus

Der Konzertklassiker von Rumpelstil

Der Klassiker von Rumpelstil sind swingende und rockende Abendkonzerte für die ganze Familie. Bereits zum dritten Mal in Folge war das Taschenlampenkonzert von Rumpelstil in der Berliner Waldbühne mit über 20.000 Besuchern ausverkauft. Daher gibt es in diesem Jahr eine Zugabe unter freiem Himmel am Fontane-Haus. Anlass hierfür ist die Wiedereröffnung der mit Mitteln der Europäischen Union im Rahmen der Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) neu gestalteten Bibliothek im Märkischen Viertel, die dieses Konzert präsentiert.

Für viele Kinder ist es das erste Konzert, das abends beginnt und noch dazu unter freiem Himmel spielt – ein echtes Erlebnis also. Es beginnt noch bei Tageslicht, aber nur eine Stunde später wird es dunkel. Hier darf laut mitgesungen, wild getanzt und kunstvoll-spontan herumgeleuchtet werden. Der Höhepunkt des Konzerts ist das Lied über die Taschenlampe, das die Konzertbesucher gemeinsam mit der Band singen, und dann völlig verzaubert in den Himmel blickend ihre großen und kleinen Wünsche ins Firmament schreiben. Nach dem Konzert gibt es ein "Meet, greet and Read" in den Räumen der Bibliothek, bei dem die Konzertbesucher "Rumpelstil" und die Lieblingsbücher der Bandmitglieder erleben können.

Datum: Samstag, 18. Oktober 2014
Beginn: 18.30 Uhr
Ort: Fontane-Haus im Märkischen Viertel (Eingang am Marktplatz), Königshorster Straße 6, 13439 Berlin

Eintrittskarten kosten 12,00 € für Erwachsene und 6,00 € für Kinder bis 14 Jahre. Gruppen ab 8 Kinder für 5,00 € p.P. Karten gibt es telefonisch unter 030 - 479 974 23, Online oder an der Tageskasse.

(Bei extrem schlechter Witterung findet das Konzert im Saal des Fontane-Hauses statt)

Heimatmuseum heißt nun MUSEUM REINICKENDORF

1889 wurde die Dorfschule von Hermsdorf in Alt-Hermsdorf 35 im Berliner Backsteinstil erbaut und 1897 erweitert. Seit 1980 beherbergt sie das Heimatmuseum Reinickendorf.

Eine Neubearbeitung der ständigen Ausstellung findet seit 2002 statt. Das breitgefächerte Aufgabenspektrum des Museums umfasst nicht mehr nur die im engeren Sinne heimatkundlichen Betrachtungsweisen der Geschichte des Bezirks mit der Sammlung von gegenständlichen, schriftlichen, bildlichen und mündlichen Quellen und deren Präsentation.

In der Arbeit des Museums ist eine neue, spezifische Struktur nachvollziehbar. Um den strukturellen Veränderungen, die sich in den vergangenen Jahren ergeben haben, unter anderem das Nebeneinander von Heimat- und Regionalgeschichte und Kunst, und um der sich weiter entwickelnden Komplexität des Standortes, Rechnung zu tragen, wurde nun das Heimatmuseum in MUSEUM REINICKENDORF umbenannt.

Neubrandenburger Philharmonie im Ernst-Reuter-Saal

Licht und Freude

Mit Griegs „Morgenstimmung“,  leuchtenden Barockklängen sowie der in der „Sommerfrische“ entstandenen 2. Sinfonie von Brahms spendet die Neubrandenburger Philharmonie unter der Leitung ihres Chefdirigenten Stefan Malzew den Konzertbesuchern in diesem Jahr musikalisch „Licht - und Freude“.
1874 schuf Edvard Grieg mit der Musik zu Peer Gynt eines der schönsten klingenden Naturbilder der Musikgeschichte. Johannes Brahms‘ zweite Sinfonie, die „wie die Sonne erwärmend auf Kenner und Laien scheint“ (Kritik zur Uraufführung), nannte Brahms selbst mit der ihm eigenen Launigkeit sein "liebliches Ungeheuer".
Bachs Violinenkonzerte in a-Moll und E-Dur präsentiert Tanja Becker-Bender, erstmals zu Gast im Ernst-Reuter-Saal. Sie gewann höchste Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben und ist seit 2009 als Professorin an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg tätig. „Ihr gelingen wunderbare Dinge, indem sie die Linien mit großer lyrischer Kraft und mit einem unglaublichen Sinn für Drama gestaltet“, schrieb der englische „Guardian“ über sie.

Mit diesem Konzert wird die Saison 2014/2015 der Konzertreihe "Reinickendorf Classics Berlin" eröffnet. Zum nächsten Konzert im Ernst-Reuter-Saal kommt dann der Dirigent und Pianist Justus Frantz zu einem Klavierkonzert nach Reinickendorf.


Datum: Samstag, 11. Oktober 2014
Beginn: 19.30 Uhr
Ort: Ernst-Reuter-Saal, Eichborndamm 215-239, 13437 Berlin
Eintritt: Zwischen 15,- € und 26,- €
Karten sind erhältlich unter der Rufnummer 030 - 479 974 23 oder
online

Marion Brasch liest in der Humboldt-Bibliothek

Marion Brasch liest am Mittwoch, dem 15. Oktober, im Rahmen der Reihe "Lesezeichen - Literatur live in Tegel" aus ihrem neuen Roman "Wunderlich fährt nach Norden" in der Humboldt-Bibliothek.

»Wunderlich war der unglücklichste Mensch, den er kannte.« Als Marie ihn verlässt, versinkt er in Selbstmitleid. Doch schon bald schubst ihn eine anonyme SMS zurück ins Leben, und Wunderlich tritt eine Reise an. Eine Reise, die vieles verändert und bei der nicht alles mit rechten Dingen zugeht.
›Wunderlich fährt nach Norden‹ ist die Geschichte eines Mannes, der Entscheidungen scheut und sich dem Zufall überlässt. Auf seiner Fahrt wird Wunderlich zum Abenteurer. Doch vor allem entdeckt er, was er vergessen wollte, und findet, was er nicht gesucht hat.
Dieser Roman ist eine Liebeserklärung an die sonderbaren Momente des Lebens – so leicht, komisch und berührend, wie uns diese Geschichte nur Marion Brasch erzählen kann.

Marion Brasch wurde 1961 in Berlin geboren. Nach dem Abitur arbeitete die gelernte Schriftsetzerin in einer Druckerei, bei verschiedenen Verlagen und beim Komponistenverband der DDR. 1987 begann sie als Musikredakteurin beim Jugendsender »DT64« und ist heute als freie Rundfunkjournalistin und -moderatorin bei »Radio eins« (RBB) tätig. Ihr erster Roman ›Ab jetzt ist Ruhe‹ ist 2012 bei S. Fischer erschienen.

Datum: Mittwoch, 15. Oktober 2014
Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt: 7,- € / 4,- €
Ort: Humboldt-Bibliothek, Karolinenstr. 19, 13507 Berlin

Die Reihe "Lesezeichen - Literatur live in Tegel" ist eine Reinickendorfer Kooperationsveranstaltung zwischen der Volkshochschule und der Humboldt-Bibliothek.

(Text und Foto: © S.Fischer)

 

Halloween mit Rumpelstil im Fontane-Haus



3. Grusel - Fan - Konzert

Gruseln kann sooooo lustig sein.

Geisterjäger, Hexen, Kürbisköpfe, schräge Gestalten,
Süßes und Saures, Gespenster & ganz viel Rumpelstilmusik

Für mutige Kinder (ab 4 J.), die mit ihren Eltern Halloween feiern wollen

Termin: Freitag, 31. Oktober 2013
Beginn: 18.18 Uhr
Ort: Fontane-Haus im Märkischen Viertel (Eingang am Marktplatz), Königshorster Straße 6, 13439 Berlin

Eintrittskarten kosten 12,00 € für Erwachsene und 6,00 € für Kinder bis 14 Jahre. Gruppen ab 8 Kinder für 5,00 € p.P. Karten gibt es telefonisch unter 030 - 479 974 23 Online oder an der Tageskasse.

Mehr Informationen unter www.rumpelstil.de.

Bibliothek am Schäfersee

Der im Rahmen der Renovierung mit Untertützung der Europäischen Union neu eingerichtete  Bilderbuchbereich hat eine kindgerechte Wanddekoration erhalten, die den Aufenthalt für die Kleinsten und die begleitenden Mütter und Väter noch lebendiger und einladender macht.
 

Ausstellungsprojekt der Kommunalen Galerien

Karl-Ludwig Lange: Der Photograph in seiner Zeit. Berliner Jahre 1973-2004
Ein Ausstellungsprojekt der Kommunalen Galerien in Berlin und der Berliner Regionalmuseen im Rahmen des 6. Europäischen Monats der Fotografie

Ziel des Ausstellungsprojektes ist es, die künstlerische und thematische Vielfalt von Karl-Ludwig Langes Werk auszubreiten und zwar nicht nur an einem Ort, sondern an vielen Orten gleichzeitig. Im Westen soll der Osten gezeigt werden, im Osten der Westen. In einem sehr freien Konzept wird Berlin, wie es sich über Jahrzehnte hinweg gewandelt hat, an zehn Ausstellungsorten als Ganzes dargestellt und verstanden.

Reinickendorf beteiligt sich bei dem Projekt mit einer Ausstellung in der Rathaus-Galerie und einer Ausstellung in der Humboldt-Bibliothek.

Die 100 Ansichten des Fernsehturms
Galerieetage Alt-Hermsdorf im Museum Reinickendorf
Alt-Hermsdorf 35, 13437 Berlin

Die Serie „The Gate Is Open“ zeigt Menschen an verschiedenen Orten in Ost-Berlin, häufig mit dem Fernsehturm im Hintergrund. Für die nahezu anarchische Übergangszeit nach dem Mauerfall schuf er Bilder von symbolischer Kraft. Ein weiteres Thema der Ausstellung ist der Potsdamer Platz. Lange hat ihn über ein Vierteljahrhundert lang fotografiert. Nach Kriegsende in einen jahrzehntelangen Dornröschenschlaf gefallen, wurde er zu einem Ort im Niemandsland zwischen Ost und West. Nach der Maueröffnung entwickelten Investoren hier eine für Berlin spektakuläre Architektur.
Eröffnung: 14. Oktober 2014, 17 Uhr
Ausstellungsdauer: 15.10.2014 bis 31.1.2015

Lichterfelder Villen 1986 / Frohnauer Weiher 1989
Humboldt-Bibliothek, Karolinenstraße 19, 13507 Berlin

Die Serien bilden ein Gegengewicht zu der sonst bei diesem Fotografen zu beobachtenden Darstellung von Urbanität. Berlin-Lichterfelde ist geprägt von repräsentativen Villen in großzügigen Gärten und steht von jeher für das gehobene Bürgertum. In Frohnau inszenierte der Fotograf Weiher als poetische Orte innerhalb des Stadtgebiets.
Ausstellungsdauer: 31.10. bis 18.12.2014

Zur Ausstellung erscheint das Buch Karl-Ludwig Lange. Der Photograph in seiner Zeit. Berliner Jahre 1973-2004, Nicolai Verlag, Berlin 2014. Das Buch ist im Museum Reinickendorf zu einem Preis von 34,95 Euro erhältlich.


Begleitprogramm zu den Ausstellungen:

23.10.2014, 18 Uhr
Galerieetage Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Gespräch mit dem Photographen Karl-Ludwig Lange, moderiert von Torsten Neuendorff
Torsten Neuendorff, geb. 1964, ist Kommunikationswissenschaftler und Fotoredakteur bei der Deutschen Welle, dem Auslandsfernsehen der Bundesrepublik Deutschland.

11.11.2014, 18 Uhr
Galerieetage Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Führung durch die Ausstellung „Die 100 Ansichten des Fernsehturms“ in der Galerieetage Alt-Hermsdorf mit dem Photographen Karl-Ludwig Lange

30.10.2014, 19.30 Uhr
Humboldt-Bibliothek, Karolinenstraße 19, 13507 Berlin
Vortrag: Über die allmähliche Verfertigung der Bilder beim Gehen – Fotografische Serien von Karl-Ludwig Lange mit Carolin Förster
Carolin Förster, geb. 1965, ist Kunsthistorikerin und Kritikerin mit Schwerpunkt Fotografie. Sie war u.a. als Autorin und Kuratorin für die Berlinische Galerie und das Museum der bildenden Künste Leipzig tätig.

Kinderflohmarkt in der Humboldt-Bibliothek

Am Sonntag, dem 12. Oktober 2014, hat die Tegeler Bibliothek von 10.00 - 14.00 Uhr speziell für Familien geöffnet. Neben dem Kinderflohmarkt können die Besucher auch in der Bibliothek stöbern und lesen sowie Medien ausleihen oder zurückgeben. Auf Wunsch werden auch Bibliotheksausweise ausgestellt, dafür bitte den Personalausweis bzw. den Pass mit polizeilicher Meldebestätigung mitbringen.

Historischer Ort Krumpuhler Weg

In Tegel-Süd, auf dem Gelände Billerbecker Weg 123 A, befand sich von 1942 bis 1945 ein NS-Zwangsarbeiterlager, das “Gemeinschaftslager Krumpuhler Weg”. Es wurde von einer Tochterfirma des Unternehmens Borsig betrieben und zählte mit bis zu 1.500 Insassen zu den großen Lagern in Berlin. Gebäude aus der Lagerzeit haben sich bis heute als steinerne Zeugen der NS-Zwangsarbeit erhalten. Im Frühjahr 2010 wurde hier eine bezirkliche Gedenkstätte eingeweiht.

Die Historikerin Dr. Gertraud Schrage erläutert am 2. Oktober 2014 ab 14 Uhr im Rahmen einer Führung die Geschichte des Zwangsarbeiterlagers und die spätere Nutzung als Gartenarbeitsschule. Treffpunkt ist der Eingang Billerbecker Weg 123 A. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Kooperationsveranstaltung der VHS mit dem Museum Reinickendorf und ubs e.V. – Umwelt, Bildung, Sozialarbeit.

 

Zusätzliche Internetplätze in der Bibliothek im Märkisches Viertel

Im Zuge der Neugestaltung der Bibliothek im Märkischen Viertel konnten mit Mitteln der Europäischen Union vier weitere Internetplätze für die Bibliotheksbesucher eingerichtet werden. Es stehen nun insgesamt acht Rechner zur Verfügung, die neben dem Internetzugang auch Word anbieten, um zum Beispiel Bewerbungen schreiben zu können. Die Internetplätze können unter Vorlage eines gültigen Bibliotheksausweises für jeweils eine Stunde kostenlos genutzt werden.

Im Oktober und November bietet die Bibliothek einige Veranstaltungen an, bei denen kleine und große Besucherinnen und Besucher die neugestalteten Räume und das runderneuerte Angebot kennenlernen können, unter anderem mit dem Berliner Musiktheater "Rumpelstil", das am Samstag, dem 18. Oktober um 18.30 Uhr eines seiner legendären Taschenlampenkonzerte gibt (Bitte hierzu den gesonderten Hinweis in diesem Newsletter beachten) und am Sonntag, dem 23. November  ihr ”Konzert der Lieblingsbücher”, bei dem jedes Kind (bis 12 Jahre) freien Eintritt erhält, wenn es sein Lieblingsbuch mitbringt. Eintrittskarten für beide Veranstaltungen gibt es unter der Rufnummer 030 - 479 974 23.

Denkmal des Monats

Siedlung Freie Scholle
1899-1910 von Gustav Lilienthal, 1925-1933 von Bruno Taut

Die größte genossenschaftliche Siedlung Berlins und eine der ältesten Baugenossenschaften Deutschlands, die „Freie Scholle“ wurde 1895 vom Architekten Gustav Lilienthal (1849-1933), dem Bruder des Flugpioniers Otto Lilienthal, gegründet.
Der Baubestand reicht von der Epoche des Kaiserreichs über die der Weimarer Republik sowie der Zeit des Nationalsozialismus bis in die bundesrepublikanische Nachkriegszeit der fünfziger Jahre. Lilienthals Bauten zeigen trotz traditioneller Elemente schon eine deutliche Zuwendung zur „Moderne“, vor allem durch die einfache Fassadengestaltung. Die Siedlungsbauten der 1920er Jahre von Taut zeigen den Weg, den das „Neue Bauen“ nach dem Ersten Weltkrieg genommen hat. Zuerst die in der ersten Bauphase entstandenen Doppel- und Reihenhäuser, dann der Schollenhof mit Freiflächen, und anschließend die aneinandergereihten Geschoßwohnungsgebäude.

Lesetipps der Bibliotheken



Schöne Literatur

Backmann, Fredrik: Ein Mann namens Ove.
Krüger, 2014. 362 S.
Ove ist der Querulant der Reihenhaussiedlung: nach dem Tod seiner Frau will er ihr möglichst rasch folgen, was ihm trotz diverser Versuche nicht gelingt. Da zieht in seiner Nachbarschaft eine schwedisch-iranische Familie ein und sorgt für Turbulenzen in Oves Dasein. Emotionaler, humorvoller und  stilistisch gelungener Debütroman eines in Schweden sehr bekannten Bloggers.

Grjasnowma, Olga: Die juristische Unschärfe einer Ehe.
Hanser, 2014. 264 S.
Ihr Erstling ”Der Russe ist einer, der die Birken liebt” war ein großer Erfolg und auch mit diesem zweiten Roman zeigt sich das Können der jungen Autorin. Sie widmet sich hier auf sehr lebendige und fesselnde Weise dem Thema Liebe in einer Dreiecksgeschichte.

Sachliteratur

Jackson, Joe: Atlantikfieber: Lindbergh, seine Rivalen und der Wettflug über den Ozean.
Mare, 2014. 733 S.
Als Charles A. Lindbergh 1927 als Erster im Non-stop-Flug den Atlantik überquerte, hatten sich 15 weitere Piloten dasselbe Ziel gesetzt. um den Orteig-Preis zu erkämpfen. Der amerikanische Journalist erforscht die Atmosphäre in den fünf  Wochen vor dem Wettflug, die Vorbereitungen, die Umstände, den gesellschaftlichen Zeitgeist.

Werrelmann: Lioba: Odysee durch das deutsche Gesundheitssystem.
Knaur, 2014. 285 S.
Auf dem Höhepunkt ihrer beruflichen Karriere inmitten ihres sorgfältig geplanten Lebens wird eine Journalistin von einer Herzerkrankung ausgebremst. Neben ihrem eigenen Leiden muss sich die junge Frau nun mit dem gesamten Medizinbetrieb, aber auch mit den Reaktionen von Kollegen, Freunden und Familie auseinandersetzen.

Kinder- und Jugendliteratur

Behl, Anne-Kathrin: Matze vor, tanz ein Tor!
Atlantis, 2014. 13 Bl.
Matze liebt Ballett, seine Freunde spielen lieber Fußball. Während Matze Sprünge, Drehungen und Pirouetten dreht, trainiert sein bester Freund Emil für das Pokalspiel. Als dann der Star der Mannschaft mitten im Spiel ausfällt, kommt Matzes große Chance: Mit gekonnten Sprüngen und Drehungen verhilft er seiner Mannschaft zum Sieg: Alles Balletti! Ab 4 Jahre.

Dubini, Miriam: Aria, das Schicksal fährt Fahrrad.
Planet Girl, 2014. 201 S.
Aria ist mit dem Fahrrad in Rom unterwegs und lernt Anselmo kennen, dem sie schon oft über den Weg gelaufen ist. Da sie einen Platten hat, nimmt er sie in die Fahrradwerkstatt seines Vaters mit und von da an nimmt Arias und Anselmos Schicksal seinen Lauf. Denn Anselmo ist Kurier, aber kein normaler Kurier. Verloren gegangene Briefe, Päckchen und Nachrichten treffen irgendwie immer im richtigen Moment ein und verändern auch das Schicksal ihrer Empfänger. Welches Geheimnis steckt dahinter? Wird Aria es herausfinden? (Ab 12 Jahren)

Haftungsausschluss

Haftungsausschluss

Die in diesem Newsletter veröffentlichten Inhalte sind mit Sorgfalt recherchiert. Dennoch kann keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen übernommen werden. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Aus der Nutzung dieser Informationen abgeleitete Haftungsansprüche sind ausgeschlossen.

Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.