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Inhalt

Vorwort
Wiedereröffnung der Bibliothek Märkisches Viertel mit erweiterten Öffnungszeiten
Musikschule präsentiert Anatevka-Fiddler on the roof
Bibliothek am Schäfersee jetzt auch Outdoor
Reinickendorf Classics Berlin Saison 2014/2015
Sherko Fatah liest in der Humboldt-Bibliothek
Malerei im Rathaus- Stephanie Iffert, Claudia Bachmann, Annette Selle
Kabinettausstellung im Heimatmuseum
Auf Erich Kästners Spuren
Neue Ausstellung in der Rathaus-Galerie Reinickendorf
Tisch im Raum
Tu promenades? - Von Fremden zu Freunden
Tag des offenen Denkmals
Denkmal des Monats
Lesetipps der Bibliotheken
Unser Angebot für Sie
Haftungsausschluss

Vorwort



 

Liebe Kulturinteressierte,

die Sommerferien sind vorüber und der September-Newsletter informiert über runderneuerte Orte der Kutur und attraktive Veranstaltungen in unserem Bezirk: Die Bibliothek im Märkischen Viertel wurde renoviert und die Bibliothek "Am Schäfersee" um einen Außenbereich erweitert. Außerdem starten zahlreiche Ausstellungen und am 14. September beteiligt sich auch Reinickendorf am Tag des offenen Denkmals.

Ich lade Sie hierzu, und natürlich auch zu allen anderen Veranstaltungen des kommenden Monats, herzlich ein.

Ihre

Katrin Schultze-Berndt
Bezirksstadträtin für
Schule, Bildung und Kultur

Wiedereröffnung der Bibliothek Märkisches Viertel mit erweiterten Öffnungszeiten

Nach einer grundlegenden Renovierung öffnete die Bibliothek im Fontane-Haus am Montag, dem 25. August 2014 wieder, nun mit deutlich erweiterten Öffnungszeiten:
Montag und Donnerstag von 13.00 – 19.00 Uhr
Dienstag, Mittwoch und Freitag von 11.00 – 17.00 Uhr

Die Besucher erwartet eine neu strukturierte Bibliothek mit Wohlfühlatmosphäre. Für die Kleinen gibt es einen eigenen, variabel gestalteten Bereich, dazu ein separates Lernzentrum sowie eine gemütliche Lesezone für die Erwachsenen. Mit neuen Präsentationsmöbeln, neuem Teppichboden und dem bereits teilweise aktualisierten Bestand präsentiert sich die Bibliothek nun als Treffpunkt sowie Lern- und Veranstaltungsort für die Bewohner des Märkischen Viertels. Finanziert wurden diese Maßnahmen  mit Unterstützung der Europäischen Union im Rahmen des Projektes ”Bibliotheken im Stadtteil” und in Kooperation mit der Abteilung Schule, Bildung und Kultur des Bezirksamtes Reinickendorf.

Musikschule präsentiert Anatevka-Fiddler on the roof

Für das 5. Musical der Musikschule Reinickendorf steht einer der ganz großen Klassiker auf dem Programm: ANATEVKA - Fiddler on the roof! Die Geschichte des Milchmanns Tevje und des Dörfchens Anatevka begeistert mit wundervoller Musik und mit viel hintergründigem Humor. Zugleich sind die Fragen zu Tradition und Fortschritt, Ausgrenzung und gutem Miteinander bis heute aktuell.

Anatevka, ein fiktiver Ort in der Ukraine: Hier lebt Tevje mit seiner Frau Golde, seinen fünf Töchtern und vielen anderen. Es wird geheiratet, getanzt, gelacht, gestritten, geliebt und gebetet. Es ist seine Familiengeschichte und die der jüdischen Dorfgemeinschaft, deren Tradition durch Fortschritt und eine feindlich gesinnte russische Umwelt zerstört wird.

Mit Humor, Herz, Tiefsinn und Chuzpe erzählen Joseph Stein und Jerry Bock die Geschichte von Anatevka, die mit den Themen Ausgrenzung, vermittelte Ehe und Selbstbestimmung erstaunlich zeitgemäß ist. Und wer kann nicht mit Tevje träumen:"Wenn ich einmal reich wär'?"

Mit dabei sind wieder Solisten, Chor und Orchester der Musikschule Reinickendorf.

Der Vorverkauf läuft.

Premiere:
Donnerstag, 9. Oktober 2014, 19.00 Uhr

Weitere Termine:
Freitag, 10. Oktober 2014, 19.00 Uhr
Samstag, 11. Oktober 2014, 16.00 Uhr
Sonntag, 12. Oktober 2014, 16.00 Uhr

Eintritt: 14 € / ermäßigt 9 €

Eintrittskarten können telefonisch unter 479 974 23 bestellt werden.

Veranstaltungsort: Fontane-Haus im Märkischen Viertel, Königshorster Str. 6, 13439 Berlin

Bisherige Musicals der Musikschule:

Humboldt - ein Musical für Alexander von...

Der Zauberer von Oss

Peter Pan - Fliege Deinen Traum

Die große TXL-Show

Bibliothek am Schäfersee jetzt auch Outdoor

An noch warmen Herbsttagen lädt die liebevoll restaurierte Terrasse an der Bibliothek am Schäfersee in der Stargardtstraße zum Schmökern und Verweilen im Freien ein. Im Rahmen des EU-Projektes "Bibliotheken im Stadtteil" wurde durch die Unterstützung des  Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) auch die Leseterrasse der Bibliothek komplett erneuert. Mit den neuen Fußbodenfliesen in Klinkeroptik hat sie ihre ursprüngliche Anlage zurückerhalten. Mit Tischen, Stühlen und zwei großen Sonnenschirmen, unweit des Schäfersees gelegen, bietet die Bibliothek wieder ein schönes Ambiente in ihrem Gartenbereich. Die Restaurierung der Gartenterrasse ist ein weiterer wichtiger Baustein bei der Neugestaltung der Stadtteilbibliothek ”Am Schäfersee”. Diese hat in den letzten Monaten nicht nur ein umfassendes neues und der Region angepasstes Mediensortiment erhalten, es wurde auch die Inneneinrichtung umfassend nutzerfreundlich umgestaltet und die Technik erneuert. Entstanden ist eine wunderbare Leseoase für Jung und Alt am Rande des grünen Herzens von Reinickendorf-Ost.

Reinickendorf Classics Berlin Saison 2014/2015

Vorhang auf zur 60. Saison der Reinickendorf Classics Berlin. Von Oktober 2014 bis Mai 2015 geben sich zahlreiche Orchester und Solisten im Ernst-Reuter-Saal im Rathaus Reinickendorf und im Fontane-Haus im Märkischen Viertel die Klinke in die Hand. Wunderbare Künstler, die wir für Sie eingeladen haben, bieten Ihnen ein interessantes Programm beliebter und außergewöhnlicher Werke. Gehen Sie mit uns auf eine achtmonatige Entdeckungsreise!

Das Programm werden wir im Oktober-Newsletter ausführlicher vorstellen. Die neue Programmbroschüre ist bereits erschienen und liegt im Rathaus Reinickendorf, im Tegel-Center und in den Kultureinrichtungen des Bezirks aus. Der Vorverkauf hat bereits begonnen. Karten können unter der Telefonnummer 479 974 23 bestellt werden.

Hochkarätiges zu erschwinglichen Preisen im eigenen Bezirk - hierfür stehen die Reinickendorf Classics Berlin. Nach dem Motto "Mehr hören, weniger zahlen" haben Sie auch in der neuen Saison die Möglichkeit, aus allen Veranstaltungen nach eigenen Wünschen Ihre individuelle Reihe zusammenzustellen. Dabei gilt: Je mehr Konzerte, desto geringer der Preis je Konzert.

Ausführliche Informationen über die Konzerte, Eintrittspreise usw. finden Sie unter http://www.berlin.de/ba-reinickendorf/ueber-den-bezirk/kultur/reinickendorf-classics-berlin/.

Sherko Fatah liest in der Humboldt-Bibliothek

Sherko Fatah liest am Mittwoch, dem 3. September, im Rahmen der Reihe "Lesezeichen - Literatur live in Tegel" aus seinem neuen Roman "Der letzte Ort" in der Humboldt-Bibliothek.

Die Welt um Albert, einen deutschen Aussteiger, ist geschrumpft, seit er im Irak entführt wurde. Sie besteht nur noch aus dem, was der Zwischenraum zwischen den roh gezimmerten und doch unüberwindlichen Holzlatten des Verschlags zeigt, in den seine Entführer ihn eingeschlossen haben. Nie hätte er sich ausmalen können, wie sich das anfühlt: die Angst, gefesselt in einem Stall zu verrecken, umschwirrt von Fliegen, getrennt von seinem Übersetzer Osama, seiner Brücke in die fremde Kultur.

Sherko Fatah erzählt die Entführung von Albert und Osama als atemberaubenden literarischen Thriller und sensibles Psychogramm beider Figuren. Beide geraten in der aussichtlosen Situation an ihre Grenzen und verlieren sich in ihrer eigenen Angst und im wachsenden Misstrauen gegen den anderen. Als ihnen die Flucht gelingt, ist zwischen ihnen nichts mehr wie zuvor.

Sherko Fatah wurde 1964 in Ost-Berlin als Sohn eines irakischen Kurden und einer Deutschen geboren. Er wuchs in der DDR auf und siedelte 1975 mit seiner Familie über Wien nach West-Berlin über. Er studierte Philosophie und Kunstgeschichte. Für sein erzählerisches Werk hat er zahlreiche Auszeichnungen erhalten, u.a. den Aspekte-Literaturpreis für den Roman "Im Grenzland", wurde mehrfach für den Preis der Leipziger Buchmesse (2008 mit "Das dunkle Schiff", 2012 mit "Ein weißes Land") nominiert und mit "Das dunkle Schiff" auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2008 gewählt.

Datum: Mittwoch, 3. September 2014
Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt: 7,- € / 4,- €
Ort: Humboldt-Bibliothek, Karolinenstr. 19, 13507 Berlin

Die Reihe "Lesezeichen - Literatur live in Tegel" ist eine Reinickendorfer Kooperationsveranstaltung zwischen der Volkshochschule und der Humboldt-Bibliothek.

(Text und Foto: © Luchterhand Literaturverlag)

 

Malerei im Rathaus- Stephanie Iffert, Claudia Bachmann, Annette Selle

Ausstellung in der Galerie in der Südhalle

Der Fachbereich Kunst und Geschichte zeigt ab dem 19. September 2014 in einer Ausstellung die Malerei der drei Künstlerinnen Stephanie Iffert, Claudia Bachmann und Annette Selle.
Die in Reinickendorf lebende Künstlerin Stephanie Iffert arbeitet als Malerin und Bildhauerin gleichermaßen. In der Ausstellung in der Südhalle zeigt sie Leinwände mittleren Formats. Ihre Arbeiten sind bunt und voll. Farbe, Motive und Materialien scheinen den ihnen gegebenen Rahmen sprengen zu wollen. Ein Material mit dem die Künstlerin arbeitet, ist nährstoffreiche Erde, welche die Künstlerin siebt, mit einem Bindemittel versieht und auf die Leinwand aufträgt.
Annette Selle hat an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee studiert und lebt und arbeitet in Berlin. Annette Selles Bilder schweben zwischen Figur und Abstraktem, zwischen dem Zeichenhaften und der Reduktion der Form, zwischen dem Erzählbaren und dem Musikwerden der Motive.
Die Malerin und Regisseurin Claudia Bachmann studierte Philosophie, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen und an der Freien Universität Berlin. Seit 2001 lebt und arbeitet sie auf dem Künstlerhof Frohnau.

Galerie in der Südhalle
Eichborndamm 215-239, 13437 Berlin
Vernissage: 18. September 2014, 17 Uhr
Ausstellungsdauer: 19. September bis 7. November 2014
Öffnungszeiten: 9 bis 18 Uhr

Kabinettausstellung im Heimatmuseum

Die Napoleon-Karikaturen von Johann Gottfried Schadow (1764-1850) und die spätere künstlerische Reflexion zu Krieg und Gewalt

Mit den Namen Johann Gottfried Schadow verbindet man in der Regel nur die Vorstellung von dem klassizistischen Bildhauer Berlins, der die Quadriga auf dem Brandenburger Tor und die Prinzessengruppe in der Friedrichwerderschen Kirche geschaffen hat. Durch seine Tätigkeit als Lehrmeister in seinem Bildhaueratelier sowie an der Akademie der Künste begründete er die Berliner Bildhauerschule des 19.Jahrhunderts, die bis heute europäerischen Rang besitzt. In seiner künstlerischen Auffassung vermied er nicht nur die elegante Art des Spätbarocks, sondern auch den idealistischen Pathos des Klassizismus. Schadow war ein außergewöhnlich begabter Grafiker und herausragender Zeichner. Auf dem mit vielen großen Begabungen bestückten Feld der deutschen Zeichenkunst des 19.Jahrhundert nehmen sich seine Arbeiten auf Papier als etwas ganz Eigenes und Unvergleichliches heraus. Hier muss man sicher seinen Charakter zum Menschlichen, zum Humorvollen, zum Schlichten und zum Unbequemen in Rechnung stellen. Wenigen ist bekannt, dass Schadow sein Leben lang auch ein besonders feinsinniger Satiriker und gesellschaftlicher und politischer Karikaturist war. Berühmt waren seinerzeit, während der Befreiungskriege 1812-1815,  seine polemischen Satiren, die er meist nur mit dem Pseudonym Gilrai a Paris versah.
Seine neun Arbeiten zu dem Thema werden in der Ausstellung vollständig ausgestellt. Schadow selbst bezeichnete sich als Beobachter an der Spree. Theodor Fontane würdigte ihn als den Repräsentanten der Berliner Ironie des 19. Jahrhunderts.

Heimatmuseum Reinickendorf, Lese-Kabinett
Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Vernissage: 25. September 2014, 17 Uhr
Ausstellungsdauer: 26. September bis 21. Dezember 2014
Öffnungszeiten: Mo-Fr, So 9 bis 17 Uhr
 

Auf Erich Kästners Spuren

Ein literarischer Spaziergang durch Hermsdorf

Das Heimatmuseum und Irmtraut Reuer laden am 9. September 2014 um 14.30 Uhr zu einem ca. 90minütigen Spaziergang durch Hermsdorf ein. An sieben Stationen erfahren die Teilnehmer interessante und wissenswerte Details aus dem Leben des Schriftstellers Erich Kästner, der viele Jahre in Hermsdorf lebte. So kommen die Spaziergänger unter anderem an dem ehemaligen Wohnhaus Kästners vorbei und an der Schule, die sein Sohn Thomas besuchte.

Die Kosten betragen 2 Euro. Treffpunkt ist das evangelische Gemeindehaus am Zabel-Krüger-Damm 115. Um Reservierung wird unter der 404 40 62 oder per E-Mail unter info@heimatmuseum-reinickendorf.de gebeten.

 

Der Schriftsteller Bernhard Lassahn liest Texte aus Kästners Werken

Bernhard Lassahn (geb. am 15. April 1951 in Coswig) begann als Liedermacher und Verfasser von satirischer Prosa. Mit der Geburt seiner Tochter begann er Literatur für Kinder zu schreiben, zunächst Das große Buch der kleinen Tiere. Zusammen mit Walter Moers und Rolf Silber verfasste er Geschichten von Käpt’n Blaubär für Die Sendung mit der Maus.

Im Rahmen der aktuellen Ausstellung „Ich kam zur Welt und lebe trotzdem weiter – Über den Schriftsteller und Moralisten Erich Kästner“ (noch bis zum 7. September 2014) liest Bernhard Lassahn am 2. September 2014 um 17 Uhr im Lese-Kabinett Texte aus Kästners Werken.

Heimatmuseum Reinickendorf
Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Anmeldungen unter Tel.: 030/404 40 62 oder
info@heimatmuseum-reinickendorf.de
Der Eintritt ist frei.

Neue Ausstellung in der Rathaus-Galerie Reinickendorf

Kunst aus der Atelieretage AR_29

Seit Herbst 2013 gibt es im Bezirk Reinickendorf einen neuen Produktionsstandort für zeitgenössische bildende Kunst – die Atelieretage AR_29 in Alt-Reinickendorf. In den 21 Ateliers arbeiten nationale und internationale Künstler aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Fotografie, Video, Skulptur und Installation.
Die Ausstellung stellt den neuen Ort vor und gibt  Einblicke in die künstlerische Bandbreite der dort arbeitenden Kreativen. Vertreten sind Christian Buchloh(Collage), Andrea Hartinger (Installation), Cathy Jordan (Malerei), Jochen Schneider, Heiko Sievers und Nuno Viegas (Zeichnung), Sarah Strassmann (Fotografie), die Künstlerinnengruppe VIP (Fotografie und Video), Viktoria Voloszynska (Malerei und Fotografie), Joanis Walter (Objekt und Zeichnung) sowie Sandra Becker01 und Michaela Kochsmeier (Video).

Zur Eröffnung der Ausstellung am 20. September 2014 ab 14.30 Uhr, die anlässlich der Berlin Art Week stattfindet, wird im Rahmen eines Aktionstages ein vielfältiges Programm geboten. Vom frühen Nachmittag bis in die Abendstunden gibt es in der Ausstellung Führungen, Kunst- und Tanzperformances, elektronische Musik und ein abschließendes Konzert.

PROGRAMM
14.30 Uhr Begrüßung, Katrin Schultze-Berndt, Bezirksstadträtin für Schule, Bildung und Kultur,
               Dr. Cornelia Gerner, Leiterin des Fachbereichs Kunst und Geschichte
14.45 Uhr Ausstellungsführung, Paul Mellenthin Kunsthistoriker
15.15 Uhr Performance „A Line is a Line“, Sandra Becker01 mit musikalischer Begleitung
16.00 Uhr Tanzperformance „Dance Poetry“, Canan Erek & Compagnie
16.30 Uhr elektronische Musik „Reinickendorf“, Roman946
17.30 Uhr Ausstellungsführung, Paul Mellenthin
18.30 Uhr Konzert, Antoine Villoutreix (Chansons) im Duo mit Isabelle Klemt, Cello
ab 14.30 Uhr Videoinstallation „Genullt I–VII“, VIP, 7-Kanal-Videoinstallation, loop, 2013

Rathaus-Galerie Reinickendorf
Eichborndamm 215-239, 13437 Berlin
Eröffnung: 20.9.2014, ab 14.30 Uhr
Ausstellungsdauer: 21.9. bis 11.11.2014
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 9-18 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Tisch im Raum

Bilder von Uta Schwarz-Korth in der Galerie des Fontane-Hauses

Uta Schwarz Korth hat Kunst studiert, vor allem Malerei, und deshalb ist sie eine Malerin im besten Sinne des Wortes. Ihre in Öl gemalten Stillleben zeigen meistens eine Auswahl von Alltagsgegenständen. Die Auseinandersetzung mit dem Alltag, mit der konkreten Dingwelt des Alltags und der Wirklichkeit steht im Zentrum der künstlerischen Arbeit von Uta Schwarz-Korth. Es ist die Faszination des Gegenstandes, die Umsetzung erfolgt realistisch, sie arbeitet mit dem Gegenstand als Modell und versucht die Originalgröße beizubehalten.

Galerie im Fontane-Haus
Königshorster Straße 6, 13439 Berlin (Eingang am Marktplatz)
Vernissage: 4. September 2014 um 17 Uhr
Ausstellungsdauer: 5. September bis 31. Oktober 2014

 

Tu promenades? - Von Fremden zu Freunden

Im Rahmen der Ausstellung „Die Freiheit Berlins ist auch unsere". Die Franzosen in Reinickendorf  1945 – 1994 (läuft noch bis zum 28. September 2014 im Heimatmuseum) berichten Zeitzeugen am Sonntag, dem 21. September 2014 um 15 Uhr in einer Lesung, in Gesprächen und Erzählungen über ihre Begegnungen mit den französischen Alliierten. Moderiert wird die Veranstaltung von Claudia Bauer, Leiterin der Erinnerungswerkstatt Reinickendorf.

Heimatmuseum Reinickendorf
Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
www.heimatmuseum-reinickendorf.de
Der Eintritt ist frei.

 

Tag des offenen Denkmals

Hoch hinaus!

Schülerinnen und Schüler einer 4. Klasse der Lauterbach-Grundschule haben im Juni/Juli das Märkische Viertel und das Denkmal „Katholische Kirche St. Martin“ erkundet und sich in die Rolle von Stadtplanern und Architekten versetzt. Entstanden sind ein „Mini-MV“ aus Karton und kleine Theaterszenen zu Anekdoten und zur Geschichte des Märkischen Viertels, die am Tag des offenen Denkmals in Verbindung mit einer Führung präsentiert werden.

14. September 2014, ab 14 Uhr
Marktplatz vor der Kath. Kirche St. Martin
Wilhelmsruher Damm 144 B, 13439 Berlin
Der Eintritt ist frei.

Führungen durch die Humboldt-Bibliothek

Die Humboldt-Bibliothek in Tegel wurde vor 25 Jahren im Rahmen der Internationalen Bauausstellung 1989 gebaut und ist ein Musterbeispiel für den postmodernen Baustil.

Die Bibliothek ist an diesem Tag von 10 bis 14 Uhr geöffnet.Die Führungen finden um 10 Uhr und um 12 Uhr statt, der Eintritt ist frei.

Termin: 14. September 2014

Ort: Humboldt-Bibliothek, Karolinenstraße 19, 13507 Berlin

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter
http://www.denk-mal-an-berlin.de
Tag des offenen Denkmals in Reinickendorf

Denkmal des Monats

Die römisch-katholische St.-Martin-Kirche am Wilhelmsruher Damm 144-144B im Ortsteil Märkisches Viertel steht unter Denkmalschutz. Sie wurde 1972/73 nach einem Entwurf von Werner Düttmann gebaut.
Die Kirche hat einen unregelmäßig kreuzförmigen Grundriss. Die Wände des blockhaften Baus sind in Sichtbeton ausgeführt und haben die raue Struktur der ehemaligen Schalung beibehalten. Die Umfassungswände haben keine Fenster. Das Innere erhält von oben durch schmale schrägliegende Dachfenster, die ringsum angeordnet sind, indirekt Tageslicht. Das Langhaus hat zwei versetzt angeordnete Querschiffe unterschiedlicher Höhe, in deren Schnittpunkt der Altar steht. Auf ihn fällt von oben das Licht durch ein großes Oberlicht. Der Zugang ins Innere führt zunächst in einen Vorraum durch das Portal im Glockenturm. Dahinter liegt das zur Vorhalle erweiterte erste Joch des Langhauses mit der Empore, wo sich die Wege zum zentralen Gottesdienstraum und zur Marienkapelle teilen, letztere wird an Werktagen benutzt. Die Kapelle lässt sich durch raumhohe Falttüren vom Kirchenraum trennen.
Dem Turm ist kein Kreuz aufgesetzt, sondern in seinen Wänden wurde oben eine Aussparung in Form eines Kreuzes eingeschnitten. Sein Geläut aus vier Bronzeglocken stammt aus der Glockengießerei Rudolf Perner. Jede Glocke ist mit einem Bild geschmückt und hat einen besonderen Glockenspruch unterhalb der Krone. Ihre Weihe fand am 6. September 1981 statt.
In der Marienkapelle befindet sich der Tabernakel, ferner eine Statue der Maria, die um 1400 in Umbrien entstanden ist. Das Tafelbild des Schutzpatrons wurde 1980 von Johannes Grützke gemalt. Das bronzene Taufbecken schuf Hubert Elsässer 1986.
 

Lesetipps der Bibliotheken



Schöne Literatur

Frazier, Charles: Ins Dunkel hinein.
Zsolnay, 2014. 348 S.
Nach dem gewaltsamen Tod ihrer Mutter werden die Zwillinge Dolores und Frank von ihrer Tante Luce aufgenommen, die langsam ihr Vertrauen gewinnt und ihnen hilft, ihre Sprachlosigkeit und Trauer zu überwinden.

Seethaler, Robert: Ein ganzes Leben.
Hanser, 2014. 154 S.
Berührende und literarisch sehr gelungene Erzählung um den Protagonisten Andreas Egger, der in einem abgeschiedenen Bergdorf ein Leben voller Entbehrungen führt und der seltene doch intensive Glücksmomente erlebt.

Sachliteratur

Kelly, Patricia: Der Klang meines Leben: Erinnerungen an stürmische und sonnige Zeiten.
adeo, 2014. 287 S.
Als Mitglied der legendären Kelly-Familie  reiste Patricia ca 20 Jahre lang als Straßenmusikerin durch Europa und sie USA. Seit Ende der 90er Jahre lebt sie ihr eigenes Leben, gründete eine Familie, überstand eine Krebserkrankung und startete eine erfolgreiche Solokarriere.

Klier, Christian: Der Späti: eine Ortsuntersuchung in Berlin.
Berlin Story Verlag, 2013. 174 S.
Reich bebilderte liebevolle Dokumentation über den Spätkauf, Mikrokosmos im Stadtkiez, wo  Jung und Alt zum Einkauf, zum Feierabendbier und zum nachbarschaftlichen Austausch aufeinander treffen, wo sich Menschen, Geschichten und Schicksale versammeln.

Kinder- und Jugendliteratur

Obrecht, Bettina: Zwilling verzweifelt gesucht.
cbj, 2014. 190 S.
In Svenjas großer Familie gibt es außer ihr nur Zwillingspärchen.  Svenja kann nicht glauben , dass ausgerechnet sie als "Einling"  geboren wurde - bestimmt hat man ihre Zwillingsschwester entführt! Zusammen mit ihrer Freundin Alisia stellt sie Ermittlungen an....  Eine liebenswerte, humorvolle Familiengeschichte für Kinder ab 8 Jahren.

Hub, Ulrich: Füchse lügen nicht.
Carlsen, 2014. 143 S.
Chaos auf den Flughafen. Alle Flüge sind gestrichen und in der Animal-Lounge sitzen nun Affe, Ganz, Tiger und Pandabär seit Tagen fest. Der Sicherheitsdienst bemüht sich um Ordnung, kann aber leider keine Fragen beantworten. Als schließlich ein Fuchs auftaucht geht alles drunter und drüber. Der Duty-free-Shop wird geplündert, Reisepässe verschwinden und keiner weiß mehr, was Lüge ist und was nicht. Ein komisches Abenteuer für Tierfreunde.  (Ab 8 Jahren)

Hörbücher

Joyce, James: Ein Porträt des Künstlers als junger Mann.
Ungekürzte Lesung von Siemen Rühaak.
DerHörverlag, 2014. 10 CD (ca. 681 Min.)
Die 2012 herausgebrachte, moderne Neuübersetzung des Romans in einer sehr stimmigen und engagierten Lesung durch Siemen Rühaak bietet einen besonderen Zugang zu dem schwierigen Werk von James Joyce.

Thomas, Dylan: Unter dem Milchwald. Under Milk Wood.
legendäre Hörspielinszenierungen von BBC, NWDR und MDR. Mit Richard Burton, Inge Meysel, Manfred Steffen, Harry Rowohlt, Sophie Rois u.a.
DerHörverlag, 2014.  6 CD (283 Min.)                                                                                                              Zum 100. Geburtstag von Dylan Thomas im Oktober 2014 hat der engagierte Hörbuchverlag 3 Hörspielinszenierungen eines seiner bekanntesten Werke in einer Ausgabe zusammengefügt. Die erste Sendung der BBC mit Richard Burton aus dem Jahr 1954 kann so neben der 50 Jahre später entstandenen Fassung des MDR (2003) und einer weiteren des NWDR aus dem Jahr 1954 noch einmal zu Gehör gebracht werden.

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