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Inhalt

Vorwort
Sinfonieorchester der Philharmonie Koszalin im Ernst-Reuter-Saal
250 Jahre Wilhelm von Humboldt - Veranstaltungen im April
Ausstellung der Volkshochschule im Fontane-Haus
Wladimir Kaminer im Ernst-Reuter-Saal
Führung und Öffnung des Museums zum Historischen Ort Krumpuhler Weg
Kunst & Kaffee am Gedenkort "Schau(ins)fenster Hannah Höch"
Für Elise im Fontane-Haus
Neue Kultur-Kurse an der Volkshochschule Reinickendorf
Tilman Rammstedt liest in der Humboldt-Bibliothek
Neue Ausstellung in der GalerieETAGE des Museums
Bild des Monats der Graphothek
Schließung der Reinickendorfer Bibliotheken über Ostern
Führung durch die Ständige Ausstellung des Museums Reinickendorf
Albert Hammond im Ernst-Reuter-Saal
Denkmal des Monats
Lesetipps der Bibliotheken
Unser Angebot für Sie
Haftungsausschluss

Vorwort

Liebe Kulturinteressierte,

Konzert, Austellung und Lesung, alles ist vertreten im April-Programm unserer Kultureinrichtungen. Die Veranstaltungsreihe zum 250. Geburtstag Wilhelm von Humboldts wird im April mit Vorträgen von Prof. Jürgen Trabant, Dr. Denis Thouard und Prof. Volker Gerhard, aber auch mit einem Lunchkonzert fortgesetzt.  Besonders hinweisen möchte ich auch auf unser Angebot für Familien mit dem Kammerorchester unter den Linden und seinem Programm "Für Elise".

Ich wünsche Ihnen frohe Ostern und viel Spaß beim Lesen.

Ihre

Katrin Schultze-Berndt
Bezirksstadträtin für
Bauen, Bildung und Kultur

Sinfonieorchester der Philharmonie Koszalin im Ernst-Reuter-Saal

Virtuoses & Kurioses

Sinfonieorchester der Philharmonie Koszalin

Stefan Johannes Walter, Dirigent
Katarzyna Dondalska, Gesang
Maksym Dondalski, Violine

M. Rosza : Ben Hur
L. Anderson: Leroy Anderson Favourites, The Typewriter
N. Paganini/S.J. Walter: Capriccio No. 24
J. Offenbach: Can Can, Olympia Arie
J. Strauß: Schwipslied
J. Bock/J. Williams: Fiddler on the roof

u.a.

Virtuoses und Kurioses der Klassik präsentiert das Sinfonieorchester der Philharmonie Koszalin (früher Köslin), das zu den herausragenden Orchestern Polens gehört. Kurios sind mit Sicherheit viele Kompositionen von Leroy Anderson, in denen immer wieder ungewöhnliche Instrumentationen oder „Instrumente“ auftauchen. So wurde in “Sandpaper Ballet” Sandpapier eingesetzt, in “Sleigh Ride” Schlittenglocken und in “The Syncopated Clock” eine Standuhr. Einiges davon ist im Konzert zu hören, insbesondere The Typewriter, in dem eine Schreibmaschine im Mittelpunkt steht. Jerry Lewis nutzte das Stück für eine Parodie in seinem Film “Der Ladenhüter”, danach verlangte das Publikum diese Parodie in jedem seiner Bühnenprogramme.

Geleitet wird das Konzert von Stefan Johannes Walter. Er ist Diplom-Komponist, lebt in Reinickendorf und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Die Sopranistin Katarzyna Dondalska lebt ebenfalls in Reinickendorf. Mit zahlreichen Preisen internationaler Gesangswettbewerbe ausgezeichnet war sie in allen großen Konzerthäusern der Welt zu Gast, bereits 2005 auch im Ernst-Reuter-Saal.

Freitag, 21. April 2017, 20.00 Uhr

Ort: Ernst-Reuter-Saal, Eichborndamm 213, 13437 Berlin

Karten: 15,-/18,/22,-/26,- €

Tickets unter Tel.: 030 - 479 974 23, an den Theaterkassen oder Online-Tickets

(Foto: © Promo)

250 Jahre Wilhelm von Humboldt - Veranstaltungen im April

Bilde dich selbst, und dann wirke auf andere durch das, was du bist.

Freitag, 7. April 2017, 19.30 Uhr

Weltansichten. Wilhelm von Humboldt und die Sprachen der Welt

Vortrag: Prof. Jürgen Trabant

Ort: Humboldt-Bibliothek, Karolinenstraße 19, 13507

→ Eintritt: 5 € / 3 €

Veranstalter: Bezirksamt Reinickendorf, Abteilung Bauen, Bildung und Kultur

Wilhelm von Humboldt war nicht nur der Gründer der Berliner Universität und ein großer preußischer Staatsmann, sein hauptsächliches Interesse galt den Sprachen der Welt. Ihnen widmete er seine ganze wissenschaftliche Energie, als er sich aus der Politik nach Tegel zurückzog. Sprachen waren für ihn die Art und Weise, wie Menschen sich die Welt geistig aneignen. Er nannte sie daher "Weltansichten". Er beschäftigte sich mit so verschiedenen Sprachen wie dem Baskischen, den amerikanischen Sprachen, Sanskrit, Chinesisch und den austronesischen Sprachen, denen er sein Hauptwerk widmete.

Donnerstag, 20. April 2017, 19 Uhr

1935: Das Reinickendorfer Humboldt-Jubiläum unter dem Hakenkreuz

Vortrag: Martin Reimann

Ort: Universalhalle des Humboldt-Gymnasiums im Grünen Haus, Ziekowstraße 161, 13509 Berlin

→ Eintritt: 5 € / 3 €

Veranstalter: Geschichtswerkstatt Tegel in Zusammenarbeit mit der Humboldt-Gymnasium

In den Reinickendorfer Gedenkfeiern zum 100. Todestag Wilhelm von Humboldts im Jahre 1935 begegnen sich zwei Interessen. Das nationalsozialistisch geführte Bezirksamt will den berühmten Toten so gefeiert wissen, dass der nationalsozialistische Staat als legitimer Erbe des Humboldt’schen Vermächtnisses erscheint. Und der als Festredner ausgewählte Wilhelm Blume, Reformpädagoge und Direktor der Humboldtschule, erfindet eine Lösung des heiklen Problems, die es allen recht machen soll, seiner Schule, den Humboldt-Erben und den neuen Machthabern: Er macht Humboldt zum Mittler zwischen Schiller, Goethe und – Hitler.

Donnerstag, 27. April 2016, 10 Uhr

Wilhelm von Humboldt und Frankreich

Vortrag: Dr. Denis Thouard

Für Schülerinnen und Schüler und das interessierte Publikum.

Veranstalter: Gabriele-von-Bülow-Gymnasium, Tile-Brügge-Weg 63, 13509 Berlin

Denis Thouard, Forschungsdirektor am Centre Marc Bloch, spricht über die Beziehung Wilhelm von Humboldts zu Frankreich. Humboldt, der jahrelang in Paris gelebt hat, erhielt hier wichtige Anregungen für seine Sprachforschungen. Thouard zeigt die Einflüsse, die die französische Kultur und die damalige Gelehrsamkeit der französischen Intellektuellen auf Humboldts Leben und Denken hatten. Zum Schluss schlägt Thouard den Bogen in die Gegenwart, indem er die Aktualität Wilhelm von Humboldts herausstreicht und diskutiert dies mit dem Publikum.

Donnerstag, 27. April 2017, 19.30 Uhr

Wilhelm von Humboldt als Philosoph

Vortrag: Prof. Volker Gerhardt

Ort: Humboldt-Bibliothek, Karolinenstraße 19, 13507

→ Eintritt: 5 € / 3 €

Veranstalter: Bezirksamt Reinickendorf, Abteilung Bauen, Bildung und Kultur

Wilhelm von Humboldt gilt zurecht als bedeutender Sprachforscher und Bildungsreformer. Auch seine Leistungen als Diplomat und Förderer der Kultur verdienen Beachtung. Doch es wird bis heute übersehen, dass Wilhelm von Humboldt schon als junger Mann zu einer unvergleichlichen philosophischen Vollendung gefunden hat. Seine frühen Schriften zur Staatsphilosophie, zur Theorie der Menschheit oder zur Grundlegung der Individualität sind keineswegs bloß die Bedingung für seine spätere Lebensleistung; sie haben vielmehr zu Einsichten geführt, die selbst in der Philosophie in ihrer epochalen Bedeutung bis heute nicht angemessen geschätzt werden.  

Ausstellung der Volkshochschule im Fontane-Haus

Am Dienstag, dem 25. April um 18.00 Uhr eröffnet Bezirksstadträtin Katrin Schultze-Berndt eine Ausstellung mit Bildern der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Kursen „Bildnerisches Gestalten“ sowie „Grundlagen der Malerei“ im Fontane-Haus, Königshorster Straße 6, im EG, 13439 Berlin. Die Ausstellung beinhaltet über 40 Werke und kann bis zum 19.05.2017, Montag – Freitag von 9.00 – 19.00 Uhr kostenfrei besichtigt werden.

„Schöne Aussicht“ zeigt einen Querschnitt der bildnerischen Auseinandersetzung mit dem Thema Landschaft. Hierbei kommt es zu höchst unterschiedlichen Lösungen sowohl in formaler, als auch in inhaltlicher Hinsicht. Die vertretenen VHS Kursteilnehmer arbeiten mit Acryl-, Gouache-, Tempera-, Aquarell- und Ölfarben. Teilweise werden auch Collageelemente eingesetzt. Als Farbträger werden Leinwände und Papieruntergründe verwendet. Informationen

Wladimir Kaminer im Ernst-Reuter-Saal

Wladimir Kaminer

Mama

Trotz ihrer 84 Jahre erkundet Wladimir Kaminers Mutter munter die Welt und erlebt dank ihrer unersättlichen Neugier mehr Abenteuer als alle anderen Familienmitglieder – ob beim Englisch lernen, beim Verreisen oder beim Einsatz hypermoderner Haushaltsgeräte. Dabei sammelt sie eine Menge Erfahrungen, die sie natürlich nicht für sich behalten, sondern an die nächste Generation weiterreichen möchte. Schließlich ist Wladimir mittlerweile in einem Alter, in dem man gute Ratschläge zu schätzen weiß und Erziehungsarbeit langsam sinnvoll wird. Wladimir folgt den Eskapaden seiner Mutter daher mit aufmerksamer Neugier, allzeit bereit, etwas zu lernen. Und sei es nur, sich nicht von einer sprechenden Uhr terrorisieren zu lassen …
Wladimir Kaminer wurde 1967 in Moskau geboren und lebt seit 1990 im Prenzlauer Berg. Privat ein Russe, beruflich ein deutscher Schriftsteller, ist Wladimir Kaminer die meiste Zeit unterwegs mit Lesungen und Vorträgen.

Er veröffentlicht regelmäßig Texte in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften und organisiert Veranstaltungen, wie seine mittlerweile international berühmte “Russendisko”. Mit der gleichnamigen Erzählsammlung sowie zahlreichen weiteren Büchern avancierte er zu einem der beliebtesten und gefragtesten Autoren Deutschlands. Alle seine Bücher gibt es als Hörbuch, von ihm selbst gelesen.

www.wladimirkaminer.de

Datum: Freitag, 07. April 2017, 20.00 Uhr

Ort: Ernst-Reuter-Saal, Eichborndamm 213, 13437 Berlin

Karten: 15,-/18,-/22,-/26,- €

Tickets unter Tel.: 030 - 479 974 23, an den Theaterkassen oder Online-Tickets

(Foto: © Promo)

Führung und Öffnung des Museums zum Historischen Ort Krumpuhler Weg

In Tegel-Süd, auf dem Gelände Billerbecker Weg 123 A, befand sich von 1942 bis 1945 ein NS-Zwangsarbeiterlager. Es wurde von einer Tochterfirma des Unternehmens Borsig betrieben und zählte mit bis zu 1.500 Insassen zu den großen Lagern in Berlin. Gebäude aus der Lagerzeit haben sich bis heute als steinerne Zeugen der NS-Zwangsarbeit erhalten. Im Frühjahr 2010 wurde hier eine bezirkliche Gedenkstätte eingerichtet. Am 6. April 2016 konnte in einer authentischen Baracke ein Gedenk- und Informationsraum zur Geschichte des Zwangsarbeiterlagers mit Fundstücken eröffnet werden.

Die Führung erläutert die Geschichte des Geländes als Zwangsarbeiterlager sowie die spätere Nutzung des Geländes als Gartenarbeitsschule. Der Gedenk- und Informationsraum ist geöffnet. 

23. April 2017, 14 Uhr

Treffpunkt: Eingang Billerbecker Weg 123 A
Die Teilnahme ist frei.

Kontakt: 030/404 40 62, www.museum-reinickendorf.de

Kunst & Kaffee am Gedenkort "Schau(ins)fenster Hannah Höch"

Kunst & Kaffee: Von Dada bis hier - Episoden im Leben Hannah Höchs

Hannah Höch kennt man vor allem als Künstlerin der Berliner Dadaisten, einer Künstlerbewegung, die sich gegen die akademische Kunst und bürgerliche Ideale gerichtet hat. Mit innovativen Fotomontagen erlangte Hannah Höch als eine der wichtigsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts Weltruhm. Von 1939 bis 1978 lebte die Künstlerin in ihrem Haus an der Wildbahn 33 in Heiligensee.

Welche Rolle nahm Hannah unter den Dada-Künstlern ein? Wie entwickelte sich ihr künstlerisches Werk in den kommenden Jahrzehnten weiter? Wie sah ihr Leben in Heiligensee aus und welche Bedeutung hatte ihr Garten für sie? Wer waren die Männer und die Frau in ihrem Leben? Gönnen Sie sich einen entspannten Sonntagnachmittag mit den Kunstkomplizen im Gedenkort „Schau(ins)fenster Hannah Höch“ und erfahren Sie bei Kaffee und Kuchen mehr über Leben und Werk der Künstlerin.

30. April 2017, 15 bis 16.30 Uhr

Anmeldung unter: info@museum-reinickendorf.de oder 030/404 40 62.
Die Teilnahme ist frei.

Ort: Gedenkort "Schau(ins)fenster Hannah Höch", An der Wildbahn 33, 13503 Berlin

 

Für Elise im Fontane-Haus

FÜR ELISE
wie Beethovens Meisterwerk wirklich entstand …

Musiker des Kammerorchesters Unter den Linden

In einem kurzweiligen Programm spielt das Kammerorchester Unter den Linden szenisch wie musikalisch Stationen aus Beethovens Kindheit in Bonn nach, beginnend bei seinem schwierigen Verhältnis zum Vater, über Familie von Breuning, bei der er Pflegekind, Spielkamerad und Klavierlehrer in einem war, bis hin zu seinem Freund, Klavierschüler und Mäzen Graf Waldstein. Dabei werden die Kinder im Publikum oft einbezogen – und vielleicht können sie dem Meister ja auch helfen, wenn er mit der Komposition eines kleinen Albumblattes nicht recht weiterkommt …?

FÜR ELISE entstand als Auftrag des Beethovenhauses Bonn für ein szenisch/musikalisches Beethovenprogramm für kleinere Kinder und wurde erstmals im Oktober 2011 mit großem Erfolg im Beethovenhaus Bonn gespielt.

Alle Musiker des Programms sind zugleich auch darstellerisch tätig:
Klavier / Beethoven: César Gustavo La Cruz
Violine / Eleonore von Breuning: Julia Jahnke-Kähler
Violoncello / Lenz von Breuning: Martin Seemann
Manuskript / Erzähler / Graf Waldstein: Andreas Peer Kähler

www.kudl.de

Samstag, 22. April 2017, 16.00 Uhr, Fontane-Haus

Montag, 24. April 2017, 10.00 Uhr, Fontane-Haus

Ort: Fontane-Haus, Königshorster Straße 6, 13439 Berlin

Freie Platzwahl, Kinder bis 12 Jahre 6,- € / Erwachsene 12,- € / Familienkarte 27,- €
Kita- und Schulguppen ab 8 Personen 5,- € je Person

Tickets unter der Rufnummer 030 - 479 974 23, an der Tageskasse oder Online-Tickets

(Foto: © Promo )

Neue Kultur-Kurse an der Volkshochschule Reinickendorf

Exklusiv bietet die VHS Reinickendorf einen Hörspielkurs an. In diesem Kurs erleben und gestalten Sie den gesamten Prozess des Hörspiel-Machens von der Ideenfindung bis zur Produktion im Studio. Sie schreiben ein "Hör-Drehbuch" und erhalten Tipps und Tricks, um die Geschichte für den Hörer attraktiv zu gestalten, anschließend wird dies im Studio aufgenommen. Informationen

Mit der internationalen Künstlerin Timea Oravecz werden die Teilnehmenden in deutscher und englischer Sprache Skulpturen im Museum zeichnen können oder Gesicht, Kopf oder Akt modellieren lernen. Wir möchten auch auf dir VHS-Sommerwerkstatt „Plastisches Gestalten in Ton“ am Seddiner See hinweisen. Informationen.

Im Nähstübchen bei Sybille Hahn können die Teilnehmenden am Donnerstagvormittag den Umgang mit der Nähmaschine erlernen oder die Nähkenntnisse vertiefen. Informationen.

Weiterhin ist auf einen Wochenendworkshop von Claudia Bauer hinzuweisen. Sie führt die Teilnehmenden in die Tiefen des literarischen Schreibens und erörtert den Spannungsaufbau beim Krimi und Thriller. Informationen.

Weitere Mal-, Zeichen-, Theater,- und Tanzkurse hat die VHS natürlich auch im Angebot.

Nähere Informationen zu allen Kursen und zur Anmeldung finden Sie unter www.vhs-reinickendorf.de

Tilman Rammstedt liest in der Humboldt-Bibliothek

Tilman Rammstedt liest am Mittwoch, den 26. April 2017 im Rahmen der Reihe "LESEZEICHEN - Literatur live in Tegel" aus seinem neuen Roman "Morgen mehr".

Anfang 1972: Das ganze Leben liegt noch vor dem Erzähler. Er sieht es alles schon vor sich, er freut sich darauf. Das Problem ist nur: Er ist noch nicht geboren. Um genau zu sein, ist er nicht einmal gezeugt worden, seine zukünftigen Eltern wissen noch nichts voneinander und beide haben im Moment ganz andere Sorgen: Seine Mutter ist im Begriff, einem schwermütigen Südfranzosen zu verfallen, während sein Vater gerade mit einbetonierten Füßen in den Main geworfen wird.

Tilman Rammstedt wurde 1975 in Bielefeld geboren, er lebt in Berlin. 2003 erschien sein Debüt Erledigungen vor der Feier, es folgten die Romane Wir bleiben in der Nähe (2005), Der Kaiser von China (2008), Die Abenteuer meines ehemaligen Bankberaters (2012) und Morgen mehr (2016). Er wurde mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, u. a. mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis und dem Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis.

Moderiert wird der Abend von Claudia Johanna Bauer.

Datum: Mittwoch, 26. April 2017
Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt: 7,- € / 4,- €
Ort: Humboldt-Bibliothek, Karolinenstr. 19, 13507 Berlin

Die Reihe "Lesezeichen - Literatur live in Tegel" ist eine Reinickendorfer Kooperationsveranstaltung zwischen der Volkshochschule und der Humboldt-Bibliothek.

(Text und Foto: © Carl Hanser Verlag)

Neue Ausstellung in der GalerieETAGE des Museums

Beate Wassermann

Flügelschlag

Die Hamburger Künstlerin Beate Wassermann studierte von 1969 bis 1975 in Berlin und Hamburg Bildende Kunst bei Kai Sudeck, Joe Tilson, Franz Erhard Walther. Die GalerieETAGE im Museum präsentiert Arbeiten der Künstlerin aus den letzten Jahren: Aquarelle, Acrylbilder und Fotografien. Sie setzt die Reihe der Einzelausstellungen in der GalerieETAGE fort und präsentiert Arbeiten, die zwischen Abstraktion und Gegenständlichem changieren.

Ausstellungseröffnung: 27. April 2017, 18 Uhr

Ausstellungsdauer: 28. April bis 23. Juli 2017

Der Eintritt ist frei.

GalerieETAGE im Museum Reinickendorf

Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin

www.museum-reinickendorf.de

Tel.: 030/404 40 62

Öffnungszeiten: Mo-Fr, So 9-17 Uhr

 

Bild des Monats der Graphothek

Weber-Raudenbusch, Marlis: Es gibt so viele…, 1987/90, Siebdruck, übermalt, 80 cm x 60 cm, Sammlung Kleinebrahm

Graphothek Berlin – Kunst zum Ausleihen In der Stadtteilbibliothek im Fontane-Haus | Königshorster Str. 6 | 13439 Berlin
Tel.: (030) 90 294-3860 | E-Mail: graphothek@reinickendorf.berlin.de
Öffnungszeiten: Mo 15-19 Uhr | Di 13-17 Uhr | Mi geschlossen | Do 15-19 Uhr | Freitag 11-17 Uhr

Schließung der Reinickendorfer Bibliotheken über Ostern

Alle Bibliotheken im Bezirk Reinickendorf sind über die Osterfeiertage vom 14.04.17 – 17.04.17 geschlossen.

Führung durch die Ständige Ausstellung des Museums Reinickendorf

Das Museum Reinickendorf ist in der alten Dorfschule von Hermsdorf untergebracht, an die noch ein historisches Schulzimmer erinnert. Ein Handwerkerraum, eine Försterstube, der Raum „Raus ins Grüne“ und eine Arbeiterküche aus der Zeit um 1920 illustrieren die Entwicklung des Ortes im Norden Berlins vom ländlich geprägten Dorf über ein Ausflugsziel für Städter bis zur Industrialisierung und Eingemeindung nach Berlin. Ein 2013 neu hinzugekommener Raum geht auf die Rolle Reinickendorfs für die Rüstungsproduktion der Nationalsozialisten, die französische Besatzung und die Folgen der deutschen Teilung ein. Im „Sechs-Dörfer-Raum“ wird die Entwicklung des Bezirks aus den mittelalterlichen Dörfern Tegel, Hermsdorf, Lübars, Heiligensee, Wittenau und Reinickendorf erklärt. Auf dem Freigelände hinter dem Museum wurde ein germanisches Gehöft rekonstruiert, das aus dem begehbaren Langhaus, dem Webhaus und einem Speicher besteht.

23. April 2017, 15 Uhr

Die Teilnahme ist frei.

Museum Reinickendorf

Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin

www.museum-reinickendorf.de

Tel.: 030/404 40 62

Öffnungszeiten: Mo-Fr, So 9-17 Uhr

Albert Hammond im Ernst-Reuter-Saal

AUSVERKAUFT !

Albert Hammond

Songbook Tour 2017

Albert Hammond schreibt seit über 50 Jahren Hits. Aus seiner Feder stammem Welthits wie The Air that I breathe (Hollies), 99 Miles from LA (Art Garfunkel), One Moment in Time (Whitney Houston), When I need you (Leo Sayer), Nothing’s Gonna Stop us now (Starship), I don’t wanna lose you and Way of the World (Tina Turner) und When you tell me that you love me (Diana Ross).

Er schrieb Songs für Tom Jones, Joe Cocker, Celine Dion, Chris De Burgh, die Carpenters und Ace of Base. Gemeinsam mit Duffy schrieb und produzierte er die meisten Titel auf deren zweiten, 2010 erschienenen Album Endlessly. Auch unter seinem eigenen Namen gelangen ihm unzählige Hits – The Free Electric Band, Down By The River, It Never Rains In Southern California, Everything I Want To Do, Moonlight Lady, The Peacemaker, New York City Here I Come und I´m A Train.

Seine Lieder sind verantwortlich für den Verkauf von über 360 Millionen Platten weltweit, darunter mehr als 30 Chart-Hits. Songbook Live ist mehr als ein Konzert. Es ist eine Liederreise, die einen Künstler dokumentiert, dessen Songs eine unglaubliche Vielfältigkeit aufweisen. Ein Künstler, der es immer wieder schaffte Songs zu schreiben, die heute als Welthits und Evergreens gelten. Und das über Jahrzehnte! Ein Künstler der sich trotzdem bescheiden präsentiert und noch immer diese markante Stimmenausstrahlung besitzt.

www.alberthammond.com

Samstag, 29. April 2017, 19.00 Uhr

Ort: Ernst-Reuter-Saal, Eichborndamm 213, 13437 Berlin

Denkmal des Monats

Dorfkirche Hermsdorf

An Stelle der mitten auf dem Dorfanger Alt-Hermsdorf stehenden mittelalterlichen Fachwerkkirche wurde 1756 in der Almutstraße zunächst eine Fachwerkkirche errichtet, bevor 1830 der heute vorhandene rechteckige Putzbau entstand. 1909 wurde die Barockkirche erweitert, im Westen mit einer Vorhalle und im Osten mit einem eingezogenen Altarraum mit seitlich angefügter Sakristei. Die im Zweiten Weltkrieg beschädigte Kirche wurde von 1954 bis 1955 wiederhergestellt. 1960 wurde der Turm durch einen massiven Neubau ersetzt.

Lesetipps der Bibliotheken

Schöne Literatur

Ahava, Selja: Dinge, die vom Himmel fallen. Mare, 2017. 205 S.

Mit dem Europäischen Literaturpreis 2016 ausgezeichneter Roman, in dessen Mittelpunkt Saara steht, die als 8jähriges Mädchen ihre Mutter durch einen vom Himmel fallenden, tödlichen Eisklotz verlor. Wie unberechenbar Leben ist und wie launisch das Schicksal mit dem Einzelnen umspringen kann, schildert die finnische Dramaturgin auf sehr poetische, einfühlsame Weise.

Kurbjuweit, Dirk:  Die Freiheit der Emma Herwegh. Hanser, 2017. 336 S.

Emma Herwegh, Tochter eines Berliner Bankiers, heiratete 1842 den berühmten Vormärzdichter und Revolutionär Georg Herwegh. Ihr abenteuerliches Leben schildert der bekannte Journalist in diesem Roman, dabei liegt der Fokus auf den Geschehnissen von 1848 und zeigt die junge Frau als mutige und politisch engagierte Mitstreiterin Georg Herweghs.

Sachbücher

Frey, Carina: Pflege zu Hause organisieren: was Angehörige wissen müssen. Verbraucherzentrale NRW, 2017. 214 S.

Der Ratgeber der Verbraucherzentrale bietet pflegenden Angehörigen - gegliedert in 4 Hauptteile - einen ersten Überblick, was zu tun und zu regeln ist, wenn ein Pflegefall eintritt

Naegele-Zimmermann, Ingrid: Schulerfolg trotz LRS : wie Eltern helfen können : Unterstützung bei Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten - Legasthenie – Dyslexie. Beltz, 2017. 253 S.

Ansprechend aufgemachter, sehr informativer Ratgeber der anerkannten Expertin für Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten (LRS), der auf aktuellem Stand gut umsetzbare Hilfsangebote bietet

Kinder- und Jugendliteratur

Mersmeyer, Ulla: Eselin Evelyn - das beste Erdmännchen der Welt. - Thienemann 2017. - 32 S.

Eselin Evelyn stolpert von einem eseligen Abenteuer in das Nächste. Nachdem es sie im letzten Band an den Südpol verschlagen hat, macht sie nun die Wüste unsicher. Sie stellt fest, dass diese nicht nur heiß ist, sondern dass es auch lustige, kleine Erdmännchen gibt mit denen man viel erleben kann. Und dabei wollte sie doch eigentlich nur einen Apfel stibitzen… Ab 4 Jahren

Stehr, Sabine: Das tierisch tolle Tierhotel. - FISCHER Duden 2017. - 44 S.

Kinder mit Haustieren kennen bestimmt das Problem: Man will in den Ferien verreisen und weiß nicht wohin mit seinem Tier. Da Kimi in diesen Ferien zu Hause bleibt eröffnet er kurzer Hand ein Tierhotel, um Tiere zu betreuen, die nicht mit in den Urlaub dürfen. Nur darf das nicht der Vermieter erfahren, denn der will keine Tiere im Haus. Eine lustige Geschichte rund ums Haustier für Erstleser. Ab 6 Jahren

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