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Inhalt

Vorwort
Die 5. Reinickendorfer Sprach- und Lesetage
Neues Veranstaltungsprogramm der Humboldt-Bibliothek erschienen
Führung durch die Ständige Ausstellung des Museums
Start der Kreativ- und Tanzkurse an der Volkshochschule Reinickendorf
Öffnung des Gedenkortes Schau(ins)fenster Hannah Höch
Bild des Monats der Graphothek
Tag des offenen Denkmals in Reinickendorf
Neues Angebot in der Humboldt-Bibliothek: Der e-circle
Kunst ist Fundsache - Siegfried Kühl (1929-2015) und Wegbegleiter
Ausschlusskriterium – Präsentation zm Thema „Ehemalige Städtische Nervenklinik für Kinder“ am Eichborndamm
Führung und Öffnung des „Museums“ zum Historischen Ort Krumpuhler Weg
SATI ZECH. RED TRACE - Ausstellung im Museum Reinickendorf
Denkmal des Monats
Lesetipps der Bibliotheken
Unser Angebot für Sie
Haftungsausschluss

Vorwort

Liebe Kulturinteressierte,

die Sommerferien sind vorüber und der September-Newsletter informiert über viele Orte der Kultur und attraktive Veranstaltungen in unserem Bezirk: das Museum Reinickendorf, den historischen Ort Krumpuhler Weg sowie die Rathaus-Galerie. Hier starten zahlreiche Ausstellungen und am 11. September beteiligt sich auch Reinickendorf am Tag des offenen Denkmals.

Ich lade Sie hierzu, und natürlich auch zu allen anderen Veranstaltungen des kommenden Monats, herzlich ein.

Ihre

Katrin Schultze-Berndt
Bezirksstadträtin für
Schule, Bildung und Kultur

Die 5. Reinickendorfer Sprach- und Lesetage

200 Reinickendorfer Kinder zu Gast bei den Reinickendorfer Sprach- und Lesetagen auf dem Campus der German University in Cairo

In einer von Stadträtin Katrin Schultze-Berndt (CDU) angeregten Kooperation der German University in Cairo (GUC) – Campus Berlin mit dem Bezirk Reinickendorf haben die GUC und die Musikschule Reinickendorf im Rahmen der Reinickendorfer Sprach- und Lesetage gemeinsam einen bunten Strauß von Aktivitäten angeboten.

„Für das Engagement der German University in Cairo im Bezirk Reinickendorf bin ich sehr dankbar, weil es das kulturelle Angebot bereichert und gerade in bewegten Zeiten einen wunderbaren Brückenschlag zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft ermöglicht. – Wo könnte man sich unkomplizierter begegnen als in der Musik?!“, zeigt sich Bezirksstadträtin Katrin Schultze-Berndt (CDU) erfreut.

Auf dem Programm standen ein Puppenspiel und Kinderschminken für die Kleinsten, Vortrag und Ausstellung zum Thema „Pharaonische Geschichte“ für Grundschulkinder und ein Kurs „Effective Reading Techniques for English“ für Oberschüler. Außerdem hat die Musikschule Workshops für Percussion und Tanz angeboten und den Kindern Instrumente vorgestellt, die sie auch ausprobieren konnten. Wie klingen Violine oder Tuba? Wie lockt man Töne aus der Querflöte und der Darabuka, einer ägyptischen Trommel? Wie fühlt es sich an, die Saiten von Gitarre und Harfe zu zupfen?

Am 14. und 15. Juli waren insgesamt ca. 200 Kinder aus Reinickendorfer Kindertagesstätten und Schulen im Campus Berlin am Borsigturm in Tegel zu Gast. Außerdem nahmen etwa 30 Studentinnen und Studenten aus Kairo, die gerade für Sommerkurse an der GUC weilen, an den Workshops teil.

Durchweg begeisterte Gesichter bei den Kleinen wie den Großen und bemerkenswerte Ergebnisse in den Workshops zeigten den Erfolg dieser fruchtbaren Zusammenarbeit und lassen auf eine Fortsetzung hoffen.

Neues Veranstaltungsprogramm der Humboldt-Bibliothek erschienen

Eine Vielzahl an Veranstaltungen lockt im zweiten Halbjahr 2016 in die Humboldt-Bibliothek: höfische Tänze aus Barock und Rokoko, Lesungen, Konzerte, Ausstellungen. Das komplette Programm liegt in den Bibliotheken aus und kann zusätzlich hier eingesehen werden.

Führung durch die Ständige Ausstellung des Museums

Das Museum Reinickendorf ist in der alten Dorfschule in Hermsdorf untergebracht, an die noch ein historisches Schulzimmer erinnert. Ein Handwerkerraum, eine Försterstube, der Raum „Raus ins Grüne“ und eine Arbeiterküche aus der Zeit um 1920 illustrieren die Entwicklung des Ortes im Norden Berlins vom ländlich geprägten Dorf über ein Ausflugsziel für Städter bis zur Industrialisierung und Eingemeindung nach Berlin. Ein 2013 neu hinzugekommener Raum geht auf die Rolle Reinickendorfs für die Rüstungsproduktion der Nationalsozialisten, die französische Besatzung und die Folgen der deutschen Teilung ein. Im „Sechs-Dörfer-Raum“ wird die Entwicklung des Bezirks aus den mittelalterlichen Dörfern Tegel, Hermsdorf, Lübars, Heiligensee, Wittenau und Reinickendorf erklärt. Auf dem Freigelände hinter dem Museum wurde ein germanisches Gehöft rekonstruiert, das aus dem begehbaren Langhaus, dem Webhaus und einem Speicher besteht.

Termin: Sonntag, 11. September 2016, 15 Uhr

Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin

Die Teilnahme ist kostenfrei.

www.museum-reinickendorf.de

 

Start der Kreativ- und Tanzkurse an der Volkshochschule Reinickendorf

Im September startet das neue Herbstsemester der Volkshochschule Reinickendorf und mit diesem beginnen alleine im September 69 Kreativ- und Tanzkurse.

Highlights sind dabei unsere Keramikkurse bei Werner Haderer, welcher mit seiner Erfahrung immer wieder die Begeisterung für den Umgang mit Ton weckt. Die Kurse finden Dienstag oder Donnerstag im Fontane-Haus statt. Für alle, die Skulpturen lieber zeichnen wollen, geht unsere neue Kursleiterin Timea Oravecz mit Ihnen am 10. und 11.9. ins Museum - Informationen.

Natürlich dürfen Malkurse nicht fehlen: Bei dem Kursleiter Andreas Bauschke können Sie nach Fotovorlagen malen - Informationen – oder ein farbiges Portrait zeichnen - Informationen. Kreativ geht es auch beim neuen Kurs "Land Art- Kunst mit Naturfundstücken" - Informationen, oder "Upcycling – Schmuck aus Fahrradschläuchen" zu - Informationen.

Für Fotobegeisterte finden an unserm Standort in Frohnau Makrofotografie und Fotografieren mit der Digitalkamera statt. Unser neuer Kursleiter Axel Nickolaus (Bildjournalist, Studiofotograf und Fotodesigner) erklärt Ihnen alles, was Sie über Fotografie wissen müssen - Informationen

Innerhalb des reichhaltigen Angebots der VHS Reinickendorf darf natürlich der Schauspiel- und Theaterbereich nicht zu kurz kommen, denn hier wartet eine große Auswahl an Kursen auf Sie, z.B. ein Improvisationstheater-Workshop bei Walter Schreck - Informationen.

Der Tanzbereich bietet wieder ein breites Kursangebot von Ballett bis Standardtanz. Neu im Programm sind themenbezogene Tangokurse mit dem argentinischen Tänzerpaar Debra Ferrari und Emiliano Giménez. – Informationen.

Nähere Informationen zu allen Kursen und zur Anmeldung finden Sie unter www.vhs-reinickendorf.de

Öffnung des Gedenkortes Schau(ins)fenster Hannah Höch

Hannah Höch kennt man vor allem als Künstlerin der Berliner Dadaisten, einer Künstlerbewegung, die sich gegen die akademische Kunst und bürgerliche Ideale gerichtet hat. Mit innovativen Fotomontagen erlangte Hannah Höch als eine der wichtigsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts Weltruhm. Von 1939 bis 1978 lebte die Künstlerin in ihrem Haus an der Wildbahn 33 in Heiligensee. Im Jahr 2015 richtete das Museum Reinickendorf am authentischen Ort einen „Hannah-Höch-Gedächtnisraum“ in der ehemaligen Remise ein, der über die Künstlerin informiert und an sie erinnert.

11. September 2016, 14 bis 17 Uhr

Gedenkort "Schau(ins)fenster Hannah Höch", An der Wildbahn 33, 13503 Berlin

Der Eintritt ist frei.

Bild des Monats der Graphothek

Zech, Sati: Berg und Weg, 2014, Papierarbeit und Mischtechnik, 36,5 cm x 34,5 cm

Graphothek Berlin – Kunst zum Ausleihen

In der Stadtteilbibliothek im Fontane-Haus | Königshorster Str. 6 | 13439 Berlin
Tel.: (030) 90 294-3860 | E-Mail: graphothek@reinickendorf.berlin.de
Öffnungszeiten: Mo 15-19 Uhr | Di 13-17 Uhr | Mi geschlossen | Do 15-19 Uhr | Freitag 11-17 Uhr

Tag des offenen Denkmals in Reinickendorf

Am Sonntag, dem 11. September 2016, findet der diesjährige "Tag des offenen Denkmals" statt.

Die Gartenbauer am Krumpuhler Weg – Schülerprojekt zum Tag des offenen Denkmals

Zeichnerisch haben 20 Schülerinnen und Schüler der Carl-Bosch-Schule die gärtnerische Anlage des Historischen Ortes Krumpuhler Weg untersucht, dessen Gelände von 1942 bis 1945 durch ein Zwangsarbeiterlager geprägt wurde. Ein später errichtetes Mädchenwohnheim wurde 1954 von einer Gartenarbeitsschule abgelöst. Aus gärtnerischer, botanischer und geschichtlicher Perspektive betrachtet, sind während der zeichnerischen Expedition im Freien auch die verschiedenen historischen Schichten des Ortes erkundet worden. Die Dokumente des einwöchigen Workshops setzen dem Garten nun ein eigenes Denkmal in Form einer Ausstellung.

11. September 2016, 14 Uhr

Treffpunkt: Eingang Billerbecker Weg 123 A, 13507 Berlin

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Kontakt: 030/404 40 62, www.museum-reinickendorf.de

Neues Angebot in der Humboldt-Bibliothek: Der e-circle

Ab sofort haben die Nutzerinnen und Nutzer der Humboldt-Bibliothek in Tegel die Möglichkeit, das momentan verfügbare e-book-Angebot der Reinickendorfer Bibliotheken an einem Extra-Terminal anzuschauen und zu nutzen, indem sie es auf ihr Leserkonto buchen. Dieser Service ist mit einem gültigen Bibliotheksausweis kostenfrei. Per Cover-Show kann eine individuelle Suche nach dem geeigneten e-book gestartet werden. Bibliographische Daten, eine kurze Inhaltsangabe, eine Leseprobe und eine Abbildung des Covers erleichtern die Auswahl. Im Angebot sind u.a. Romane, Sachbücher, Kinder- und Jugendbücher. Bis zu 25 digitale Medien können vom Leserkonto über einen WLAN- oder PC-Zugang auf das mobile Endgerät (E-Book-Reader, Tablet oder Smartphone) gezogen werden. Die Ausleihfrist beträgt 14 Tage, danach werden die Dateien ungültig. Die Humboldt-Bibliothek bietet in diesem Zusammenhang auch eine Sprechstunde zu ihrem Online-Angebot an (Termine nach Anmeldung). Bezirksstadträtin Katrin Schultze-Berndt (CDU) zeigte sich bei einem Besuch von der einfachen Handhabung überzeugt und wies darauf hin, dass die digitalen Angebote der Bibliotheken eine wichtige Ergänzung zu den traditionellen Formaten sind.

Humboldt-Bibliothek
Karolinenstr. 19,
13507 Berlin,
Tel.: 030-4373680
Öffnungszeiten: Mo-Fr 11.00-19.00 Uhr und Sa 11.00-16.00 Uhr

Kunst ist Fundsache - Siegfried Kühl (1929-2015) und Wegbegleiter

Siegfried Kühl wurde 1929 in Pankow geboren. Sein erstes Atelier hatte er mit fünf Jahren im elterlichen Tabakladen. Nach dem Zweiten Weltkrieg studierte er Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Berlin und zog 1952 als Kunstlehrer nach Scharfenberg. Hier hat er Generationen von Schülerinnen und Schülern zur Entwicklung ihrer Kreativität angeregt. Orte in Reinickendorf, Reiselandschaften, Menschen und Fundstücke, die in seinem Leben eine Bedeutung hatten, fanden Eingang in sein künstlerisches Wirken. Ein Jahr nach seinem Tod werden Arbeiten von Siegfried Kühl und seinen künstlerischen Wegbegleitern - Ullrich Correll, Martin Gietz, Harald Karow, Detlef Kraft, Christoph Kühl, Christa Nagel, Beate Nowak, Günter Nowak, Robert Schmidt-Matt, Rolf Steinhausen, Renée Strecker - in einer Ausstellung in der Rathaus-Galerie Reinickendorf präsentiert.

Rathaus-Galerie Reinickendorf

Eichborndamm 215-239, 13437 Berlin

Ausstellungseröffnung: 29. September 2016, 19.30 Uhr

Ausstellungsdauer: 30. September bis 16. Dezember 2016

Der Eintritt ist frei.

www.kunstamt-reinickendorf.de

Ausschlusskriterium – Präsentation zm Thema „Ehemalige Städtische Nervenklinik für Kinder“ am Eichborndamm

Im Rahmen des Geschichtslabors Eichborndamm 238 beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler der Carl-Bosch-Oberschule am authentischen Ort mit der Geschichte des Ortes. Entstanden sind vier Großplakate, die auf der Grünfläche vor dem Museum und im Garten des Museums präsentiert werden. Die Besucher des Museums werden von den Teilnehmern des Workshops geleitet, dabei werden ihnen die Plakate erläutert und ihre Entstehungsgeschichte vermittelt.

11.September 2016, 18.30 Uhr

Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Kontakt: 030/404 40 62, www.museum-reinickendorf.de

Führung und Öffnung des „Museums“ zum Historischen Ort Krumpuhler Weg

In Tegel-Süd, auf dem Gelände Billerbecker Weg 123 A, befand sich von 1942 bis 1945 ein NS-Zwangsarbeiterlager. Es wurde von einer Tochterfirma des Unternehmens Borsig betrieben und zählte mit bis zu 1.500 Insassen zu den großen Lagern in Berlin. Gebäude aus der Lagerzeit haben sich bis heute als steinerne Zeugen der NS-Zwangsarbeit erhalten. Im Frühjahr 2010 wurde hier eine bezirkliche Gedenkstätte eingerichtet. Am 6. April 2016 konnte in einer authentischen Baracke ein Gedenk- und Informationsraum zur Geschichte des Zwangsarbeiterlagers mit Fundstücken eröffnet werden.

Termin: Sonntag, 11. September 2016, 12 Uhr

Die Führung erläutert die Geschichte des Geländes als Zwangsarbeiterlager sowie die spätere Nutzung des Geländes als Gartenarbeitsschule. Der Gedenk- und Informationsraum ist geöffnet. 

Treffpunkt: Eingang Billerbecker Weg 123 A, 13507 Berlin
Die Teilnahme ist frei.

Kontakt: 030/404 40 62, www.museum-reinickendorf.de

SATI ZECH. RED TRACE - Ausstellung im Museum Reinickendorf

Arbeiten 2004-2016

Das Werk von Sati Zech umfasst neben plastischen Objekten auch Malerei, Radierungen, Collagen und Papierarbeiten. Anders als eine Malerin jedoch baut sie ihre Bildwerke in einem Prozess aus Zerstörung und Wiederaufbau aus Stücken zusammen. Das können Stücke aus bearbeiteten Leinwänden, verschiedenen bemalten Papieren oder Schläuchen und Plastikfolien sein.

In der Ausstellung sind Arbeiten aus den letzten zwölf Jahren zu sehen, wobei die Farbe Rot im Mittelpunkt von Sati Zechs bildnerischem Schaffen steht. Rot, damit verbindet die Künstlerin „Anspannung, Hochspannung, Hitze“. Damit es besonders strahlt, verwendet sie Kadmiumpigmente, die sie zu unterschiedlichen Farbnuancen anmischt. Nur manchmal verwendet die Künstlerin Schwarz oder minimale Farbakzente in Blau oder Ocker.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

GalerieETAGE im Museum Reinickendorf

Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin

Ausstellungseröffnung: 15. September 2016, 19.30 Uhr

Ausstellungsdauer: 16. September 2016 bis 31.Januar 2017

Der Eintritt ist frei.

www.museum-reinickendorf.de

Parallelprogramm:

Künstlergespräch mit Führung

Die Kunstkomplizen (www.kunstkomplizen.de) führen im Dialog mit der Berliner Künstlerin durch die Ausstellung. Dabei werden den Besuchern die Arbeitsweisen, Bildideen und kreativen Herangehensweisen der Künstlerin nähergebracht.

18. September 2016, 12 Uhr

Anmeldung: 030/404 40 62 oder info@kunstamt-reinickendorf.de.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Paper works! Papiercollage-Workshop zur Ausstellung

Ausgehend von der Ausstellung „Sati Zech – RedTrace“ findet nach einem kurzem Rundgang durch die Präsentation ein Workshop statt. Erwachsene und auch Kinder erarbeiten Papiercollagen und werden dabei inspiriert, sowohl von der Farbigkeit als von der plastischen Arbeitsweise der Künstlerin. Die Veranstaltung wird von den Kunstkomplizen (www.kunstkomplizen.de) durchgeführt.

18. September 2016, 14 Uhr

Anmeldung: 030/404 40 62 oder info@kunstamt-reinickendorf.de.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Denkmal des Monats

An der Buche 17, 18, 19, 21

Landhausgruppe an der Buche

Die Landhäuser des Architekten Heinrich Straumer entstanden in der ersten Bauphase Frohnaus, die bis zum Ersten Weltkrieg gerechnet wird. Aber auch die folgende zweite Bebauungswelle, die bis in die dreißiger Jahre andauerte, weist herausragende Architekten wie Paul Poser, Max Taut, Paul Mebes, Paul Emmerich, Hans Herrmann, Leo Nachtlicht, Otto Rudolf Salvisberg und Fritz Schopohl auf.

Die Besonderheit dieses Ensembles liegt im Zusammenklang aller Teile. Die Landhausgruppe stellt in Verbindung mit den sorgfältig geplanten Außenanlagen ein bau- und gartengeschichtliches Ensemble von hohem Rang dar. Die malerische Anordnung von Zugangswegen, Freitreppen, Platz, Terrassen und Pavillonanlagen zeigt eine große Liebe zum Detail. Hinter den jeweiligen Gebäuden schließt sich noch eine ausreichende Gartenfläche als Schmuck- bzw. Terrassenfläche an, um dann im hinteren Drittel zum Nutz- bzw. Obstgarten zu werden.

Lesetipps der Bibliotheken

Schöne Literatur

Koestler, Arthur: Diebe in der Nacht. Europa-Verlag, 2016. 368 S.

Autobiografisch gefärbter Roman, der von zahlreichen Sachangaben durchsetzt ist und in dieser Mischung einen realistischen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Staates Israel gibt. Erzählt wird – aus der Sicht des jungen Joseph - die Geschichte einer jüdischen Siedlung zwischen 1937 und 1939, deren Bewohner ihr gekauftes Land gegen harte Widerstände verteidigen müssen.

Phelps, Anthony: Wer hat Guy und Jacques Colin verraten? Litradukt, 2016. 116 S.

Erstmals in deutscher Sprache  vorliegender Roman des Exil-Haitianers Anthony Phelps, der als eine der wichtigsten Stimmen der haitianischen Exil-Literatur gilt. Zwei Kinder werden von der Miliz als Geiseln genommen, um den Vater aus seinem Versteck zu locken. Wer verriet sie?

Sachbücher

Thoumieux, Anne: Trendlooks für jedes Haar : 75 Hairstyles Step by Step. DK Verl. 2016. 211 S.

Anhand bebilderter Schritt-für-Schritt-Anleitungen werden 75 Ideen für modische Frisuren vorgestellt. Alltagstaugliche Looks wechseln sich ab mit aufwendigen Ideen für besondere Anlässe; für unterschiedliche Haarlängen und -typen geeignet.

Wendt, Gunna: Die Bechsteins : eine Familiengeschichte. Aufbau Verl. 2016. 301 S.

Einfühlsames Familienporträt der Familie Bechstein und der 1853 von Carl Bechstein gegründeten Klavierbaufirma, erzählt vor dem gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Hintergrund der Zeit.

Hörbücher

Babendererde, Antje: Der Kuss des Raben.

Autorisierte Audiofassung. Gelesen von Leonie Landa. Jumbo, 2016.  5 CD (320 Min.)

Mit diesem Buch eröffnete Antje Babendererde die diesjährigen Reinickendorfer Sprach- und Lesetage und schlug ihr junges Publikum in Bann. Die Lesung von Leonie Landa vermag ebenfalls zu fesseln und bietet jungen Hörerinnen ab 14 Jahren spannende Unterhaltung.

Shipman, Viola: Für immer in deinem Herzen.

Autorisierte Lesefassung. Gelesen von Eva Gosciejewicz. Argon, 2016. 6 CD (458 Min.)

Der Debütroman des amerikanischen Autors Wade Rouse (er verbirgt sich hinter dem Pseudonym Viola Shipman) war eine der erfolgreichsten Neuerscheinungen dieses Jahres. Ein Buch voller emotionaler Berg- und Talfahrten und mit locker dargebotenen Lebensweisheiten. Die Geschichte um die Bettelarmbänder von Großmutter Lolly, Mutter Arden und Tochter Lauren liest Eva Gosciejewicz mit viel Empathie und ausdrucksstark.

Kinder- und Jugendliteratur

Petersen, Martin: Exit Sugartown. Dressler. -2016. - 285 S.

Dawn ist 17 Jahre alt und lebt zusammen mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder Charlie in ärmlichen Verhältnissen. Es gibt kaum Arbeit und ihr Vater kommt immer häufiger betrunken nach Hause. Als ihre Mutter stirbt, ist Charlie gezwungen die Schule zu verlassen und in einer Ziegelei zu arbeiten. Um ihre Familie zu unterstützen, beschließt Dawn sich in die Großstadt aufzumachen, denn da soll alles besser sein. Aber stimmt das wirklich? Ab 15 Jahren.

Reinki, Katja: Tess und das Geheimnis der Waldhüter [Comic]. Popcom. - 2016. - 22 S.

Tess verbringt die Ferien bei ihrer Oma, wovon sie nicht gerade begeistert ist. Aber um das Beste daraus zu machen, versucht sie herauszufinden, wer in Omas Garten für Unruhe sorgt. Und was sie dort im Unterholz findet, hätte sie nicht für möglich gehalten … Lustiger Comic mit schönen Zeichnungen für Kinder ab 9 Jahren.

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