Hinweis: Zur Nutzung des Newsletters und seiner Inhalte ggf. die Einstellungen auf HTML Ansicht ändern. Danke.



Inhalt

Vorwort
Star der ZDF heute-show live im Ernst-Reuter-Saal
Wanted: Bloody Cover 2015 - Welches ist das beste Krimi-Cover?
Wolfgang Amadeus - Familienkonzert im Fontane-Haus
Kirsten Fuchs liest in der Humboldt-Bibliothek
Historischer Ort Krumpuhler Weg
Neue Ausstellungen im Museum Reinickendorf
Schließtag der Humboldt-Bibliothek
Denkmal des Monats
Lesetipps der Bibliotheken
Unser Angebot für Sie
Haftungsausschluss

Vorwort

jk

Liebe Kulturinteressierte,

im Mai lädt die Humboldt-Bibliothek zur beliebten Veranstaltungsreihe "Lesezeichen - Literatur live in Tegel" und im Museum Reinickendorf beginnen zwei neue Ausstellungen.
Zu empfehlen ist auch "Wolfgang Amedeus - eine Wunderkindheit", das Familienkonzert mit Musikern des "Kammerorchesters Unter den Linden" im Fontane-Haus.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihre

Katrin Schultze-Berndt
Bezirksstadträtin für
Schule, Bildung und Kultur

Star der ZDF heute-show live im Ernst-Reuter-Saal

Das Hassknecht Prinzip - In zwölf Schritten zum Choleriker

Mit diesem Programm erhalten wir endlich universell einsetzbare Tipps und Geschichten aus dem prallen Leben – zu den großen und kleinen Themen, die wir alle aus unserem Alltag kennen. Hans-Joachim Heist alias Gernot Hassknecht hat als festes Ensemblemitglied der heute show mittlerweile Kultstatus erreicht. Für seine ständig wachsende Fangemeinde ist Gernot Hassknecht DAS Sprachrohr, wenn es darum geht, Frust und Ärger lautstark auf den Punkt zu bringen. Gernot Hassknecht wird dem Publikum in 12 einfachen Schritten den Weg zum echten Choleriker weisen. Er nimmt die Leute bei der Hand, er weist ihnen den Weg. Wortgewaltig, parteiübergreifend und laut – wenn der 1,63 m große Mann sich erstmal eine Meinung gebildet hat, kennt er weder Freund noch Feind. Wenn sich andere wegducken und noch nach Worten suchen, ist Gernot Hassknecht schon auf Betriebstemperatur. Die Bühnen dieser Welt sind voll von selbsternannten Life Coaches, Mediatoren, die einfach nur ständig "Tschacka" rufen. Und die Buchläden sind voll von Büchern, die einem sagen, dass man sich einfach nur alles vom Universum wünschen muss. Millionen Kinder wissen, dass das nicht stimmen kann, sonst hätten sie ja die Spielkonsole letztes Jahr unterm Weihnachtsbaum gehabt. Damit wird Gernot Hassknecht aufräumen. Wenn schon Lebenshilfe, dann richtig!

Datum: Donnerstag, 28. Mai 2015
Beginn: 20.00 Uhr
Ort: Ernst-Reuter-Saal, Eichborndamm 215-239, 13437 Berlin
Eintritt: Zwischen 19,- € und 30,- €
Tickets sind unter der Rufnummer 030 - 479 974 23 oder online erhältlich.

(Foto: © Promo)

Wanted: Bloody Cover 2015 - Welches ist das beste Krimi-Cover?

Auch in diesem Jahr wird wieder das originellste, markanteste oder kurzum schönste Krimi-Cover unter den deutschsprachigen Krimis des vergangenen Jahres gesucht.

Eine Jury von "Bloody Cover" in Zusammenarbeit mit dem SYNDIKAT und www.krimi-forum.de hat aus den über 400 Neuerscheinungen des Jahres 2014 insgesamt zwölf Bücher ausgewählt.

Diese Bücher werden  bis zum 13. Mai in der Humboldt-Bibliothek präsentiert. Krimi-Fans können mit ihrer Stimme darüber entscheiden, welches Cover prämiert werden soll. Den Teilnehmern winken – bei Glück – interessante Buchpreise. Das Gewinner-Cover wird Anfang Mai unter www.bloody-cover.de bekannt gegeben – und natürlich auch durch Aushang in der Humboldt-Bibliothek.

Wolfgang Amadeus - Familienkonzert im Fontane-Haus

Wolfgang Amadeus - Eine Wunderkindheit

Familienkonzert mit dem Kammerorchester Unter den Linden

Texte:   Andreas Peer Kähler

Der Dauerbrenner des Kammerorchesters im Fontane-Haus: Leicht verständlich und mit viel Humor wird die wundersame Geschichte von Wolfgang Amadeus Mozarts Kindheit erzählt. Es wird gefragt, wie es sich wohl angefühlt hat, als Wunderkind aufzuwachsen und mit Papa, Mama und Schwester Nannerl jahrelang mit einer Kutsche durch Europa zu reisen, statt wie normale Kinder in die Schule zu gehen … Dabei spielen Julia und Andreas Peer Kähler nicht nur Violine und Klavier und singen mit ihrem Publikum, sondern schlüpfen auch ständig in verschiedene Rollen, sind mal Wolfgang, mal Nannerl, mal Papa Leopold, mal der gestrenge Erzbischof (und für Kaiserin Theresia wird sich bestimmt im Publikum eine geeignete Dame finden…). Und die meisten der Werke, die sie dabei spielen, hat Wolfgang komponiert, als er so alt war wie es seine kleinen Zuhörer gerade jetzt sind…! "Wolfgang Amadeus – Eine Wunder-Kindheit" ist mit geschätzten 800 bisherigen Aufführungen eines der erfolgreichsten
Konzertprogramme und hat schon an die hunderttausend Kinder, Eltern und Lehrer begeistert!

Sonntag, 10. Mai 2015, 16.00 Uhr, Fontane-Haus Online-Tickets

Montag, 11. Mai 2015, 10.30 Uhr, Fontane-Haus

Karten: Kinder bis 12 Jahre 6,- € / Erwachsene 12,00 € / Gruppen ab 8 Personen 5,- € je Person

Kartenbestellungen unter 030 - 479 974 23

(Illustration: © Tanja Szekessy)

Kirsten Fuchs liest in der Humboldt-Bibliothek

Kirsten Fuchs liest am 6. Mai 2015 im Rahmen der Reihe Lesezeichen - Literatur live in Tegel aus ihrem neuem Roman "Mädchenmeute" in der Humboldt-Bibliothek.

Nur widerwillig fährt Charlotte Nowak, fünfzehn und sehr schüchtern, mit sieben anderen Mädchen ins Sommerferiencamp. Doch dort ist schnell alles anders als erwartet: Dinge verschwinden, und als eines Morgens die Gruppenleiterin ausrastet, flüchten die Mädchen, klauen ein Hundefängerauto samt Hunden und fahren ins Erzgebirge, wo eine von ihnen einen alten Stollen kennt. Hier schlagen sie sich durch immer freiere, immer aufregendere und schönere Sommertage zwischen Waldabenteuern und nächtlichen Streifzügen zu Supermarkt-Containern – und Charly Nowak merkt, dass sie nicht nur schüchtern ist. Doch plötzlich stoßen die Mädchen auf eine brisante DDRHinterlassenschaft, die Außenwelt holt sie ein, und dann kommt auch noch die erste Liebe. Charly muss das, was sie gerade an Mut und Freundschaft entdeckt hat, unter Beweis stellen …

Mit hinreißender Direktheit und großer Wärme schildert Kirsten Fuchs Ängste und Hoffnungen und alles, was zu jeder neuentdeckten Freiheit dazugehört. Fuchs, für ihre beiden ersten Bücher von der Presse gefeiert, hat mit «Mädchenmeute» einen wunderbar reifen Roman geschrieben, der die großen Fragen des Lebens stellt – die wir am klarsten erkennen, wenn wir jung sind.

Kirsten Fuchs, 1977 in Karl-Marx-Stadt geboren, ist vermutlich die bekannteste und beliebteste Autorin der Berliner Lesebühnenszene. 2003 gewann sie den renommierten Literaturwettbewerb Open Mike, seither hat sie einen festen Platz in der jüngeren deutschen Literatur. 2005 erschien ihr vielgelobter Debütroman «Die Titanic und Herr Berg», 2008 der Roman «Heile, heile».

Datum: Mittwoch, 6. Mai 2015
Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt: 7,- € / 4,- €
Ort: Humboldt-Bibliothek, Karolinenstr. 19, 13507 Berlin

Die Reihe Lesezeichen - Literatur live in Tegel ist eine Reinickendorfer Kooperationsveranstaltung zwischen der Volkshochschule, dem Kunstamt und der Humboldt-Bibliothek.

(Text und Foto: © Rowohlt Berlin)

Historischer Ort Krumpuhler Weg

In Tegel-Süd, auf dem Gelände Billerbecker Weg 123 A, befand sich von 1942 bis 1945 ein NS-Zwangsarbeiterlager. Es wurde von einer Tochterfirma des Unternehmens Borsig betrieben und zählte mit bis zu 1.500 Insassen zu den großen Lagern in Berlin. Gebäude aus der Lagerzeit haben sich bis heute als steinerne Zeugen der NS-Zwangsarbeit erhalten. Im Frühjahr 2010 wurde hier eine bezirkliche Gedenkstätte eingerichtet. Die Führung am 3. Mai 2015 von 14 bis 15.30 Uhr erläutert die Geschichte des Geländes als Zwangsarbeiterlager sowie die spätere Nutzung als Gartenarbeitsschule. Eine kleine Ausstellung zeigt Fundstücke zum Alltag der Zwangsarbeiter.

Treffpunkt: Eingang Billerbecker Weg 123 A

Der Eintritt ist frei.

Anmeldung unter: 030/404 40 62 oder info@museum-reinickendorf.de

Neue Ausstellungen im Museum Reinickendorf

Märtyrerinnen

Tatiana Zwiesinski

In der Galerieetage im Museum Reinickendorf werden Arbeiten der Berliner Künstlerin Tatiana Zwiesinski gezeigt. Sie malt Bilder für Frauen, die Gewalt im Krieg oder auch in ihrem Alltagsleben erfahren haben. Die großformatig angelegten, mehrteiligen Arbeiten von Zwiezinski zeigen abstrakte Formen, die sich wie Farbbänder übereinander legen. Dabei entstehen leuchtende Bilder, in denen ausgewählte Farben dominieren und jedem Bild eine eigene, einzigartige Strahlkraft verleihen. Zu den Arbeiten sind Titel wie „Salwa Al-Bughaigis, Libyen“, „Soja Kosmodemjanskaja, Russland“ oder auch „Frauen im 2. Weltkrieg“ gestellt. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

 

Galerieetage im Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin

Ausstellungseröffnung: 21. Mai 2015, 18.00 Uhr

Ausstellungsdauer: 22. Mai bis 6. September 2015

Öffnungszeiten: Montag – Freitag, Sonntag 9.00-17.00 Uhr

 

Mauerstreifen

Die Berliner Mauer um Reinickendorf – Fotografien aus dem Archiv des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU)

Die Ausstellung präsentiert als raumgreifende, interaktive Installation zahlreiche Fotos und Karten aus dem Archiv der BStU, die den Aufbau und den Verlauf der ehemaligen DDR-Grenzanlagen um Reinickendorf vergegenwärtigen. Die historischen Fotos und Materialien begeben sich in ein Wechselspiel mit Bild- und Tonaufnahmen, die 2015 an denselben Orten gemacht wurden.

 

Galerieetage im Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin

Ausstellungsdauer: 22. Mai bis 3. September 2015

Öffnungszeiten: Montag – Freitag, Sonntag 9.00-17.00 Uhr

Schließtag der Humboldt-Bibliothek

Am 23. Mai 2015, dem Samstag vor Pfingsten, bleibt die Bibliothek in Tegel geschlossen.

Denkmal des Monats

Ruppiner Chaussee 139/141, Ortsteil Heiligensee

Gut Schulzendorf, Baudenkmal

Familienhaus, Wohnhaus für ehemals acht Familien und Stallgebäude, um 1770

Es handelt sich um ein in seiner Zeit sehr modernes Gebäude, das zur Gruppe der „Familienhäuser" oder „Kolonistenhäuser“ gehört. Die Anlage ist symmetrisch und besteht aus acht Fensterachsen und zwei Eingangsachsen. Der zweigeschossige Mauerwerksbau hat ein Satteldach, das an beiden Seiten halb angewalmt ist. Eine Wohneinheit besteht aus der für diesen Haustyp typischen Aufteilung in Stube zur Straße und Kammer und Küche zum Hof. Diese Aufteilung blieb bis in die 1970er Jahre bestehen. Bei der Errichtung des Hauses wurden die für die damalige Zeit modernen Rauchküchenanlagen eingebaut, d.h. ein querliegender, die ganze Raumbreite (2,55 Meter) überspannender Rauchfang mit einem Belichtungsfenster. Da dieses Gebäude in seinem Originalbestand aus dem 18. Jahrhundert nie modernisiert wurde und kaum instand gehalten wurde, kam es in den 1970er Jahren zum vollständigen Leerstand und dem Verfall der acht Wohnungen. Der anschließende Umbau des Wohnhauses unter Integrierung des Stallgebäudes zu vier modernen Wohneinheiten erfolgte, ohne Originalstrukturen und Handwerksdetails zu zerstören. Auch Stall und Pavillon konnten dabei einer aktiven Nutzung zugeführt werden.  

Lesetipps der Bibliotheken



Schöne Literatur

Barnes, Julian: Lebensstufen.

Kiepenheuer & Witsch, 2015. 141 S.

Der anerkannte britische Autor schreibt anrührend über seine Trauer nach dem Tod seiner Frau. Er tut dies mit der Geschichte vom Ballonfahrer Nadar und von Colonel Fred Burnaby, der ein überaus großer Anhänger der Schauspielerin Sarah Bernhardt ist.

Kushner, Rachel: Flammenwerfer.

Rowohlt, 2015. 560 S.

Die Ich-Erzählerin Reno liebt Motorräder. Nach einem Rekordversuch geht sie Mitte der 1970er Jahre nach New York und taucht dort in die Künstlerszene ein. Dieser zweite Roman der Autorin sorgte in den USA für Furore: anspruchsvolle und außergewöhnliche Unterhaltung. 

Sachliteratur

Doyle, Arthur Conan: „Heute dreimal ins Polarmeer gefallen“: Tagebuch einer arktischen Reise.

Mare, 2015. 334 S.

Mit 21 Jahren heuerte der Autor der „Sherlock-Holmes-Romane“ als Schiffsarzt auf einem Walfänger an. Lebendige, amüsante Schilderungen und anschauliche Zeichnungen dokumentieren seine Abenteuer auf See und auf dem Schiff.

Verra, Stefan: Hey, dein Körper spricht! Worum es bei der Körpersprache wirklich geht.

Edel Germany, 2015. 237 S.

Locker, mit vielen unterhaltsamen Beispielen wird entschlüsselt, was unsere Gestik und Mimik ausdrücken; es wird dargestellt, wie wir uns beruflich und privat besser präsentieren können, festgefahrene Behauptungen werden kritisch unter die Lupe genommen.

Kinder- und Jugendliteratur

Libba, Bray: The Diviners - Aller Anfang ist böse.

Dt. Taschenbuch-Verl., 2014. 703 S.

Die aufmüpfige 18-jährige Evie wird aus ihrer Kleinstadt zu ihrem Onkel nach New York geschickt und dort in die Ermittlungen zu einem grausamen Ritualmord verwickelt. Stimmungsvolle Stadtbeschreibungen und ein anspruchsvoller, jedoch flüssig zu lesender Stil lassen in diesem spannenden Jugendroman die Zwanziger Jahre lebendig werden. (1. Band eines Mehrteilers. Ab 16 Jahren)

Sáenz, Benjamin Alire: Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums.

Thienemann, 2014. 382 S.

Der 16-jährige introvertierte Ari lernt im Schwimmbad den lockeren Dante kennen. Die beiden Außenseiter freunden sich an und reden über persönliche Dinge, die sie mit niemandem sonst teilen. Dann wird Dante überfallen und Ari muss sich mit seinen eigenen Problemen und seiner Familiengeschichte auseinandersetzen. Poetisch geschrieben und wegen der vielen angesprochenen Themen zum Nachdenken anregend, mehr als ein Coming-out-Roman. (Ab ca. 15 Jahren)

Hörbücher

Modick, Klaus: Konzert ohne Dichter.

Ungekürzte Lesung. Sprecher: Christian Brückner. Parlando, 2015. 6 CD (416 Min.)

Rilkes Besuche in der Künstlerkolonie Worpswede sind Thema des Romans, den Brückner eindrucksvoll zu Gehör bringt. Unterschwellige Stimmungen zwischen den Künstlern werden ebenso hörbar wie der feine Humor, mit dem Modick seinen Künstlerroman durchzieht.

Suter, Martin: Montecristo.

Ungekürzte Lesung. Sprecher: Wanja Mues. Diogenes, 2015. 6 CD (450 Min.)

Der TV-Journalist Jonas Brand wird in einem Zug Zeuge eines Selbstmords und gerät nach dem Auffinden zweier Geldscheine mit identischer Seriennummer in eine atemberaubende Story. Der neue Roman des beliebten Schweizer Autors wird von Wanja Mues mit junger und fein nuancierter Stimme vorgetragen.

Mehr Lesetipps finden Sie hier .

.

Haftungsausschluss

Haftungsausschluss

Die in diesem Newsletter veröffentlichten Inhalte sind mit Sorgfalt recherchiert. Dennoch kann keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen übernommen werden. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Aus der Nutzung dieser Informationen abgeleitete Haftungsansprüche sind ausgeschlossen.

Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.