Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der MEWO Kunsthalle,

das Neue Jahr beginnt mit dem Ende der alten Ausstellungen. Die von den Schülern des P-Seminars am Vöhlin-Gymnasiums eingerichtete und äußerst erfolgreiche Ausstellung ‚Color Me Blind — Färbe mich blind’ geht am Sonntag schon wieder zu Ende.

Am letzten Tag der Ausstellung organisieren die Schüler mit ihrem Lehrer Robert Paulus nun eine kleine Finissage und ein Künstlerfrühstück, die Ihnen die Gelegenheit bietet, einige der Protagonisten einmal kennenzulernen.

Zur Finissage der Ausstellung
‚Color Me Blind — Färbe mich blind’
am Sonntag, dem 8. Januar 2017 um 11 Uhr in der MEWO Kunsthalle
möchten wir Sie sehr herzlich einladen!

Gleichzeitig bietet Andrea Himmelsbach auch noch eine Führung durch die anderen Ausstellungen, ‚Henry Moore: Sheep’ und ‚Josef Madlener: Schafe’ an  

Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch!

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Team der MEWO Kunsthalle
 

 

Inhalt

Color Me Blind - Färbe mich blind
Henry Moore: Sheep
Josef Madlener: Schafe
Von uns für uns

Color Me Blind - Färbe mich blind

Color Me Blind - Färbe mich blind

24. September 2016 bis 8. Januar 2017

Wer hat Angst vor Rot, Gelb und Blau?

„Color Me Blind – Färbe mich blind“ heißt die neue Ausstellung in der MEWO Kunsthalle. Die Farbe ist das zentrale Element, das die beteiligten Künstler_innen miteinander verbindet. Die Ausstellung wurde als P-Seminar des Memminger Vöhlin-Gymnasiums unter der Leitung von Robert Paulus in Zusammenarbeit mit der MEWO Kunsthalle konzipiert und organisiert. International besetzt, bietet die Ausstellung einen tiefen Einblick in das Werk der beteiligten Künstler_innen, die sich der Farbe und ihrer Wirkung verschrieben haben.

Ekrem Yalcindag, Impressions from the Streets, 2012, Durchmesser 200 cm, Öl auf Leinwand auf Holz, courtesy Kai Middendorff Galerie Frankfurt

Elf Schüler_innen entschieden sich dafür, dieses anspruchsvolle Seminar zu besuchen und aktiv an der Ausstellungsorganisation teilzuhaben. Die Arbeitsprozesse, die im Vorfeld einer Ausstellung ablaufen, entziehen sich oft den Blicken der Besucher_innen. Somit sind die Schüler_innen mit ihren tiefen Einblicken in die Museumsarbeit einen Schritt weiter. Ziel war neben der gelungenen Umsetzung der Ausstellung gerade diese vielschichtige Arbeit kennenzulernen, die für die Ausstellungstätigkeit und den Museumsbetrieb im Allgemeinen notwendig ist.

Ein Schuljahr lang haben sich die Schüler_innen mit der Ausstellungsthematik auseinandergesetzt und die unterschiedlichen Aufgaben bewerkstelligt. So gab es ein Team für die Pressearbeit, für die Drucksachen und auch für die filmische Dokumentation. In seiner Dimension und Kooperation mit einem externen Partner, der MEWO Kunsthalle, ist das P-Seminar sehr ambitioniert.

Judy Ledgerwood, Chaos Theory, 2012, Enkaustik auf Holz, 127 x 127 cm

Im repräsentativen Eingangsbereich der MEWO Kunsthalle wurde als Teil der Ausstellung eine großformatige raumbezogene Wandgestaltung der Künstlerin Çiğdem Aky gemeinsam mit den Schüler_innen des Vöhlin Gymnasiums Memmingen in einem Projektworkshop erarbeitet. Besonderer Dank gilt dem Freunde der MEWO Kunsthalle e.V., der diesen Workshop mit seiner finanziellen Unterstützung ermöglicht hat.

Mit Arbeiten von Çiğdem Aky, Michael Böhmer, Hubert Förg, Iris Hackl, Harriet Korman, Judy Ledgerwood, Martin Noël, Martin Paulus, Koka Ramishvili, Michael Venezia und Ekrem Yalcindag.

 

ERÖFFNUNG: Freitag, 23. September 2016, 19.00 Uhr, Eintritt frei!

 

MEWO KUNSTHALLE
Bahnhofstr. 1
87700 Memmingen

ÖFFNUNGSZEITEN:
Di/Mi/Fr/Sa/So: 11-17 Uhr, Do: 13-19 Uhr
Feiertage: 11-17 Uhr

KONTAKT:
Tel. 08331/850-771
info@mewo-kunsthalle.de


Henry Moore: Sheep

Henry Moore: Sheep

15. Oktober 2016 bis 29. Januar 2017

 

Mit Henry Moore zeigt die Kunsthalle einen der renommiertesten Künstler des 20. Jahrhunderts. Bekannt durch seine überlebensgroßen Skulpturen, hat er den öffentlichen Raum auch in Deutschland geprägt. Gerade die große Bronzeskulptur „Large Two Forms" ist vielen ein Begriff, steht sie doch vor dem ehemaligen Bundeskanzleramt in Bonn. Der Brite war aber auch ein hervorragender Zeichner. Durch die großzügige Leihgabe der Henry Moore Foundation ist es der MEWO Kunsthalle in Memmingen möglich, eine weniger bekannte Facette des Künstlers zu zeigen.

Henry Moore, Head (CGM 228), 1974, Photo: HMF / Michael Phipps

Im Mittelpunkt der aktuellen Ausstellung stehen somit auch zwei besondere Leidenschaften des Künstlers. Zum einen handelt es sich dabei um das Schaf als Motiv, zum anderen um die Zeichnung als Medium. Die Schafe waren Teil der Landschaft, die ihn umgab, eine bewegliche, fast skulpturale Ergänzung der sanften Hügel und Felder. Immer wieder zeichnete er sie, sowohl aus Freude an den Tieren – so entstand ein Kinderbuch für seinen Enkel Gus – als auch aus Interesse an der Form. Er hatte sogar eine winzige Zeichenhütte auf Rädern, damit er auch bei Regen draußen arbeiten konnte. Hier entstanden vielfältige Blätter – schematische Entwürfe ebenso wie eindrückliche Charakterstudien.

Henry Moore, Sheep in Landscape (CGM 558), 1974, Photo: HMF / Michael Phipps

Henry Moore (*1898 in Castleford, †1986 in Much Hadham) ist einer der prominentesten Künstler des 20. Jahrhunderts. Ihm war schon früh klar, dass er Bildhauer werden wollte und nach einem kurzen Einsatz im 1. Weltkrieg studierte er an der Leeds School of Art und danach am Londoner Royal College of Art. Nach dem Studium war er, gemeinsam mit Barbara Hepworth, Naum Gabo, Mark Nash und Herbert Read, Teil einer britischen Avantgarde, die sich intensiv mit Abstraktion und Surrealismus auseinander setzte und die viele Kontakte in die Kunstzentren Europas knüpfte.

Mit dem zweiten Weltkrieg zog Moore ins beschauliche Much Hadham, nördlich von London, wo er bis zu seinem Tod lebte und arbeitete. Hier in der Natur fand er die Inspirationen für seine abstrahierten, organischen Skulpturen. In einem seiner Ateliers füllen Fundstücke — Steine und Knochen, die er während seiner Spaziergänge gesammelt hatte — fast jede Oberfläche.

Henry Moore wurde zum Inbegriff einer humanistischen Moderne, seine Ausstellungen wurden in nahezu jedem Land dieser Erde gezeigt und seine monumentalen Skulpturen sind in allen Metropolen zu Hause — vor dem UN Hauptquartier in New York ebenso wie vor der UNESCO in Paris, dem Bundeskanzleramt in Bonn oder der Pinakothek der Moderne in München.

 

ERÖFFNUNG: Freitag, 14. Oktober 2016, 19.00 Uhr, Eintritt frei!

 

MEWO KUNSTHALLE
Bahnhofstr. 1
87700 Memmingen

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Feiertage: 11-17 Uhr

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Tel. 08331/850-771
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Josef Madlener: Schafe

Josef Madlener: Schafe

15. Oktober 2016 bis 29. Januar 2017

 

Josef Madlener war in seiner Unterallgäuer Heimat stark verwurzelt. Immer wieder kehrte er zur Landschaft und dem bäuerlichen Leben darin zurück. Hier entwickelte er seinen ‚Kosmos’, hier lag aber auch nach allen malerischen Experimenten sein Rückzugsort.

Tiere spielen in vielen dieser Bilder eine große Rolle und ganz besonders immer wieder „seine" Schafe. Teils zeigt er sie als belebendes Beiwerk in Landschaftsbildern, teils in eigenwilligen Portraits. Häufig ist er dabei nicht nur ihr Maler, sondern im Bild auch ihr guter Hirte.

Josef Madlener, Meine Schafe, 1944, Öl auf Leinwand, 38 × 45,5 cm, 52,5 × 61 cm gerahmt

An den Schafen lässt sich auch sein ganzes malerisches Können nachweisen. Das Fell ist verfilzt und bisweilen auch schmutzig, so wie es halt bei Schafen auf dem Feld oder im Stall tatsächlich aussieht. Wenn man das Bild dann näher betrachtet, fällt auf, wie er das scheinbar einfarbige Fell aus den unterschiedlichsten Farbtönen – aus Lila, Ocker und Grün – aufgebaut hat. Er führt in diesen Bildern die additive Farbmischung des Impressionismus und Post-Impressionismus fort.

Josef Madlener, Schafe, 1941, Öl auf Malpappe, 28,5 × 35 cm

Josef Madlener (* 1881 in Amendingen; † 1967 in Amendingen) studierte nach einer Lehre als Dekorationsmaler in Memmingen an der Kunstgewerbeschule und hernach an der Akademie der Bildenden Künste in München. Mit vorwiegend ländlichen und weihnachtlichen Motiven verzeichnete er auch als Maler schnell Erfolge und nahm an zahlreichen Ausstellungen teil. Schon früh beschäftigte er sich zudem mit Religion, Okkultismus und Parapsychologie.

Der Nachlass von Josef Madlener gehört zum Bestand der MEWO Kunsthalle, er wird hier kunsthistorisch bearbeitet und durch Ausstellungen wie auch Publikationen erschlossen.

 

ERÖFFNUNG: Freitag, 14. Oktober 2016, 19.00 Uhr, Eintritt frei!

 

MEWO KUNSTHALLE
Bahnhofstr. 1
87700 Memmingen

ÖFFNUNGSZEITEN:
Di/Mi/Fr/Sa/So: 11-17 Uhr, Do: 13-19 Uhr
Feiertage: 11-17 Uhr

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Von uns für uns

Von uns für uns! Die Museen unserer Stadt entdeckt.

5. November bis 29. Januar 2017

 

Gemeinsam gingen die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen auf spannende Entdeckungsreise durch die Memminger Museen und lernten so die Kulturlandschaft ihrer Stadt kennen. Mit dabei waren das Stadtmuseum, das Strigel-Museum, das Antoniter-Museum und die MEWO Kunsthalle. Jedes Gebäude erzählt seine eigene Geschichte. Gegenstände und Alltagsobjekte vergangener Zeiten, farbenfrohe Gemälde und moderne Kunst boten einen tiefen Einblick in die Vielfalt der Museen mit ihren Sammlungen und Ausstellungen. Auch ein Blick hinter die Kulissen durfte nicht fehlen. Wer arbeitet eigentlich alles im Museum und worin besteht diese Arbeit?

Die angehenden Kulturexperten entdecken das Stadtmuseum Memmingen, Foto: Axel Städter

Anhand von Workshops bekamen die jungen TeilnehmerInnen eine Vorstellung von den unterschiedlichen Berufen in einem Museum. Daneben gab es verschiedene Trainings zur Schulung des freien Sprechens und der Gestaltung einer Präsentation. Das so gewonnene Selbstvertrauen und das erlangte Wissen waren ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Kulturexperten. Unsere Pädagogen unterstützten und begleiteten die jungen TeilnehmerInnen während des gesamten Projektes. Durch die gesammelten Erfahrungen sind die jungen Kulturexperten bestens vorbereitet, um sich selbstbewusst in einem Museum zu bewegen und Freunde sowie Verwandte eigenständig durch die Museen ihrer Stadt zu führen.

In einer gemeinsam erarbeiteten Ausstellung werden die entstandenen Museumsporträts, Fotografien und Collagen der Öffentlichkeit vorgestellt.

Malworkshop im KinderKunstAtelier der MEWO Kunsthalle, Foto: Axel Städter

 

ERÖFFNUNG: Freitag, 4. November 2016, 18 Uhr, Eintritt frei!

 

MEWO KUNSTHALLE
Bahnhofstr. 1
87700 Memmingen

ÖFFNUNGSZEITEN:
Di/Mi/Fr/Sa/So: 11-17 Uhr, Do: 13-19 Uhr
Feiertage: 11-17 Uhr

KONTAKT:
Tel. 08331/850-771
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