Liebe Freund*innen,

zu Beginn des Jahres, in das Sie hoffentlich gut gestartet sind, ein kurzer Blick zurück: Haben Sie alle besten Dank dafür, dass Sie uns zum dritten Mal in Folge einen Rekord beschert haben: Noch nie haben so viele Menschen unsere Veranstaltungen besucht wie im vergangenen Jahr.

2019 beginnt mit einem Experiment: Erstmals zieht sich ein roter Faden durch die ersten drei Monate des Jahres. Unter dem Titel It's Bachmann, baby! dreht sich (fast) alles um ehemalige und aktuelle Teilnehmer*innen und Preisträger*innen des Bachmannpreises - Ingeborg Bachmann selbst steht natürlich ebenfalls an einem Abend im Mittelpunkt. Erstmalig bieten wir für ausgewählte Veranstaltungen in diesem Zeitraum auch Dauerkarten an (diese sind markiert mit einem *).

Den Auftakt des Programms bestreiten zwei Gäste, die im Dezember eigentlich schon hätten lesen sollen - krankheitsbedingt musste der Debütantenball mit Karoline Menge und Donat Blum jedoch ausfallen und wird jetzt am 17. Januar nachgeholt.

Noch spannender wird sicherlich das Doppel, das eine Woche später aufeinandertrifft: Eva Demski stellt am 23. Januar den Schauspieler Mark Zak vor, der wiederum ein Buch über den ukrainischen Anarchisten Nestor Machno geschrieben hat. Eva Demski und Anarchie? Passt wie die Faust aufs Auge, wie Demski in ihren Erinnerungen Den Koffer trag ich selber schildert.

Am 6. Februar erinnern wir uns anlässlich seines 30. Todestages an den Schweizer Bachmannpreisträger Hermann Burger, der bis zu seinem Freitod 1989 als die größte literarische Stimme seines Landes galt. Hanne Kulessa und Burger-Herausgeber Simon Zumsteg stellen zwischen Käse und Wein aus Burgers Heimat einen Autor vor, der zu Unrecht in Vergessenheit zu geraten droht.

Der amerikanisch-österreichische Autor John Wray wird von seinem Kollegen Jonathan Franzen schon lange als große Hoffnung der amerikanischen Literatur gepriesen, das deutsche Publikum begeisterte er 2017 in Klagenfurt. Nun endlich liegt sein neuer Roman Gotteskind vor, den wir am 11. Februar präsentieren.

Den vielleicht ungewöhnlichsten Roman der Buchpreis-Shortlist hat Susanne Röckel mit Der Vogelgott geschrieben - Grund genug, sie endlich für ihre erste Einzellesung aus dem Buch nach Frankfurt einzuladen. Am 21. Februar ist sie zu Gast bei uns.

Abschließend erinnern wir an einen der größten Lyriker der deutschen Gegenwartsliteratur: Paulus Böhmer hatte das Manuskript seines letzten Bandes NO HOME bereits fertiggestellt, als er im Dezember überraschend starb. Am 27. Februar wollte er das Buch bei uns vorstellen - an seiner statt lesen nun Thomas Hettche, Eva Demski, Ricarda Junge, Daniela Danz, Alban Nikolai Herbst und Jan Röhnert aus dem Text und erinnern an die literarische Urgewalt, die Böhmer war.

Und da der März in unser Bachmann-Dauerkartenkonzept fällt, hier ein Ausblick: Am 6. März ist die Bachmannpreisträgerin des Jahres 2018 zu Gast: Tanja Maljartschuk stellt dann ihren neuen Roman Blauwal der Erinnerung vor. Und Ende März heißt es wieder gemeinsam mit Isabel Bogdan und Edgar Rai Schimpf & Schande - am 27. März dreht sich dann alles um Ingeborg Bachmanns Malina und Albert Camus' Der Fremde. Informationen zu den Dauerkarten finden Sie am Ende des Newsletters.

Am Ende wieder der Hinweis: Sollten Sie uns und unsere Arbeit schätzen, können Sie uns gerne unterstützen und Mitglied unseres Vereins werden. Als kleine Einrichtung sichert jede Mitgliedschaft ein wenig mehr ab, dass wir auch in Zukunft ein thematisch breit aufgestelltes Programm anbieten können.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!
Malte Kleinjung & Björn Jager

Vorverkauf unter www.hlfm.de/tickets

Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V., Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main, www.hlfm.de, Tel. 069 - 24 44 99 40, info@hlfm.de

Inhalt

17. Jan.: Debütantenball. Mit Karoline Menge und Donat Blum.
23. Jan.: Eva Demski stellt vor: Mark Zak mit "Erinnert euch an mich. Über Nestor Machno"
*6. Feb.: "Es ist immer eine Sekunde zu früh". Hermann Burger zum 30. Todestag.
*11. Feb.: John Wray - "Gotteskind"
*21. Feb.: Susanne Röckel - "Der Vogelgott"
27. Feb.: Ein Abend für Paulus Böhmer.
Vorschau März und Informationen zu Bachmann-Lesungspässen
"Die Mayröcker-Variationen" - Literaturbote 131/132
Sie werden gebraucht! Mitgliedschaft im Hessischen Literaturforum im Mousonturm e.V.

17. Jan.: Debütantenball. Mit Karoline Menge und Donat Blum.

Zum Auftakt des neuen Jahres bitten wir zum Debütantenball – und dabei dreht sich alles um Familien und Verlust. In Karoline Menges Roman Warten auf Schnee ist die Mutter der beiden Hauptfiguren Pauli und Karine verschwunden – wie auch sonst die Bewohner des Dorfes nach und nach losziehen, nicht zurückkehren und den Ort dem Verfall überlassen. Was nach moderner Landflucht klingt, entwickelt sich nach und nach jedoch zu einem modernen Schauermärchen.

Donat, der Protagonist in Donat Blums Erstling Opoe, ist gleich zweifach auf der Suche. Nach dem Tod seiner Großmutter bereut er, ihr nie nahe gewesen zu sein. Auf einer Reise versucht er, ihrem Leben nachzuspüren und die alte Frau, die ihn bis zu ihrem Tod siezte, zu verstehen. Immer deutlicher aber verschiebt sich sein Fokus – auf ihn selbst und die Frage, wie sein Leben, sein Lieben eigentlich gelingen kann.

Moderation: Björn Jager

Mit freundlicher Unterstützung von Pro Helvetia.

Karoline Menge, geboren 1986 in Berlin, studierte Literarisches Schreiben in Hildesheim. Sie veröffentlichte Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien, wurde 2014 mit dem 2. Platz des Würth-Literaturpreises ausgezeichnet und war 2015 Stipendiatin des Landes Niedersachsen. 2018 erhielt Karoline Menge den Ulla-Hahn-Autorenpreis der Stadt Monheim am Rhein. Sie lebt in Berlin.

Donat Blum, 1986 in Schaffhausen geboren, hat am Schweizerischen und Deutschen Literaturinstitut studiert. Er veröffentlicht in zahlreichen Zeitschriften, ist Mitveranstalter der Werkstattgespräche „Teppich“ im Literaturhaus Zürich, Initiator der Veranstaltung „Skriptor“ an den Solothurner Literaturtagen und Herausgeber der Literaturzeitschrift Glitter. Donat Blum lebt in Zürich und Berlin.

Zeit: 20 Uhr
Ort: Literaturforum im Mousonturm
Eintritt: 7,-/4,- (VVK), 8,-/5,- (AK)

23. Jan.: Eva Demski stellt vor: Mark Zak mit "Erinnert euch an mich. Über Nestor Machno"

Ein Priester wurde in den Kessel einer Lokomotive gesteckt und bei lebendigem Leib verbrannt. Der Befehl dazu kam genauso von Nestor Machno wie beim Überfall auf einen Ball reicher Bürger und Offiziere: „Unsere Leute hatten alle Ausgänge und Wege besetzt und töteten jeden, der ihnen entgegenkam“. Fast im selben Atemzug warnte er hellsichtig vor der „Polizei-Gesellschaft“ der Bolschewiki: „Sie werden alle und alles vernichten, was nicht ihrer Partei oder Ideologie entspricht.“ Von Bauern und Arbeitern als Befreier verehrt, kämpfte Machno während der Russischen Revolution mit seinen Partisanen für einen Anarcho-Kommunismus. Im Mehrfrontenkrieg gegen ukrainische Nationalisten und die Rote Armee ein kühnes, aber nahezu aussichtsloses Unterfangen.

Mark Zak verfährt ähnlich wie Walter Kempowski in Echolot: Zeitungsartikel, offizielle Dokumente, Briefe und private Aufzeichnungen mehrerer Zeitgenossen, darunter sowohl Anhänger als auch Gegner Machnos, werden zu einem Mosaik aus widerstreitenden Positionen zusammengefügt. Indem das Porträt des ukrainischen Anarchisten so zu schillern beginnt, entzieht es sich einseitigen, vorschnellen Urteilen. Es wirft ein Schlaglicht auf eine Episode ukrainisch-russischer Geschichte, deren Gewalt bis heute nachhallt.

Moderation: Eva Demski

Mark Zak, wurde 1959 in Lwiw (Lemberg) geboren, wuchs in Odessa auf und kam 1974 mit seiner Familie aus der UdSSR nach Westdeutschland. Als Schauspieler hat er in über hundert deutschen und internationalen Filmen mitgewirkt wie z.B. Bridge of Spies und Bang Boom Bang. 2013 erschien sein Krimi Glaube Liebe Mafia, 2018 wurde sein Theaterstück Begleitagentin in Köln uraufgeführt, wo Mark Zak mittlerweile lebt.

Eva Demski, geboren 1944 in Regensburg, lebt seit 1977 in Frankfurt und arbeitet dort als freie Schriftstellerin. Für ihre Arbeit wurde sie vielfach ausgezeichnet, u.a. mit der Goetheplakette des Landes Hessen, dem Kulturpreis Regensburg sowie beim Bachmannwettbewerb. Neben zahlreichen Romanen hat sie immer wieder Essaybände veröffentlicht.

Zeit: 20 Uhr
Ort: Literaturforum im Mousonturm
Eintritt: 7,-/4,- (VVK), 8,-/5,- (AK)

*6. Feb.: "Es ist immer eine Sekunde zu früh". Hermann Burger zum 30. Todestag.

Der Schweizer Schriftsteller Hermann Burger (1942 – 1989) war „ein Wortakrobat, ein Selbstvermarkter, ein Wahnsinniger“ (Martin Dean). Kurz vor seinem Tod hatte er noch mit dem Fischer Verlag um einen Ferrari gefeilscht – es wäre sein dritter gewesen. Lange bevor die Popliteraten sich in Pose warfen, rauchte Hermann Burger schon Zigarren, trug teure Anzüge und fuhr schnelle Autos. Der Tod, die Scheintoten und Verschollenheit waren indes die Themen, die ihn literarisch Zeit seines Lebens umtrieben – und sich in preisgekrönten Romanen wie Die künstliche Mutter (1982) niederschlugen. Mäandernde, von Fremdwörtern und Neologismen durchwirkte Sätze sind das Markenzeichen von Hermann Burgers Sprache. Er bezauberte mit seinem Esprit, mit seinem Wissen, mit seiner Begeisterungsfähigkeit und seiner Euphorie, die allerdings auch bedrängend werden konnte. Zu Beginn der siebziger Jahre stellten sich Depressionssymptome ein. Wenn er Medikamente nahm, konnte er nicht schreiben, und die Zeiten, in denen er schreiben konnte, wurden immer kürzer. Am 28. Februar 1989 starb Hermann Burger durch eine Überdosis Schlaftabletten.

Anlässlich des 30. Todestages werden Hanne Kulessa und Simon Zumsteg, Herausgeber der Burger-Gesamtausgabe, über Leben und Werk des Schweizer Autors sprechen, der zu Unrecht aus dem öffentlichen Bewusstsein zu verschwinden droht. Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir zu einem kleinen Umtrunk und einem Imbiss ein.

Moderation: Hanne Kulessa

Lesung der Texte: Thomas Hupfer

Mit freundlicher Unterstützung des Schweizerischen Generalkonsulats Frankfurt.

Simon Zumsteg hat in Zürich und Wien Germanistik, Philosophie und Geschichte studiert und wurde mit einer Studie zum Werk von Hermann Burger promoviert. Danach zeichnete er als Herausgeber von Burgers „Werken in acht Bänden“ (2014) verantwortlich und war als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Schweizerischen Literaturarchiv an der Edition des Romans „Lokalbericht“ (2016) aus Burgers Nachlass beteiligt.

Hanne Kulessa ist seit 1982 freie Autorin, Moderatorin und Kritikerin (u.a. beim Hessischen Rundfunk). Seit 2015 verantwortlich für die Lese-und Diskussionsreihe „Salon kontrovers“ im Frankfurter Holzhausenschlößchen. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, Herausgaben, Anthologien, Erzählungen. Sie lebt in Frankfurt am Main.

Zeit: 20 Uhr
Ort: Literaturforum im Mousonturm
Eintritt: 7,-/4,- (VVK), 8,-/5,- (AK) oder mit Bachmann-Lesungspass

*11. Feb.: John Wray - "Gotteskind"

Aden Grace Sawyer will weg aus ihrer kalifornischen Heimat, weg aus einem Land, das nichts als „eine leuchtend helle Leere“ ist und dem Flughafen gleicht, an dem sie alles hinter sich lässt: die saufende Mutter, den Vater, einen säkularen Muslim, der den wahren Glauben nicht kennt, ja, selbst ihren Namen. Sie schert sich die Haare, bindet ihre Brüste ab und unterdrückt die Menstruation mit Hilfe von Medikamenten, um sich in Suleyman Al-Na’ama zu verwandeln. Mit dem Entschluss, in den Jihad zu ziehen, beginnt eine Reise, die von einer pakistanischen Medrese über die afghanische Taliban bis in die Wirrungen von 9/11 führt.

Der amerikanisch-österreichische Autor John Wray begeisterte 2017 beim Bachmann-Preis Jury und Publikum mit seinem Text „Madrigal“ und erhielt dafür eine Auszeichnung. Gotteskind ist nun sein lang erwarteter neuer Roman, eine Coming-of-Age-Geschichte im Zeichen des islamistischen Terrors. Er erzählt von der Suche einer jungen Frau nach Sinnhaftigkeit, die unauflöslich mit der eigenen Radikalisierung verwoben ist.

Moderation: Björn Jager

John Wray wurde 1971 in Washington, D.C., als Sohn eines amerikanischen Vaters und einer österreichischen Mutter geboren. Studium am Oberlin College, an der Columbia University und an der Universität Wien. Er lebt als freier Schriftsteller in Brooklyn und Friesach (Kärnten). 2007 wurde er von dem Literaturmagazin „Granta“ unter die zwanzig besten jungen US-Autoren gewählt, 2017 beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt mit dem Preis des Deutschlandfunks ausgezeichnet.

Zeit: 20 Uhr
Ort: Literaturforum im Mousonturm
Eintritt: 7,-/4,- (VVK), 8,-/5,- (AK) oder mit Bachmann-Lesungspass

*21. Feb.: Susanne Röckel - "Der Vogelgott"

Am Anfang steht der Tabubruch: Der Hobbyornithologe Konrad Weyhe erlegt in einem Dorf einen Vogel, der für die Bewohner eine wichtige Bedeutung zu haben scheint und als eine Art Gottheit verehrt wird. Die Tat bleibt nicht folgenlos: Auch Konrads Kinder – der Journalist Laurenz, die Kunsthistorikerin Dora und der Mediziner Thedor – werden in ihrem Leben den Weg dieses Vogelkultes kreuzen, begegnen der Gottheit in Afrika bei einem humanitären Einsatz, bei Recherchen für eine Reportage, auf einem Madonnen-Gemälde. Die Begegnungen münden in Gewalt, fordern Menschenopfer und rauben den Figuren den Verstand. Schnell wird klar: Mit Rationalität ist dem archaischen Wesen nicht beizukommen, das aus den Tiefen der Naturmysthik in die Zivilisation hereinbricht.

Susanne Röckels Roman Der Vogelgott war mit Sicherheit der außergewöhnlichste Titel auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2018. Fernab des derzeit dominanten realistischen Erzählens entfaltet sie ein Tableau mit Anklängen an Schauerliteratur und Schwarzer Romantik.

Moderation: Björn Jager

Susanne Röckel, geboren 1953 in Darmstadt, studierte Germanistik und Romanistik in Berlin und Paris. Nach Zwischenstationen bei der Zeitschrift Filmkritik und in Shanghai, wo sie als Deutschlehrerin arbeitete, ist sie heute freie Schriftstellerin und Übersetzerin aus dem Englischen und Französischen (Paula Fox, Antonia S. Byatt, Irène Némirovsky, Joyce Carol Oates u.a.). Susanne Röckel lebt in München.

Zeit: 20 Uhr
Ort: Literaturforum im Mousonturm
Eintritt: 7,-/4,- (VVK), 8,-/5,- (AK) oder mit Bachmann-Lesungspass

27. Feb.: Ein Abend für Paulus Böhmer.

Am 5. Dezember 2018 ist der Lyriker Paulus Böhmer im Alter von 82 Jahren plötzlich und unerwartet in Frankfurt verstorben. Mit ihm haben wir nicht nur einen Mitstreiter, einen Wegbegleiter und einen Freund verloren, sondern vor allem auch einen großen Künstler, dessen Gedichte zu den bedeutendsten Texten der deutschsprachigen Gegenwartslyrik gehören. Wie kaum ein anderer zeitgenössischer Autor hat Paulus Böhmer die Möglichkeiten des epischen Langgedichts genutzt, um die menschliche Existenz und ihre Vergänglichkeit in all ihren Facetten zu erkunden. Für sein Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Hölty-Preis 2010, dem Robert-Gernhardt-Preis 2013 und dem Peter-Huchel-Preis 2015.

An diesem Abend hatte er seinen neuesten Gedichtband NO HOME vorstellen wollen. Was ihm selbst leider nicht mehr vergönnt war, werden Daniela Danz, Eva Demski, Alban Nikolai Herbst, Thomas Hettche, Ricarda Junge und Jan Volker Röhnert zu seinem Andenken tun.

Zeit: 20 Uhr
Ort: Literaturforum im Mousonturm
Eintritt: 7,-/4,- (VVK), 8,-/5,- (AK)

Vorschau März und Informationen zu Bachmann-Lesungspässen

*6. März: Tanja Maljartschuk - Blauwal der Erinnerung
*27. März: Schimpf & Schande mit Isabel Bogdan und Edgar Rai über Ingeborg Bachmann und Albert Camus.

Von Januar bis März feiern wir die Bachmann-Wochen! Gleich mehrere unserer Gäste haben in den vergangenen Jahren (oder wie im Falle Hermann Burgers: in den vergangenen Jahrzehnten) erfolgreich am Bachmannpreis in Klagenfurt teilgenommen - Grund genug, Ihnen Lesungspässe für mehrere der Veranstaltungen zur Verfügung zu stellen, damit Sie vergünstigt zwei, drei oder gleich alle fünf Veranstaltungen besuchen können. Folgende Veranstaltungen lassen sich mit den Lesungspässen besuchen:

6. Februar: Hermann Burger
11. Februar: John Wray
21. Februar: Susanne Röckel
6. März: Tanja Maljartschuk
27. März: Schimpf & Schande

Und die Kosten:

Zwei Lesungen Ihrer Wahl: 12,–/7,–
Drei Lesungen: 18,–/10,–
Fünf Lesungen: 24,–/12,–

Tickets finden Sie hier: https://hlfm.reservix.de/events

"Die Mayröcker-Variationen" - Literaturbote 131/132

Die neue Ausgabe unserer Zeitschrift "L. Der Literaturbote" ist da! Friederike Mayröcker stellte uns für diese Ausgabe einen bisher unveröffentlichten Text zur Verfügung, auf den im Laufe des Jahres Autorinnen und Autoren literarisch auf ganz unterschiedliche Weise reagiert haben – in Fort- und Umschreibungen, in Verneigungen und Reminiszenzen. Das Ergebnis: „Die Mayröcker-Variationen“.

Mit Texten von Marcel Beyer, Nora Gomringer, Paulus Böhmer, Eva Demski, Uwe Kolbe, Zsuzsanna Gahse, Kathrin Schmidt, Ron Winkler, André Schinkel, Carolin Callies, Lisa Goldschmidt, Andreas Hutt, Crauss, Michael Spyra, Alke Stachler, Alis Blodwynne Jones (übers. von Jan Wilm), Jakob Brünn, Sandra Schäfer, Christoph Wenzel, Frieda Paris, Timo Brandt, Robert Stripling, Nancy Hünger, Lydia Daher, Ingo Ebener, Ingrid Mylo, Ruth Johanna Benrath, Mario Osterland, Klaus Reichert, Steffen Brenner, Róza Domašcyna und einem Essay von Beate Tröger.

Das Heft ist unter literaturbote@hlfm.de bestellbar und kostet 10,- Euro. Unter Angabe der ISSN 1617-6871 – der Zeitschriftennummer – kann das Heft auch in jeder Buchhandlung bestellt werden.

Sie werden gebraucht! Mitgliedschaft im Hessischen Literaturforum im Mousonturm e.V.

Seit 1985 ist das Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V. fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Frankfurt. In mehr als 30 Jahren haben sich unsere Schwerpunkte nur unwesentlich verschoben: Wir wollen Ihnen nicht nur die bekanntesten Namen der deutschsprachigen und internationalen Literatur vorstellen, sondern sind vor allem leidenschaftlich auf der Suche nach außergewöhnlichen Stimmen, die (noch) nicht im Rampenlicht stehen.

Damit wir Ihnen auch in Zukunft Lyrik, Nachwuchsliteratur und große Unbekannte präsentieren können, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Deshalb möchten wir Sie dazu einladen, Mitglied unseres Vereins zu werden. Als Vereinsmitglied erhalten Sie ermäßigte Eintrittskarten zu allen Veranstaltungen sowie viermal im Jahr unsere Zeitschrift L. Der Literaturbote. Außerdem dürfen Sie bei jeder Veranstaltung eine Begleitung kostenfrei mitbringen. Als Fördermitglied erhalten Sie sogar freien Eintritt. Außerdem sind Sie mit Ihrer Stimme bei unseren Mitgliederversammlungen vertreten.

Jahresmitgliedschaft: Euro 50,-
Paarmitgliedschaft: Euro 60,- (gilt für (Ehe-)Paare mit gemeinsamem Wohnsitz)
ermäßigte Jahresmitgliedschaft für Studierende: Euro 25,-
Förder- und Firmenmitgliedschaft: ab Euro 100,-

Bei Interesse an einer Mitgliedschaft können Sie sich unter verein@hlfm.de oder telefonisch unter 069 – 24 44 99 41 an uns wenden.

Hinweise der Sponsoren dieses Newsletters:


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