Verehrte Opernfreunde, liebes Publikum,

 

der Mai in der Oper Köln verspricht viel Abwechslung: Die Bandbreite umfasst die zeitgenössische Oper »Die Soldaten« und Opernklassiker wie »Le nozze di Figaro« oder »Falstaff«, mit »Schnittstellen« haben wir einen Parcours der Künste zu Gast, aber auch für unsere kleinen Gäste stehen Vorstellungen in der Kinderoper auf dem Spielplan.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch im StaatenHaus und wünschen einen fantastischen Frühlingsmonat!
Ihr Team der Oper Köln

Inhalt

Die Soldaten
Schnittstellen (I)
Le nozze di Figaro
The Rape of Lucretia
Falstaff
Irgendwie Anders
R(h)einhören!
Gürzenich-Orchester

Die Soldaten


 

Anlässlich des 100. Geburtstags von Bernd Alois Zimmermann zeigt die Oper Köln ab 29. April 2018 »Die Soldaten« in einer Neuinszenierung im StaatenHaus. Für die Umsetzung dieses vom Komponisten multimedial angelegten Musiktheaters hat die Oper Köln mit dem Regisseur Carlus Padrissa (La Fura dels Baus) und seinem Bühnenbildner Roland Olbeter ein hochkompetentes, hinsichtlich der Anforderungen dieses Werks bestens aufgestelltes Team, verpflichtet. Carlus Padrissa wird die offene und großzügige Architektur des StaatenHauses nutzen, um in besonderer Weise Zimmermanns Vorstellungen von der ›Kugelgestalt‹ Wirklichkeit werden zu lassen. Mit Generalmusikdirektor François-Xavier Roth am Pult des Gürzenich-Orchesters ist diese Neuinszenierung auch in musikalischer Hinsicht eine ›Chef-Produktion‹.

 

Für die Vorstellung am 20. Mai um 18 Uhr gibt es hier noch wenige Tickets.

Wer kein Ticket mehr ergattern konnte, hat die Möglichkeit, sich die Oper im Radio anzuhören: Der WDR schneidet eine Vorstellung mit und überträgt sie am 6. Mai um 20 Uhr auf WDR3.

 

Am 20. Mai um 14.30 Uhr bietet die Karl Rahner Akademie in Kooperation mit der Oper Köln, der Bernd-Alois-Zimmermann-Gesellschaft und der Theatergemeinde Köln eine Einführung zum Werk in der Karl Rahner Akademie an. Als Referent agiert Dr. Ralph Paland, Musikwissenschaftler und Stellvertretender Vorsitzender der Bernd-Alois-Zimmermann-Gesellschaft. Im Anschluss kann die abendliche Vorstellung der Oper Köln im StaatenHaus gemeinsam besucht werden. Anmeldung über die Website: www.karl-rahner-akademie.de oder telefonisch unter: 0221 8010780.

Schnittstellen (I)



Mit »Schnittstellen« erobern erstmals 18 Gargonza Arts Award-Preisträger*innen, junge talentierte Künstler*innen aus ganz Europa, die außergewöhnliche Opernspielstätte StaatenHaus mit Disziplinen, die in der Summe das Genre Oper ausmachen. Hier wird auf besondere Weise deutlich: die verschiedenen Künste bedingen sich. Die Verzahnung der Künste, die in der Oper permanent stattfindet, wird bei »Schnittstellen« aufgesplittet, was eine ganz eigene Annäherung an das Genre Oper ermöglicht.

Den Zuhörer und Betrachter erwarten Werke der Bildenden Kunst – darunter Malerei, Fotografie, Videokunst und Bildhauerei – literarische und architektonische Werke sowie gleich mehrere Uraufführungen von musikalischen und performativen Werken. Dieser Parcours der Künste verspricht abwechslungsreiche, spannende Entdeckungen und eine neue Erfahrung innerhalb des Spielortes StaatenHaus.

Alle Termine und den Link zu den Tickets finden Sie hier.

Le nozze di Figaro



Mit Mozarts »Le nozze di Figaro« steht die wohl berühmteste Hochzeit und zugleich eines der tiefgründigsten Intrigenspiele der Operngeschichte ab dem 12. Mai wieder auf dem Spielplan – dabei zugleich einer der Höhepunkte des gesamten Opernrepertoires.

Michael Nagy und Bo Skovhus alternieren in der Partie des Grafen Almaviva, als Figaro sind Adam Palka und Matthias Hoffmann zu hören. Ana Maria Labin als Gräfin Almaviva und Catriona Morison als erotisch verunsicherter Page Cherubino geben ihr Köln-Debüt. Claudia Rohrbach ist abermals innerhalb dieser Produktion in ihrer Paraderolle Susanna zu erleben. Am Pult steht mit Dirigent Rubén Dubrovsky ein Spezialist der Mozart-Opern.

Sehen Sie hier den Inszenierungs-Trailer aus der Spielzeit 2016.17.
Alle Termine und den Link zu den Tickets finden Sie hier.

The Rape of Lucretia



Brittens Oper wirft am Beispiel des Untergangs der Titelheldin Fragen über Wahrheit, Demagogie und die Zerstörung von Werten auf. Der Komponist entwarf sein Werk für eine kammermusikalische Besetzung von 13 Instrumentalisten und schuf damit eine ganz besondere Klangfarbe für eine Oper.

Die Inszenierung von Regisseurin Kai Anne Schuhmacher an der Oper Köln stieß bei ihrer Premiere in Frühjahr 2016 allseits auf große Zustimmung.

Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Rainer Mühlbach, es singen fast ausnahmslos Mitglieder des Ensembles und des Internationalen Opernstudios der Oper Köln. Bis auf Judith Thielsen (Lucretia) und Matthias Hoffmann (Collatinus), die bereits bei der Premiere dieser Inszenierung im Januar 2016 auf der Bühne standen, sind sämtliche Sängerinnen und Sänger in ihren Rollendebüts zu erleben.

Gewinnen Sie hier einen Eindruck durch unseren Inszenierungs-Trailer aus der Spielzeit 2015.16.
Alle Termine und den Link zu den Tickets finden Sie hier.

Falstaff



Mit »Falstaff« steht ab dem 31. Mai eine der Erfolgsproduktionen der Spielzeit 2016.17 wieder auf dem Programm.

Verdis letzte Oper gilt als ein Gipfelwerk im Schaffen des Komponisten: Die musikalische Komödie um den schlitzohrigen Schwerenöter Sir John Falstaff, der gerne trinkt und sein Glück mehr oder weniger erfolgreich bei den Frauen sucht, ist vom ersten bis zum letzten Takt ein durchkomponiertes Wunderwerk voll kostbarer musikalischer Details. Star-Bariton Lucio Gallo gibt nach seinem erfolgreichen szenischen Rollendebüt in der vergangenen Saison erneut den unbürgerlichen Titelhelden, den das Publikum gerade wegen seiner Schwächen liebt.

Mit Maestro Will Humburg und dem Regisseur Dietrich W. Hilsdorf – ihm zur Seite Bühnenbildner Dieter Richter und Kostümbildnerin Renate Schmitzer – war für diese Produktion ein Erfolgsteam vereint, wie es sich kompetenter im Verdi-Bereich kaum finden lässt.


Sehen Sie
hier den Inszenierungs-Trailer aus der Spielzeit 2016.17.
Alle Termine und den Link zu den Tickets finden Sie hier.

Irgendwie Anders



»Auf einem hohen Berg, wo der Wind pfiff, lebte ganz allein und ohne einen einzigen Freund Irgendwie Anders«. Die Hauptfigur dieser Geschichte hat keinen Namen, denn sie ist nicht so wie die anderen. Irgendwie Anders tut alles, um so zu sein wie sie, aber die anderen sagen zu ihm: »Tut uns leid, du bist nicht wie wir. Du gehörst nicht dazu!« Doch eines Nachts klopft ein merkwürdiges Etwas an seine Tür und benimmt sich sehr sonderbar. Irgendwie Anders muss einen Entschluss fassen: Soll er ihn wegschicken oder zu sich einladen?

»Irgendwie Anders« von Kathryn Cave ist ein Bilderbuch-Klassiker und wurde 1997 mit dem UNESCO-Preis für Kinder- und Jugendliteratur im Dienst der Toleranz ausgezeichnet.

Alle Termine und den Link zu den Tickets finden Sie hier.

R(h)einhören!



In der Mai-Ausgabe unserer Lesereihe mit dem Motto »Rund um die Welt!« wird WDR-Moderatorin Simone Standl unsere kleinen Zuschauer am 6. Mai um 11 Uhr mit spannenden Geschichten auf eine Reise nach Italien und Mexiko mitnehmen. Umrahmt wird die Lesung für Kinder von vier bis zehn Jahren von Musik von Gioacchino Rossini und anderen Komponisten.

 

Statt eines Eintrittspreises bitten wir um einen Un­kostenbeitrag von 3,- € pro Person. Dieser kann nur am Tag der Veranstaltung beim Einlass bezahlt werden.

Gürzenich-Orchester



Anlässlich Bernd Alois Zimmermanns 100. Geburtstag hat sein einstiger Schüler York Höller ein neues Bratschenkonzert für die einzigartige Tabea Zimmermann geschrieben. Der Jubilar selbst ist mit »Musique pour les soupers du Roi Ubu«, einem Schlüsselwerk des 20. Jahrhunderts, zugegen. Eröffnet wird die musikalische Lehrer-Schüler-Begegnung unter der Leitung von François-Xavier Roth mit orchestralen Höhepunkten aus Richard Wagners Opern.
 

Richard Wagner
»Die Meistersinger von Nürnberg« Vorspiel zum ersten Aufzug (1868)
Vorspiel zu »Parsifal« (1882)
»Walkürenritt« (1851-56)

York Höller
Neues Werk für Bratsche und Orchester (2018)

Bernd Alois Zimmermann
»Musique pour les soupers du Roi Ubu« Ballet noir in sieben Teilen und einem Einzug nach Alfred Jarry (1962-67)
 

Tabea Zimmermann Viola
Gürzenich-Orchester Köln
François-Xavier Roth
Dirigent
 

Alle Termine und den Link zu den Tickets finden Sie hier.

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