Verehrte Opernfreunde, liebes Publikum,

im März 2017 heißen wir Sie mit einem vielseitigen Programm herzlich willkommen im StaatenHaus.

Erleben Sie die Deutsche Erstaufführung von Die Antilope, das erstklassige Tanzgastpiel der São Paulo Companhia de Dança oder konzertante Vorstellungen von Oberon im Rahmen des 60jährigen Jubiäums der Oper Köln am Offenbachplatz. Das Gürzenich-Orchester freut sich darüber hinaus über Ihren Besuch des Sinfoniekonzerts 07.

Ihr Marketing-Team der Oper Köln

 

Inhalt

Die Antilope
Oberon
São Paulo Companhia de Dança
Gürzenich-Orchester

Die Antilope

Zeitgenössisches Werk mit dramatischer Spannung!

 

Johannes Maria Staud ist einer der interessantesten Komponisten seiner Generation. Seine jüngste Oper »Die Antilope« beleuchtet – auf der Basis des mit Schärfe und Ironie durchsetzten Librettos von Durs Grünbein – die trostlose Kehrseite von Wohlstand und Karriere. Dabei entwickelt Staud verschiedene musikalische Situationen,
jede für sich von besonderer dramatischer Spannung.

Im 13. Stock stoßen die Mitarbeiter einer Firma mit Champagner an. Der Chef hält eine Rede, die immer mehr sinnlose Worthülsen enthält. Als er wegen eines Schwächeanfalls verstummt, setzt der Angestellte Victor die Ansprache in einer Phantasiesprache fort – um dann aus dem Fenster zu springen. Nach der Landung begibt
er sich auf eine traumwandlerische Suche nach glücklicheren Menschen …

Ensemble-Bariton Miljenko Turk, zuletzt u. a. als Cortez in »Die Eroberung von Mexico« zu erleben, übernimmt als Victor erneut eine tragende Rolle in einem zeitgenössischen Werk.

Alle Termine und den Link zu den Tickets finden Sie hier.

Oberon

Konzertante Oper mit besonderer musikalischer Qualität und international gefragten Spitzenkräften.
 

 

Mit Webers »Oberon« wurde am 18. Mai 1957 der Nachkriegs-Neubau der Kölner Oper am Offenbachplatz eröffnet. 60 Jahre später ist im StaatenHaus die besondere musikalische Qualität dieses Werks in einer konzertanten Version zu erleben.

Die zwischen mittelalterlichem Orient und Okzident verortete Feenoper »Oberon« geht textlich auf den Aufklärer Christoph Martin Wieland zurück. Ausgehend von einem Konflikt zwischen dem Feenkönig Oberon und seiner Gemahlin Titania kommt es zur Bewährungsprobe eines aus ganz unterschiedlichen Welten stammenden Liebespaars: des fränkischen Ritters Hüon und der Kalifentochter Rezia.

In den gesanglichen Hauptpartien sind mit der aus Wien gebürtigen Sopranistin Kristiane Kaiser (Rezia) und dem us-amerikanischen Tenor Brenden Gunnell international gefragte Spitzenkräfte an Bord. Am Pult des Gürzenich-Orchesters Köln steht Christoph Poppen, der seit zwei Jahren Chefdirigent des Kölner Kammerorchesters ist und zu den renommiertesten Dirigenten seiner Generation zählt.

Für die Rolle des Erzählers konnte der aus Theater, Kino und Fernsehen bekannte August Zirner gewonnen werden.

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São Paulo Companhia de Dança

Mit »The Seasons« und »Ngali…« zu Gast im StaatenHaus

Mit zwei ganz unterschiedlichen Choreografien kehrt die außergewöhnliche São Paulo Companhia de Dança nach Köln zurück.

Der aus Kanada stammende Édouard Lock hat sich als Grundlage für seine Arbeit vom Komponisten Antonio Vivaldis »Vier Jahreszeiten« inspirieren lassen. Gavin Bryars, britischer Komponist und Locks langjähriger künstlerischer Wegbegleiter, hat die Musik neu interpretiert und erweitert. Die zwölf daraus entstandenen
Stücke tragen jeweils den Namen der Monate des Jahres. Die außergewöhnliche Choreografie »The Seasons« wurde mit dem »Grand-Prix 2016 des Prix de la danse de Montréal« ausgezeichnet.

Den zweiten Teil des Abends steuert der Brasilianer Jomar Mesquita bei. Im Herbst 2016 hatte seine zweite Arbeit für diese Kompanie Premiere. Als Dozent, Tänzer, Choreograf und Direktor der Mimulus Cultural Association, Mimulus Dance Company und Mimulus Dance School hat er Turniertänze und Gesellschaftstänze in ihren Ursprungsländern recherchiert und weiterentwickelt.

Beide Choreografen kommen aus ganz unterschiedlichen Bereichen des Tanzes und sind mit hohen Auszeichnungen für ihre Arbeiten geehrt worden. Ihre Choreografien und die Vermittlung ihrer Tanztechniken sind international sehr gefragt.

Alle Termine, weitere Infotmationen und den Link zu den Tickets finden Sie hier.

Gürzenich-Orchester

Sinfoniekonzert 07 - Werke von Brahms und Elgar

Zwei große Werke begegnen sich in einem Konzert. Edward Elgar gelang mit seiner ersten Sinfonie der Durchbruch für die britische Sinfonik, das Violinkonzert von Johannes Brahms hingegen traf anfangs auf Kritik. Trotz der unterschiedlichen Reaktionen hatten beide Komponisten eines gemeinsam: der Entstehungsprozess ihrer Werke war überaus mühsam. Das Violinkonzert von Brahms nahm die Musikwelt mit Enttäuschung auf, es sei zu komplex und es mangelt dem Werk an virtuosem Glanz. Edward Elgar wurde vom Publikum gedrängt sich mit 50 Jahren endlich der Arbeit einer ersten Sinfonie zu widmen. Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten erschuf der Brite »himmlische Musik«, durchdrungen von Schönheit und reich an warmen Klangfarben. Dirigent Arthur Nikisch nannte die erste Sinfonie des Briten sogar »Brahms’ Fünfte«.

Sir Richard Norrington gibt mit diesem Konzert sein Debüt beim Gürzenich-Orchester. Im Violinkonzert ist die junge italienische Geigerin Francesca Dego zu erleben.

Alle Termine, weitere Infotmationen und den Link zu den Tickets finden Sie hier.

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