Verehrte Freunde und Besucher des Literaturhauses!

Das Literaturhausprogramm hält in den nächsten Wochen für jeden etwas bereit, für…

Bienenfreunde: Ulla Lachauer – Von Bienen und Menschen
die Generation Y: Kathrin Weßling – Super, und dir?
Hörspielfans: Susann Maria Hempels „Auf der Suche nach den verlorenen Seelenatomen“, das Hörspiel des Jahres 2018
Neugierige: Abschlusslesung der Arabischen Schreibwerkstatt: Nach der Flucht
Premierengänger: Jagoda Marinić: Sheroes: Neue Held*innen braucht das Land
Bücherliebhaber: Im Branchendrehkreuz – Ein Abend mit dem Verlag Matthes & Seitz Berlin

Auch gibt es wieder einige Veranstaltungen, die von Gebärdensprachdolmetschern begleitet werden: Die Abende mit Volker Kutscher und Feridun Zaimoglu sowie die Reihe „Literatur in Einfacher Sprache“, die mit Judith Hermann und Maruan Paschen in die nächste Runde geht.

Wir freuen uns, Sie im Literaturhaus zu sehen!

Mit schönen Grüßen
Kristina Koehler

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Literaturhaus Frankfurt // Schöne Aussicht 2 // 60311 Frankfurt am Main
069 – 75 61 84 10 // info@literaturhaus-frankfurt.de
literaturhaus-frankfurt.de // Facebook // Instagram
Jetzt für 2019 Mitglied werden und alle Vorteile genießen!
Unterstützen Sie das Literaturhaus Frankfurt!
Der Karten-VVK für alle Veranstaltungen läuft! 


Inhalt

Bücherfreunde gesucht: Mitglied im Literaturhausverein werden
So 17.02., 15.00 h - Kinderbuch-Sonntag mit Ritter Rost
Mo 18.02., 19.30 h - Kathrin Weßling: Super, und dir?
Di 19.02., 19.30 h - Schöne Aussichten mit Adriana Altaras
Mi 20.02., 19.30 h - Im Branchendrehkreuz: Matthes & Seitz Berlin
Sa 23.02., 19.30 h - Das Hörspiel des Jahres 2018: „Auf der Suche nach den verlorenen Seelenatomen“ von Susann Maria Hempel
Mo 25.02., 19.30 h - Abbas Khider: Deutsch für alle
Di 26.02., 19.30 h - Ausverkauft! Volker Kutscher: Marlow
Mi 27.02., 19.30 h - Ulla Lachauer: Von Bienen und Menschen
Do 28.02., 19.30 h - Schreibzimmer 2018 – Abschlusslesung
Di 05.03., 19.30 h - Clemens J. Setz: Der Trost runder Dinge
Di 05.03., 19.30 h - Lesezirkel
Mi 06.03., 19.30 h - Buchpremiere! Jagoda Marinić: Sheroes: Neue Held*innen braucht das Land
Do 07.03., 19.00 h - Kolleg Schöne Aussicht - Das Literaturhaus Frankfurt für Lehrer
Di 12.03., 19.30 h - Abschlusslesung der Arabischen Schreibwerkstatt: Nach der Flucht
Mo 18.03., 19.30 h - Feridun Zaimoglu: Die Geschichte der Frau
Di 19.03., 19.30 h - Reinhard Kaiser-Mühlecker: Enteignung
Mo 25.03., 19.30 h - Kate Connolly: Exit Brexit
Di 26.03., 19.30 h - Radka Denemarková: Ein Beitrag zur Geschichte der Freude
Mi 27.03., 19.30 h - Literatur in Einfacher Sprache mit Judith Hermann und Maruan Paschen
Do 28.03., 19.30 h - William Boyd: Blinde Liebe
Das Junge Literaturhaus in 2019
Die Schönsten deutschen Bücher 2018 - Neue Dauerausstellung

Bücherfreunde gesucht: Mitglied im Literaturhausverein werden

Ein Buch ist für Sie mehr als ein Accessoire im Regal? Die Helden eines Romans verfolgen Sie nachts bis in Ihre Träume? Sie nehmen lieber die Bahn als ins Auto zu steigen, weil Sie dann lesen können? Treffen Sie Menschen, denen es auch so geht! Diskutieren Sie gemeinsam im monatlichen Lesezirkel – exklusiv für unsere Mitglieder. Im März wird "Die Kieferninseln" von Marion Poschmann besprochen.

Jetzt für 2019 Mitglied werden und alle Vorteile genießen! Herzlich willkommen im Literaturhausverein!


So 17.02., 15.00 h - Kinderbuch-Sonntag mit Ritter Rost

Jörg Hilbert: Ritter Rost und die neue Burg
Für alle ab 4 Jahren

Dieser Ritter ist so gut wie neu!

Potz, Wellenblech und Rasenmäher! Direkt neben der schönen Eisernen Burg des Ritter Rost steht plötzlich eine andere Burg. Der neue Burgherr heißt Heinrich Peinlich-Reinlich, und so ist er auch: ziemlich peinlich und reichlich unangenehm. Mit Burgfräulein Bös Blumen und den frechen Freunden von Feuerdrache Koks will er jedenfalls nichts zu tun haben: Alles, was stört, muss weg. Doch Ritter Rost möchte das nicht hinnehmen und zieht in den Kampf. Attacke! Seit 25 Jahren ist Ritter Rost der beste und lustigste Knallkopf in der deutschsprachigen Kinderbuchlandschaft. Text, Bilder und Musik machen jeden Band zu einem großen Vergnügen. Sein Erfinder Jörg Hilbert liest im Literaturhaus aus dem aktuellen „Ritter Rost und die neue Burg“ (Carlsen).

Das Junge Literaturhaus wird unterstützt von der Cronstett- und Hynspergischen evangelischen Stiftung.

Eintritt 5 Euro (VVK) / facebook event


Mo 18.02., 19.30 h - Kathrin Weßling: Super, und dir?

Ein Abend mit Kathrin Weßling

Super, und dir? - Der Roman der Generation Y

Nach vielen Praktika hat sie den Job, den alle wollten. Sie ist Community Managerin in einem großen Unternehmen und natürlich ist sie glücklich. Jedenfalls behauptet sie das, wenn sie ihr Selfie vom ersten Tag postet. Aber in ihr sieht es ganz anders aus. Fragen und Zweifel tauchen auf und sie fühlt sich fremd. Als der Druck immer größer wird, versucht Marlene mit allen Mitteln weiter zu funktionieren. Kathrin Weßling arbeitet als Journalistin und Social-Media-Redakteurin für Spiegel Online, stern.de und den NDR. Sie liest aus „Super, und dir?“ (Ullstein), ihrem dritten Buch. Darin schreibt sie intensiv und aufrichtig von den Problemen der Digital Natives. Von der Sehnsucht nach Liebe, Anerkennung und Glück, wenn diese Begriffe plötzlich nur noch als Nahrung für den Feed herhalten, aber das Leben doch eigentlich was anderes ist.

Die Lesung wird im Rahmen des Projektes WÖRTERMEER von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main gefördert.

Eintritt 9 / 6 Euro (VVK) / facebook event

Foto: Kathrin Weßling (c) Melanie Hauke


Di 19.02., 19.30 h - Schöne Aussichten mit Adriana Altaras

Schöne Aussichten – Das Frankfurter Literaturgespräch
Mit Adriana Altaras, Mara Delius, Alf Mentzer und Hubert Spiegel

Literarisches Quartett ohne Quotendruck und Fernbedienung

Hier sitzt das Publikum mittendrin. In der 42. Ausgabe der „Schönen Aussichten“ streiten und schlichten der hr2-kultur-Redakteur Alf Mentzer, die Kritikerin Mara Delius (Literarische Welt) sowie der Literaturkritiker Hubert Spiegel (F.A.Z.) mit Adriana Altaras. Sie ist bekannt als Autorin („Die jüdische Souffleuse“), Theater-Regisseurin (Vagina-Monologe) und Schauspielerin. So agierte sie beispielsweise an der Seite von Ulrich Mühe in Dany Levys Kinofilm „Mein Führer“ und war mit „Doitscha“ (KiWi), den Bekenntnissen einer jüdischen Mutter, auch im Literaturhaus schon zu Gast.

Die Titel des Abends sind:
Wolf Haas: Junger Mann (Hoffmann & Campe)
Sheila Heti: Mutterschaft (Rowohlt)
John Lanchester: Die Mauer (Klett Cotta)
Im Haltbarkeitstest: Ingo Schulze: Simple Storys (dtv)

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit hr2-kultur. Sendetermin: 24.02. um 12.04 Uhr.

Eintritt 7 / 4 Euro (VVK) / facebook event

Foto: Adriana Altaras (c) Literaturhaus Frankfurt


Mi 20.02., 19.30 h - Im Branchendrehkreuz: Matthes & Seitz Berlin

Ein Abend mit Andreas Rötzer, Dirk Höfer, Sophie Wennerscheid und Frank Witzel
Moderation: Gregor Dotzauer (Der Tagesspiegel)

Ideen, Ideale, Idealisten

In Deutschland gibt es mehr als 1.800 Verlage. Traditionsreiche Publikumsverlage, kreative Nischenverlage, renommierte Wissenschaftsverlage. Die Reihe „Im Branchendrehkreuz“ präsentiert die kulturelle Vielfalt der deutschsprachigen Verlagslandschaft. An diesem Abend den Verlag Matthes & Seitz Berlin mit seinem anspruchsvollen, experimentellen, ästhetischen, gleichzeitig unterhaltsamen Programm. Nature Writing. Fröhliche Wissenschaft. Deutsche, französische, internationale Gegenwartsautoren. Der enthusiastische Verleger Andreas Rötzer wird zu Gast im Literaturhaus sein, ebenso der Gewinner des Deutschen Buchpreises 2015 Frank Witzel, die Autorin Sophie Wennerscheid, die ihr neues Buch „Sex machina“ über die Zukunft des Begehrens vorstellt, und Dirk Höfer, der deutsche Übersetzer von Peter Godfrey-Smiths „Other Minds“, das 2019 bei Matthes & Seitz erscheint. Durch den Abend führt der Journalist Gregor Dotzauer (Der Tagesspiegel).

Die Reihe „Im Branchendrehkreuz“ wird von der Dr. Marschner Stiftung gefördert.

Eintritt 5 / 3 Euro (VVK) / facebook event

     

Fotos: Andreas Rötzer (c) Wang Pi Cheng, Dirk Höfer (c) privat, Sophie Wennerscheid (c) privat, Frank Witzel (c) Maja Bechert


Sa 23.02., 19.30 h - Das Hörspiel des Jahres 2018: „Auf der Suche nach den verlorenen Seelenatomen“ von Susann Maria Hempel

Ein Abend mit Susann Maria Hempel, Mareike Maage und der Jury
Moderation: Alf Mentzer

Die Jury – die Preisverleihung – die Präsentation

Hörspiel, die flexibelste und freieste Kunst unserer Zeit

Seit 1977 wählt eine dreiköpfige Jury aus dem Angebot der ARD die nach ihrer Meinung gelungenste neue Produktion zum „Hörspiel des Monats“. Die Jury wird von der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste für jeweils ein Jahr berufen, wobei reihum einer der ARD-Sender gebeten ist, Hörspiel-Experten aus seinem Sendegebiet vorzuschlagen. Seit 1987 wählt die Jury zusätzlich aus den zwölf Hörspielen des Monats das „Hörspiel des Jahres“. In der Hörspiel-Szene gilt diese Auszeichnung längst als einer der begehrtesten Medienpreise. Es ist Tradition, dass das preisgekrönte Werk zu Beginn des Folgejahres im Literaturhaus Frankfurt öffentlich vorgestellt wird. Die Jury gibt einen Rückblick auf das vergangene Hörspieljahr. Das anwesende Publikum kann die mit dem Preis geehrten Künstler und Dramaturgen bei einem Glas Wein befragen.

Das Hörspiel des Jahres 2018 ist: „Auf der Suche nach den verlorenen Seelenatomen“ von Susann Maria Hempel
Musik & Regie: Susann Maria Hempel // Redaktion: Mareike Maage // Produktion: RBB
Länge: 54:31 // Ursendung: RBB Kulturradio, 28.11.2018

Aus der Begründung der Jury:
„Performativ erzählend, zeichnet Hempel ihre Gespräche mit einem durch seine Haft in der ehemaligen DDR schwer traumatisierten Menschen nach: Der Schock der unrechtmäßigen Inhaftierung selbst als vermeintlicher Republikflüchtling, aber auch die Misshandlung durch Mitgefangene, haben ihn soweit aus der Bahn geworfen, dass ihm nicht mehr gelingt, seinen Alltag zu organisieren, wichtige Entscheidungen zu fällen, sich einer Fremdbestimmung zu widersetzen, oder auch nur diese Unfähigkeit anderen gegenüber zu verbalisieren, als mit seiner Gesprächspartnerin: „Danke Susann. Danke dass ich darüber reden konnte jetze“, mit diesen Worten dringlich gesprochen und in thüringischer Sprachfärbung, beginnt das Hörstück. „Das konnt‘ ich jetzt wirklich bloß mit dir.“ Hempel lässt uns die große Intimität dieser Unterhaltung miterleben, ohne ihre Vertraulichkeit zu verraten.“

Die von Radio Bremen vorgeschlagene Jury 2018: Benno Schirrmeister (Journalist), Viktorie Knotková (Dramaturgin), Regine Beyer (Radioautorin und -regisseurin).

Eine Hörprobe des Hörspiels des Jahres finden Sie hier.

Eine Gemeinschafts-Veranstaltung des Literaturhauses Frankfurt mit der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste

Eintritt frei / facebook event

Foto: Susann Maria Hempel (c) Samuel Henne


Mo 25.02., 19.30 h - Abbas Khider: Deutsch für alle

Moderation: Anna Engel (hr2-kultur)

Hitler, Scheiße, Lufthansa

Diese drei deutschen Wörter kennt Abbas Khider, als er aus dem Irak flieht. Zwanzig Jahre später ist er ein vielfach ausgezeichneter deutscher Schriftsteller, der akzentfrei schreibt – aber nicht spricht. Hier nun ist sein ungewöhnliches Lehrbuch für ein neues Deutsch. „Deutsch für alle“ ist ein Trostbuch für alle Deutschlernenden und deren Angehörige, für Expats, Einwanderer und Menschen in mehrsprachigen Liebesbeziehungen (Hanser). Und es ist ein herrliches Vademecum für alle Lauchs, die glauben, die deutsche Sprache bereits zu kennen – und Spaß an ihr haben. Provokant, erhellend und unterhaltsam gelingt Abbas Khider dabei auch ein satirischer Blick auf die deutsche Gesellschaft. Wir würden aufs Beste unterhalten worden sein: wenn wa det nich verpassen tun. Moderation: Anna Engel (hr2-kultur).

Eintritt 9 / 6 Euro (VVK) / facebook event

Foto: Abbas Khider (c) Peter-Andreas Hassiepen


Di 26.02., 19.30 h - Ausverkauft! Volker Kutscher: Marlow

Moderation: Antje Deistler
Mit Gebärdensprachdolmetschern

Nach „Babylon Berlin“: Ein neuer Fall für Gereon Rath

Er hat den Roman geschrieben, auf dem Tom Tykwers Serienwelterfolg „Babylon Berlin“ beruht. Er legt mit seinen Krimis um den Oberkommissar Gereon Rath einen Bestseller nach dem anderen vor. Vor allem aber schafft Volker Kutscher mit seinen Figuren ein Universum, das uns mitten ins Deutschland der zwanziger und dreißiger Jahre versetzt – ein beunruhigendes, bedrohliches und ganz und gar lebendiges Universum. In seinem siebten Fall, publik gemacht vom Piper Verlag, ermittelt Rath im sommerlichen Berlin 1935 und begegnet einer Gestalt aus seiner Vergangenheit, mit der er nie wieder zu tun haben wollte: dem Unterweltkönig Johann Marlow. Das Gespräch mit dem Autor führt die Kölner Literaturkritikerin und Krimi-Expertin Antje Deistler.

In Kooperation mit dem Journal Frankfurt. Die Veranstaltung wird, gefördert durch die Aktion Mensch, von Gebärdensprachdolmetschern übersetzt. Platzreservierungen für gehörlose Menschen unter koehler@literaturhaus-frankfurt.de.

Eintritt 9 / 6 Euro (VVK) / Ausverkauft! / facebook event

Foto: Volker Kutscher (c) Andreas Chudowski Piper Verlag


Mi 27.02., 19.30 h - Ulla Lachauer: Von Bienen und Menschen

Moderation: Alf Mentzer (hr2-kultur)

Wie Europa summt

Bienen sind sehr besondere Wesen. Wie wir Menschen mit ihnen umgehen, ist ein Seismograph für den Zustand unserer Welt. Über Bienen wurde zuletzt viel publiziert. Wenig aber über die Imker. Ulla Lachauer, für ihre Reportagen vor allem über Osteuropa vielgerühmt und preisgekrönt, hat viele Regionen Europas bereist und mit Imkern gesprochen. Von der Ostseeinsel Gotland über die Lüneburger Heide bis nach Stuttgart und in den Schwarzwald, von den Pyrenäen über Kärnten bis Ljubljana, vom böhmischen Isergebirge bis in die russische Exklave Kaliningrad. „Von Bienen und Menschen“ versammelt phantastische Porträts passionierter Imker, Berichte von einer vielschichtigen Erkundungsreise und Antworten auf lauter große Fragen (Rowohlt). Moderation: Alf Mentzer (hr2-kultur).

Eintritt 9 / 6 Euro (VVK) / facebook event

Foto: Ulla Lachauer (c) Eva Häberle


Do 28.02., 19.30 h - Schreibzimmer 2018 – Abschlusslesung

Feierliche Präsentation der Werkstatttexte
Moderation: Lena Gorelik und Uljana Wolf

Im Sommer 2018 haben sich 60 schreibende junge Menschen für das Schreibzimmer 2018, die bereits 13. Schreibwerkstatt für Jugendliche am Literaturhaus Frankfurt, beworben. An drei Wochenenden im Herbst trafen sich dann die 24 ausgewählten Nachwuchsschriftsteller und -schriftstellerinnen im Literaturhaus zur Lyrik- und Prosa-Schreibwerkstatt. Geleitet wurden die Werkstätten von der Autorin Lena Gorelik unter dem Motto „Das Ende der Angst“ und der Lyrikerin Uljana Wolf unter dem Titel „Zeilenfelle“. Nun kommen alle zum Abschluss für eine gemeinsame Lesung zusammen und gewähren dem Publikum Einblicke in das Schreibzimmer. Der Rotary Club Frankfurt am Main – Städel, der das Schreibzimmer von Anfang an unterstützt, lädt im Anschluss dazu ein, die Texte bei einem Glas Wein zu feiern.

Das Schreibzimmer 2018 wird ermöglicht durch die Ernst Max von Grunelius-Stiftung, die Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung sowie die Rotary Clubs Frankfurt am Main – Städel und Alte Oper.

Eintritt frei / facebook event

Foto: Schreibzimmer 2018 (c) Hannes Windrath / Literaturhaus Frankfurt


Di 05.03., 19.30 h - Clemens J. Setz: Der Trost runder Dinge

Moderation: Jan Wilm

Schöne Komplikationen

Wenige Autoren haben zuletzt unisono so viele Kritiker und Bewunderer auf sich ziehen können wie Clemens J. Setz. Nun erscheinen bei Suhrkamp neue Erzählungen: „Der Trost runder Dinge“. Ein elsässischer Soldat im Ersten Weltkrieg entdeckt am Nachthimmel das Sternbild des Großen Burschen, das so schauderhaft ist, dass er niemandem davon erzählen kann. Ein junger Mann, der sich in die blinde Anja verliebt hat, muss feststellen, dass ihr Apartment von oben bis unten mit Beschimpfungen bekritzelt ist. Marcel, 16 Jahre, hinterlässt auf der Toilettenwand eines Erotiklokals seine Handynummer und den Namen Suzy. Jean-Henri Fabre, eigentlich Insektenforscher, erhält 1914 den Nobelpreis für Literatur – eine Katastrophe für den 91-Jährigen. Was richtet das gänzlich Unerwartbare an im Leben dieser Figuren? Vieles ist geheimnisvoll, nichts offenkundig. Ein vertrackt guter Erzähler – einen halben Abend lang im Gespräch mit dem Literaturwissenschaftler Jan Wilm.

Eintritt 9 / 6 Euro (VVK)

Foto: Clemens J. Setz (c) Max Zerrahn Suhrkamp Verlag


Di 05.03., 19.30 h - Lesezirkel

Eine Veranstaltung für Mitglieder des Literaturhausvereins

Am jeweils ersten Dienstag des Monats trifft sich um 19.30 h der Lesezirkel im Literaturhaus. Interessierte Vereinsmitglieder sind hierzu herzlich eingeladen. Bei Fragen zum Lesezirkel wenden Sie sich gerne an Claudia Gehricke unter cgehricke@online.de oder Bernd Neuner unter bernd.neuner@web.de. Aktuelle Informationen finden Sie auch auf unserer Webseite. Besprochen wird: "Die Kieferninseln" von Marion Poschmann.

Eintritt frei


Mi 06.03., 19.30 h - Buchpremiere! Jagoda Marinić: Sheroes: Neue Held*innen braucht das Land

Moderation: Nadja Erb & Viktor Funk (Frankfurter Rundschau)

Perspektiven für eine überfällige Debatte

Das weltweite Phänomen #MeToo hat gezeigt, wie notwendig es ist, über Männer und Frauen, über Rollenbilder und Macht zu reden. Jagoda Marinić fordert Frauen und Männer gleichermaßen auf, sich selbst neu zu definieren und vor allem gemeinsam in den gesamtgesellschaftlichen Diskurs über Geschlechterrollen einzusteigen. Denn um Machtmissbrauch künftig zu verhindern, müssen alle an einem Strang ziehen. Die Perspektiven dafür liefert Marinić mit ihrem bei S. Fischer erscheinenden Buch „Sheroes“. Die mehrfach ausgezeichnete Autorin und Kulturmanagerin ist Kolumnistin bei der Süddeutschen Zeitung, der taz und der Deutschen Welle; sie hat bereits Theaterstücke, Romane und Essays geschrieben. Bei ihrer Buchpremiere im Literaturhaus diskutiert sie ihre Thesen mit den Journalisten Nadja Erb und Viktor Funk von der Frankfurter Rundschau.

Eintritt 7 / 4 Euro (VVK)

Foto: Jagoda Marinić (c) Dorothee Piroelle


Do 07.03., 19.00 h - Kolleg Schöne Aussicht - Das Literaturhaus Frankfurt für Lehrer

Das KOLLEG SCHÖNE AUSSICHT ist das Literaturhaus Frankfurt für Lehrerinnen und Lehrer aller Fächer und Stufen aus Frankfurt und Umgebung. Beim KOLLEG tauscht man sich aus, entwickelt gemeinsam Ideen und das Literaturhaus realisiert exklusive Veranstaltungen nach den Wünschen und Vorstellungen der Lehrer. 

Das KOLLEG trifft sich in der Regel jeden ersten Donnerstag im Monat um 19.00 h im Salon Schöne Aussicht im Literaturhaus Frankfurt. Fragen und Anregungen zum KOLLEG gerne an Wiebke Dalhoff unter dalhoff@literaturhaus-frankfurt.de oder 069 – 75 61 84 14.

Partner des Projekts KOLLEG SCHÖNE AUSSICHT ist die Dr. Marschner Stiftung.

Eintritt frei


Di 12.03., 19.30 h - Abschlusslesung der Arabischen Schreibwerkstatt: Nach der Flucht

Moderation: Dilek Üsük
Deutscher Text: Stéphane Bittoun 

„Ich glaube an meine Zugehörigkeit zu mir.“ Zanav Suliman, Teilnehmerin

Im Herbst 2018 hat das Literaturhaus Frankfurt unter dem Titel „Nach der Flucht“ eine Schreibwerkstatt auf Arabisch angeboten. Gemeinsam mit dem in Österreich lebenden syrischen Dichter Hamed Abboud arbeitete der Frankfurter Übersetzer Imad Karim mit einer Gruppe von zehn aus Syrien und dem Irak stammenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Sie bekamen die Möglichkeit, ihre Geschichten auf Arabisch aufzuschreiben und sich über für sie wichtige Themen auszutauschen. Im Zentrum stand dabei die Verarbeitung der Flucht, der Erlebnisse in der Fremde, in Deutschland sowie mit der deutschen Sprache. Entstanden sind vielschichtige und erhellende Fragmente voller Gedanken und Erkenntnisse. An diesem Abend stellen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Texte auf Arabisch vor; die deutschen Übersetzungen liest der Frankfurter Sprecher Stéphane Bittoun. Durch den Abend führt die Moderatorin Dilek Üsük vom ZDF.

Die Schreibwerkstatt wurde ermöglicht durch die Ernst Max von Grunelius-Stiftung.

Eintritt 5 / 3 Euro (VVK)

 

Foto: Dilek Üsük (c) privat, Stéphane Bittoun (c) Suzana Beljan


Mo 18.03., 19.30 h - Feridun Zaimoglu: Die Geschichte der Frau

Moderation: Barbara Wahlster
Mit Gebärdensprachdolmetschern

„Wir schreiben, wir lesen, wir kämpfen. Wir stehen bei den Verlassenen! “

„Der Kampf geht weiter!“, ruft einem Feridun Zaimoglu gerne mal zu, während er gerade durch eine Drehtür davonstürmt oder die Treppe nimmt. Und sein neues Buch besiegelt es. Zaimoglu ist der leicht füßigste Gewichtheber, seit es Hexenschuss gibt. „Die Geschichte der Frau“ (KiWi) ist ein literarischer Mut-Akt, unbeugsam, ein Gesang und ein feministisches Manifest: das unverfrorene Bekenntnis zur Notwendigkeit einer neuen Menschheitserzählung – aus der Sicht der Frau. Der Autor lässt zehn außerordentliche Frauen zu Wort kommen vom Zeitalter der Heroen bis in die Gegenwart. Es sind Menschen, deren Sicht auf die Dinge nicht überliefert wurde. Weil Männer geboten, die Wahrheit tilgten und die Lüge zur Sage verdichteten. Diesen Frauen war es vorbehalten, schweigend unsichtbar zu bleiben oder dekorativ im Bild zu stehen. Aber bei Zaimoglu reden sie – unmissverständlich und laut, wie eine abgefeuerte Kugel. Kein Friedensangebot. Keine Schmeichelei. Tabula rasa! Den Abend moderiert die Literaturkritikerin Barbara Wahlster.

Die Veranstaltung wird, gefördert durch die Aktion Mensch, von Gebärdensprachdolmetschern übersetzt. Platzreservierungen für gehörlose Menschen unter koehler@literaturhaus-frankfurt.de.

Eintritt 12 / 8 Euro (VVK)

Foto: Feridun Zaimoglu (c) dpa


Di 19.03., 19.30 h - Reinhard Kaiser-Mühlecker: Enteignung

Moderation: Jan Wiele (F.A.Z.)

Der Pflug in uns oder eine Welt im Umbruch

Der Acker im Herzen eines Mannes ist steiniger, haben wir wohl mal bei Stephen King gelesen. Kaum einer aber schreibt anmutiger von Landschaft und Mentalität als Reinhard Kaiser-Mühlecker. Nach seinem erfolgreichen Roman „Fremde Seele, dunkler Wald“, der 2016 auf der Shortlist des deutschen Buchpreises stand, schreibt Kaiser-Mühlecker nun über die Umbrüche unserer Gegenwart. Ein Journalist kehrt in den fremd gebliebenen Ort seiner Kindheit zurück. Er schreibt für das kriselnde Lokalblatt, er beginnt eine Affäre und arbeitet auf dem Hof eines Mastbauern, dessen Land enteignet wurde. Dort zieht es alle in die Kämpfe um ihr Leben, das ihnen weggenommen wird. Mit „Enteignung“ erwartet uns ein zwingender und aufwühlender Roman über unsere Welt im Umbruch, über den Pflug in uns, der unsere Gefühle und Beziehungen verändert (S. Fischer). Schöner, intensiver kann man Verunsicherung nicht verabreichen derzeit. Es moderiert Jan Wiele (F.A.Z.).

In Kooperation mit dem Journal Frankfurt.

Eintritt 7 / 4 Euro (VVK) 

Foto: Reinhard Kaiser-Mühlecker (c) Jürgen Bauer


Mo 25.03., 19.30 h - Kate Connolly: Exit Brexit

Moderation: Fridtjof Küchemann (F.A.Z.)

Wie viel Platz ist noch in der EU? 1 GB!

Sie ist die Berlin-Korrespondentin für den Guardian und den Observer. Und sie ist eine der wichtigsten Beobachterinnen des Brexits. Sie arbeitet seit über 20 Jahren als Journalistin. Aus über 20 Ländern hat sie berichtet. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Potsdam. Sie hat einen neuen Pass. Aber schafft das auch eine neue Identität, eine neue Heimat? Eine Reaktion auf den Brexit ist es in jedem Fall. Aber deswegen gleich Deutsche werden? Kaffee statt Tee, preußische Tugenden statt britischer Höflichkeit? Volkswagen statt Jaguar? Kate Connolly lässt uns an der Identitätskrise teilhaben, die viele Briten seit dem Referendum erleben, und schildert ihren skurrilen Weg zum deutschen Pass. Zugleich erläutert sie die Beziehungen Großbritanniens zu Europa und Deutschland, vom eigenen Großvater, der „Mein Kampf“ aus dem Krieg mitbrachte, bis zu Margaret Thatchers Pro-EU-Wahlkampfpullover. „Exit Brexit“ (Hanser) ist eine wunderbar persönliche Antwort auf den Brexit. Durch den Abend führt Fridtjof Küchemann (F.A.Z.).

Eintritt 9 / 6 Euro (VVK)

Foto: Kate Connolly (c) Peter Andreas Hassiepen


Di 26.03., 19.30 h - Radka Denemarková: Ein Beitrag zur Geschichte der Freude

Moderation: Maike Albath

Ein außergewöhnlicher Roman, ein erschütterndes Panorama

Radka Denemarková ist eine der wichtigsten tschechischen Schriftstellerinnen. Vielfach ausgezeichnet, ist die Germanistin außerdem Übersetzerin Herta Müllers. In ihrem Roman „Ein Beitrag zur Geschichte der Freude“ erzählt sie auf höchstem Niveau von einer Welt, die nicht gemacht ist für Frauen, von Hass und Verachtung (Hoffmann & Campe). Für die Hintergrundgeschichte verwebt sie dabei Fakt und Fiktion sowie Mittel des Krimis: Ein erfolgreicher Geschäftsmann wird tot in einer Prager Luxusvilla aufgefunden. Eine Spur führt den Ermittler zu drei älteren Frauen, die über scheinbar unbegrenzte Mittel verfügen. Sie betreiben in Prag ein Archiv, in dem tausende Fälle von Gewalt gegen Frauen dokumentiert sind. Gleichzeitig versuchen sie, Mädchen zu retten. – Durch den Abend führt die Literaturkritiker in Maike Albath.

Mit freundlicher Unterstützung des tschechischen Literaturzentrums CzechLit.

Eintritt 7 / 4 Euro (VVK) / facebook event

Foto: Radka Denemarková (c) Tobias Bohm


Mi 27.03., 19.30 h - Literatur in Einfacher Sprache mit Judith Hermann und Maruan Paschen

Mit Gebärdensprachdolmetschern

Aufbruch in eine andere Literatur

Acht Autoren schreiben Geschichten in Einfacher Sprache. Das Einfache als Kunst. Offen und ohne Schranken. Klar und verständlich. Unser Dogma ist einfach, sagen die Autoren. Die Autoren sind Arno Geiger, Anna Kim, Kristof Magnusson, Jens Mühling, Ulrike Almut Sandig und Julia Schoch. Außerdem Judith Hermann und Maruan Paschen. Die beiden lesen heute. Es ist ein Abend für alle. Für alle, die Geschichten mögen. Für alle, die Experimente mögen. Für alle, die Sprache mögen.

Die Veranstaltung wird von Gebärdensprachdolmetschern übersetzt. Platzreservierungen für gehörlose Menschen unter koehler@literaturhaus-frankfurt.de.

Ein Projekt des Literaturhauses Frankfurt, gefördert vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration. Eine Kooperation mit der Stabsstelle Inklusion Frankfurt und hr2-kultur, in Partnerschaft mit dem Netzwerk Inklusion Frankfurt.

Eintritt 5 / 3 Euro (VVK)

 

Foto: Judith Hermann (c) Gaby Gerster, Maruan Paschen (c) privat


Do 28.03., 19.30 h - William Boyd: Blinde Liebe

Moderation (dt./engl.): Margarete von Schwarzkopf
Deutscher Text: Jochen Nix

Ein großer Erzähler in Bestform

Nur wenige Schriftsteller können in ihren Werken leichtfüßig und zugleich fesselnd von den Tragödien des menschlichen Daseins erzählen. William Boyd kann es. Er gehört zu den meistgelesenen Autoren Großbritanniens. In „Blinde Liebe“, erscheinend im neuen Kampa Verlag, erzählt er von dem begabten jungen Klavierstimmer Brodie Moncur, der Ende des 19. Jahrhunderts Edinburgh verlässt, um in Paris Karriere zu machen. Dort lernt er die russische Sopranistin Lydia Blum, genannt Lika, kennen und verliebt sich Hals über Kopf in sie. Mit ihr stürzt Brodie sich in eine aufregende Affäre, reist mit ihr und dem Klaviervirtuosen John Kilbarron durch halb Europa, das sich gerade grundlegend verändert. Doch dann verlässt Lika ihn… Das Gespräch mit William Boyd in deutscher und englischer Sprache führt die Journalistin Margarete von Schwarzkopf. Der Sprecher Jochen Nix liest aus der deutschen Übersetzung.

Eintritt 7 / 4 Euro (VVK) / facebook event

 

Foto: William Boyd (c) Trevor Leighton, Jochen Nix (c) Barbara Aumüller


Das Junge Literaturhaus in 2019

Sonntag 17.02. 15 Uhr € 5
Jörg Hilbert – Der Ritter Rost und die neue Burg
Dieser Ritter ist auch nach 25 Jahren noch so gut wie neu
> Kinderbuch-Sonntag ab 4 Jahren

Sonntag 07.04. 15 Uhr € 5
Jörg Mühle – Zwei für mich, einer für dich
Teilen ist nicht immer einfach, aber schön
> Kinderbuch-Sonntag ab 4 Jahren

Donnerstag 11.04. 10.30 Uhr € 5
Alex Wheatle – Wer braucht ein Herz, wenn es gebrochen werden kann
Straight Outta Crongton
> Lesung für Schüler ab 8. Klasse | deutsch-englisch

Sonntag 12.05. 15 Uhr € 7
Margit Auer – Die Schule der magischen Tiere.
Endlich Ferien, Band 4 „Helene & Karajan“
> Premierenlesung für alle ab 6 Jahren

Ausverkauft! Montag 27.05. 9 & 11 Uhr € 3 / facebook event
Silke Schlichtmann – Mattis
Grauer Schulalltag war gestern, jetzt kommt Mattis!
> Lesung für Schüler ab 2. Klasse

Das Junge Literaturhaus wird unterstützt von der Cronstett- und Hynspergischen evangelischen Stiftung.

Karten und ausführliche Informationen unter www.literaturhaus-frankfurt.de
Lehrer in Begleitung von Schulklassen erhalten freien Eintritt.
Kulturpass-Inhaber zahlen nach Anmeldung € 1.


Die Schönsten deutschen Bücher 2018 - Neue Dauerausstellung

Seit September im Literaturhaus Frankfurt: Die Schönsten deutschen Bücher 2018

Der »Preis der Stiftung Buchkunst« 2018 geht an das von Katrin Stangl gestaltete und illustrierte Kinderbuch »Schwimmt Brot in Milch?« (ALADIN Verlag, Hamburg). Das Siegerbuch ist mit 30 Original-Flachdruck-Grafiken in vier Sonderfarben illustriert.

Gemeinsam mit der Stiftung Buchkunst zeigt das Literaturhaus Frankfurt ganzjährig „Die Schönsten deutschen Bücher“ des Jahres. In dem öffentlich zugänglichen Foyer des Literaturhauses sind für die Dauer eines Jahres die 25 schönsten und innovativsten Bücher des Jahres zu erleben: zum Anfassen, Bestaunen, Durchblättern und Lesen.

Die Stiftung Buchkunst lobt seit über 60 Jahren diesen Wettbewerb aus, der dem Medium Buch, mit seiner Verknüpfung von Kunst und Handwerk, Aufmerksamkeit und Wertschätzung verschafft. Die 25 Bücher teilen sich auf in fünf Kategorien: „Allgemeine Literatur“, „Fachbücher, Wissenschaftliche Bücher, Sachbücher, Schulbücher“, „Ratgeber“, „Kunstbücher, Fotobücher, Ausstellungskataloge“ und „Kinderbücher, Jugendbücher“.

Die 25 Schönsten sind vorbildlich in Gestaltung, Konzeption und Verarbeitung und zeigen Jahr für Jahr eine große Bandbreite gestalterischer und herstellerischer Möglichkeiten, jedoch berücksichtigt die Auswahl auch das leisere, solide gemachte Lesebuch. Bücher, die Zeichen setzen und wichtige Trends und Strömungen des Buchmarkts aufzeigen und die nun den Besuchern des Literaturhauses oder des Restaurant Goldmund einen intensiven Einblick in verlegerisches Können geben.

Mit dieser Ausstellung, die deutschlandweit die einzige ganzjährige Präsentation der „Schönsten deutschen Bücher“ ist, stehen die zwei Frankfurter Institutionen Stiftung Buchkunst und Literaturhaus dicht an dicht für die Qualität der Lese- und Buchkultur. Gestaltet wurde die Präsentationsfläche von der Grafikagentur Büro Schramm, umgesetzt von der ebenfalls in Frankfurt ansässigen Schreinerei Ludwig & Nied.


Foto: Gruppenbild alle 25 Prämierten (c) Uwe Dettmar, der Siegertitel "Schwimmt Brot in Milch" (c) Uwe Dettmar