DIE OPER FRANKFURT IST ERNEUT »OPERNHAUS DES JAHRES«

Wir freuen uns über eine zweifache Ehrung: Nachdem die Fachzeitschrift Die Deutsche Bühne die Oper Frankfurt für die beste Gesamtleistung der vergangenen Spielzeit auszeichnete, wurden wir nun bei der jährlichen Kritikerumfrage des Magazins Opernwelt zum Opernhaus des Jahres gewählt!

Nach der gelungenen Wiederaufnahme von Dvořáks märchenhafter Oper Rusalka steht nun die Rückkehr von Strauss' Capriccio bevor – das Bühnenbild hierfür stammt von Johannes Leiacker, der übrigens ebenfalls erneut von der Opernwelt als Bühnenbildner des Jahres ausgezeichnet wurde.

Vergangene Woche präsentierten wir dem Frankfurter Publikum auf dem Römerberg Opernhighlights unter Sternenhimmel anlässlich der Eröffnung der neuen Altstadt. Nun stecken wir all unsere Energie in das Geschehen auf der Bühne am Willy-Brandt-Platz und freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihre Oper Frankfurt

Opernhaus des Jahres

Die Oper Frankfurt wird durch das Fachmagazin Opernwelt nach 1996, 2003 und 2015 zum vierten Mal zum Opernhaus des Jahres gewählt! Zur Begründung heißt es: »Gewürdigt wird ein Haus, das unter Intendant Bernd Loebe und seinem Team seit vielen Jahren durch ein klug ausbalanciertes Programm, starke Regiehandschriften, eine exzellente Repertoirepflege und hohe Ensemblekultur Aufsehen erregt

Bereits im August 2018 gewann unser Opernhaus auch die diesjährige Autorenumfrage des Theatermagazins Die Deutsche Bühne in der Kategorie Überzeugende Gesamtleistung eines Hauses. Damit wurde erst zum zweiten Mal in der Geschichte der beiden Autorenumfragen ein und dasselbe Opernhaus auf den ersten Platz gewählt – wir freuen uns und feiern diese Auszeichnung mit Ihrem persönlichen Besuch bei uns!

Capriccio von Richard Strauss ab 6. Oktober 2018

Die Opernwelt lobte explizit das »randständige Repertoire wie Strauss’ Capriccio« sowie ein passgenau ausgewähltes Team: Johannes Leiacker etwa, der in dieser Inszenierung von Brigitte Fassbaender für Bühne und Kostüm zuständig war, wurde zum dritten Mal als Bühnenbildner des Jahres ausgezeichnet. Für Capriccio entwarf er einen eindrucksvollen Schloss-Salon im besetzten Frankreich des Jahres 1940. Damit schuf er einen »kongenialen Rahmen des schlüssigen Versuchs, die hier behandelte apolitische Konversationskultur als Akt einer inneren, schließlich in einem Bekenntnis zur Résistance mündenden Rebellion zu begreifen«, so die Opernwelt.

Regisseurin Brigitte Fassbaender hat diesen historischen Stoff gedankenreich und bildstark umgesetzt. Auf dem Blog der Oper Frankfurt gibt sie persönliche Überlegungen zu ihrem Konzept preis: www.blog/oper-frankfurt.de

Mit Generalmusikdirektor Sebastian Weigle steht ein ausgemachter Strauss-Experte am Pult des Opern- und Museumsorchesters. In der Titelrolle freuen wir uns sehr auf das Debüt von Kirsten MacKinnon als Gräfin Madeleine. AJ Glueckert als Komponist Flamand und neu Iain MacNeil als Dichter Olivier streiten sich diesmal um die schöne Gräfin und die Vormacht von Wort oder Musik.

Wiederaufnahme: Samstag, 6. Oktober 2018, um 19.30 Uhr im Opernhaus

Weitere Vorstellungen: 6., 12., 19., 26. Oktober (jeweils um 19.30 Uhr) und am 4. November 2018, um 18 Uhr

Übrigens: Mit der Wiederaufnahme der Ariadne auf Naxos am 2. November leiten wir gleich mehrere schöne »Strauss-Tage« ein!

Rusalka von Antonín Dvorák

Seit kurzem erneut auf der Bühne zu bewundern ist Dvořáks Rusalka mit Karen Vuong in der Titelpartie. Die fantasie- und liebevolle Inszenierung von Jim Lucassen versetzt das Publikum in ein Naturkundemuseum, in dessen Schaukasten die Meerjungfrau Rusalka zum Leben erwacht und heraustritt – hinein in das verhängnisvolle Menschenleben...

Das wunderbare Ensemble der Oper Frankfurt zeichnet dabei die vielen Charaktere – vom Prinzen, über die Hexe Ježibaba, die fremde Fürstin, bis hin zum Wassermann und den drei Waldelfen, die nach Museumsschluss zum Leben erwachen: »Karen Vuong (…) überzeugte auch diesmal wieder – gerade ihr Schweigen ließ die darstellerischen Qualitäten noch wichtiger werden. Auch sonst griff man auf bewährte Kräfte zurück: die erhabene Claudia Mahnke als Fürstin, Andreas Bauer als Wassermann und Katharina Magiera als eine sehr bewegliche Hexe. Der australische Tenor Gerard Schneider aber war in der Rolle des Prinzen zum ersten Mal zu erleben – stimmlich die passende Ergänzung zur zarten Rusalka«, so die Frankfurter Neue Presse zu dieser Wiederaufnahme.

Generalmusikdirektor Sebastian Weigle leitet auch in den kommenden vier Vorstellungen das Opern- und Museumsorchester durch Dvořáks »kraftvolle Urwüchsigkeit«.

Weitere Vorstellungen: 7., 13. (19 Uhr), 21., 27. Oktober 2018 (Oper für Familien; pro Erwachsenen-Kaufkarte maximal drei Tickets für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre gratis, empfohlen ab 8 Jahren). Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 18 Uhr.

Die Vorstellungen finden in tschechischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln statt.

Am 27. Oktober findet zudem der Operntag statt. Jugendliche von 14 bis 19 Jahren bieten wir einen szenischen und musikalischen Workshop, eine Führung sowie einen gemeinsamen Besuch von Rusalka am Abend.

Operntag: Samstag, 27. Oktober, ab 13.30 Uhr
30 Euro (20 Euro für Mitglieder des Jugendclubs) inkl. Workshop, Verpflegung und Vorstellungsbesuch. Anmeldung unter jetzt@buehnen-frankfurt.de

Rückblick: Altstadtfest auf dem Römerberg

Opernhighlights unter Sternenhimmel: Unter diesem Motto gab die Oper Frankfurt am vergangenen Freitag anlässlich der Eröffnung der neuen Frankfurter Altstadt Sternstunden der Oper zum Besten. Mitten auf dem Römerberg und vor über 5000 begeisterten Zuschauern spielte das Opern- und Museumsorchester unter der musikalischen Leitung von Karsten Januschke ein vielseitiges Repertoire von Bizets Carmen, über Mozarts Zauberflöte bis hin zu Leonard Bernsteins West Side Story. Zusammen mit den Sängerinnen und Sängern des Ensembles und des Opernstudios schuf die Moderatorin Anna Ryberg eine ganz besondere Atmosphäre, bei der das Publikum die Taschentücher zückte und Carmens Torero Escamillo beschwingt zuwinkte. Nur eins ist schöner als Oper auf dem Römer: Oper in der Oper!

Ticketverkauf

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Willy-Brandt-Platz
Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-14 Uhr

Online Vorverkauf
Über den Spielplan unter www.oper-frankfurt.de

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