Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Opernfreunde,

wir möchten Sie heute nochmals auf die Premiere von Strauss' Capriccio am 14. Januar hinweisen! Bereits am 21. Januar folgt Manfred Trojahns Enrico im Bockenheimer Depot und am 2. und 4. Februar wird Donizettis wundervolle Belcanto-Oper Roberto Devereux nur zweimal konzertant aufgeführt.

Ihre Oper Frankfurt

Inhalt

Premiere von Manfred Trojahns Enrico im Bockenheimer Depot am 21. Januar 2018 um 19.30 Uhr
Donizettis Roberto Devereux am 2. und 4. Februar 2018 jeweils um 19 Uhr
Premiere Capriccio von Richard Strauss am 14. Januar 2018 um 18 Uhr
Ticketverkauf

Premiere von Manfred Trojahns Enrico im Bockenheimer Depot am 21. Januar 2018 um 19.30 Uhr

Jeder macht sich seine Maske zurecht, wie er's vermag - die äußere Maske. Denn drinnen, da hat er die andere, die oft mit der äußeren nicht zusammen passt. Und nichts ist wahr". So heißt es in Luigi Pirandellos Drama Enrico IV. von 1922. Dies trifft den Kern von Manfred Trojahns Enrico gut. Die "dramatische Komödie in neun Szenen" wurde bei den Schwetzinger Festspielen 1991 uraufgeführt.

Was als ein Verkleidungsspiel in historischen Kostümen beginnt, hält sich über zwei Jahrzehnte als Hintergrund vor dem sich Enrico (Holger Falk, Foto: Kaupo Kikkas), alias Heinrich IV und seine Mitmenschen begegnen. Regisseur Tobias Heyder geht in seiner Inszenierung der Frage nach, warum sich ein Mann unserer Zeit freiwillig die Biografie eines deutschen Kaisers des späten Mittelalters - eine Maske - überstreift. Die musikalische Leitung hat Roland Böer, der nach Jahren als Solorepetitor sechs Jahre Kapellmeister an der Oper Frankfurt war. Der Bariton Holger Falk gilt als Spezialist für Neue Musik, die er mit renommierten Ensembles an Theatern weltweit zur Aufführung bringt. 

Seit Kurzem hat die Oper Frankfurt einen Blog! Zwei Einführungen zu Enrico, aber auch zu Capriccio finden sich dort hervorragend eingesprochen von dem renommierten Schauspieler und Sprecher Torben Kessler.

Premiere: 21. Januar 2018, 19.30 Uhr

Weitere Vorstellungen: 23., 25., 27., 29., 31. Januar, 2., 4. Februar 2018, jeweils um 19.30 Uhr.

Donizettis Roberto Devereux am 2. und 4. Februar 2018 jeweils um 19 Uhr

adela zaharia - foto: klaudia tadayGaetano Donizetti gilt als einer der Hauptkomponisten des Belcanto und hat mit Roberto Devereux eine operntypische Liebesgeschichte komponiert. Vor allem Sängerinnen wie Maria Callas sorgten dafür, diese Oper vor dem Vergessen zu retten.

Die Handlung schildert den tragischen Verlauf der mutmaßlich letzten Liebe von Englands Königin Elisabeth I. zu Roberto Devereux, dem 2. Earl of Essex. Als bekannt wird, dass dieser neben der Gunst der alternden Monarchin auch die ihrer jungen Hofdame Sara, Ehefrau seines besten Freundes, des Herzogs von Nottingham, genießt, kommt es, angefeuert von einer Intrige des getäuschten Ehemannes, zu einer Tragödie…

Die musikalische Leitung des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters hat Giuliano Carella, der neben Dirigaten an internationalen Häusern regelmäßig in Frankfurt gastiert. Die Sopranistin Adela Zaharia (Elisabetta I. Foto: Klaudia Taday) gewann 2017 den Ersten Preis beim renommierten Operalia-Wettbewerb von Placido Domingo und trifft bei diesen zwei konzertanten Aufführungen auf den Gewinner von 2014, den Tenor Mario Chang (Roberto Devereux), Mitglied des Ensembles der Oper Frankfurt. Juan Jesús Rodríguez (Nottingham) stammt aus Spanien und gilt als ausgewiesener Verdi-Bariton. Alice Coote (Sara) war schon häufiger zu Gast, u.a. als Sesto in Mozarts Titus und als Marguerite in Berliozʼ Fausts Verdammnis.

Premiere: 2. Februar 2018 um 19 Uhr
Weitere Aufführung: 4. Februar 2018 um 19 Uhr

Premiere Capriccio von Richard Strauss am 14. Januar 2018 um 18 Uhr

Capriccio (Foto: Monika Rittershaus, Szene aus der Neuproduktion) hat Strauss selbst als eine Art Vermächtnis betrachtet. Er verschränkt in diesem Werk virtuos seine eigene Musiksprache mit historischen und stilistischen Anspielungen zu einer Synthese aus Verstand und Gefühl, die sich in einer Einheit von Wort und Ton widerspiegelt.

Gräfin Madeleine (Camilla Nylund - gerne und oft gesehener Gast an der Oper Frankfurt), empfängt in ihrem Schloss nahe Paris eine Künstlerschar, darunter den Musiker Flamand (AJ Glueckert) und den Dichter Olivier (Daniel Schmutzhard). Beiden gleichermaßen zugetan entsteht ein Streit darüber, welche der beiden Künste die wichtigere sei. Am Ende kommt man zu dem Resultat, dass beide Formen gerade in ihrer Kombination die maximale Wirkung entfalten. Diese Aussicht versetzt die Gräfin kurz vor dem Souper in heiterste Laune…

Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Sebastian Weigle, ein ausgewiesener Strauss-Spezialist. Brigitte Fassbaender, die neben Ariadne auf Naxos zuletzt erfolgreich Brittens Paul Bunyan im Bockenheimer Depot inszeniert hat, führt Regie. Die Sängerin und Regisseurin wurde kürzlich mit dem Echo Klassik 2017 für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.

Premiere: 14. Januar 2018 um 18 Uhr
Weitere Vorstellungen: 18., 20., 24., 26., 28. (15.30 Uhr) Januar, 1., 10., 18. Februar 2018. Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr.

 

Ticketverkauf

Sämtliche Vorstellungen und Liederabende der Saison 2017/18 sind im Verkauf.


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