Liebe Freunde des Freien Schauspiel Ensembles,

ein Neues Jahr bricht an. Zeit, sich neu zu finden, neu zu denken, Wertigkeiten zu  überprüfen, Fragen zu stellen, Veränderungen zu wagen, sich neu zu definieren. Was ist wichtig im Leben? Erfolg im Beruf? Reichtum, Macht? Liebe, Freundschaft, Selbstverwirklichung? Vertrauenswürdigkeit, Freiheit, Phantasie? Solidarität?- Wie sind die Prioritäten?

Das sind auch die existentiellen Fragen, die die Personen in den Stücken umtreiben, die wir am Jahresanfang spielen: Ist die Liebe zwischen Katharina und ihrem Mann in SEI FREI, IMMER! notwendigerweise in Frage gestellt, wenn sie ein Kind von seinem besten Freund erwartet? Begreift FAUST, dass er mit seinem unbedingten Erkenntnis- und Gestaltungsdrang  und seiner Lebensgier ständig auf Kosten anderer lebt? Wie können Laura und Tom in DIE GLASMENAGERIE sich von den erdrückenden Karrierephantasien der Mutter freikämpfen, um ihre eigenen Wege zu gehen?

Schauen Sie vorbei in unserm Theater! Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen ein erlebnisreiches, glückliches Neues Jahr mit inspirierenden Begegnungen und überraschenden Erkenntnissen.

Ihr FREIES SCHAUSPIEL ENSEMBLE

PS. Die Protagonistin von „ICH WERDE SEIN Das Drama Rosa Luxemburg“, das wir anlässlich der Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg vor 100 Jahren zeigen, hat ihre Prioritäten klar entschieden.

TITANIA, Basaltstr. 23, 60487 Frankfurt
Telefon 069 - 71 91 30 20
kontakt@freiesschauspiel.de
www.freiesschauspiel.de

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Inhalt

Spielplan Januar 2019
ICH WERDE SEIN
SEI FREI, IMMER! ...
FAUST
INSTALLAZIONE DI DANZA "VER_ _ GEHEN..."
PAUL HELLER - MARTIN SASSE QUARTET
DIE GLASMENAGERIE

Spielplan Januar 2019

**100. Jahrestag der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht**
15. Januar - 19 Uhr
ICH WERDE SEIN Das Drama Rosa Luxemburg
Eine Veranstaltung der Partei DIE LINKE

19. Januar - 19.30 Uhr
SEI FREI, IMMER! ... Ein Familiendrama

21. Januar - 19.30 Uhr
FAUST von Johann Wolfgang von Goethe

22. Januar - 19.30 Uhr
FAUST von Johann Wolfgang von Goethe

23. Januar - 19.30 Uhr
FAUST von Johann Wolfgang von Goethe

25. Januar - 20 Uhr / Freies TanzTheater Frankfurt
Installazione di danza "ver _ _ gehen ..."

26. Januar - 20 Uhr / Freies TanzTheater Frankfurt
Installazione di danza "ver _ _ gehen ..."

31. Januar - 20 Uhr / in Kooperation mit Jazz-Initiative Frankfurt
Paul Heller - Martin Sasse Quartet

02. Februar- 20 Uhr
DIE GLASMENAGERIE von Tennessee Williams

ICH WERDE SEIN

Das Drama Rosa Luxemburg

am 15. Januar, 19 Uhr

Es spielen Michaela Conrad, Naja Marie Domsel, Bettina Kaminski
Inszenierung Reinhard Hinzpeter Bühne Gerd Friedrich Kostüme Sabine Steusloff



"Ein faszinierendes Stück Frankfurter und europäischer Zeitgeschichte" JOURNAL FRANKFURT

"Eine kraftvolle Aufführung für eine kraftvolle Frau, die hier zu Recht auch als modern erscheint." FRANKFURTER RUNDSCHAU

Frankfurt. 26. September 1913. Titania, Bockenheim. Eine kleine verwachsene Person, deutsch-polnische Jüdin, tritt an das Rednerpult und fordert die Frankfurter Arbeiter auf, mit Massenstreiks den Ausbruch des Ersten Weltkriegs zu verhindern: Rosa Luxemburg. Freiheitskämpferin, Staatsfeindin, Pazifistin, Terroristin, Revoluzzerin – Viele Namen für eine Frau, die nach wie vor polarisiert. Aus Briefen, Artikeln, Essays und Reden hat Reinhard Hinzpeter ein Theaterstück entwickelt, das versucht, sich dieser widersprüchlichen, schillernden, lebenshungrigen und kraftstrotzenden Persönlichkeit anzunähern.

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Eintritt frei


Trotz alledem! Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Genau 100 Jahre nach ihrer Ermordung ehrt der Kreisverband der Frankfurter LINKEN das Leben, das Werk und den Tod von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht mit einem politisch-kulturellen Abend mit Musik, Wort und Schauspiel: Gemeinsam mit dem Freien Schauspiel Ensemble Frankfurt und dem Stück ICH WERDE SEIN Das Drama Rosa Luxemburg. Der Eintritt ist frei.

SEI FREI, IMMER! ...

Ein Familiendrama

am 19. Januar, 19.30 Uhr

Es spielen Michaela Conrad, Niklas Fiedler, Bettina Kaminski, Hans-Peter Schupp Inszenierung Reinhard Hinzpeter Bühne Gerd Friedrich

"Die besondere Authentizität bewirkt, dass das Publikum, manches wiedererkennend, häufig lacht. Solche Dialoge, solches Zögern und Vorpreschen, aufrichtig Beteuern und vorsichtig Taktieren, Schönreden und Flehen hat man allemal schon gehört." FRANKFURTER RUNDSCHAU

"Hinzpeter urteilt nicht, er balanciert die Positionen aus und hält sein 'Familiendrama' in der Schwebe. Ob es sich zur Tragödie auswächst, wird nicht verraten." F.A.Z.

Lina, Schauspielerin, besucht ihren Bruder Matthias, ein engagierter Lehrer. Sie müssen reden: Wie geht es weiter mit Mama Helga? Matthias lebt in zweiter Ehe endlich glücklich zusammen mit seiner Traumfrau, der einstigen Weltenbummlerin Katharina, der er als Student vergeblich einen Heiratsantrag gemacht hatte. Bei ihnen wohnt, immer in Geldnöten, der junge Dokumentarfilmer Carl, ein ehemaliger Schüler von Matthias. – Eine ungewollt gewollte Schwangerschaft und der Gesundheitszustand der Mutter bringen die Lebensverhältnisse zum Tanzen.

Das aus Improvisationen vom Ensemble selbst entwickelte Stück wirft die Frage auf: Wo sind die Grenzen der Freiheit in einer Gesellschaft, in der traditionelle Rollenbilder und Wertvorstellungen in Frage gestellt sind und die Freiheit und die unbedingte Selbstverwirklichung des Individuums die Gesetze des Handelns zu bestimmen scheinen. - Was ist Liebe, Freundschaft, Ehe, Familie heute? Ist es tabu, mit der Frau des besten Freundes zu schlafen? Lieben Sie Ihr Kind weniger, wenn Sie wissen, dass Sie nicht die leibliche Mutter bzw. der leibliche Vater sind?

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FAUST

von Johann Wolfgang von Goethe

am 21./22./23. Januar, 19.30 Uhr 

Es spielen Axel Gottschick und Bettina Kaminski
Inszenierung Reinhard Hinzpeter Bühne Gerd Friedrich Dramaturgie Sten Volkemer

"Wie Faust sich zwischen Größenwahn zerreibt, führen Bettina Kaminski und Axel Gottschick mit beeindruckender Intensität vor Augen. Packend und bisweilen überaus komisch ergründen sie die Untiefen einer Gestalt, die nach Schätzen gräbt und nur Regenwürmer findet." FRIZZ

"Hinzpeter hat kein Stück inszeniert, sondern Goethes Titelhelden als Inbild eines neuen Zeitalters (…) die Entwicklung eines gnostischen Helden zum Antihelden der globalen Ökonomisierung (…) Ist dieses Zeitalter, das sich in seiner Person ankündigt, noch erlösbar?“ F.A.Z.

Arzt, Wissenschaftler, Esoteriker, Magier, Philosoph, Genie, Tatmensch, Lebemann. - Was ist Faust? Tödlich gekränkt, weil das Universum ihm, dem „Ebenbild der Gottheit“, sein Geheimnis nicht preisgibt, verschreibt Faust Mephisto seine Seele, um sich in die Höhen und Tiefen des menschlichen Daseins zu stürzen und durch Handeln, Erleben und Erleiden die Welt zu begreifen.

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INSTALLAZIONE DI DANZA "VER_ _ GEHEN..."

Freies TanzTheater Frankfurt

am 25. / 26. Januar, 20 Uhr

Inszenierung Marie-Luise Thiele Tanz Katharina Wiedenhofer, Richard Oberscheven
Performance Snezana Golubović Violine Li Fan Bass Thomas Heidepriem

Verlieben-verbinden-verschwinden-verwinden: “ver _ _ gehen…” ist eine Auseinandersetzung mit dem Vergangenen und mit dem, was uns noch bleibt. Erinnerung als Reflexion über Verlust und über das, was weitergeht. Tanz, Sprache, Klang und Bild in einer performativen Installation des Freien TanzTheaters Frankfurt. Mehr unter www.fttf.de

“Es werden auch Worte zum Tanzen gebracht ... Alles ist ständig im Fluß … und immer Überschreitungen. ... Da ist nichts Lastendes, es steht Gelöstheit über allen.” Frankfurter Rundschau

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PAUL HELLER - MARTIN SASSE QUARTET

in Kooperation mit Jazz-Initiative Frankfurt

am 31. Januar, 20 Uhr

mit Paul Heller (sax), Martin Sasse (p), Martin Gjakonovski (b), Paul Höchstädter (dr)

Das Paul Heller – Martin Sasse Quartet ist die Konsequenz einer einzigartigen und kongenialen musikalischen Partnerschaft zwischen dem Saxofonisten Paul Heller und dem Pianisten Martin Sasse. Heller und Sasse kennen und schätzen sich seit vielen Jahren und stehen seither immer wieder in den unterschiedlichsten Projekten gemeinsam auf der Bühne.

Seit 2005 ist Paul Heller Mitglied der WDR Big Band Köln, zudem seit 2013 beim WDR künstlerischer und musikalischer Leiter der erfolgreichen Jazzkonzerte-Reihe „Next Level Jazz“ im Kölner „Stadtgarten“. Er arbeitete mit Jazzgrößen wie Ack van Rooyen, Jasper van’t Hof, Al Foster, Volker Kriegel, Charlie Antolini und Steve Swallow. Neben mehreren Komponistenpreisen erhielt er den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für Musik.

Martin Sasse, Deutschlands Mainstream-Jazz-Pianist Nr. 1, ist seit vielen Jahren ein Garant für spannende und vor allem swingende Projekte mit Jazzlegenden wie Scott Hamilton, Jimmy Cobb, Lee Konitz, Philip Catherine und vielen mehr. 2010 wurde er mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik für sein Album „Good Times“ mit Charlie Mariano ausgezeichnet. Karten EUR 20 / EUR 15 für JIF-Mitglieder

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DIE GLASMENAGERIE

von Tennessee Williams

am 02. Februar, 20 Uhr

Es spielen Michaela Conrad, Niklas Fiedler, Mario Linder, Vivien Zisack
Inszenierung Reinhard Hinzpeter Bühne Gerd Friedrich

Vivien Zisack, Niklas Fiedler in DIE GLASMENAGERIE

„Lauras Zerbrechlichkeit hervorzukehren gelingt Vivien Zisack besonders in der Begegnung mit ihrem Schulschwarm Jim. ... Emotional ist Niklas Fiedlers Performance als Tom … äußerlich alles easy, innerlich hochsensibel.“ FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

Allen Rückschlägen und Enttäuschungen zum Trotz gibt Amanda Wingfield ihre Wünsche und Hoffnungen nicht auf. Die rosige Zukunft der beiden erwachsenen Kinder Tom und Laura sieht sie schon vor sich. In dieser Gesellschaft, in der sie immer die Verliererin war, werden die beiden Erfolg haben, Karriere machen, eine glückliche Familie haben - so der Plan. Doch der Nachwuchs entzieht sich dem Erwartungsdruck. Tom und Laura träumen andere Träume, haben andere Sehnsüchte. Während Tom, der mit seinem Job im Schuhlager die Familie ernährt, in seinen Gedichten von Weite, Ferne, Wildheit träumt und nach Leben giert, entwirft seine Schwester Laura für sich eine geheimnisvolle Welt der Phantasie, die Glasmenagerie, ein Reich von magischer Anziehungskraft.

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