Liebe Freunde des Freien Schauspiel Ensembles,

nach langer Pause gibt es im Oktober wieder eine Inszenierung des FreienTanzTheaterFrankfurt im Titania zu sehen. Marie-Luise Thiele geht mit ' ver_ _gehen...' installazione di danza  der Frage nach: Was bleibt uns von dem, was vergangen ist? Sie inszeniert Erinnerung als Reflexion über Verlust und über das, was weitergeht. Premiere ist am 11. Oktober. Weitere Vorstellungen am 13./14. Oktober.

Mit dem vom Ensemble aus Improvisationen heraus entwickelten Stück SEI FREI, IMMER! ... Ein Familiendrama haben wir Neuland betreten und das hat sich gelohnt. Das Publikum war von der Direktheit und der Authentizität auf der Bühne begeistert, die Presse bescheinigte „Shakespeare'sche Objektivität“ (FNP) - "Kämpfe um Selbstbilder und Überzeugungen" (Strandgut) - „Regisseur Hinzpeter urteilt nicht, er balanciert die Postionen aus und hält sein „Familiendrama“ in der Schwebe. Ob es sich zur Tragödie auswächst wird nicht verraten“ (FAZ) . SEI FREI,IMMER! ... wirft die großen Fragen des Lebens auf. Was ist Liebe, Freundschaft,, Ehe, Familie heute? Ist es tabu, mit der Frau des besten Freundes zu schlafen? Lieben Sie Ihr Kind weniger, wenn Sie wissen, dass Sie nicht die leibliche Mutter bzw. der leibliche Vater sind? - Wie können wir uns frei fühlen im Umgang mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft?

In der zweiten Hälfte des Monats zeigen wir wieder Aufführungen aus unserem reichhaltigen Repertoire, die Sie vielleicht schon immer mal sehen wollten oder gar noch einmal sehen möchten: ICH MÖCHTE LIEBER NICHT nach Herman Melvilles „Bartleby, der Schreiber“ / “Chapeau, das muss man erst mal alles können“ (FR), ICHGLAUBEANEINENEINZIGENGOTT.HASS von Stefano Massini / „unbedingt sehenswert“ (STRANDGUT), DIPLOMATIE / „Starke Regie, starkes Spiel, starkes Setting“ (FNP) und DIE GLASMENAGERIE von Tennessee Williams / "äußerlich alles easy, innerlich hochsensibel" (FAZ)

Mehr Informationen und den kompletten Spielplan finden Sie im Weiteren. Es gibt also viele gute Gründe, den Herbst im TITANIA zu verbringen. Wir freuen uns auf Sie in unserm Theater.

Ihr FREIES SCHAUSPIEL ENSEMBLE

TITANIA, Basaltstr. 23, 60487 Frankfurt
Telefon 069 - 71 91 30 20
kontakt@freiesschauspiel.de
www.freiesschauspiel.de

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Inhalt

Spielplan Oktober 2018
INSTALLAZIONE DI DANZA "VERG_ _ GEHEN..."
SEI FREI, IMMER! ...
ICH GLAUBE AN EINEN EINZIGEN GOTT. HASS
ICH MÖCHTE LIEBER NICHT
DIPLOMATIE
DIE GLASMENAGERIE

Spielplan Oktober 2018

11. Oktober - 20 Uhr // PREMIERE Freies TanzTheater Frankfurt
INSTALLAZIONE DI DANZA "VERG_ _ GEHEN..."

13. Oktober - 20 Uhr // Freies TanzTheater Frankfurt
INSTALLAZIONE DI DANZA "VERG_ _ GEHEN..."

14. Oktober - 18 Uhr // Freies TanzTheater Frankfurt
INSTALLAZIONE DI DANZA "VERG_ _ GEHEN..."

18. Oktober - 19.30 Uhr
SEI FREI, IMMER! ... Ein Familiendrama

19. Oktober - 20 Uhr
SEI FREI, IMMER! ... Ein Familiendrama

20. Oktober - 20 Uhr
ICHGLAUBEANEINENEINZIGENGOTT.HASS von Stefano Massini

21. Oktober - 18 Uhr
ICH MÖCHTE LIEBER NICHT nach Herman Melvilles "BARTLEBY"

23. Oktober - 19.30 Uhr
DIPLOMATIE von Cyril Gély

27. Oktober - 20 Uhr
DIE GLASMENAGERIE von Tennessee Williams

INSTALLAZIONE DI DANZA "VERG_ _ GEHEN..."

Freies TanzTheater Frankfurt

Premiere am 11. Oktober, 20 Uhr / 13. Oktober, 20 Uhr / 14. Oktober, 18 Uhr

Inszenierung Marie-Luise Thiele Tanz Katharina Wiedenhofer, Richard Oberscheven
Performance Snezana Golubović Violine Li Fan Bass Thomas Heidepriem

Verlieben-verbinden-verschwinden-verwinden: “ver _ _ gehen…” ist eine Auseinandersetzung mit dem Vergangenen und mit dem, was uns noch bleibt. Erinnerung als Reflexion über Verlust und über das, was weitergeht. Tanz, Sprache, Klang und Bild in einer performativen Installation des Freien TanzTheaters Frankfurt.

Seit über 30 Jahren bespielt das Freie Tanztheater unter der Leitung von Marie-Luise Thiele Aufführungsorte in Deutschland und der ganzen Welt, z. B. in Museen, Kirchen, Metrostationen, Bergwerken und auf Baugerüsten. In Frankfurt gastierte das FTTF mit seinen Bühneninszenierungen u. a. in der Alten Oper, Künstlerhaus Mousonturm, Gallustheater, Naxoshalle und Romanfabrik. “ver _ _ gehen…” ist bereits die fünfte Produktion des FTTF im Bockenheimer TITANIA. Mehr unter www.fttf.de

zur Kartenbestellung

SEI FREI, IMMER! ...

Ein Familiendrama

am 18. Oktober, 19.30 Uhr / 19. Oktober, 20 Uhr

Es spielen Michaela Conrad, Niklas Fiedler, Bettina Kaminski, Hans-Peter Schupp Inszenierung Reinhard Hinzpeter Bühne Gerd Friedrich

Lina, Schauspielerin, besucht ihren Bruder Matthias, ein engagierter Lehrer. Sie müssen reden: Wie geht es weiter mit Mama Helga? Matthias lebt in zweiter Ehe endlich glücklich zusammen mit seiner Traumfrau, der einstigen Weltenbummlerin Katharina, der er als Student vergeblich einen Heiratsantrag gemacht hatte. Bei ihnen wohnt, immer in Geldnöten, der junge Dokumentarfilmer Carl, ein ehemaliger Schüler von Matthias. – Eine ungewollt gewollte Schwangerschaft und der Gesundheitszustand der Mutter bringen die Lebensverhältnisse zum Tanzen.

In dem Theaterprojekt „SEI FREI, IMMER! … Ein Familiendrama“ wird die Geschichte von zwei Frauen und zwei Männern erzählt, die – im Spannungsfeld zwischen dem Verlangen nach Freiheit, Selbstverwirklichung und unbedingter Selbstbestimmung einerseits und dem Bedürfnis nach emotionalem Halt und der notwendigen Übernahme von Verantwortung andrerseits – ihr Leben zu gestalten suchen.

Das Besondere: Die vier Schauspieler*innen haben das Stück Szene für Szene über Monate hinweg durch eine Serie von Improvisationen selbst entwickelt. Der Regisseur gab eine Grundkonstellation von Figuren vor, eine Vorgeschichte und eine Konfliktsituation, die den Ausgangspunkt für die jeweilig zu improvisierende Szene bildete. Mit jeder Szene, jedem LIVE-ACT vor Publikum nahm die Geschichte von Katharina, Lina, Matthias und Carl immer mehr Gestalt an. Aus sechs Stunden szenischem Material – radikal gekürzt, verdichtet und dramaturgisch strukturiert – entsteht eine „Wochenend-Familiensaga“.

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ICH GLAUBE AN EINEN EINZIGEN GOTT. HASS

(credoinunsolodio) von Stefano Massini

am 20. Oktober, 20 Uhr

Es spielt Bettina Kaminski Gesang Maria Kaplan
Inszenierung Reinhard Hinzpeter Bühne Gerd Friedrich

"Drei unterschiedliche Frauen (…) und doch ist es immer Bettina Kaminski, die es mit unglaublich dichter und differenzierter Darstellung schafft, uns deren Denken und Persönlichkeit nahezubringen. (…) Unbedingt sehenswert." STRANDGUT

Drei Frauen, drei Welten, drei Kulturen – ein Schicksal. Die israelische Professorin für jüdische Geschichte Eden Golan, die palästinensische Studentin Shirin Akhras und Mina Wilkinson, die amerikanische Soldatin. Jede von ihnen spricht eine andere Sprache, jede von ihnen lebt ihr eigenes Leben, ganz und gar verschieden von den andern. Im großen Labyrinth des Heiligen Landes wird der Zufall das Schicksal der drei auf tragische Weise miteinander verbinden. Es entsteht eine spannungsgeladene Chronik der Ereignisse, die einen fast unerträglichen Sog entwickelt, eine fatale Zwangsläufigkeit.

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ICH MÖCHTE LIEBER NICHT

nach Herman Melvilles "Bartleby"

am 21. Oktober, 18 Uhr

Es spielt Reinhard Hinzpeter
Inszenierung Bettina Kaminski Bühne Gerd Friedrich Dramaturgie Sten Volkemer


"Eine wunderbare Inszenierung, deren schöne Kürze Wünsche weckt, sie würde im Dip- oder Tryptichon mit geistesverwandten Sprachmonumenten gespielt: Kafkas 'Strafkolonie', dem Buch Hiob, 'Prometheus'." FRANKFURTER NEUE PRESSE

"Das Warten hat sich gelohnt ... das Ensemble ist dem Rätsel namens Bartleby erfolgreich auf den Grund gegangen." FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

Der Kanzleiangestellte Bartleby ist in seinem Fleiß und seiner Gewissenhaftigkeit nicht zu übertreffen. Doch eines Tages beginnt er, Aufgaben, die ihm sein Arbeitgeber aufträgt, mit einem freundlichen „Ich möchte lieber nicht“ abzulehnen. Der Anwalt ist ratlos, fassungslos …

Mit "Bartleby, der Schreiber", dieser subversiven Geschichte einer Verweigerung, hat Melville ein Kultbuch geschaffen, das bis heute heftige Diskussionen innerhalb der Philosophie und der Soziologie auslöst. Ist "nichts zu tun" schon Boykott? Bartleby – Faulpelz oder Freigeist, Opfer oder Täter?

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DIPLOMATIE

von Cyril Gély

am 23. Oktober, 19.30 Uhr

Es spielen Jürgen Beck-Rebholz, David Földszin, Adrian Scherschel und Husain Mamen, Victor Schlothauer, Darios Vaysi Inszenierung Bettina Kaminski Bühne Gerd Friedrich

"Brillant inszeniert ... was mehr kann Theater leisten?" F.A.Z.

"Eine Fiktion, die den Vorteil eines realen historischen Hintergrundes und die Spannung eines Thrillers hat ... auch eine Fiktion, die auf die Vernunft des Menschen baut." FRANKFURTER RUNDSCHAU

"Ein Duell auf Leben und Tod ... starke Regie, starkes Spiel, starkes Setting." FRANKFURTER NEUE PRESSE

Zwei Männer, zwei Welten, zwei Prinzipien in einem Duell. Auf dem Spiel stehen das Schicksal von Millionen Menschen und eine unersetzbare Stadt. Die Wahl der Waffen: das Wort, die Wahrheit, die Lüge. Alles eine Frage der Perspektive.

Paris, im August 1944. Noch halten die deutschen Soldaten einen großen Teil von Frankreich und die Hauptstadt des Landes besetzt. Aber was wird passieren, wenn die Alliierten in den nächsten Tagen in Paris einmarschieren? Schauplatz des Stückes ist das Hotel Meurice, der Sitz des Wehrmachtsbefehlshabers von Groß-Paris, General Dietrich von Choltitz. Er hat von Hitler den Befehl erhalten: „Paris darf nicht oder nur als Trümmerfeld in die Hand des Feindes fallen“.

Alles ist für die Zerstörung der französischen Hauptstadt vorbereitet. Plötzlich taucht durch eine Geheimtür der schwedische Generalkonsul Raoul Nordling bei von Choltitz auf. Es entspinnt sich ein faszinierendes, bedrückendes, atemberaubendes und hoch spannendes Duell zwischen dem schwedischen Diplomaten und dem deutschen Militär.

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DIE GLASMENAGERIE

von Tennessee Williams

am 27. Oktober, 20 Uhr

Es spielen Michaela Conrad, Niklas Fiedler, Mario Linder, Vivien Zisack
Inszenierung Reinhard Hinzpeter Bühne Gerd Friedrich

Vivien Zisack, Niklas Fiedler in DIE GLASMENAGERIE

„Lauras Zerbrechlichkeit hervorzukehren gelingt Vivien Zisack besonders in der Begegnung mit ihrem Schulschwarm Jim. ... Emotional ist Niklas Fiedlers Performance als Tom … äußerlich alles easy, innerlich hochsensibel.“ FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

Allen Rückschlägen und Enttäuschungen zum Trotz gibt Amanda Wingfield ihre Wünsche und Hoffnungen nicht auf. Die rosige Zukunft der beiden erwachsenen Kinder Tom und Laura sieht sie schon vor sich. In dieser Gesellschaft, in der sie immer die Verliererin war, werden die beiden Erfolg haben, Karriere machen, eine glückliche Familie haben - so der Plan. Doch der Nachwuchs entzieht sich dem Erwartungsdruck. Tom und Laura träumen andere Träume, haben andere Sehnsüchte. Während Tom, der mit seinem Job im Schuhlager die Familie ernährt, in seinen Gedichten von Weite, Ferne, Wildheit träumt und nach Leben giert, entwirft seine Schwester Laura für sich eine geheimnisvolle Welt der Phantasie, die Glasmenagerie, ein Reich von magischer Anziehungskraft.

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