Liebe Freunde des Freien Schauspiel Ensembles,

herzlich willkommen in 2018!

Wir sind sicher, Sie werden in diesem neuen Jahr Ihren WEG ZUM GLÜCK finden, wie der junge Mann in Ingrid Lausunds gleichnamigen tragikomischen Theaterstück (am 18. Januar), der durch sein Leben irrt und am Ende überraschend zu sich selbst kommt.

Und wir hoffen, dass immer mehr Menschen die Schranken der Parallelwelten durchbrechen, in denen sie eingeschlossen leben - wie die drei Frauen in Stefano Massinis ICHGLAUBEANEINENEINZIGENGOTT.HASS (am 20./21. Januar). Und dass immer wieder starke Politikerpersönlichkeiten heranreifen, die durch ihren Weitblick und ihre Überzeugungskraft gordische Knoten lösen und erstarrte Fronten ins Wanken bringen - wie der schwedische Generalkonsul Nordling in unseren Aufführungen von Gélys DIPLOMATIE (am 28. Januar und 2./3. Februar). Er verhindert, dass Paris Ende des zweiten Weltkriegs beim Rückzug der deutschen Truppen in Schutt und Asche gelegt wird.

Selbst wenn solche mutigen Menschen scheitern – wie Rosa Luxemburg in ihrem Bemühen, den Ausbruch des ersten Weltkriegs aufzuhalten, so bleibt ihr Appell an die Völker Europas, Probleme nicht länger durch militärische Gewaltaktionen lösen zu wollen, in alle Zukunft eine radikale Herausforderung: ICH WERDE SEIN am 19. Januar.

Wer neugierig ist, kann unter diesem Link schon einmal einen vorausschauenden Blick auf unser nächstes Projekt werfen.

Viele anregende Theatermomente wünscht Ihnen

Ihr FREIES SCHAUSPIEL ENSEMBLE

PS. Das geplante Gespräch FRIEDEN UND GERECHTIGKEIT IM HEILIGEN LAND am 21. Januar mit Politikern der Bundestagsfraktionen muss aufgrund von Terminschwierigkeiten der Diskutanten leider verschoben werden. Den Nachholtermin werden wir bald auf unserer Website veröffentlichen.

TITANIA, Basaltstr. 23, 60487 Frankfurt
Telefon 069 - 71 91 30 20
kontakt@freiesschauspiel.de
www.freiesschauspiel.de

Facebook
NEU: Instagram

Inhalt

Spielplan Januar & Anfang Februar 2018
DER WEG ZUM GLÜCK
ICH WERDE SEIN
ICH GLAUBE AN EINEN EINZIGEN GOTT. HASS
DIPLOMATIE
FAUST
DER PROZESS

Spielplan Januar & Anfang Februar 2018

18. Januar - 19.30 Uhr // Wiederaufführung
DER WEG ZUM GLÜCK von Ingrid Lausund

19. Januar - 20 Uhr
ICH WERDE SEIN Das Drama Rosa Luxemburg

20. Januar - 20 Uhr
ICHGLAUBEANEINENEINZIGENGOTT.HASS von Stefano Massini

21. Januar - 17 Uhr
ICHGLAUBEANEINENEINZIGENGOTT.HASS von Stefano Massini

21. Januar - 19 Uhr // Bürgerforum TITANIA - verlegt auf April/Mai 2018
FRIEDEN UND GERECHTIGKEIT IM HEILIGEN LAND Podiumsgespräch

28. Januar - 17 Uhr
DIPLOMATIE von Cyril Gély

30. Januar - 19.30 Uhr
FAUST von Goethe

31. Januar - 19.30 Uhr
FAUST von Goethe

01. Februar - 19.30 Uhr // Zusatzvorstellung
FAUST von Goethe

02. Februar - 20 Uhr
DIPLOMATIE von Cyril Gély

03. Februar - 20 Uhr
DIPLOMATIE von Cyril Gély

06. Februar - 19.30 Uhr // letzte Vorstellung in dieser Spielzeit
DER PROZESS von Franz Kafka

DER WEG ZUM GLÜCK

von Ingrid Lausund

am 18. Januar, 19.30 Uhr

Es spielt Markus Gläser Inszenierung Jürgen Beck-Rebholz

"Ein solch atemberaubend grandioses Spiel, gepaart mit einer hervorragenden Inszenierung, erlebt man nicht alle Tage. Den tragikomischen 'Weg zum Glück' sollte sich niemand entgehen lassen." FRIZZ DAS MAGAZIN

"Ausgesprochen fein ist das Spiel des famosen Markus Gläser." FRANKFURTER RUNDSCHAU

Alles beginnt sehr vielversprechend. Es könnte ein ganz harmloser Abend werden für den Schauspieler, schließlich lautet das Thema "Der Weg zum Glück". Was soll da schon schief gehen? Und "es läuft" doch. Aber dann geht er doch schief - oder geht es schief? Doch wer geht da eigentlich? Und wohin? Hinter was laufen wir da eigentlich her? Die Steuer ist doch schon gemacht und der Urlaub gebucht, wieso ist es dann so schwierig, die Sommerparty von Angelika einfach mal zu genießen? Oder die schöne Wohnung? Fest steht: Stillstand ist unmöglich!

Zum Trailer
Zur Kartenbestellung

ICH WERDE SEIN

Das Drama Rosa Luxemburg

am 19. Januar, 20 Uhr

Es spielen Michaela Conrad, Naja Marie Domsel, Bettina Kaminski
Inszenierung Reinhard Hinzpeter Bühne Gerd Friedrich Kostüme Sabine Steusloff



"Ein faszinierendes Stück Frankfurter und europäischer Zeitgeschichte" JOURNAL FRANKFURT

"Eine kraftvolle Aufführung für eine kraftvolle Frau, die hier zu Recht auch als modern erscheint." FRANKFURTER RUNDSCHAU

Frankfurt. 26. September 1913. Titania, Bockenheim. Eine kleine verwachsene Person, deutsch-polnische Jüdin, tritt an das Rednerpult und fordert die Frankfurter Arbeiter auf, mit Massenstreiks den Ausbruch des Ersten Weltkriegs zu verhindern: Rosa Luxemburg. Freiheitskämpferin, Staatsfeindin, Pazifistin, Terroristin, Revoluzzerin – Viele Namen für eine Frau, die nach wie vor polarisiert. Aus Briefen, Artikeln, Essays und Reden hat Reinhard Hinzpeter ein Theaterstück entwickelt, das versucht, sich dieser widersprüchlichen, schillernden, lebenshungrigen und kraftstrotzenden Persönlichkeit anzunähern.

zum Trailer
zur Kartenbestellung

ICH GLAUBE AN EINEN EINZIGEN GOTT. HASS

(credoinunsolodio) von Stefano Massini

am 20. Januar, 20 Uhr / 21. Januar, 17 Uhr

Es spielt Bettina Kaminski Gesang Maria Kaplan
Inszenierung Reinhard Hinzpeter Bühne Gerd Friedrich

"Drei unterschiedliche Frauen (…) und doch ist es immer Bettina Kaminski, die es mit unglaublich dichter und differenzierter Darstellung schafft, uns deren Denken und Persönlichkeit nahezubringen. (…) Unbedingt sehenswert." STRANDGUT

"So niederschmetternd, dass man kaum gebührend applaudieren kann." F.A.Z.

Drei Frauen, drei Welten, drei Kulturen – ein Schicksal. Die israelische Professorin für jüdische Geschichte Eden Golan, die palästinensische Studentin Shirin Akhras und Mina Wilkinson, die amerikanische Soldatin. Jede von ihnen spricht eine andere Sprache, jede von ihnen lebt ihr eigenes Leben, ganz und gar verschieden von den andern. Im großen Labyrinth des Heiligen Landes wird der Zufall das Schicksal der drei auf tragische Weise miteinander verbinden. Es entsteht eine spannungsgeladene Chronik der Ereignisse, die einen fast unerträglichen Sog entwickelt, eine fatale Zwangsläufigkeit.

zum Trailer
zur Kartenbestellung

DIPLOMATIE

von Cyril Gély

am 28. Januar, 17 Uhr // am 02. / 03. Februar, 20 Uhr

Es spielen Jürgen Beck-Rebholz, David Földszin, Adrian Scherschel und Husain Mamen, Victor Schlothauer, Darios Vaysi
Inszenierung Bettina Kaminski Bühne Gerd Friedrich

"Starke Regie, starkes Spiel, starkes Setting." FRANKFURTER NEUE PRESSE

"Adrian Scherschel als General Dietrich von Choltitz und Jürgen Beck-Rebholz in der Rolle des schwedischen Generalkonsuls Nordling liefern sich ein gigantisches Wortgefecht." F.A.Z.

"... eine Fiktion, die auf die Vernunft des Menschen baut." FRANKFURTER RUNDSCHAU

Zwei Männer, zwei Welten, zwei Prinzipien in einem Duell. Auf dem Spiel stehen das Schicksal von Millionen Menschen und eine unersetzbare Stadt. Die Wahl der Waffen: das Wort, die Wahrheit, die Lüge. Alles eine Frage der Perspektive.

Paris, im August 1944. Noch halten die deutschen Soldaten einen großen Teil von Frankreich und die Hauptstadt des Landes besetzt. Aber was wird passieren, wenn die Alliierten in den nächsten Tagen in Paris einmarschieren? Schauplatz des Stückes ist das Hotel Meurice, der Sitz des Wehrmachtsbefehlshabers von Groß-Paris, General Dietrich von Choltitz. Er hat von Hitler den Befehl erhalten: „Paris darf nicht oder nur als Trümmerfeld in die Hand des Feindes fallen“.

Alles ist für die Zerstörung der französischen Hauptstadt vorbereitet. Plötzlich taucht durch eine Geheimtür der schwedische Generalkonsul Raoul Nordling bei von Choltitz auf. Es entspinnt sich ein faszinierendes, bedrückendes, atemberaubendes und hoch spannendes Duell zwischen dem schwedischen Diplomaten und dem deutschen Militär.

zur Kartenbestellung

FAUST

von Johann Wolfgang von Goethe

am 30. / 31. Januar // 01. Februar, 19.30 Uhr

Es spielen Axel Gottschick und Bettina Kaminski
Inszenierung Reinhard Hinzpeter Bühne Gerd Friedrich Dramaturgie Sten Volkemer

Axel Gottschick als FAUST © Felix Holland

"Wie Faust sich zwischen Größenwahn zerreibt, führen Bettina Kaminski und Axel Gottschick mit beeindruckender Intensität vor Augen. Packend und bisweilen überaus komisch ergründen sie die Untiefen einer Gestalt, die nach Schätzen gräbt und nur Regenwürmer findet." FRIZZ

"Hinzpeter hat kein Stück inszeniert, sondern Goethes Titelhelden als Inbild eines neuen Zeitalters (…) die Entwicklung eines gnostischen Helden zum Antihelden der globalen Ökonomisierung (…) Ist dieses Zeitalter, das sich in seiner Person ankündigt, noch erlösbar?“ F.A.Z.

Arzt, Wissenschaftler, Esoteriker, Magier, Philosoph, Genie, Tatmensch, Lebemann. - Was ist Faust? Tödlich gekränkt, weil das Universum ihm, dem „Ebenbild der Gottheit“, sein Geheimnis nicht preisgibt, verschreibt Faust Mephisto seine Seele, um sich in die Höhen und Tiefen des menschlichen Daseins zu stürzen und durch Handeln, Erleben und Erleiden die Welt zu begreifen.

zum Trailer
zur Kartenbestellung

DER PROZESS

von Franz Kafka

am 06. Februar, 19.30 Uhr // letzte Vorstellung in dieser Spielzeit

Es spielen Axel Gottschick, Bettina Kaminski, Adrian Scherschel, Hans-Peter Schupp
Inszenierung Reinhard Hinzpeter


"Wie Adrian Scherschel als Josef K. die Balance hält zwischen einerseits konkreter psychologischer und andererseits gleichnishafter Figur - das ist in der insgesamt bemerkenswert feinen und klugen Inszenierung ein Theaterereignis für sich." FRANKFURTER RUNDSCHAU

"Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet ..." Ein Prozess wird gegen ihn eröffnet. Und je mehr K. seine Unschuld beteuert und gegen das hohe Gericht, das er nie zu sehen bekommen wird, aufbegehrt, umso mehr verstrickt er sich in den Prozess und umso rätselhafter und unbegreibarer wird ihm das gesamte Verfahren. Was ist das für ein Prozess? Wer klagt ihn an?

zum Trailer
zur Kartenbestellung

Hinweise der Sponsoren dieses Newsletters:


Tongo Musik - Lernspiel für Kinder


Musik, Instrumente und Noten spielerisch entdecken.
Mit Lernspielen für Kinder von 2 - 8 Jahren.
Ausgezeichnet mit "Best of 2016" (Apple)
„Tongo Musik“ - für Smartphone und Tablet




Mehr lesen