Theater o.N. | Kollwitzstrasse 53 | 10405 Berlin | www.theater-on.de | Kartenreservierungen über 030 440 92 14 oder karten@theater-on.de

 

Hochverehrtes Publikum, liebe Freund*innen und Kolleg*innen,

wir wünschen allen einen guten Start ins neue Jahr!

Am 19. und 20. Januar, je 20 Uhr spielen wir Wachträume – ein Panoptikum, unser Ensemblestück für Erwachsene, das wir 2015 in der Regie von Ania Michaelis entwickelt haben. Wir spielen es nicht so häufig - eine gute Gelegenheit also für alle, die es noch nicht gesehen haben!

Das ist natürlich nicht alles. Auch unser neues Winterstück Die zwölf Monate (ab 5) in der Regie von Katharina Kummer ist im Januar/Februar noch mal zu sehen:
31. Januar - 1. Februar, je 10 Uhr | 2. & 3. Februar, je 16 Uhr | 5.-7. Februar, je 10 Uhr

Neben unseren Repertoirestücken präsentieren wir die Gastspiele Mutige Prinzessin Glücklos mit Ulrike Moneke am 25. Januar um 20 Uhr und freuen uns darauf, nach langer Pause endlich wieder die Erzählbühne bei uns zu haben: am 21. Januar um 19 Uhr ist Christine Lander mit ihrem Programm Auf dem Gipfel der Welt – Eine Geschichtenreise durch Südamerika auf den Spuren Alexander von Humboldts als Special Guest dabei.

Mit dem Laborabend Anarchie ≠ Chaos am 26. Januar um 20 Uhr laden wir zum Austausch ein. Wir sind gespannt.

Das Theater ist nach der Sanierung leider nicht größer geworden - bitte rechtzeitig reservieren!

Ihr und euer Theater o.N.

Inhalt

Wachträume – Ein Panoptikum
Erzählbühne
Gastspiel: Mutige Prinzessin Glücklos
Die zwölf Monate | ab 5 Jahre
Labor: Anarchie =/ Chaos
Theater o.N. Spielplan Pdf

Wachträume – Ein Panoptikum

Foto: David Beecroft

Wachträume – Ein Panoptikum

>> TRAILER <<

»Es ist immer dieselbe Frage: Kann man dieses Leben bestehen, und zwar mit Würde und mit Anstand, so, dass man als Mensch durchkommt? Immer dieselbe Frage: Wie machen?«

Wenn wir unsere Zeit als postutopisch bezeichnen, könnten wir in etwa meinen, dass die großen Utopien wie Sozialismus oder Kommunismus zerschlagen sind, dass der Spätkapitalismus keine Utopie und die Demokratie schwer zu leben, dass „der Preis der Revolution die Revolution ist, und die zu Befreienden der Preis der Freiheit.“ 

In dieser Zeit versammelt sich das Ensemble des Theater o.N. für eine ernste und naive Auseinandersetzung mit dem absurden Ringen um Sinn.

Der feine Faden, der die Episoden dieser Inszenierung zusammen hält, ist aus Widerstand gegen tröstliche Gewissheiten gesponnen. Es sind verletzliche Figuren - durch Zeit, Schuld, Sehnsucht und Trost miteinander verbunden - die diesen Faden aufnehmen. Die Figuren selbst sind der Plot der Inszenierung. Gemeinsam erkunden sie Fragen nach Schuld und Verantwortung und die fragile Verlässlichkeit menschlicher Beziehungen, die immer anders sind, als man sie sich vorgestellt hat.

»Die Welt der Wachträume ist ebenso sehr persönlich wie allgemein. Man betritt sie offenen Auges, aber etwas Fantastisches gerät ins Bild, etwas, das dem Wort Sehen einen neuen Sinn gibt. Es sind Visionen..., sowohl mit positivem wie negativem Vorzeichen. All die Ziele und Zwecke der Geschichte wie auch der einzelnen Biografie gelten hier nichts mehr. Es ist ein hochpoetischer Abgesang von allem Anfang an, auf jene Verwendbarkeiten in der Welt der eindeutigen Absichten, deren Traumlosigkeit uns den Schlaf raubt.«
- Gunnar Decker, Theater der Zeit 11/2015

http://www.kultura-extra.de/theater/spezial/urauffuehrung_wachtraeume_theateron.php
https://www.neues-deutschland.de/artikel/985307.bis-ins-groteske-taumelnd.html

Regie: Ania Michaelis | Spieler: Matthias Bernhold, Cindy Ehrlichmann, Iduna Hegen, Günther Lindner, Uta Lindner,  Michaela Millar, Minouche Petrusch | Musik: Matthias Bernhold | Bühne & Kostüme: Martina Schulle | Video: Christiane Hommelsheim | Choreografie: Angela Roczkov | Dramaturgie: Dagmar Domrös | Licht: Klaus Dust | Technik: Markus Bünjer | Produktionsleitung: Doreen Markert | Kommunikation: Vera Strobel

Termine: 19. & 20. Januar, jeweils 20 Uhr

 

Erzählbühne

Erzählbühne
Jeden 3. Montag im Monat
> jetzt wieder im Theater o.N. in der Kollwitzstraße <

SPECIAL GUEST: Christine Lander
mit ihrem Programm:
Auf dem Gipfel der Welt – Eine Geschichtenreise durch Südamerika auf den Spuren Alexander von Humboldts

Spannend und unglaublich wie ein Zaubermärchen sind die legendären Reiseabenteuer der beiden Naturforscher Alexander von Humboldt und Aimé Bonpland in Südamerika. Sie begegnen wilden Tieren, Giftmischern, und dem letzten Überlebenden einer Sprache. Sie kämpfen gegen große und winzige Ungeheuer und erreichen schließlich das Menschenunmögliche. Vom Hafen in Venezuela bis zum schneebedeckten Chimborazo, von verseuchten Missionen bis ins »Reich des Giftes« - Immer tiefer versinken sie in einer Welt voller Wunder und Magie; eine Welt, die an diesem Abend auch lebendig wird in skurrilen, witzigen, spannenden und sinnlichen südamerikanischen Märchen. Die Erzählerin Christine Lander verwebt Humboldts Reisebeschreibungen mit den traditionellen Geschichten auf einzigartige Weise. Fremdes wird vertraut, Uraltes erscheint heutig und Unmögliches denkbar, wenn die Erzählerin wortgewandt und ausdrucksstark das Publikum zu dieser phantastischen Reise-im-Kopf einlädt.

Christine Lander ist seit 2007 Bühnenerzählerin. Sie lebt in Berlin. Sie hat Theaterpädagogik (UdK) und Geschichts- und Südasienwissenschaft (HU) studiert und ist selbst viel gereist. Seit 2008 ist sie im Berliner Schulprojekt ErzählZeit tätig. Neben ihren vielfältigen Soloprogrammen erzählt sie auch im bilingualen Duo, mit Musikern oder als Schauspielerin bei Theater Anu. 2018 war sie Vorsitzende des Vereins Erzählkunst e.V.. Lehraufträge für freies Erzählen u.a. an der UdK Berlin und am Staatsschauspiel Hannover. Sie erzählt wortgewandt, frei improvisierend, mit heller, klarer Stimme, starker Präsenz, und feinem Humor.

Mehr über Christine Lander unter: www.erzaehlerin-berlin.de

Eine Veranstaltungsreihe von Erzählkunst e.V.

Künstlerische Leitung und Moderation: Kathleen Rappolt und Sven Tjaben
Eintritt: 9,50€ / 6,50€ (erm.)

Mehr zur Erzählbühne unter: erzaehlkunst.com/erzaehlbuehne

Termin: 21. Januar, 19 Uhr

Gastspiel: Mutige Prinzessin Glücklos

Mutige Prinzessin Glücklos
Zauberstück nach dem alten sizilianischen Märchen »S’fortunata«

Es war einmal … sie hatten sieben schöne junge Töchter … lebten glücklich miteinander … bis eines Tages … die siebte und jüngste … der Fluch eines unglückseligen Schicksals … so machte sich Glücklos auf den Weg … sie wanderte … bis an den Ort, wo die Alte unter einem Dornbusch, an einem Brunnen, saß … Glücklos nimmt all ihren Mut zusammen und … ändert ihr Schicksal …

Wir erleben das feurig-witzige Kabinettstück einer Komödiantin. Sie verwandelt sich vor unseren Augen spielend leicht in dutzende Figuren. Ein herrliches Theaterspiel, das den magischen Kern des Theaters berührt.

Für Erwachsene und Kinder ab 7 Jahren

Theater Ozelot | Spiel: Ulrike Monecke | Regie: Gabriele Hänel | Beratung: Gottfried Röszler

Termine: 25. Januar, 20 Uhr
Die Vorstellung findet statt in Kooperation mit: Theaterscoutings Berlin Logo

Die zwölf Monate | ab 5 Jahre


Foto David Beecroft

Die zwölf Monate
Ein Märchen

Auf dem Gipfel eines Berges, wo nie ein Mensch hinkommt, brennt ein großes Feuer, um das Feuer liegen zwölf Steine, auf den Steinen sitzen zwölf Gestalten. Drei waren alt und grau, drei waren jünger, drei waren noch jünger, und die drei jüngsten waren die schönsten. Sie reden nichts, sie blicken still in das Feuer. Die zwölf Gestalten sind die zwölf Monate.

Was passiert wenn ein Mensch ihnen begegnet und Unmögliches von ihnen verlangt? Erdbeeren im Winter zum Beispiel? Die Regisseurin Katharina Kummer verwebt in der Inszenierung zwei slawische Märchen mit Texten über die Kreisläufe der Natur und den Zauber der Zahlen – durchweht von einem Hauch Apokalypse. Ein Bilderkarussell zwischen Mensch und Natur, zwischen vergangenen Welten und Neubeginn.

Das Märchen für Menschen ab fünf beginnt und endet da, wo das junge Publikum seinen Lebensweg auf dem Planeten beginnt: in einer Welt, die von Naturkatastrophen geschüttelt wird, in der die Jahreszeiten längst durcheinander geraten sind und alles selbstverständlich scheint: Erdbeeren, Veilchen und rote Äpfel im Winter!

Spiel: Iduna Hegen, Uta Lindner | Text, Regie: Katharina Kummer | Musik: Uwe Arthur Felchle | Figuren, Objekte: Günther Lindner | Raum, Material: Sophia Linhart, Lorna Manjana Langner | Dramaturgie: Dagmar Domrös | Ton und Licht: Michaela Millar | Beratung Licht: Thomas Schick | Produktionsleitung: Olga Ramirez Oferil | Mitarbeit Produktion: Marie Yan | Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, dem Fonds Darstellende Künste und dem Amt für Kultur und Bildung Pankow

Familienvorstellungen: 2. & 3. Februar, je 16 Uhr
Kita- und Schulvorstellungen: 31. Januar - 1. Februar, je 10 Uhr | 5.-7. Februar, je 10 Uhr

Labor: Anarchie =/ Chaos

Anarchie ≠ Chaos

Anarchie – wo beginnt sie? Hast du sie schon mal ausprobiert? Da heute die klassischen politischen Systeme wieder in Frage gestellt werden, wollen wir in zwei spielerischen Abenden versuchen, Anarchismus als Praxis des Protests gegen herrschende Hierarchien zu verstehen, und schauen uns künstlerische wie gesellschaftliche Beispiele eines anarchistischeren Zusammenseins an.

26. Januar, 20 Uhr
Divided we stand – Getrennt stehen wir

Inspiriert vom japanischen Anarcho-Kommunisten Hatta Shuzo diskutieren wir das Prinzip der Arbeitsteilung und schlagen Übungen vor, um alltägliche Strukturen neu zu denken.

23. Februar, 20 Uhr
Wir = Anfang der Anarchie?

Am Anfang des Abends schauen wir, wer gekommen ist, dann entscheiden wir gemeinsam, was wir machen. Mit dem Konzept des Homo ludens von Johan Huizinga als Referenz im Hinterkopf wollen wir zusammen ein neues Format der Unterhaltung entdecken. | Partizipation wird erwartet, keine Vorkenntnisse erforderlich.

Initiiert und veranstaltet von: Johanna Hawighorst und Marie Yan

Eintritt: 5,- € wenn du sie hast – kostenlos, wenn du sie nicht hast.

Theater o.N. Spielplan Pdf

Theater o.N. Spielplan Januar bis April 2019 PDF



























 

 

 




 

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