SPIELPLAN FEBRUAR & MÄRZ !

Nach so vielen Feierlichkeiten, so vielem Wein und Stollen, macht das Theater o.N. im Januar eine Pause !

Unser Spielplan geht im Februar und März mit den folgenden Vorstellungen weiter.

Inhalt

Hänschen Klein
EnDte...
Kling, kleines Ding * Lichter, Klänge, Stein . . . auf der Erde sein
Spiegel, das Kätzchen
Steinsuppe
HerzMonster
Kokon
Songsalon
Gastspiel: Bilder lernen laufen, indem man sie herumträgt
Lesung: Der Alte König in seinem Exil
Grenzdorf
Konzert: Claudius Mach:
Gastspiel: Auf Wanderschaft
Literatursalon am Kollwitzplatz
Lesung: Mutter
Gastspiel: der Geldkomplex
Gertrud, Gudrun und ich
Lesung: Medea. Stimmen
Erzählbühne
Konzert: Senlemen

Hänschen Klein



14. & 15. Januar, 10. & 11, 17. & 18. März 16.00
28. - 29. Februar, 01. & 12. - 14. März 10:00 (Vorbestellung erforderlich)

Ein kleines Schauspiel mit 3 Puppen und 5 Flaschen - Tisch, Stock, Brett, Taschentuch, Überputzdose, Pullover, Handfeger und Straßenbahn in die Welt - und eben mit Günther Lindner als Frau Klein.

Für Kinder/ Eltern und ähnliches Gekreuch von 4 bis unendlich oder kurz vorher 3 geht auch noch - aber nur mit Oma, Opas erlaubt bis 79, älter nur in Begleitung Nachbarn, Elektriker, UPS-Boten und Hermes-Gesandte waren schon da.

Idee: Günther Lindner; Text: Günther Lindner / Albrecht Hirche
Puppen: Günther Lindner; Inszenierung: Albrecht Hirche

EnDte...




04. & 05. Februar 16:00

Für alle ab 5 Jahren

Frei nach dem Kinderbuch „Ente, Tod und Tulpe“ von Wolf Erlbruch

Schon lange hatte die Ente ein komisches Gefühl: „Verschwindet auch der Teich, wenn ich mal nicht mehr da bin?“
Eine Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft, die über den Tod und noch viel mehr über das Leben erzählt...
In einer rasant- poetischen Mischung aus Schauspiel, Puppenspiel und Overhead Animationen.

Spiel/Konzeption/Texte: Nico Ehl, Stefan Spitzer
Puppen/Bühne: Stefan Spitzer; Regie: Martha Rudolf
Künstlerische Mitarbeit: Michael Morche; Foto: Patrick Jendrusch

Kling, kleines Ding * Lichter, Klänge, Stein . . . auf der Erde sein




8. - 10. Februar, 5. - 6. und 28. - 30. März 10.00 (Vorbestellung erforderlich)
11. - 12. Februar, 3. - 4. März und 31. März 16.00

Musikalische Performance für alle ab 2

Drei Menschen begegnen sich in einer Steinlandschaft. Jeder entdeckt Neues auf seine Art. Die eine sieht Ordnung im scheinbaren Chaos, der andere hört den Klang der Steine. Zunächst vorsichtig und ganz bei sich, ziehen sie sich gegenseitig in ein Spiel faszinierender Ideen und Töne. Aus dem Zufall wird eine Idee, aus der Idee wird ein Plan, der Gestalt annimmt. Ein kleines musikalisches Steinreich erzählt über die Materie, von ihren Regeln und der Handlungsfreiheit des Menschen. Am Ende sind die Kinder eingeladen ihre eigenen Wege und Ideen zu finden und sie zum Klingen zu bringen.

Spiel, Percussion und Gesang: Iduna Hegen, Uta Schulz, Andreas Pichler
Regie, Musik und musikalische Leitung: Bernd Sikora
Bühne und Kostüme: Tina Schulle

Spiegel, das Kätzchen




15. - 17. Februar 10:00 (Vorbestellung erforderlich)

Für Kinder ab 6

Rosa Grün und Lila Weiß, zwei lustige Katzen – Feen, erzählen, tanzen, singen, reimen und spielen ein Märchen über einen einsamen kleinen Kater, der sein Zuhause verliert, schrecklich verwahrlost und sich verführen lässt, für sehr leckeres Fressen sein Leben an einen Hexenmeister zu verkaufen...

Spiel, Musik - Iduna Hegen, Uta Schulz;
Regie, Musik, Text - Gabriele Hänel
Szenografie, Figuren - Marlen Melzow

Steinsuppe



18. & 19. Februar 16.00

Frei nach dem Kinderbuch von Anais Vaugelade

Für Kinder ab 4 Jahre

Es ist kalt, und am Abend ist der alte Wolf immer noch unterwegs. Alt ist er geworden und zahnlos. Da erreicht er ein kleines Dorf und klopft beim ersten Haus an. Das Huhn wohnt darin, öffnet die Tür einen Spalt – und ist natürlich sehr erschrocken über den Besucher. Der aber will nur einen Topf mit Wasser überm Feuer, um sich aus einem mitgebrachten Stein eine Suppe zu kochen. Der Stein bleibt jedoch nicht die einzige Zutat: Nach und nach liefern Huhn und die Nachbarn Ente, Schaf, Hund und Schwein ihre Ideen für eine schmackhafte Suppe dazu, und es wird ein Fest, wie sie es lange nicht gefeiert haben …

Erzählt und gespielt von Uta Schulz

HerzMonster



23. - 24. Februar. und 7. - 8. März 10:00 (Vorbestellung erforderlich)
25. - 26. Februar 16.00

Für Kinder ab 6

Die Geschichte von einem kleinen Herz, das nicht gehört wird. Mit Masken und einer speziell für dieses Stück komponierten Musik und Klanginstallation erzählt HerzMonster von seiner Wut und von seinem Rückzug, und schließlich von seiner Wandlung vom Verhärteten zum Weichen, vom Verknoteten zum Gelösten, vom Blockierten zum Offenen.

Ein halbes Jahr lang haben die Künstler vom Theater o. N. mit einer Gruppe von Kindern aus der Grundschule am Schleipfuhl in Berlin -Hellersdorf zum Thema Herz gearbeitet, gespielt, gemalt und improvisiert. Die Inszenierung HerzMonster wurde aus den gegenseitigen Ansichten und Einsichten der Kinder und Theaterleute entwickelt.

Spiel: Iduna Hegen; Regie: Werner Hennrich
Bühne und Kostüm: Tina Schulle

Kokon




10. März, 24. - 25. März 16.00
21. - 22. März 10.00
(Vorbestellung erforderlich)

für Kinder ab 2 Jahre und ihre Erwachsenen

Die Schauspielerin Minouche Petrusch und der Musiker Karlo Hackenberger nehmen die kleinen Zuschauer auf eine Reise mit: von den Anfängen über verschiedene Phasen der Verwandlung zu Entfaltung und Freiheit. Fast ohne Sprache, in klaren Bildern und sinnlichen Vorgängen erkunden sie den Weg vom Traum zum Tanz.

Wo wir schutzlos scheinen, kann uns ein Panzer helfen. Doch er macht uns unbeweglich. Werfen wir ihn ab, sind wir leicht und frei. Doch wir werden auch verletzlich. Wie kann ich stark sein und trotzdem weich? Gefäß und Bewegung zugleich? Die Spielerin probiert es aus. Die Kinder werden zu Komplizen in ihrem Spiel mit den Möglichkeiten des Hierseins.

Spiel: Minouche Petrusch, Karlo Hackenberger
Regie: Ania Michaelis
Bühne und Kostüm: Tina Schulle
Licht: Günther Lindner
Dramaturgie: Dagmar Domrös

Songsalon

13. Februar 20.00

Ein Abend für Sänger & Songschreiber aus Berlin, eine Bühne für Liedermacher. Großartige und größtenteils unbekannte Talente spielen akustisch und unverstärkt auf der Bühne der des Theater o.N. und lassen sich vom Publikum in die Noten schauen.

Die Musiker geben einen seltenen Einblick in das Handwerk des Songschreibens, ohne Netz und doppelten Boden. Aber Vorsicht: der SongSalon macht große Ohren.

Gastspiel: Bilder lernen laufen, indem man sie herumträgt



19. Februar 20.00

Ein Daumenkino-Kino-Abend von und mit Volker Gerling

Volker Gerling ist 3,000 Kilometer zu Fuss durch Deutschland gelaufen und porträtierte Menschen in Form fotografischer Daumenkinos. Gerling erzählt von den grossen, kleinen, ernsten und skurillen Zufallstreffen und lässt seine Protagonisten auf der Bühne für einen Moment lebendig werden. Gerling blättert die Fotos unter einer Videokamera ab, projiziert die Bilder auf die Leinwand und erzählt Geschichten der Menschen, die er fotografieren durfte.

Lesung: Der Alte König in seinem Exil



Gelesen von Christian Kaiser und Christian Dieterle

22. & 23. Februar 20.00

In "Der alte König in seinem Exil" schreibt Arno Geiger über seinen Vater, der an Alzheiner erkrankt ist, und erzählt, wie er seinen Vater über Jahre begleitet und noch einmal neu Freundschaft mit ihm schließt. Christian Kaiser und Christian Dieterle lesen Auszüge aus der wohl interessantesten und ungewöhnlichsten Neuerscheinung des Jahres auf dem deutschsprachigen Büchermarkt, begeistert rezensiert in allen grossen Feuilletons.

Grenzdorf



26. Februar, 10. - 11. März 20:00

Zwei in die Jahre gekommene Menschen leben in einem kleinen Ort (Grenzdorf), seit langer Zeit, zufrieden und geschützt. Eines Tages machen sie sich auf den Weg zu Menschen, die sie lange nicht gesehen haben. Sie verlassen ihren begrenzten, geschützten Raum. Sie stellen fest, bei der Ankunft in der großen Stadt, wie sehr sich alles verändert hat. Nichts ist mehr so, wie sie es in ihrer Erinnerung aufbewahrt hatten. Sie sind erschüttert, weil das Leben ihnen vorbeigegangen ist. Ihre Werte aus der alten Zeit sind verschwunden, mit dem Neuen kommen sie nicht zurecht. Enttäuscht machen sie sich auf den Heimweg.

Text und Spiel: Werner Hennrich, Wera Herzberg

Konzert: Claudius Mach:



1. Marz 20.00

Seit seinem 14. Lebensjahr schreibt der geburtige Berliner Sänger und Songschreiber Claudius Mach, von der Berliner Zeitung 2006 als "der deutsche Robbie Williams" getitelt, eigene Songs über die Dinge, die ihn bewegen. Seine Konzerte sind stets überraschend, einmalig und garantiert nie langweilig. Claudius Mach schreibt Songs, die so in deutscher Sprache nicht alltäglich sind, und bewegt damit sein Publikum. Seine Lieder und Geschichten bilden die komplette Bandbriete menschlicher Gefühle und dabei auch den ganz normalen Irrsinn des Lebens ab.
Zum Konzert bringt er seine druckfrische EP "Blein stark" mit.

Gastspiel: Auf Wanderschaft

2. & 9. März 20.00

Volker Gerlings daumenkinografischer Abend mit Lesung

"In Wannsee traf ich einen alten mann. er hieß Alfred. Ich fotografierte ihn. Dutzendfach. Ich lief weiter. Baute meine Zeit auf und wieder ab und lebte von dem, was die Menschen mir gaben. In Leipzig vergrösserte ich die Bilder, die ich von Alfred genacht hatte und und ließ von einer Buchbinderin zwei Schrauben hindurch drehen. Tag für Tag, Woche für Woche trug ich mein neues Daumenkino vor mir her. Viele Daumen ließen in diesem heißen Sommer ihre Spuren."

Literatursalon am Kollwitzplatz



05. März 20:00

An jedem ersten Montag im Monat lädt der Berliner Autor Martin Jankowski zu Lesungen und Gesprächen in lockerer Runde. Es gibt zwei Gäste für jeweils eine Dreiviertelstunde. Die Autoren werden vorgestellt, lesen aus eigenen Arbeiten und widmen - so der Brauch des Hauses – auch einige Minuten einem ihrer Lieblingsautoren. Nach einer Pause liest zum Abschluß des Abends ein Überraschungsgast aus den literarischen Untiefen des Prenzlauer Bergs seinen "Text des Monats."

Lesung: Mutter

8. März 20.00

"Schaudert's dich? ... Wer sie erkannt, der darf sie nicht entbehren." (Faust II)

Riccarda Bethke und Wera Herzberg beshcreiben ihr Verhätnis zu den eigenen Müttern. Es ist eine Suche nach einem Halt, bestimmt von Zuneigung, Achtung, Abhängigkeit und Abwehr. Ricarda Bethke und Wera Herzberg lesen eigene Texte.

Gastspiel: der Geldkomplex



14. & 15. März

Ein kurzweiliger und amüsanter Abend zum Thema Geld

Was tun, wenn die Kredite aufgebraucht, die Wohnung gekündigt und die Einrichtung gepfändet ist? Und immer neue Leute auftachen, die nur das eine wollen: Geld, Geld und noch einmal Geld! F. zieht sich in eine exklusive Nerbenheilanstalt zurück, um hier in aller Ruhe ihr in Aussicht stehendes Erbe abzuwarten und neue Bekanntschaften zu geniessen.
Bearbeitet von Franziska zu Reventlow. Gelesen und gespielt von Charlotta Bjelfvenstam und Christian Kaiser.

Gertrud, Gudrun und ich



17. März

Geschichten vom Fernweh

„Erinnerungen sind aus wundersamem Stoff. Trügerisch, aber zwingend mächtig und schattenhaft... Gegenwart und Zukunft würden wesenlos, wenn die Spur der Vergangenheit aus dem Bewusstsein gelöscht würde...“ (Zitat unbek. Herkunft)

Gertrud, geboren 1909 in Greifswald, fuhr mit 19 Jahren nach Brasilien, bekam dort 5 Kinder, bevor sie 1935 wieder mit ihrer Familie nach Deutschland zurückkam.
Gudrun, geboren 1930 in Serro Branco/ Brasilien, wechselte 1952 ihren Studienplatz von Greifswald nach West-Berlin, um doch ein Jahr später mit ihrem Verlobten wieder in die Ostzone zurückzukehren und ihrer selbstgewählten Bestimmung als Pfarrfrau und nicht als Akademikerin gerecht zu werden.
Ich, geboren 1954, wuchs in der DDR auf mit der großen Sehnsucht, nach der weiten Welt und dem Willen, alles anders zu machen, als die vorherige Generation.

Drei Mütter, drei Großmütter – drei Generationen. Ein Abend mit Uta Schulz

Lesung: Medea. Stimmen



18. März 20.00

Ein Abend zur Erinnerung an Christa Wolf an ihrem Geburtstag, dem 18. März. Gesprochen von Wera Herzberg und Blanche Commerrell.

Es wird die alte Geschichte von Medea neu erzählt, gegen die ihr vom griechischen Tragödiendichter Euripedes und der Nachwelt zugeschriebene Schuld, die Mörderin ihrer beiden Kinder gewesen zu sein. Wera Herzberg und Blanche Commerrell lassen die Stimmen Medeas und ihrer Widersacher lebendig werden. Eine aufregende Geschichte um eine Frau, die gegen alle Verleumdungen versucht, die Wahrheit herauszufinden über sich und das Land, in dem sie lebt.

Erzählbühne

20. Februar 19.00

An jedem dritten Montag im Monat gibt es eine "offene Bühne" für das Erzählen traditioneller Geschichten. Jeder, der will, kann eine Geschichte mitbringen und erzählen. Auch immer dabei: ein "special guest" der nationalen oder internationalen Erzählszene.

Konzert: Senlemen



23. März 20.00

Die Gruppe Senlemen (türkisch "du und ich") spielt Folk und Tanzmusik wie auch Wiegen- und Liebeslieder aus Mittel-, Nord- und Osteuropa einschließlich der Türkei und Azerbaidschan.

Gesag: Weronika Zmiejewski (Polen), Geige: Runa Eisene (Norwegen), Gesang und Trommel: Hamid Sanely (Aserbaidschan), Bandoneon und Gambe: Josef Huber (Deutschland), Kontrabass: Jean-Mare Gilles (Frankreich), Oud: Andrea Mozzato (Italien).

Theater o.N.

Kollwitzstr. 53, 10405 Berlin
Kartenreservierung 030. 440 9214
www.theater-on.com
info@theater-on.com

Abendvorstellungen: 10 Euro / erm. 7,50 Euro
Studentische Vorstellungen: 10 Euro, erm. 5 Euro
Kindervorstellungen am Wochenende: 4 Euro
Kindergärten/ Schulen: 3 Euro (mit Gutschein des JugendKulturService)

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Hinweise der Sponsoren dieses Newsletters:


Schubertiade 2011

Liederabend mit Werken von Carl Loewe, Robert Schumann, Johannes Brahms, Ludwig van Beethoven, Hugo Wolf und Franz Schubert
Gerald Finley, Bariton; Julius Drake, Klavier
Aufnahme vom 1.9.11 in Schwarzenberg
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Mi, 08.02.2012 - 19:30 Uhr Deutschlandradio Kultur
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