Liebe Besucher des Theaters und unserer Webseite,

wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei unseren Vorstellungen im März 2010.

Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Webseite:

www.theater-on.com



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Theater o.N. |Zinnober)
Kollwitzstr. 53, 10405 Berlin
Kartenreservierung 030. 440 9214
www.theater-on.com

Abendvorstellungen: 10 Euro / erm. 7,50 Euro
Kindervorstellungen am Wochenende: 4 Euro
Kindergärten/ Schulen: 3 Euro
(mit Gutschein des JugendKulturService)
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Inhalt

Literatursalon am Kollwitzplatz März 2010
Hase und Igel
Der Heiratsantrag
O Himmel blau
Konzert Marta Vavrova/ Gesang und Peter Vasicek/ Klavier
Erzählbühne
Die Geschichte von der dicken Frau
Lesung Ricarda Bethke und Wera Herzberg
Spiegel, das Kätzchen

Literatursalon am Kollwitzplatz März 2010

LITERATURSALON AM KOLLWITZPLATZ -

NEUE DEUTSCHE LITERATUR IM THEATER O.N. | ZINNOBER !





01. März 20:00 Daniel Falb und Julia Blesken

Der grandiose erste Gedichtband des Berliner Dichters Daniel Falb (Jahrgang 1977) erhielt 2005 den Lyrikdebütpreis, inzwischen hat der philosophische Physiker (physische Philosoph?) einen neuen, den überraschend „anderen“ Gedichtband „BANCOR“ bei kookbooks veröffentlich. »Falb glückt es wie nur wenigen, die Alltagssprache der Spannung des Gedichts auszusetzen, seiner rhythmischen und semantischen Komplexität. ... Das Erstaunlichste freilich ist: Daniel Falbs Gedichte machen Spaß.« (Tagesspiegel). - So ist es! (Bancor ist übrigens der Kunstname für eine vergessene, aber einstmals tatsächlich geplante Weltwährung.)

Die Berlinerin Julia Blesken sorgt derzeit mit ihrem Debüt „Ich bin ein Rudel Wölfe“ für literarisches Aufsehen. Der erste Roman der 1976 in Westberlin geborenen Autorin führt uns in die sachsenanhaltinische Provinz und erzählt uns vom Aufwachsen im stillen Osten. Eine ostdeutsche Familie in Außenseiterposition, damals wie heute, und eine Erzählerin, die sich im großen aufregenden Berlin plötzlich zurücksehnt nach der maroden Ruhe, der unspektakulären Landschaft und der vertrauten Verlorenheit. „Grandios, schwerelos…“ meint die WELT; „stimmungsstark, suggestiv“ urteilt die FAZ. Das wollen wir jetzt genauer wissen.

Und wir werden auch wieder einen Überraschungsgast begrüßen …

Moderator, Autor und Sänger Martin Jankowski (Foto oben):

In der Regel gibt es zwei Gäste für jeweils eine Dreiviertelstunde; die Autoren werden im lockeren Gespräch vorgestellt, lesen aus neuesten eigenen Arbeiten und widmen - so der stets für interessante Überraschungen sorgende Brauch des Hauses - einige Minuten einem ihrer Lieblingsautoren. Zwischendurch gibt es eine Pause, in der man sich an der kleinen hauseigenen Bar mit Getränken zu fairen Preisen versorgen kann. Zum Abschluß liest ein Überraschungsgast "aus den literarischen Untiefen des Prenzlauer Bergs" noch seinen "Text des Monats".

Herzlich willkommen!

Hase und Igel




06. und 07. März 16:00

Ein Wettspiel für die Lütten und die ganz Groten

Für Kinder ab 5 Jahren

Nach langer, langer Zeit begegnen sich Herr Hase und Herr Igel an einem Sonntag auf dem Lande von Berlin zufällig wieder.
Der eine hat den Schock des Wettlaufes überlebt und der andere, der alte Trickser, ist gemütlicher geworden. Die beiden Herren beschließen, als Musikanten durch die Welt zu ziehen und ihre Geschichte zu erzählen.

Spiel: Werner Hennrich, Günther Lindner
Regie: Iduna Hegen
Kostüme: Marlen Melzow
Ausstattung: Marlen Melzow, Günther Lindner, Werner Hennrich, Christian Werdin

Der Heiratsantrag




12., 13., 26., 27. März 20:00

Lustspiel in einem Aufzug von Anton Tschechow

Die freie Bühne gibt viel Raum für Tschechows Theaterspaß, den die Spieler textgetreu in Szene setzen. Sie waschen dreckige Wäsche, streiten um Ochsenwiesen und Jagdhunde, es gibt Demütigungen, Hysterie, Herzanfälle. Ganz besonders besticht die Inszenierung dadurch, daß die Spieler immer wieder Fenster für biografische Reflexionen öffnen. Hier offenbaren sie sich, geben Erinnerungen, Unsicherheiten und Glücksmomente preis. Die Inszenierung atmet, sie ist fernnervig und clownesk zugleich.(zitty)

Spiel - Wera Herzberg, Werner Hennrich und Günther Lindner
Künstlerische Mitarbeit - Gabriele Hänel


O Himmel blau




13. und 14. März 16:00

Ab zwei Jahre

Ein Ton, ein Strich, ein Kreis,
ein Klang, ein Laut, ein Wort.
O Himmel blau perlt Erkundungen
aneinander.
Klein gibt es, groß gibt es, Mann und Frau,
ich und du, Kreis und Strich, alles hat Platz.
Mittendrin bewegt sich der Mensch und
reimt sich die Welt zusammen.
Und über uns spannt sich der Himmel,
ist blau, ist weit, ist Horizont.
O Himmel blau ist ein bildhaftes Theater
für ganz kleine Theatereinsteiger.

Spiel: Ania Michaelis
Inszenierung: Barbara Kölling
Ausstattung: Anke Lenz / Torsten Raddant

Konzert Marta Vavrova/ Gesang und Peter Vasicek/ Klavier




14. März 20:00

WIR WOLLEN DOCH GAR KEINE TSCHECHEN

- Nicht nur politische Lieder in Prag zwischen beiden Weltkriegen -

Unter diesem unrühmlichen Zitat trägt das Duo Bohemia -
Marta Vavrova/ Gesang und Peter Vasicek/ Klavier

eine Revue von Liedern vor, die zwischen 1918 und 1938 in Prag und in der Tschechoslowakei allgemein gesungen wurden.

Es sind politische Lieder, Chansons, Blues, Kabarett- und Volkslied, Kompositionen von Hasler und Janácek,und von Voskovec, Werich und Jezek (Befreites Theater )

Von 1900 - 1938 war Prag ein faszinierendes Labor der Moderne.
Architekten wie Chochol oder Loos experimentierten mit Bauformen, Kafka und Werfel mit der Literatur, die Brüder Capek schufen den Begriff „Roboter“, Jaroslav Hašek erfand die erste politische Spaßpartei und das „Befreite Theater“ der Polit-Clowns Voskovec und Werich parodierte dieses bunte Treiben.

Die typisch Prager Verbindung von Swing und Ironie findet sich vor allem bei Jaroslav Ježek, der in den Zwanziger Jahren als Hauskomponist für das „Befreite Theater“ von Jirí Voskovec und Jan Werich arbeitete.
Das Osvobozené divadlo (Befreites Theater) inspiriert von Dada, Surrealismus, antiker Tragödie und Freude am Absurden bildete eine deutlich linksgerichtete Stimme in der ersten tschechoslowakischen Republik.
Die Namensgebung Befreites Theater erfolgte durch Jirí Frejka in Anlehnung an den Begriff "entfesseltes Theater" der russischen Avantgarde.
Mit dem Einmarsch der Deutschen 1938 wurden Werich, Voskovec und Ježek ins Exil nach New York gezwungen.
Karel Hašler, der legendäre tschechische Musiker, Sänger, Kabaretist, Autor, Herausgeber und Filmemacher war König der leichten Muse. 1941 wurde er im Konzentrationslager Mauthausen ermordet.

Das Konzert steht unter der Schirmherrschaft des Botschafters der Tschechischen Republik in Deutschland, S. E. Herrn Dr. Rudolf Jindrák.

Erzählbühne




15. März 19:00

Jeden 3. Montag im Monat gibt es eine Offene Bühne für das Erzählen traditioneller Geschichten. Wer will, kann eine Geschichte mitbringen und erzählen.

Auch immer dabei: ein ‚special guest’ der nationalen oder internationalen Erzählszene.

Die Geschichte von der dicken Frau




20. und 21. März 16:00

Schauspiel für Kinder ab 3 Jahren

Katerine hat ein Haus. Darinnen steht ein Bett.
Und all das hat seinen Platz mitten in der runden Welt.
Die Welt ist genauso kugelrund wie Katerine selbst.

Und eines Abends geht sie ins Bett und da erscheint ein Ungeheuer. Es bringt ihr einen Gruß von der Hexe Pus und richtet ihr aus, sie soll sich schnell aufmachen, in die Welt ziehen und drei große Abenteuer erleben, mindestens. Sonst, so das Ungeheuer, wird es sie fressen.
Gefressen werden will sie nicht und ehe es doch noch dazu kommt, packt sie lieber ihre sieben Sachen zusammen, stapft los und zieht in die Welt, weiter und immer weiter, ihren Abenteuern entgegen...

Spiel/ Text: Ania Michaelis
Regie: Steffen Kaiser
Bühne: Christian Werdin

Lesung Ricarda Bethke und Wera Herzberg

20. März 20:00

Ricarda Bethke und Wera Herzberg lesen Texte über das Theater im Theater.

Ricarda Bethke berichtet über eine Fotoprobe in der Volksbühne, Wera Herzberg schreibt über einen Tag aus dem Leben einer Schauspielerin.

Beide Autorinnen haben schon mehrfach Lesungen zusammen veranstaltet, ihre Texte so unterschiedlich sie sind, ergänzen sich in ihrer Sicht auf das Alltägliche und die dahinterliegenden Dinge. Sie sind genau im Betrachten des Sichtbaren und schauen unter die Oberfläche, detailreich, unsentimental, dabei die Poesie des Banalen entdeckend.
Ricarda Bethke hat einen Roman veröffentlicht, schreibt Gedichte, Hörspiele und Theaterkritiken. Wera Herzberg spielt selbst Theater und hat Märchen für das Theater, Hörspiele und Kurzgeschichten geschrieben.

Spiegel, das Kätzchen




27. und 28. März 16:00

Für Kinder ab 6 Jahren
nach Motiven des gleichnamigen Märchens von Gottfried Keller

Rosa Grün und Lila Weiß, zwei lustige Katzen – Feen, erzählen, tanzen, singen, reimen und spielen ein Märchen über einen einsamen kleinen Kater, der sein Zuhause verliert, schrecklich verwahrlost und sich verführen lässt, für sehr leckeres Fressen sein Leben an einen Hexenmeister zu verkaufen...

Spiel, Musik - Iduna Hegen, Uta Schulz; Regie, Musik, Text - Gabriele Hänel
Szenografie, Figuren - Marlen Melzow


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