Liebe Freunde der Chormusik, sehr geehrte Damen und Herren!

Heute möchten wir Sie kurzfristig auf ein Konzert aufmerksam machen, das morgen Abend, Dienstag, 14.11.2017,  im Dommuseum Hildesheim stattfindet und Sie sehr herzlich dazu einladen. Das Kommen lohnt sich!

Herzlich,
KANTORAT ST. ANREAS HILDESHEIM
Bernhard Römer
Kantor und Organist

CHORKONZERT – Ein Totentanz

Dienstag, 14.11.2017, 20 Uhr
Dommuseum Hildesheim

Kammerchor Hildesheim · Iris Düsseldorf, Flöte · Jan Henri Gehrs, Lichtkonzeption · Leitung: Bernhard Römer

Werke von Schein (Zwei Motetten aus dem „Israelsbrünnlein“), Brahms („Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen“), Distler („Totentanz“), Carl Philipp Emanuel Bach („Solo a-Moll“) und Debussy („Syrinx“)

Die aktuelle Ausstellung „Totentänze“ des Dommuseums mit Graphiken aus der Sammlung Hartmann erhält am Dienstag, 14. November 2017 um 20 Uhr ein musikalisches Begleitprogramm. Vor dem Renaissance-Lettner erwarten wir den Kammerchor Hildesheim unter der Leitung von Andreaskantor Bernhard Römer. Das Auswahlensemble mit etwa 20 Sängerinnen und Sänger kommt mit einem Programm zu uns in das Dommuseum, das einen weiten musikalischen Bogen spannt: Zunächst erklingen zwei frühbarocke Motetten aus dem „Israelsbrünnlein“ von Johann Hermann Schein, dann die Brahms-Motette „Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen“ und zuletzt der „Totentanz“ von Hugo Distler.

Im 14. Jahrhundert begann man, den Einfluss und die Macht des Todes auf und über das Leben der Menschen - unabhängig von ihrem Alter, Stand, Beruf und Geschlecht - bildlich darzustellen. Hugo Distler ließ sich in seiner für vierstimmigen Chor a cappella gesetzten Komposition vom Lübecker Totentanz in der St.-Marien-Kirche inspirieren.

Das Werk umfasst 14 gesungene, zart schwebend wirkende und kurze Verse aus dem Cherubinischen Wandersmann des barocken Lyrikers Angelus Silesius. Zwischen denen stehen 12 gesprochene Verse, Nachdichtungen der nur noch teilweise erhaltenen Verse des mittelniederdeutschen Lübecker Totentanzes aus dem 15. Jahrhundert. Auch sie werden von den Sängerinnen und Sängern des Kammerchors vorgetragen und werden halbszenisch und mit dezenter Lichtregie versehen, umgesetzt.

Eingeschoben jeweils zwischen gesprochenem und gesungenem Vers erklingen kurze Variationen des Liedes „Es ist ein Schnitter, heißt der Tod“ für Flöte solo, die Distler selbst für die zweite Aufführung seines „Totentanzes“ in Kassel im November 1934 komponierte. Die Solistin des Abends ist Iris Düsseldorf aus Hildesheim.

Es wird kein Eintritt erhoben, Spenden sind aber sehr willkommen.

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